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Medizinisches Cannabis als alternative Therapiemethode. Konzept zur psychosozialen Begleitung von Cannabis-Patienten

Titre: Medizinisches Cannabis als alternative Therapiemethode. Konzept zur psychosozialen Begleitung von Cannabis-Patienten

Thèse de Bachelor , 2021 , 63 Pages

Autor:in: Julia Brückner (Auteur)

Travail Social
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Die Bachelorarbeit setzt sich mit dem Einsatz von medizinischem Cannabis in der Therapie schwer kranker Menschen auseinander. Im ersten Teil wird zunächst eine theoretische Einführung zum Thema Cannabis in der Medizin, sowie bei psychischen Erkrankungen und in der Praxis gegeben.

Im zweiten, praktischen Teil dieser Arbeit folgt dann eine Konzeptarbeit für eine Begleitung der Patienten während einer Therapie. Die Patienten, die von einer ärztlichen Cannabis Verordnung profitieren könnten, sind heut zu Tage mit einer Vielzahl an Schwierigkeiten konfrontiert. Dazu zählen die sehr hohen Kosten einer Cannabistherapie und die daraus resultierenden emotionalen und sozialstrukturellen Probleme, sowie die mangelnde Aufklärung und Stigmatisierung in der Gesellschaft.

Diese Arbeit verfolgt die Frage, wie erste konzeptionelle Ideen für ein psychosoziales Begleitkonzept für Cannabispatienten aussehen könnten, um den gegebenen Problemen entgegen zu wirken. Das Konzept hat generell zum Ziel, eine professionelle Begleitung des Patienten während einer Cannabis Therapie zu gewährleisten. Gleichzeitig sollen Ärzte entlastet werden und Aufklärungs- sowie Antistigmaarbeit geleistet werden. Die Zielgruppe dieser Bachelorarbeit sind in erster Linie Sozialarbeitende, aber ebenso andere verwandte Professionen und Interessierte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Aspekte

2.1 Die rechtliche Lage und Entwicklung in Deutschland

2.2 Möglichkeiten von Cannabis in der Medizin

2.3 Das Endocannabinoidsystem

2.4 Die Inhaltsstoffe von Cannabis

2.5 Cannabisarzneimittel

2.6 Konsumformen von medizinischem Cannabis

2.7 Nebenwirkungen und Kontraindikationen

2.8 Aktueller Forschungsstand und Evidenz von Cannabis in der Medizin

3. Medizinisches Cannabis bei psychischen Erkrankungen

3.1 Angststörungen

3.2 Depressionen

3.3 Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung

3.4 Anorexia Nervosa

3.5 Weitere Einsatzgebiete

4. Medizinisches Cannabis in der Praxis

4.1 Der Weg der Cannabis Therapie

4.2 Aktuelle Schwierigkeiten

4.3 Expertenmeinungen

4.4 Relevanz von medizinischem Cannabis für die Soziale Arbeit

5. Konzept zur psychosozialen Begleitung von Cannabispatienten

5.1 Situationsanalyse und Bestandserhebung

5.2 Legitimierung der Maßnahme

5.3 Rahmenbedingungen des Begleitkonzeptes

5.4 Zielentwicklung

5.5 Planung der Methoden und Leistung

5.6 Praktische Durchführung

5.7 Evaluation

6. Diskussion

7. Ausblick

8. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von medizinischem Cannabis, insbesondere im Kontext psychosozialer Begleitung, und entwickelt auf dieser Basis ein Konzept zur professionellen Unterstützung während der Therapie, um Patienten bei emotionalen sowie sozioökonomischen Hürden zu entlasten.

  • Rechtliche und medizinische Grundlagen von Cannabis in der Therapie
  • Einsatzmöglichkeiten bei verschiedenen psychischen Erkrankungen
  • Prozessanalyse: Vom Rezept bis zur psychosozialen Begleitung
  • Rolle der Sozialen Arbeit bei der Stigmatisierung und Aufklärung
  • Entwicklung eines Begleitkonzepts zur Steigerung der Lebensqualität

Auszug aus dem Buch

Konsumformen von medizinischem Cannabis

Um den Bedürfnissen der Patienten individuell gerecht zu werden, kann medizinisches Cannabis, wie manch andere Medikamente auf unterschiedliche Weise verabreicht und konsumiert werden.

Die Konsumform ist entscheidend für den Wirkungseintritt, Intensität und Dauer. Unterschiede gibt es außerdem in der Dosierfähigkeit, der Bioverfügbarkeit sowie in der Reproduzierbarkeit und der Sicherheit für die Gesundheit. Die Patienten müssen individuell für sich herausfinden, was die für sie geeignete Konsumform mit den geringsten Nebenwirkungen darstellt (Woodbridge, 2019). Zu den gängigsten zählen die folgenden:

Inhalation durch die Lunge: Das Cannabis kann mittels Joint oder Vaporisierer (Verdampfer) geraucht und inhaliert werden. Aus medizinischer Sicht kann nur zum Vaporisieren geraten werden, da dabei nicht die verbrennungstypischen Schadstoffe entstehen und eingeatmet werden. Bei der Inhalation gelangen die Cannabinoide über die Lunge in den Blutkreislauf. Die Wirkung und damit die Symptomlinderung tritt daher sehr schnell ein. Deshalb zählt diese Form zu den beliebtesten und wirksamsten Methoden. Auch weil die Dosierung hierbei sehr gut gelingt. Der Nachteil ist jedoch, dass die Wirkungsdauer von kürzerer Dauer ist als zum Beispiel bei einer oralen Einnahme. Aufgrund dessen muss öfter geraucht oder vaporisiert werden (Eigenmann&Frankhauser, 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt das wachsende Interesse an medizinischem Cannabis dar und definiert das Ziel, ein psychosoziales Begleitkonzept für Patienten zu skizzieren.

2. Theoretische Aspekte: Liefert wissenschaftliche Grundlagen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, dem Endocannabinoidsystem und der Wirkweise von Cannabis in der Medizin.

3. Medizinisches Cannabis bei psychischen Erkrankungen: Beleuchtet den Einsatz bei Diagnosen wie Angststörungen, Depressionen und ADHS sowie die Bedeutung der aktuellen Evidenzlage.

4. Medizinisches Cannabis in der Praxis: Analysiert den Weg der Therapie, aktuelle Hürden bei der Verordnung und die Bedeutung für die Soziale Arbeit.

5. Konzept zur psychosozialen Begleitung von Cannabispatienten: Präsentiert ein konkretes Modell zum Begleitprozess, von der Bedarfsanalyse bis zur Evaluation der Maßnahmen.

6. Diskussion: Kritische Reflexion der Stigmatisierung und der Notwendigkeit einer klaren Unterscheidung zwischen medizinischem Einsatz und Freizeitkonsum.

7. Ausblick: Prognose zukünftiger Entwicklungen hinsichtlich rechtlicher Liberalisierungen und der Bedeutung wissenschaftlicher Studien.

Schlüsselwörter

medizinisches Cannabis, therapeutisches Cannabis, Konzeptarbeit, psychische Erkrankungen, soziale Arbeit, Endocannabinoidsystem, Patientenbegleitung, Suchthilfe, Stigmatisierung, psychosoziale Beratung

Häufig gestellte Fragen

1. Was ist das übergeordnete Ziel dieser Bachelorthesis?

Das Ziel ist die Erstellung eines konzeptionellen Begleitmodells, das Patienten während einer medizinischen Cannabis-Therapie psychosozial unterstützt und dabei hilft, strukturelle Hürden abzubauen.

2. Welche psychischen Erkrankungen werden im Hauptteil explizit erwähnt?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf Angststörungen, Depressionen, ADHS sowie Anorexia Nervosa.

3. Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Konzeptarbeit, die durch eine Literaturanalyse sowie ein Experten-Interview und ein Patienten-Interview gestützt wird.

4. Was ist das "Endocannabinoidsystem" und warum ist es für die Therapie relevant?

Es ist ein körpereigenes Signalsystem, das bei Stress oder Störungen regulierend eingreift; medizinisches Cannabis ahmt oder unterstützt diese Wirkweise.

5. Warum ist die Rolle der Sozialen Arbeit bei dieser Therapie so zentral?

Sozialarbeiter agieren als Brücke zwischen Patienten und medizinischem Fachpersonal, um bürokratische Hürden zu bewältigen und Stigmatisierung entgegenzuwirken.

6. Was sind die häufigsten Hürden, die Patienten bei einer Cannabis-Therapie erleben?

Zu den größten Problemen zählen hohe finanzielle Kosten, Lieferengpässe bei Apotheken und eine gesellschaftliche sowie ärztliche Stigmatisierung.

7. Wie unterscheidet sich die Inhalation von der oralen Einnahme?

Die Inhalation (vaporisiert) wirkt schneller, während die orale Einnahme zwar alltagstauglicher ist, aber eine deutlich verzögerte und individuell schwerer dosierbare Wirkung aufweist.

8. Warum wird eine "Schritt-für-Schritt" Dosisanpassung empfohlen?

Da jeder Patient individuell auf Cannabis reagiert, soll durch vorsichtiges Herantasten die optimale therapeutische Dosis bei minimalen Nebenwirkungen gefunden werden.

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Résumé des informations

Titre
Medizinisches Cannabis als alternative Therapiemethode. Konzept zur psychosozialen Begleitung von Cannabis-Patienten
Auteur
Julia Brückner (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
63
N° de catalogue
V1264223
ISBN (PDF)
9783346703132
ISBN (Livre)
9783346703149
Langue
allemand
mots-clé
medizinisches cannabis therapiemethode konzept begleitung cannabis-patienten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Brückner (Auteur), 2021, Medizinisches Cannabis als alternative Therapiemethode. Konzept zur psychosozialen Begleitung von Cannabis-Patienten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1264223
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Extrait de  63  pages
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