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Märchen: Versuch einer Annäherung auf pädagogischer Ebene

Titel: Märchen: Versuch einer Annäherung auf pädagogischer Ebene

Hausarbeit , 2008 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefanie Jahn (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit befasst sich mit dem pädagogischem Wert der Märchen. Sie beinhaltet eine Definition des Märchenbegriffs und setzt sich mit den Unterschieden zwischen dem Volks - und dem Kunstmärchen auseinander. Weiterhin wird hier auf die Merkmale des Märchens eingegangen, sowie auf das Märchenalter. Ebenso berücksichtigt werden die Aspekte Grausamkeit und Gehorsam in Märchen. In Allem stellt die Autorin stets einen Bezug zur Pädagogik her.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2 Einleitung

3 Was ist ein Märchen?

3.1 Definitionsversuche : Märchenbegriff

3.2 Volksmärchen versus Kunstmärchen

4 Die Merkmale des Märchens

4.1 Eindimensionalität

4.2 Flächenhaftigkeit

4.3 Abstrakter Stil

4.4 Isolation und Allverbundenheit

4.5 Sublimation und Welthaltigkeit

5 Das Märchen in der pädagogischen Diskussion

5.1 Die Grausamkeit in Märchen

5.2 Gehorsam ? !

5.3 Realitätsferne versus kindliches Weltbild oder von der Wirkung des Märchens auf das Kind

5.4 Das Märchenalter

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Bedeutung von Märchen und setzt sich kritisch mit deren Einsatz in der Erziehung auseinander. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen von Märchen für die kindliche psychische Entwicklung darzulegen und gängige pädagogische Bedenken, wie etwa den Vorwurf der Brutalität oder Realitätsferne, wissenschaftlich zu entkräften.

  • Definition und Abgrenzung von Volks- und Kunstmärchen
  • Analyse der strukturellen Merkmale des Märchens nach Max Lüthi
  • Diskussion der pädagogischen Relevanz von Grausamkeit und Gewalt
  • Untersuchung der psychologischen Wirkung auf die kindliche Identitätsentwicklung
  • Reflexion über das sogenannte Märchenalter und die kindliche Rezeption

Auszug aus dem Buch

4.1 Eindimensionalität

Im Märchen werden unverdrossen fiktive Elemente mit realistischen vermischt. Es besteht kein Unterschied zwischen der Wirklichkeit und dem Phantastischen, sie bestehen in ein und derselben Dimension. In der Märchenwelt ist es nichts Ungewöhnliches, wenn Frösche sprechen und Zauber an jeder Ecke und hinter jedem Baum lauert. Hier gibt es Zwerge, Hexen, Riesen, Feen, sprechende Tiere und Gegenstände, verwunschene Prinzessinnen, böse Königinnen, Lebkuchenhäuser, verhexte Prinzen und tapfere Burschen die sich in Prüfungen bewähren müssen um ihr Glück zu finden. Es gibt keine Trennwand zwischen der Wirklichkeit und dem Wundersamen, im Märchen verschmelzen sie miteinander. Das Phantastische ist im Märchen nichts Ungewöhnliches, sondern völlig normal. Mit Eindimensionalität ist also gemeint, „… daß >sic< im Märchen wirkliche und unwirkliche Welt nahtlos ineinander übergehen …“ (Hetmann 1982, S. 15).

Zusammenfassung der Kapitel

2 Einleitung: Hier wird das Interesse an der Verbindung zwischen Kind und Märchen begründet und das methodische Vorgehen der Untersuchung skizziert.

3 Was ist ein Märchen?: Dieses Kapitel widmet sich der begrifflichen Klärung und unterscheidet zwischen dem anonymen Volksmärchen und dem bewusst geschaffenen Kunstmärchen.

4 Die Merkmale des Märchens: Anhand der Theorie von Max Lüthi werden zentrale Strukturmerkmale wie Eindimensionalität, Flächenhaftigkeit und Abstraktion definiert.

5 Das Märchen in der pädagogischen Diskussion: Hier werden kritische Argumente hinsichtlich Grausamkeit, Gehorsamserziehung und Realitätsferne analysiert und mit pädagogischen sowie entwicklungspsychologischen Argumenten widerlegt.

6 Fazit: Das Fazit stellt die pädagogische Rehabilitierung des Märchens heraus und betont dessen wertvollen Beitrag zur kindlichen Entwicklung und emotionalen Klärung.

Schlüsselwörter

Märchen, Pädagogik, Volksmärchen, Kunstmärchen, Eindimensionalität, Flächenhaftigkeit, Grausamkeit, Identifikation, psychische Entwicklung, Märchenalter, Bruno Bettelheim, Max Lüthi, Symbolik, kindliches Weltbild, Literaturpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Annäherung an das Genre Märchen und untersucht dessen Bedeutung und Wirkung auf die Entwicklung von Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Gattungsmerkmale des Märchens, die Abgrenzung von Volks- und Kunstmärchen sowie die Auseinandersetzung mit pädagogischen Vorbehalten gegenüber diesem Genre.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Märchen pädagogisch wertvoll sind, indem sie dem Kind helfen, Ängste zu bewältigen und Identifikationsmodelle für die Lebensbewältigung zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung pädagogischer sowie märchenkundlicher Fachdiskurse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Merkmale des Märchens nach Max Lüthi erläutert und die pädagogische Diskussion über Grausamkeit, Gehorsam und Realitätsbezug kritisch hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Hauptbegriff Märchen sind die psychologische Identifikation, die kindliche Entwicklung und die pädagogische Bedeutung der zentralen Merkmale wie Eindimensionalität entscheidend.

Inwieweit ist das Märchen heute noch pädagogisch relevant?

Die Arbeit argumentiert, dass das Märchen aufgrund seiner Struktur, die der kindlichen Wahrnehmung entspricht, auch in der modernen Zeit ein wichtiges Instrument zur emotionalen Klärung und zur Förderung der Kreativität bleibt.

Welche Rolle spielt die Grausamkeit im Märchen?

Die Grausamkeit fungiert laut der Arbeit nicht als pädagogisch schädlich, sondern als ausgleichendes Element, das Gerechtigkeit wiederherstellt und Kindern hilft, unbewusste Ängste in symbolischer Form zu bearbeiten.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Märchen: Versuch einer Annäherung auf pädagogischer Ebene
Hochschule
Evangelische Hochschule Berlin
Note
1,7
Autor
Stefanie Jahn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
15
Katalognummer
V126467
ISBN (eBook)
9783640323746
ISBN (Buch)
9783640321674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Märchen Versuch Annäherung Ebene
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Jahn (Autor:in), 2008, Märchen: Versuch einer Annäherung auf pädagogischer Ebene, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126467
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Leseprobe aus  15  Seiten
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