Verkauf Brötchen (Unterweisung Kaufmann/-frau im Einzelhandel)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf

6 Seiten

Eberhard Hundsotter (Autor:in)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Zielgruppe…
1.1 Hintergrund….
1.2 Vorkenntnisse.

2. Didaktische Analyse…..
2.1 Ausbildungsrahmenplan.
2.2 Betrieblicher Ausbildungsplan…
2.3 Fachlicher Inhalt…

3. Lernziele
3.1 Richtlernziel…..
3.2 Groblernziel…..
3.3 Feinlernziel…...
3.3.1 Kognitiver Bereich…...
3.3.2 Psychomotorischer Bereich…
3.3.3 Affektiver Bereich.
3.3.4 Lernzielkontrolle…

4. Die 4-Stufen Methode (modifiziert)..
4.1 Stufe 1 – Vorbereitung…..
4.2 Stufe 2 – Vormachen..
4.3 Stufe 3 – Nachmachen…..
4.4 Stufe 4 – Üben im Nebenraum…

5. Angewandte Methode

6. Eingesetzte Medien und Arbeitsmittel….

7. Zeitrahmen..

1. Zielgruppe

1.1 Hintergrund

Bei diesem Konzept handelt es sich um eine Unterweisung eines Auszubildenden. Der Auszubildende befindet sich im 1. Lehrjahr zum Kaufmann im Einzelhandel, er ist sehr zuvorkommend, fleißig, interessiert und aufgeweckt. Seine Leistungen in der Berufsschule sind sehr gut.

1.2 Vorkenntnisse

- Belehrung nach §42 und §43 Infektionsschutzgesetz (Umgang mit Lebensmitteln)
- HACCP Hygienerichtlinien

2. Didaktische Analyse

2.1 Ausbildungsrahmenplan

Der Ausbildungsrahmenplan sieht für die Auszubildende im 1. Lehrjahr die Vermittlung von Fertigkeiten in der Warenpräsentation, insbesondere verkaufswirksames Präsentieren der Ware vor (Ausbildungsrahmenplan §8 Abs. 1 Nr. 6.2)

2.2 Betrieblicher Ausbildungsplan

Der betriebliche Ausbildungsplan wurde nach den sachlichen und zeitlichen Vorgaben des Ausbildungsrahmenplans erstellt. Der Ausbildungsplan wird individuell auf den Auszubildenden zugeschnitten. Der Auszubildende wird zur Vermittlung der unter 2.1 beschriebenen Fertigkeiten und Kenntnisse in der Station des Unternehmens eingesetzt.

2.3 Fachlicher Inhalt

Im Rahmen des o.g. Teiles der Ausbildung ist es wichtig, dass alle Zusammenhänge bei der Warenpräsentation richtig erfasst werden, damit eine ordnungsgemäße Durchführung erfolgen kann.

3. Lernziele

3.1 Richtlernziel

Das Richtlernziel lautet im Abschnitt 1: Fertigkeiten und Kenntnisse in den Pflichtqualifikationen einsetzen gemäß §4 Abs.1 Nr. 1, Marketinggrundlagen §8 Abs.1 Nr.

3.2 Groblernziel

Das Groblernziel laut Ausbildungsrahmenplan lautet „Warenpräsentation“ §8 Abs. 1 Nr. 6.2

3.3 Feinlernziel

Der Auszubildende ist nach der Unterweisung in der Lage selbständig unter der Berücksichtigung der Hygienevorschriften „Salamibrötchen verkaufsfördernd belegen und präsentieren“ auszuführen.

3.3.1 Kognitiver Bereich

Der Auszubildende versteht, warum besondere Sorgfalt bei der Belegung der Brötchen und bei der Warenpräsentation nötig ist.

3.3.2 Psychomotorischer Bereich

Durch wiederholtes Üben entwickelt er Fingerspitzengefühl und erfährt, wie er die Brötchen am besten aufschneidet und belegt, damit sie optisch einladend und für den Kunden appetitanregend wirken.

3.3.3 Affektiver Bereich

Der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln/Waren und Sorgfalt bei der Arbeit sind wichtige Schlüsselqualifikationen, die bei dieser Ausbildungseinheit vermittelt werden.

3.3.4 Lernzielkontrolle

Das Lernziel ist erreicht, wenn der Auszubildende in der Lage ist, selbständig „Salamibrötchen verkaufsfördernd zu belegen und zu präsentieren“ ausführen kann. Zur Endkontrolle des ordnungsgemäßen Belegens der Brötchen muss der Auszubildende verschiedene Brötchen belegen und in der Backtheke präsentieren.

4. Die 4-Stufen-Methode (modifiziert)

4.1 Stufe 1 – Vorbereitung

Nach einer kurzen Begrüßung nennt die Ausbilderin das Thema der Unterweisung – „Brötchen verkaufsfördernd belegen und präsentieren“ – und formuliert das Ziel dieser Unterweisung – „Nach dieser Unterweisung sind Sie in der Lage selbständig Brötchen verkaufsfördernd zu belegen und zu präsentieren“. Dies soll Interesse und Motivation wecken und ihr beim Einstieg in das Thema helfen.

Nachdem das Interesse des Auszubildenden geweckt ist und er mit seinen Aufgaben vertraut gemacht wurde, erläutert die Ausbilderin die kompletten Arbeitsschritte. Es wird die Wichtigkeit des sauberen Arbeitens erklärt und darauffolgend die einzelnen Arbeitsschritte des Belegens. Bei jedem Arbeitsschritt erläutert die Ausbilderin mit „Was“, „Wie“ und „Warum“ die Gründe des Handelns. Somit erkennt der Auszubildende die Zusammenhänge

und ist in der Lage, das erlangte Wissen langfristig zu speichern. Es steigert die Motivation und das richtige Umsetzen fällt ihm leichter, wenn er das Tun seiner Handlungen genau versteht.

4.2 Stufe 3 – Nachmachen

Die einzelnen Arbeitsschritte werden von dem Auszubildenden wiederholt, während er diese in eigenen Worten erklärt. Dadurch werden das Verständnis für das Handeln und die jeweiligen Arbeitsschritte gefestigt. Die Ausbilderin prüft durch zusätzliches Nachfragen, ob der Auszubildende alle Inhalte richtig verstanden hat, gibt gegebenenfalls Hilfestellung und lobt den Auszubildenden beim richtigen Durchführen der Arbeitsschritte.

Die Ausbilderin nennt dem Auszubildenden die Räumlichkeiten in denen der Auszubildende selbständig die gelernten Arbeitsschritte üben kann.

Im Nachgang erfolgt der Hinweis, die erlernten Arbeitsschritte im Berichtsheft einzutragen und zur Kontrolle vorzulegen. Es wird das nächste Unterweisungsthema „Belegen eines Ciabatta Brötchens mit Tomate-Mozzarella“ genannt.

Die Ausbilderin bedankt sich bei dem Auszubildenden für ihre Mitarbeit und Aufmerksamkeit und beendet die Unterweisung.

4.3 Stufe 4 – Üben im Nebenraum

Der Auszubildende wiederholt selbständig unter Beobachtung einer Fachkraft die Arbeitsschritte. Damit der Auszubildende die Arbeitsschritte selbständig durchführen kann und durch Erfolgsergebnisse Sicherheit und Selbstvertrauen erlangt, darf die Fachkraft nur in einem Notfall eingreifen. Nur so kann kontrolliert werden, ob die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten erlernt wurde. Bei Erreichen des Lernziels wird der Auszubildende gelobt und erhält somit Bestätigung und Anerkennung.

5. Angewandte Methode

Es wurde die 4-Stufen-Methode gewählt, weil sich Fachwissen und Berufspraxis sehr gut vermitteln lassen. Da bei dieser Vorgehensweise alle Sinne des Auszubildenden angeregt werden und das Gelernte gleich in die Tat umgesetzt wird, lässt sich das Vermittelte besonders gut festigen.

Vorteile:

- einfache Handhabung
- hohe Effektivität durch Verbindung von Theorie und Praxis
- kleine Lernschritte
- Anschaulichkeit durch Lernschritte
- sofortige, unmittelbare Erfolgskontrolle
- alle Lerntypen bzw. alle Sinne werden angesprochen

6. Eingesetzte Medien und Arbeitsmittel

-Berufskleidung: Schürze, Handschuhe
-Zutatenliste / Arbeitsmittelliste
-Schneidebrett
-Brötchen
-verschiedene Messer
-Belegware: Salat, Wurst, Gurke, Paprika
-Warenpräsenter

7. Zeitrahmen

Die Unterweisung dauert etwa 15 Minuten und wird vorzugsweise zwischen 9.00 Uhr und 9.30 Uhr durchgeführt, da zu dieser Uhrzeit die Auffassungsfähigkeit der Auszubildenden am höchsten ist und der Kundenlauf um diese Zeit recht gering ist.

Zutaten- und Arbeitsmittelliste

Zutaten:

- Schrippe ( Spitzbrötchen)
- Butter
- Lollo (Salat)
- Wurst
- Paprika
- Salatgurke

Arbeitsmittel:

- Arbeitskleidung: Schürze
- Hygienehandschuhe
- Schneidebrett
- Brötchenmesser
- Streichmesser
- Gemüsemesser
- Warenpräsenter

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Details

Titel
Verkauf Brötchen (Unterweisung Kaufmann/-frau im Einzelhandel)
Autor
Seiten
6
Katalognummer
V1267367
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verkauf, brötchen, unterweisung, kaufmann/-frau, einzelhandel
Arbeit zitieren
Eberhard Hundsotter (Autor:in), Verkauf Brötchen (Unterweisung Kaufmann/-frau im Einzelhandel), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1267367

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