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"Charlie Hebdo" und Islam(ismus) in den Medien. Die Auswirkungen der Pariser Attentate vom Januar 2015

Titre: "Charlie Hebdo" und Islam(ismus) in den Medien. Die Auswirkungen der Pariser Attentate vom Januar 2015

Texte Universitaire , 2017 , 20 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sociologie - Politique, Majorités, Minorités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Meine Hausarbeit fokussiert sich auf den Terrorismus und befasst sich mit den Folgen von Terror in Europa in Bezug auf einen konkreten Terroranschlag in Paris, Frankreich. Mein Fokus liegt auf den drei Tagen, in denen Anschlag, Flucht und Geiselnahme stattfanden. Am 7. Januar 2015 kam es zu einem Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo", in Paris. Der Standort war geheim, da es bereits 2011 einen Brandanschlag auf die Redaktion gab.

Meiner Meinung nach steht das Attentat auf "Charlie Hebdo" hauptsächlich mit dem Thema Islam(ismus) und Medien in Verbindung. Aus diesem Grund befasst sich meine Hausarbeit mit den Folgen und Auswirkungen dieser Themen im Zusammenhang. Die Analyse von religiös motivierten Terroranschlägen kann dazu beitragen, diese Art von Terror zu bekämpfen. Zudem lassen die Attentate, die am 13. November 2015 in Paris folgten, darauf schließen, dass mit weiteren Terroranschlägen, nicht nur in Frankreich, sondern weltweit zu rechnen ist. Somit ist es sowohl wichtig, die Hintergründe der Attentate wissenschaftlich zu untersuchen, als auch die Angst der Gesellschaft zu bekämpfen. Durch Terroranschläge entsteht in vielen Köpfen ein Feindbild, im Falle der Pariser Attentate der "Islamist", der oft mit dem Muslim gleichgesetzt wird. Der Islam wird als Ursache für Gewalt angesehen und der Fremdenhass wird geschürt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Methode

4. Theoretischer Rahmen und Analyse

4.1. Konflikt-Tradition

4.1.1. Anwendung der Konflikt-Tradition

4.2. Rational-Utilitarian-Tradition

4.2.1. Anwendung der Rational-Utilitarian-Tradition

4.3. Durkeim-Tradition

4.3.1. Anwendung der Durkheim-Tradition

4.4. Symbolische-Mikrointeraktionismus-Tradition

4.4.1. Anwendung der Symbolischen-Mikrointeraktionismus-Tradition

4.5. Systemtheorie

4.5.1. Anwendung der Systemtheorie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern die Pariser Terroranschläge vom Januar 2015 das rechtsradikale Denken innerhalb der französischen Gesellschaft verstärkt haben. Dabei wird analysiert, wie durch mediale Berichterstattung und die Wahrnehmung der Anschläge gesellschaftliche Feindbilder und Entfremdungsprozesse entstehen.

  • Anwendung soziologischer Theorien auf Terrorismus
  • Einfluss der Massenmedien auf die öffentliche Wahrnehmung
  • Konstrukt der Fremdheit und Entstehung von Feindbildern
  • Analyse der Pariser Terroranschläge (Charlie Hebdo)
  • Theoretische Betrachtung von Macht, Solidarität und Systemen

Auszug aus dem Buch

Anwendung der Konflikt-Tradition

Die Entfremdung in der Konflikt-Theorie bezieht sich auf vieles, beispielsweise auf Produkte oder auf die Beziehung zu anderen Menschen (vgl. Hofmeister 2016a). Meiner Meinung nach lässt es sich auf die Bürger Frankreichs nach den Terroranschlägen im Januar 2015 übertragen – die Menschen wurden ängstlicher und misstrauischer und die Angst vor Menschen mit islamischem Hintergrund größer. Die Entfremdung wird größer, da die Menschen sich stärker von ihren Mitbürgern distanzieren. Größeres Militär- und Polizeiaufgebot soll Sicherheit schaffen, doch die Gefahr wird den Menschen deutlicher vor Augen geführt. Nach dem Attentat gab es viel Solidarität für die Opfer des „Charlie Hebdo“ Attentats, viele trauerten um Frankreich, doch das Misstrauen gegenüber Einwanderern und Muslimen wurde größer. Das Gefühl, sich von Muslimen abgrenzen zu müssen, wurde verstärkt und Muslime wurden zu Fremden im eigenen Land. (Ehrich 2015). Nach der Konflikt-Theorie wird die subjektive Sichtweise „formed by our class position where we stand in the economic and power relations“ (Hofmeister 2016a: Folie 16). Die radikalen Extremisten, die den Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ und die Geiselnahme begingen, hatten eine subjektive Sichtweise auf ihre Tat. In dem Artikel „Gefühlte Bedrohung“ aus der Online Zeitschrift tatz.de wurde ein Mann zu den Anschlägen auf Charlie Hebdo zitiert, seiner Meinung nach haben die Extremisten zwischen den Muslimen und Nichtmuslimen nicht unterschieden, sie würden ihre beschränkte, menschenfeindliche Ideologie und ihr pervertiertes Religionsverständnis für richtig halten (Bax 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Terroranschlag auf „Charlie Hebdo“ in den Kontext des gewachsenen Terrorismus in Europa und formuliert die zentrale Forschungsfrage zum Einfluss auf das rechtsradikale Denken in Frankreich.

2. Forschungsstand: Dieses Kapitel erörtert die theoretische Schwierigkeit einer eindeutigen Terrorismus-Definition und beleuchtet die Rolle der Medien bei der Entstehung von Feindbildern und gesellschaftlicher Spaltung.

3. Methode: Hier werden die soziologischen Ansätze (nach Collins) vorgestellt, die als analytisches Werkzeug zur Untersuchung der Anschläge und ihrer gesellschaftlichen Folgen dienen.

4. Theoretischer Rahmen und Analyse: In diesem Hauptteil wird der Terroranschlag anhand der ausgewählten soziologischen Theorien (Konflikt, Rational-Utilitarismus, Durkheim, Symbolischer-Mikrointeraktionismus und Systemtheorie) interdisziplinär analysiert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Konflikt-Tradition die gesellschaftliche Abgrenzung am treffendsten erklären kann, während andere Theorien nur bedingt anwendbar sind.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Charlie Hebdo, Frankreich, Rechtsradikalismus, Medien, Entfremdung, Konflikt-Theorie, Rational-Utilitarismus, Durkheim, Systemtheorie, Solidarität, Symbolischer-Mikrointeraktionismus, Gesellschaft, Feindbild, Islamismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des Terroranschlags auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 und untersucht, wie diese Ereignisse das rechtsradikale Denken innerhalb der französischen Bevölkerung beeinflusst haben.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themen sind Terrorismusforschung, die mediale Konstruktion von Realität, gesellschaftliche Solidaritätsmuster sowie der soziologische Begriff der Entfremdung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, mithilfe soziologischer Theorien zu begründen, inwieweit die Pariser Attentate die gesellschaftliche Spaltung vertieft und eine rechtsradikale Tendenz verstärkt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin wendet vier soziologische Traditionen (Konflikt, Rational-Utilitarismus, Durkheim, Symbolischer-Mikrointeraktionismus) sowie die Systemtheorie nach Niklas Luhmann auf das Beispiel der Pariser Anschläge an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf theoretische Sektionen, in denen die jeweilige Theorie erläutert und anschließend direkt auf den Terroranschlag und seine gesellschaftlichen Konsequenzen angewendet wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Terrorismus, Medienwirkung, gesellschaftliche Entfremdung, soziologische Systemtheorie und Identitätsbildung charakterisieren.

Warum wird gerade die Konflikt-Tradition als besonders aufschlussreich im Fazit hervorgehoben?

Die Autorin betont diese Theorie, da sie die Beobachtung der verstärkten Abgrenzung zwischen den Bürgern und die Diskriminierung von Muslimen in Frankreich nach den Anschlägen theoretisch am besten widerspiegeln kann.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Systemtheorie für das Verständnis der Medien?

Die Systemtheorie liefert der Autorin wertvolle Einblicke, wie Medien als eigenständige Systeme funktionieren, die eine konstruierte Realität vermitteln und damit die wahrgenommene Bedrohungslage in der Bevölkerung maßgeblich mitprägen.

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Résumé des informations

Titre
"Charlie Hebdo" und Islam(ismus) in den Medien. Die Auswirkungen der Pariser Attentate vom Januar 2015
Université
University of Frankfurt (Main)
Cours
Propädeutikum
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
20
N° de catalogue
V1265855
ISBN (PDF)
9783346705518
ISBN (Livre)
9783346705525
Langue
allemand
mots-clé
Rechtsradikalismus Durkheim Konflikte-Tradition Utilitarismus Systemtheorie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2017, "Charlie Hebdo" und Islam(ismus) in den Medien. Die Auswirkungen der Pariser Attentate vom Januar 2015, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1265855
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Extrait de  20  pages
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