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Das ambivalente Frauenbild in der modernen Lyrik

Título: Das ambivalente Frauenbild in der modernen Lyrik

Trabajo , 2021 , 21 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Estudios franceses - Literatura
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem ambivalenten Frauenbild in der modernen Lyrik von Charles Baudelaires.

Die Diskurse über die Gleichstellung der Geschlechter und das damit korrelierende Bild einer emanzipierten und selbstbestimmten Frau sind nicht erst seit dem Einundzwanzigsten Jahrhundert, das von feministischen Bewegungen wie #metoo oder #niunamenos geprägt ist, von großer Bedeutung. In diesem Kontext werden zunehmend auch die Konzeptionen von Weiblichkeitsbildern in bedeutsamen literarischen Werken analysiert, sodass sich die feministische Literaturwissenschaft sowie die Gender Studies einer immer höheren Relevanz erfreuen.

Auch der französische Lyriker Charles Baudelaire widmete sich in seinen Werken dem Entwurf eines Frauenbildes. So bietet der 200. Geburtstag Baudelaires, der sich im April diesen Jahres jährte, Anlass, sich mit dem Lebenswerk des Begründers der modernen Lyrik in Frankreich unter der Berücksichtigung der Darstellung des weiblichen Geschlechts auseinanderzusetzen. Dabei wird deutlich, dass der Essay „La femme“ in seinen theoretischen Schriften „Le peintre de la vie moderne“ eine ambivalente Weiblichkeitsimagination entwirft, welche im Rahmen dieser Seminararbeit anhand eines der weltweit berühmtesten Gedichtsammlungen "Les Fleurs du Mal" auf ihre Adäquatheit und Stabilität untersucht werden soll.

Extracto


Inhalt

1. ABSTRACT

2. EINLEITUNG UND ERKENNTNISINTERESSE

3. DIE FRANZÖSISCHE MODERNE

3.1. Die modernité baudelarienne

3.2. Zwischen Ekstase und Leid: Die Décadence

3.2.1. Motivik der Décadence

3.2.2. Die Frau im literarischen Kontext der Décadence

4. LE PEINTRE DE LA VIE MODERNE

5. DIE FRAUENBILDER IN LES FLEURS DU MAL

5.1. Die preziöse Frau

5.2. Die Prostituierte

5.3. Die Gegensätzlichkeit von Engel und Satan

5.4. Die exotische Frau

6. DIE BEDEUTUNG DES POLYMORPHEN FRAUENBILDES

7. FAZIT

8. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ambivalenz des Frauenbildes in Charles Baudelaires berühmter Gedichtsammlung "Les Fleurs du Mal" unter Einbeziehung seiner theoretischen Schriften in "Le peintre de la vie moderne". Ziel ist es zu analysieren, wie Baudelaire unterschiedliche Typologien des Weiblichen entwirft, diese in Bezug auf seine ästhetische Theorie der Modernität und der Décadence zu kategorisieren und die Stabilität dieser weiblichen Identitätsentwürfe kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der "modernité baudelarienne" und der Rolle des Künstlers.
  • Untersuchung der Décadence als literarische Strömung und Motivgeber.
  • Kategorisierung der Frauenbilder: Preziöse Frau, Prostituierte, Engel/Satan sowie die exotische Frau.
  • Vergleich der literarischen Frauenbilder mit Baudelaires theoretischen Ausführungen.
  • Diskussion über die Relevanz der dargestellten Weiblichkeitsimaginationen im Kontext moderner Geschlechterdiskurse.

Auszug aus dem Buch

3.1. Die modernité baudelarienne

Charles Baudelaire gilt nicht ohne Grund als Begründer der Modernität, da er selbst als Urheber des Begriffs der modernité diesen einführte und formte. Im Jahre 1859 bat er nach dem erstmaligen Gebrauch des Begriffs um Entschuldigung, rechtfertigte die Einführung dieses Novums mit dessen Notwenigkeit im künstlerischen Kontext. Er erläuterte damals, dass der Anspruch der Kunst in der Einführung eines Ausdrucks, der das Außergewöhnliche des modernen Künstlers hervorhebt, liege. Das Außergewöhnliche des modernen Künstlers ist dabei die Fähigkeit zu zeigen, dass Kunst auch in der kommerzialisierten und industrialisierten Gesellschaft, die die Epoche der Moderne prägte, möglich ist.

Baudelaire gelingt durch die Einführung des Ausdrucks der Modernität, der auch seine Werke charakterisieren und prägen wird, die Fähigkeit und das Schaffen des modernen Künstlers mit nur einem Wort zu beschreiben. Das Anliegen des Künstlers liegt dabei in der Darstellung des trivialen Wirklichen und des dahinter verborgenen Geheimnisvollen, das nur durch die Reize der Wirklichkeit entdeckt werden kann. Somit ist auch die Dichtung Baudelaires ein Beispiel für das Außergewöhnliche des modernen Künstlers, da er mit seinen Werken einen Weg zeigt, diese beiden Eigenschaften miteinander zu verknüpfen und somit deutlich zu machen, dass die moderne Lyrik einen einerseits abscheulichen und andererseits magischen Inhalt in sich birgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. ABSTRACT: Zusammenfassung der Thematik und Forschungsabsicht bezüglich der Ambivalenz des Frauenbildes im Werk von Charles Baudelaire.

2. EINLEITUNG UND ERKENNTNISINTERESSE: Hinführung zur aktuellen Relevanz der Analyse von Weiblichkeitsbildern in der Literatur und Vorstellung der methodischen Herangehensweise anhand von "Les Fleurs du Mal".

3. DIE FRANZÖSISCHE MODERNE: Einordnung der Werke in die Epoche der Moderne sowie theoretische Fundierung durch Analyse der Décadence-Strömung.

4. LE PEINTRE DE LA VIE MODERNE: Analyse der theoretischen Auffassungen Baudelaires zur Kunst, zur Frau und zum weiblichen Erscheinungsbild.

5. DIE FRAUENBILDER IN LES FLEURS DU MAL: Detaillierte Kategorisierung und Interpretation der verschiedenen Frauentypen (preziös, prostituiert, engelhaft/satanisch, exotisch).

6. DIE BEDEUTUNG DES POLYMORPHEN FRAUENBILDES: Reflexion über die Symbolik und Instabilität der geschlechtsspezifischen Imaginationen innerhalb des Gesamtwerks.

7. FAZIT: Synthese der Ergebnisse sowie kritische Auseinandersetzung mit der heutigen Übertragbarkeit der dargestellten Weiblichkeitsmodelle.

8. LITERATURVERZEICHNIS: Aufstellung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Charles Baudelaire, Les Fleurs du Mal, Moderne, Décadence, Frauenbild, Ambivalenz, Weiblichkeit, Modernité, Le peintre de la vie moderne, Sinnlichkeit, Spleen, Idéal, Femme fatale, Körperlichkeit, Gender Studies.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung und Bedeutung des ambivalenten Frauenbildes in den Gedichten von Charles Baudelaire, unter Rückgriff auf dessen theoretische Texte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der ästhetischen Konzeption der Moderne, der Dekadenzliteratur und der Kategorisierung weiblicher Archetypen bei Baudelaire.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, ob die in "Les Fleurs du Mal" gezeichneten Frauenbilder mit Baudelaires theoretischen Aussagen korrespondieren und wie die Ambivalenz dieser Bilder zu bewerten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die theoretische Schriften des Autors mit dessen lyrischen Texten vergleicht und in einen diskursgeschichtlichen Kontext einordnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Moderne, die Untersuchung der Décadence und eine eingehende Analyse spezifischer Frauentypen in den Gedichten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Modernité, Ambivalenz, Décadence, Weiblichkeit, Körperlichkeit, Spleen und Idéal.

Welche Rolle spielt die Schminke im baudelairschen Frauenbild?

Schminke dient bei Baudelaire als notwendiges Mittel zur Deformierung der als "böse" wahrgenommenen Natur, um durch Kunstfertigkeit ein idealisiertes Erscheinungsbild zu schaffen.

Wie unterscheidet sich die "exotische Frau" von anderen Frauentypen?

Die exotische Frau ist der einzige Typus, dem Baudelaire eine ursprüngliche Natürlichkeit zuschreibt, die keiner Deformierung durch Kunst bedarf.

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Detalles

Título
Das ambivalente Frauenbild in der modernen Lyrik
Universidad
University of Mannheim
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
21
No. de catálogo
V1265374
ISBN (PDF)
9783346705921
ISBN (Libro)
9783346705938
Idioma
Alemán
Etiqueta
frauenbild lyrik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Das ambivalente Frauenbild in der modernen Lyrik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1265374
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