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Medialisierte Zeitzeugenschaft. Wirkung der USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft

Titel: Medialisierte Zeitzeugenschaft. Wirkung der USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft

Seminararbeit , 2021 , 43 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit geht der folgenden Fragestellung nach: Welche Wirkung hatte die USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft? Damit einhergehend soll auch die Veränderung der Erinnerungskultur im Kontext des Medialisierungsprozesses von Zeitzeugenschaft des Holocaust betrachtet werden.

Im zweiten Kapitel soll der theoretische Rahmen der Arbeit vorgestellt werden. Zunächst werden dabei die grundlegenden Begriffe und Konzepte definiert, die die Basis für die nachfolgende Analyse bilden. Der Hauptteil dieser Arbeit ist zweigeteilt: Im ersten Teil soll die Wirkung der USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft näher betrachtet werden. Hierbei sollen vier Projekte der Shoah Foundation vorgestellt werden, welche den Prozess des Aussterbens der Zeitzeugen unterbinden sollten. Im zweiten Teil folgt eine kritische Reflexion der Analyseergebnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Forschungsgegenstand und -frage

1.2. Gliederung

1.3. Forschungsstand

2. Begriffs- und Konzeptbestimmung

3. Überlegungen zur Wirkung der USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft

3.1. Geschichte, Aufgaben und Ziele der USC Shoah Foundation

3.2. Analyse und Auswertung

3.2.1. Visual History Archive

3.2.2. IWitness

3.2.3. IWalk-App

3.2.4. New Dimensions in Testimony als Pioniertat

3.3. Kritische Reflexion der Analyseergebnisse

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

5.1. Sekundärliteratur

5.2. Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wirkung der USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft, um zu verstehen, wie technologische Transformationen die Erinnerungskultur und die Bewahrung von Zeugnissen in einer Zeit nach den Zeitzeugen beeinflussen.

  • Digitalisierung und Archivierung von Oral-History-Interviews.
  • Mediale Transformation von Zeitzeugenschaft durch transmissive Strategien.
  • Analyse spezifischer Projekte wie das Visual History Archive und IWitness.
  • Rolle innovativer Technologien wie holografische 3D-Zeugnisse (New Dimensions in Testimony).
  • Kritische Reflexion der Schnittstelle zwischen Medialisierung und Gedenkpraxis.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Visual History Archive

Das internetbasierte Videoarchiv der Shoah Foundation entstand in den Jahren 1994-1998. Im Zuge der Entstehung des Visual History Archive (VHA) kam die Aufgabe der Kategorisierung hinzu. Eine Neuerung des Archivs umfasste, über den Suchmechanismus gezielt nach Orten, Personen oder Themen recherchieren zu können. Das VHA ermöglicht unter anderem Belegstellen minutengenau in den Zeugnissen auszuwählen. Diese Funktion stellt ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Oral History-Archiven dar.

CHRISTINE GUNDERMANN zufolge besteht eine weitere Besonderheit des Archivs darin, dass es den Holocaust im kulturellen Gedächtnis bewahrt. Für ALINA BOTHE hingegen stehe es vorbildhaft für den medialen Transformationsprozess von Geschichte. Trotz seines Potenzials fordert BOTHE eine künftige Verwissenschaftlichung des Archivs.

Betrachtet man die Abbildung 2 der vorliegenden Arbeit, so fällt auf, dass ein Wirkungszusammenhang zwischen dem Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft und dem Beispiel der Shoah Foundation für das Jahr 1994 besteht. Seit jenem Jahr zeichnet sich eine Beschleunigung des Medialisierungsprozesses von Zeitzeugen des Holocaust ab. Ausgelöst wurde dieser Prozess durch die Entstehung des Visual History Archive (VHA). Gleichzeitig kann für den allgemeinen Medialisierungsprozess festgehalten werden, dass sich Mitte der 90er Jahre der Bereich des E-Learnings etabliert hat. Auffallend in diesem Zusammenhang ist, dass erst zwei Jahre später, nämlich im Jahr 1996, das reine Webarchiv „Internet Archive“ gegründet worden ist. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass das Visual History Archive für andere Online-Sammlungen wegbereitend war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Forschungsfrage ein und begründet die Relevanz des Medialisierungsprozesses für die Bewahrung von Holocaust-Zeitzeugenschaft angesichts des „Endes der Zeitzeugen“.

2. Begriffs- und Konzeptbestimmung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Medialisierung sowie Zeitzeugenschaft und stellt diese in den theoretischen Kontext der Gedächtniskultur nach Aleida Assmann.

3. Überlegungen zur Wirkung der USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft: Das Hauptkapitel analysiert die historischen Meilensteine und die konkrete Wirkung der Stiftung auf die digitale Transformation durch Projekte wie VHA, IWitness, IWalk und holografische Identitäten.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und belegt die Arbeitshypothese, dass die USC Shoah Foundation eine beschleunigende und bereichernde Vorreiterrolle bei der Transformation der Erinnerungskultur eingenommen hat.

5. Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Internetquellen zum Thema.

Schlüsselwörter

Holocaust, Zeitzeugenschaft, USC Shoah Foundation, Medialisierung, Oral History, Digitale Transformation, Erinnerungskultur, Visual History Archive, IWitness, IWalk-App, New Dimensions in Testimony, Hologrammtechnik, Digitales Gedächtnis, Geschichtsvermittlung, Postmemory.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die USC Shoah Foundation durch ihre digitalen Archivierungs- und Vermittlungsprojekte den Medialisierungsprozess der Holocaust-Zeitzeugenschaft maßgeblich beeinflusst und verändert hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Medialisierung, die Transformation der Erinnerungskultur, Oral History-Archive sowie die Rolle technologischer Innovationen bei der Bewahrung von Zeugenberichten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Welchen Einfluss hatte die USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess der Holocaust-Zeitzeugenschaft und wie hat sich dadurch die Erinnerungskultur verändert?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Gedächtniskonzepte und analysiert exemplarisch vier Projekte der Stiftung hinsichtlich ihres Beitrags zum Medialisierungsprozess.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Geschichte der USC Shoah Foundation und analysiert vier spezifische Projekte: das Visual History Archive, die Bildungsplattform IWitness, die IWalk-App und das Projekt New Dimensions in Testimony.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Holocaust, Medialisierung, Erinnerungskultur, Digital Transformation und Oral History sind die zentralen Begriffe, die diese wissenschaftliche Publikation definieren.

Inwieweit wird das Konzept der "Verräumlichung" genutzt?

Die IWalk-App nutzt das Konzept der Verräumlichung, um über Geodaten Videozeugnisse mit realen Orten zu verbinden und so die historische Vermittlung aus der rein virtuellen Sphäre zurück in den Lebensraum der Lernenden zu holen.

Warum kritisieren manche Forscher das Projekt "New Dimensions in Testimony"?

Die Kritik richtet sich vor allem auf die Befürchtung eines Qualitätsverlusts von Geschichte, da die Inszenierung durch Hologramme als kritisch angesehen wird, wenn sie den Eindruck eines echten Dialogs erzeugt, der faktisch nur aus vorab aufgezeichneten Antworten besteht.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Medialisierte Zeitzeugenschaft. Wirkung der USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
43
Katalognummer
V1266494
ISBN (PDF)
9783346710659
ISBN (Buch)
9783346710666
Sprache
Deutsch
Schlagworte
medialisierte zeitzeugenschaft wirkung shoah foundation medialisierungsprozess holocaust-zeitzeugenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Medialisierte Zeitzeugenschaft. Wirkung der USC Shoah Foundation auf den Medialisierungsprozess von Holocaust-Zeitzeugenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1266494
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Leseprobe aus  43  Seiten
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