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Selbstoptimierung Jugendlicher. Die Bedeutung von Medien für Jugendliche

Título: Selbstoptimierung Jugendlicher. Die Bedeutung von Medien für Jugendliche

Trabajo Escrito , 2021 , 15 Páginas

Autor:in: Alicia Bleich (Autor)

Sociología - Niños y adolescentes
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Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie die Lebensphase der Jugend aussieht und welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen. Wie Heranwachsende die Medien nutzen, welche Rolle die Selbstoptimierung für ihre Identitätsarbeit spielt und inwiefern Medien bedeutend für die Selbstoptimierung sind.

Zunächst soll bei dieser Arbeit die Lebensphase Jugend genauer beschrieben und definiert werden. Genauer soll die Mediennutzung der Jugendlichen anhand der JIM Studie 2020 herausgearbeitet werden, um zu verdeutlichen, wie viele Heranwachsende Zugang zu den Medien haben. Dabei werde ich auf die Selbstinszenierung der Jugendlichen auf den Social-Media-Plattformen eingehen, die ein Teil der Identitätsarbeit darstellen.

Nachfolgend soll die Selbstoptimierung anhand des Körperkults verdeutlicht und die verschiedenen Techniken zur Verbesserung des Selbst und anschließend Chancen und Risiken aufgezeigt werden.

Am Ende meiner Arbeit, werde ich die gewonnenen Ergebnisse zusammenfassen und die Frage beantworten, welche Bedeutung die Medien auf die Selbstoptimierung der Jugendlichen darstellen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bedeutung der Medien für Jugendliche

2.1 Jugend als Identitätsfindung

2.2 Mediennutzung Jugendlicher

2.3 Selbstinszenierung im Internet

3 Bedeutung der Medien für die Selbstoptimierung

3.1 Selbstoptimierung in Bezug auf den Körperkult

3.2 Chancen und Risiken der Selbstoptimierung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung digitaler Medien für den Identitätsbildungsprozess Jugendlicher und stellt dabei die Frage, inwiefern diese Medien Selbstoptimierungstendenzen bei Heranwachsenden fördern, fordern oder beeinflussen.

  • Die Lebensphase Jugend im Kontext der Digitalisierung
  • Mediennutzungsverhalten der Generation Z (basierend auf der JIM-Studie)
  • Formen der digitalen Selbstinszenierung und Selbstvermarktung
  • Körperkult und Techniken der Selbstoptimierung
  • Chancen und gesundheitliche Risiken des permanenten Optimierungsdrucks

Auszug aus dem Buch

3.1 Selbstoptimierung in Bezug auf den Körperkult

Der Diskurs der Selbstoptimierung des Körpers ist ein sehr aktuelles und teilweise umstrittenes Thema in der heutigen Gesellschaft. Unter dem Begriff der Selbstoptimierung, versteht man die Bereitwilligkeit, sich ständig physisch und psychisch zu verbessern. Um einerseits seiner Wunschvorstellung zu entsprechen. Anderseits um die verschiedenen Anforderungen in anderen Lebensbereichen markt- und wettbewerbsgerecht zu werden, oder sich flexibel und schnell anzupassen (Gaupp und Lüders, 2016, S.5).

Die Selbstoptimierung bezüglich des Körperkults wird unter anderem als sogenannter „Schönheitswahn“ beschrieben, der nur selten Befriedigung erlangt, da die ständige Verbesserung an einem selbst, immer möglich sei. Jedoch in vielen Fällen über das „Normal“ hinausgehe (Gugutzer, 2013, S.67).

Doch was genau wird mit der Selbstoptimierung bezüglich des Körperkults gemeint? Hier unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Idealtypen, dessen Ziel auf unterschiedliche Handlungen ausgelegt sind.

Der erste körperkultische Idealtypus nennt sich das Bodystyling. Die Handlungen sind hier auf die sichtbare Körperoberfläche, die Verschönerung des Körpers ausgelegt. Dies reiche von Maniküre, Make-Up, Färbung der Haare, das Treiben von Sport, aber auch Diäten und Tattoos, bis hin zur Schönheitschirurgie. Das alles wird gemacht, um sein Idealbild nahzukommen. Darunter fällt auch der Begriff body modification, welcher die Ästhetiken der Subkultur beschreibt. Diese überschreiten absichtlich die Grenze des Normalen, durch das Spalten der Zunge, Ziernarben, eingesetzte Metalplatten und vieles mehr. Der Körper wird vielmehr als Material gesehen, welcher jederzeit bearbeitet und modifiziert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der digitalen Lebenswelt moderner Jugendlicher ein und stellt die Forschungsfrage zur Bedeutung von Medien für die Identitätsarbeit und Selbstoptimierung.

2 Bedeutung der Medien für Jugendliche: Dieses Kapitel definiert die Entwicklungsphase Jugend und analysiert das Mediennutzungsverhalten sowie die Mechanismen der digitalen Selbstinszenierung zur Identitätsfindung.

3 Bedeutung der Medien für die Selbstoptimierung: Hier werden körperkultische Optimierungspraktiken (Bodystyling, Bodytuning, Bodycaring) klassifiziert und die gesellschaftlichen sowie medialen Triebkräfte hinter diesen Entwicklungen kritisch hinterfragt.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Medien einen maßgeblichen, ambivalenten Einfluss auf die Identitätsarbeit ausüben und betont die Notwendigkeit, Risiken durch bewusstere Mediennutzung zu begrenzen.

Schlüsselwörter

Selbstoptimierung, Jugend, Generation Z, Identitätsarbeit, Mediennutzung, Social Media, Körperkult, Bodystyling, Bodytuning, Bodycaring, Schönheitsideal, JIM-Studie, Digitalisierung, Identitätsfindung, Selbstinszenierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie digitale Medien und soziale Plattformen die Identitätsbildung moderner Jugendlicher beeinflussen und welche Rolle dabei Bestrebungen zur Selbstoptimierung spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Mediennutzung Jugendlicher, der psychologischen Bedeutung von Identitätsarbeit im digitalen Raum sowie den verschiedenen Ausprägungen des Körperkults.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen den medialen Vorgaben (wie Schönheitsidealen) und dem dadurch ausgelösten Handlungsdruck zur Optimierung des eigenen Körpers und der eigenen Persönlichkeit zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung empirischer Daten (wie der JIM-Studie) und der theoretischen Einordnung von Konzepten wie dem "Unternehmerischen Selbst".

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Jugendliche Medien zur Selbstinszenierung nutzen, welche drei Idealtypen der Körperoptimierung existieren und welche Chancen sowie gesundheitliche Risiken (z.B. psychische Erkrankungen) damit verbunden sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Selbstoptimierung, Identitätsarbeit, Körperkult, Social Media und der digitale Einfluss auf das Selbstbild der Generation Z.

Was versteht man in der Arbeit unter "gelenkter Selbstoptimierung"?

Dieser Begriff, abgeleitet von Robert Gugutzer, beschreibt das Phänomen, dass Jugendliche glauben, aus eigenem Antrieb zu handeln, obwohl ihre Ziele stark von gesellschaftlichen Anforderungen und medialen Vorbildern geprägt sind.

Wie bewertet die Arbeit den Einsatz von Tracking-Apps und Wearables?

Die Arbeit sieht hier eine Ambivalenz: Während diese Tools zur gesunden Selbstfürsorge und Motivation beitragen können, bergen sie gleichzeitig das Risiko eines Kontrollzwangs und eines permanenten Wettbewerbsdrucks durch ständige Datenvergleiche.

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Detalles

Título
Selbstoptimierung Jugendlicher. Die Bedeutung von Medien für Jugendliche
Autor
Alicia Bleich (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
15
No. de catálogo
V1266600
ISBN (PDF)
9783346708113
ISBN (Libro)
9783346708120
Idioma
Alemán
Etiqueta
selbstoptimierung jugendlicher bedeutung medien jugendliche
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alicia Bleich (Autor), 2021, Selbstoptimierung Jugendlicher. Die Bedeutung von Medien für Jugendliche, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1266600
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