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Die populare Methode von den Gracchen bis zu Sulla

Was waren die Kennzeichen der popularen Politik und welche Ziele verfolgten ihre Vertreter?

Título: Die populare Methode von den Gracchen bis zu Sulla

Trabajo Escrito , 2008 , 19 Páginas , Calificación: 1,75

Autor:in: Joachim Graf (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Das letzte Jahrhundert der römischen Republik war durch verschiedene Krisenmomente geprägt, die schließlich im Untergang der Republik und in der Transformation in das augusteische Prinzipat kumulierten.
Freilich begannen die innenpolitischen Probleme, die die Zerstörung der republikanischen Ordnung (mit)verursachten, schön früher. KLAUS BRINGMANN weist diesbezüglich ja auf den Problemzusammenhang zwischen dem Untergang der Republik und dem Erringen der Weltherrschaft hin und schließt sich hiermit einer langen Tradition der antiken Geschichtsschreibung an, da schon SALLUST in seinem Dekadenzmodell betonte, dass der Wegfall der äußeren Bedrohung durch die Ausweitung der römischen Herrschaft über die Grenzen Italiens hinaus dazu führte, dass die Römer im Inneren nicht mehr zusammenhielten.
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der ersten Hälfte des letzten republikanischen Jahrhunderts. Sie setzt bei den Reformversuchen der Gracchen ein und gibt einen historischen Überblick bis zur Diktatur Sullas und der daraus resultierenden (vorläufigen) Wiederherstellung der republikanischen Ordnung.
Kennzeichnend für diese Periode war der Antagonismus der beiden führenden politischen Gruppen der späten Republik, der Popularen und der Optimaten.
Doch wodurch war die so genannte populare Methode gekennzeichnet? Wer waren die wichtigsten Vertreter der Popularen und welche Ziele verfolgten sie?
Mit diesen Fragen will sich die vorliegende Hausarbeit auseinandersetzen.
Diesbezüglich wird im ersten Kapitel zum besseren Verständnis die politische Situation der römischen Republik im Jahre 134 v. Chr. erörtert.
Der darauf folgende Abschnitt setzt sich dann mit den Reformversuchen der Gracchen, die sich als erste der popularen Methode bedienten, auseinander.
Die politischen Ziele des Marius sowie sein populares Vorgehen sind Gegenstand des dritten Teils dieser Arbeit.
Während sich der vierte Passus dann mit Livius Drusus, dem Konsulat Cinnas und Lucius Cornelius Sulla beschäftigt, wird im fünften Kapitel schließlich auf die politischen Methoden und Sachfragen der spätrepublikanischen Zeit eingegangen.
Im Schlussteil dieser Hausarbeit werden dann unter Berücksichtigung der Fragestellung die Ergebnisse über die populare Methode zusammengefasst und resümiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.) Die politische Situation der römischen Republik 133 v.Chr.

2.) Die populare Politik der Gracchen

2.1.) Die Reformversuche und ihre Ziele

2.2.) Das politische Vorgehen der Gracchen

3.) Die Politik des Marius und des Saturninus

3.1.) Die politischen Ziele des Marius

3.2.) Marius’ populares Vorgehen

4.) Ziele und Vorgehen bei Livius Drusus, Cinna und Sulla

4.1.) Der „populare Optimat“ Livius Drusus

4.2.) Das Konsulat Cinnas

4.3.) Die Wiederherstellung der republikanischen Ordnung durch Sulla

5.) Der populare-optimatische Antagonismus der späten Republik

5.1.) Die Sachfragen der spätrepublikanischen Politik

5.2.) Die politischen Methoden der spätrepublikanischen Zeit

Abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das letzte Jahrhundert der römischen Republik, insbesondere die „populare Methode“ als politisches Instrument. Ziel ist es, die Kennzeichen dieser Politik zu identifizieren, die wichtigsten Akteure und deren Ziele zu analysieren sowie den Antagonismus zwischen Popularen und Optimaten kritisch zu hinterfragen.

  • Die Entstehung der popularen Methode von den Gracchen bis zu Sulla.
  • Die Analyse der politischen Ziele wichtiger Akteure (Gracchen, Marius, Drusus, Cinna, Sulla).
  • Die Untersuchung der strukturellen Krisen der römischen Republik (Agrarfrage, Militärwesen, Bundesgenossenfrage).
  • Die methodische Abgrenzung zwischen den politischen Lagern der Popularen und Optimaten.

Auszug aus dem Buch

2.2.) Das politische Vorgehen der Gracchen

Das römische Regierungssystem der späten Republik war eine aus demokratischen und autokratischen Elementen bestehende Aristokratie, deren Legislative aus dem mächtigen Senat, dem aristokratischen Moment der Verfassung, da hier Angehörige der Nobilität (meist auf Lebenszeit) vertreten waren und aus den Volksversammlungen bestand.

Beim (eigentlich) üblichen Gesetzgebungsverfahren ging die Gesetzesinitiative meist von den Obermagistraten aus. Die Konsuln reichten eine Vorlage beim Senat ein, der darüber beriet und abstimmte. Danach mussten die Volksversammlungen als Teil der gesetzgebenden Gewalt der Vorlage zustimmen oder sie ablehnen.

Die Gracchen nutzen für ihre politischen Vorhaben nun eine Schwäche der Verfassung aus, die in der Institution der Volkstribunen bestand. Diese hatten das überlieferte Recht, Volksversammlungen einzuberufen, in diesen Gesetzesvorlagen einzubringen, über welche die comitien abstimmen konnten, aber auch Gesetze mittels eines Vetos zu verhindern.

Tiberius und sein Bruder übergangen also den Senat in der Gesetzgebung und regierten an diesem vorbei- ein Affront, mit dem sie sich in absolute Feindschaft zur Senatsaristokratie begaben.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert das zeitliche Spektrum der Arbeit und führt in die Krisenmomente der späten römischen Republik ein, welche durch den Antagonismus von Popularen und Optimaten geprägt waren.

1.) Die politische Situation der römischen Republik 133 v.Chr.: Dieses Kapitel beschreibt die geopolitische Vormachtstellung Roms und die daraus resultierenden innenpolitischen Krisen, insbesondere die militärische Belastung und die Agrarfrage.

2.) Die populare Politik der Gracchen: Hier werden die Reformversuche der Gracchen beleuchtet, die als erste die populare Methode nutzten, um durch Umgehung des Senats landwirtschaftliche und soziale Probleme zu lösen.

3.) Die Politik des Marius und des Saturninus: Das Kapitel analysiert Marius' Heeresreform, die Entstehung der Heeresklientel und das politische Zweckbündnis zwischen Marius und dem Volkstribunen Saturninus.

4.) Ziele und Vorgehen bei Livius Drusus, Cinna und Sulla: Dieser Abschnitt behandelt die Versuche von Livius Drusus, eine senatorische Reform durchzuführen, die Schreckensherrschaft Cinnas sowie Sullas diktatorische Maßnahmen zur Wiederherstellung der alten Ordnung.

5.) Der populare-optimatische Antagonismus der späten Republik: Das Kapitel reflektiert die inhaltlichen Sachfragen und kommt zu dem Schluss, dass der Konflikt weniger auf Programmen als auf unterschiedlichen politischen Methoden basierte.

Abschließende Betrachtung: Die Zusammenfassung resümiert, dass die Krise der Nobilität und der Machtkampf der Akteure letztlich zur Zerstörung der republikanischen Ordnung beitrugen.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Popularen, Optimaten, Gracchen, Gaius Marius, Lucius Cornelius Sulla, Volkstribunat, Agrarfrage, Senat, Heeresklientel, Bundesgenossenkrieg, Politische Methoden, Nobilität, Lex agraria, Bürgerkriege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das politische Geschehen in der späten römischen Republik zwischen 134 v. Chr. und der Diktatur Sullas im Kontext der sogenannten popularen Methode.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Landreformen, die Heeresreform des Marius, der Bundesgenossenkrieg, die Rolle des Volkstribunats und der Machtkampf zwischen den konservativen Optimaten und den reformorientierten Popularen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, was die „populare Methode“ in der Spätantike kennzeichnete, wer ihre Protagonisten waren und welche politischen Ziele sie damit verfolgten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Primärquellen und einschlägiger sekundärwissenschaftlicher Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Ausgangslage 133 v. Chr., die Reformversuche der Gracchen, die Ära Marius/Saturninus, das Wirken von Drusus, Cinna und Sulla sowie eine methodische Einordnung des popularen-optimatischen Antagonismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Popularen, Optimaten, Reformpolitik, Volkstribunat, Heeresklientel, Sulla und der Untergang der römischen Republik.

Warum wird das Handeln der Gracchen als revolutionär eingestuft?

Weil sie durch die direkte Gesetzgebung in der Volksversammlung unter bewusster Umgehung des Senats die traditionelle Machtstruktur der aristokratischen Republik frontal angriffen.

Welche Bedeutung kommt der Militärreform des Marius zu?

Sie transformierte das Milizsystem in ein Söldnerheer, schuf durch die persönliche Bindung der Soldaten an den Feldherrn (Heeresklientel) eine neue Grundlage für Machtkämpfe und politische Instabilität.

Wie unterschieden sich die Absichten von Livius Drusus von denen der Popularen?

Obwohl Drusus populare Mittel nutzte, verfolgte er als Optimat das Ziel, die Macht des Senats zu festigen und nicht, wie seine Vorgänger, die Senatsaristokratie zu schwächen.

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Detalles

Título
Die populare Methode von den Gracchen bis zu Sulla
Subtítulo
Was waren die Kennzeichen der popularen Politik und welche Ziele verfolgten ihre Vertreter?
Universidad
University of Tubingen  (Abteilung für Alte Geschichte)
Curso
Proseminar "Popularen und Optimaten zu Beginn der Bürgerkriege"
Calificación
1,75
Autor
Joachim Graf (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
19
No. de catálogo
V126581
ISBN (Ebook)
9783640324613
ISBN (Libro)
9783640326273
Idioma
Alemán
Etiqueta
populare Methode populare Politik Reformversuche Gracchen Popularen + Optimaten römische Bürgerkriege popularer Optimat Popularen Optimaten Livius Drusus Cinna Sulla Saturninus Marius Wiederherstellung der republikanischen Ordnung Joachim Graf Gracchen Reformen+Gracchen spätrepublikanische Zeit popularer+optimatischer+Antagonismus populare Vertreter populares Vorgehen Sachfragen+der+spätrepublikanischen+Zeit popularen+sulla Popularen+Cinna Popularen+Marius Agrargesetze Nobilität Bundesgenossen Volksversammlung + Senatsaristokratie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Joachim Graf (Autor), 2008, Die populare Methode von den Gracchen bis zu Sulla, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126581
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