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Utilitaristische Flüchtlingspolitik nach Peter Singer

Title: Utilitaristische Flüchtlingspolitik nach Peter Singer

Term Paper , 2018 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lisa Berg (Author)

Philosophy - Philosophy of the present
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Summary Excerpt Details

Das Ziel meiner Arbeit wird sein, Singers Argumente für eine präferenzutilitaristische Flüchtlingspolitik herauszuarbeiten und zu untersuchen, ob ihm eine Anwendung seiner Position auf diese komplexe Thematik gelingt.

Ich werde dabei zuerst näher auf den Utilitarismus eingehen und im Anschluss Singers Argumente und Lösungsansätze zur Flüchtlingsproblematik aufzeigen und diese einer kritischen Betrachtung unterziehen. Dafür werde ich hauptsächlich das Kapitel „Die drinnen und die draußen“ verwenden, welches Singer in der zweiten Auflage seines Werkes „Praktische Ethik“ veröffentlichte. Weiterhin werde ich, um seine Position zu erläutern, von Singer die Kapitel „Über Ethik“ und „Arm und Reich“ aus der „Praktischen Ethik“ verwenden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Konsequentialismus, Utilitarismus und Präferenzutilitarismus

2.2 Singers Ethik in der Flüchtlingsproblematik

2.2.1 Der Begriff des Flüchtlings

2.2.2 Die Argumente aus „Die drinnen und die draußen“

2.2.3 Singers Lösungsvorschlag

2.3 Kritik

2.3.1 Kritik am Utilitarismus

2.3.2 Kritik an Singer

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die utilitaristischen Argumente des Philosophen Peter Singer im Kontext der aktuellen Flüchtlingsproblematik zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, um zu prüfen, ob die Anwendung seiner philosophischen Position auf diese komplexe Thematik theoretisch und praktisch überzeugt.

  • Grundlagen des Konsequentialismus und Präferenzutilitarismus
  • Analyse der philosophischen Position Singers zur Migration
  • Kritische Auseinandersetzung mit der utilitaristischen Theorie
  • Untersuchung der praktischen Implikationen und Lösungsvorschläge

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Die Argumente aus „Die drinnen und die draußen“

Seinem Kapitel „Die drinnen und die draußen“ gibt Singer einen Rahmen in Form eines Gedankenexperimentes. Er beschreibt einen Bunker nach dem Atomkrieg. In diesen konnten sich einige Leute schon vorher einkaufen und sich so vor der schädlichen Strahlung schützen. Der Bunker würde jedoch noch Platz und Lebensmittel für weitere Menschen von draußen bieten und sie so vor dem sicheren Tod bewahren, jedoch müssten die Bewohner innerhalb des Bunkers auf den Luxus von beispielsweise Tennisplätzen verzichten. Über Fernsehkameras können sie die Menschen am Eingang des Bunkers sehen und hören. Am Ende seiner Beschreibung stellt Singer nun die entscheidende Frage, wie sich der Leser entscheiden würde. Die Menschen aufnehmen und auf Tennisplätze verzichten oder die Menschen nicht aufnehmen?

Auch wenn Singer seine Frage auf diese utopische und überspitzte Situation anwendet, um so den Lesern vielleicht die Entscheidung zu erleichtern, ist seine Bunkerproblematik doch nicht allzu entfernt von der aktuellen Flüchtlingsproblematik. Der Bunker wäre gleichzusetzen mit den westlichen Industriestaaten und auch wir können über die Medien „teilhaben“ an den Schicksalen vor unseren Grenzen. Deshalb kommt Singer am Ende des Kapitels nochmals darauf zu sprechen. Er mutmaßt, dass sich die meisten Menschen dafür entschieden hätten alle ihre Tennisplätze aufzugeben um Menschen von draußen aufzunehmen und zeigt sich verständnislos der Tatsache gegenüber, dass dies in der realen Welt nicht ebenso der Fall zu sein scheint.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Flüchtlingsproblematik und die philosophische Position Peter Singers ein, wobei die Forschungsfrage konkretisiert wird.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert die Grundlagen des Präferenzutilitarismus, wendet diese auf Migration an und unterzieht sowohl die theoretische Basis als auch Singers spezifische Thesen einer systematischen Kritik.

3. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass eine rein utilitaristische Kosten-Nutzen-Analyse aufgrund der hohen Komplexität und der benötigten Datenmenge bei der Flüchtlingsproblematik an ihre Grenzen stößt.

Schlüsselwörter

Peter Singer, Präferenzutilitarismus, Konsequentialismus, Flüchtlingsproblematik, Ethik, Migration, moralische Verantwortung, Interessenabwägung, Utilitarismus, Asylpolitik, Fluchtursachen, Philosophie, praktische Ethik, Weltfrieden, Individuelle Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendung der präferenzutilitaristischen Ethik von Peter Singer auf die globale Flüchtlingsproblematik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Utilitarismus, Migrationsethik, Interessenabwägung zwischen Aufnahmestaaten und Flüchtlingen sowie die Kritik an bestehenden Asyl- und Grenzpolitiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Analyse, ob Singers philosophische Ansätze eine tragfähige Grundlage für eine ethisch vertretbare und politisch umsetzbare Flüchtlingspolitik bieten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine philosophische Werkanalyse durchgeführt, die Argumente des Autors rekonstruiert und diese einer systematischen wissenschaftlichen Kritik unterzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung ethischer Grundlagen, die Analyse von Singers Bunker-Gedankenexperiment sowie die Auseinandersetzung mit Kritikpunkten am Utilitarismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Präferenzutilitarismus, Flüchtlingsproblematik, moralische Verantwortung und Interessenabwägung.

Welche Rolle spielt das Bunker-Gedankenexperiment?

Das Experiment dient dazu, die moralische Intuition des Lesers herauszufordern und die Entscheidung zwischen individuellem Komfort und dem Überleben anderer zu verdeutlichen.

Warum hält Singer die Genfer Flüchtlingskonvention für unzureichend?

Singer kritisiert, dass die Konvention zu eng gefasst sei und bei den heutigen Massenbewegungen durch die erforderliche individuelle Einzelfallprüfung überfordert sei.

Was versteht man unter dem „Tropfen-auf-den-heißen-Stein“-Argument?

Es beschreibt das Problem, dass eine reine Aufnahme von Flüchtlingen ohne die Bekämpfung der tieferliegenden Fluchtursachen lediglich dazu führt, dass die Schutzbedarfe weiter steigen, ohne das Grundproblem zu lösen.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich des „Brain Drain“?

Die Arbeit kritisiert, dass Singer die Interessen der Herkunftsländer vernachlässigt, da die Abwanderung hochqualifizierter Fachkräfte dort wirtschaftliche und soziale Destabilisierung zur Folge hat.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Utilitaristische Flüchtlingspolitik nach Peter Singer
College
Dresden Technical University
Grade
1,0
Author
Lisa Berg (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V1267792
ISBN (PDF)
9783346709196
ISBN (Book)
9783346709202
Language
German
Tags
Peter Singer Utilitarismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Berg (Author), 2018, Utilitaristische Flüchtlingspolitik nach Peter Singer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1267792
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