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Gemeinschaftskonzept in der sozialistischen Frauen- und Emanzipationsbewegung. Eine Untersuchung des Gemeinschaftskonzeptes in der sozialistischen Frauenbewegung

Anhand der Zeitung "Die Gleichheit"

Título: Gemeinschaftskonzept in der sozialistischen Frauen- und Emanzipationsbewegung.
Eine Untersuchung des Gemeinschaftskonzeptes in der sozialistischen Frauenbewegung

Trabajo de Seminario , 31 Páginas

Autor:in: Anonym (Autor)

Historia de Alemania - Primera Guerra Mundial, República de Weimar
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In dieser Arbeit soll erneut der Begriff des Gemeinschaftskonzeptes eines bestimmten Zeitraumes untersucht werden. Jedoch soll hier nicht der zeitgenössische Gemeinschaftsbegriff des 21. Jahrhunderts untersucht werden, sondern es wird vielmehr ein Rückblick in die Moderne geworfen. Genauer wird die Zeit des späten Kaiserreiches, kurz vor dem Ersten Weltkrieg, und der ersten Monate nach der Ausrufung der Republik untersucht. In dieser Arbeit sollen die
Gemeinschaftskonzepte dieser Zeitabschnitte betrachtet und miteinander verglichen werden.

Das Ziel dieser Arbeit ist, das Gemeinschaftskonzept in der sozialistischen Konzeption der Frauenemanzipation kritisch zu beleuchten. Sie soll das Gemeinschaftskonzept, wie es in der Zeitung „Die Gleichheit“ dargestellt wird, veranschaulichen. Dabei soll die Frage: "Hat sich das Gemeinschaftskonzept der sozialistischen Frauenbewegung in der Zeit vom späten Kaiserreich bis zur frühen Weimarer Republik verändert?“ beantwortet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.1) Einleitung

1.2) Forschungsstand

2) Geschichte des Begriffs „Gemeinschaft“

3) Hauptteil/ Argumentation

3.1) Untersuchung der Quellen des Kaiserreichs

3.2) Untersuchung der Quellen aus der Weimarer Republik

3.3) Zusammenfassung der Ergebnisse

4) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Gemeinschaftskonzept innerhalb der sozialistischen Frauenbewegung anhand der Zeitung „Die Gleichheit“ und analysiert dessen Wandel vom späten Kaiserreich bis zur frühen Weimarer Republik vor dem Hintergrund zeitgenössischer gesellschaftstheoretischer Strömungen.

  • Sozialistische Gemeinschaftskonzepte in der Frauenbewegung
  • Einfluss von Ferdinand Tönnies’ Soziologie auf den Gemeinschaftsbegriff
  • Vergleich der Auswirkungen politischer Umbrüche (Kaiserreich vs. Weimarer Republik)
  • Die Rolle der „Volksgemeinschaft“ und des „Volksheims“ nach Ellen Key
  • Diskursanalyse der Zeitschrift „Die Gleichheit“ zwischen 1892 und 1923

Auszug aus dem Buch

3.1) Untersuchung der Quellen des Kaiserreichs

Zunächst werden die Ausgaben der Zeitschrift „Die Gleichheit“ aus der Zeit des späten Kaiserreiches untersucht. Wie bereits erwähnt, soll hier die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg betrachtet werden. Das Jahr 1908 hatte eine besondere Bedeutung für die deutsche Frauenbewegung, da in diesem Jahr das Reichsvereinsgesetz erlassen wurde. Dieses erlaubte den deutschen Frauen nun, politischen Vereinen oder Parteien beitreten zu können, was ihnen zuvor verboten war. Daher wurden zwei Ausgaben aus eben diesem Jahrgang gewählt, um sie auf das Gemeinschaftskonzept zu untersuchen, welches in den Artikeln der Ausgaben dargestellt wurde.

Die erste Ausgabe, die hier gewählt ist, wurde am 27. April 1908 veröffentlicht. Sie wurde somit kurz nach der Erstellung der ersten Fassung des Reichsvereinsgesetzes am 19. April 1908 veröffentlicht, jedoch noch vor dessen Inkrafttreten. Die zweite Ausgabe, welche für dieses Jahr analysiert werden soll, ist datiert auf den 14. September 1908. Hier kann davon ausgegangen werden, dass bereits viele Frauen, die schon in der deutschen Frauenbewegung waren, auch zu Mitgliedern politischer Vereine oder Parteien wurden. Da sie nun auch direkten Einfluss auf das politische Umfeld hatten, gibt diese Ausgabe einen interessanten Einblick in die Veränderungen, welche mit dem Reichsvereinsgesetz vermutlich einhergingen.

Zuerst wird die Ausgabe des 27. April 1908 untersucht. Der erste Artikel, in welchem Gemeinschaftsbezüge zu finden sind, trägt die Überschrift „An die Genossinnen“ und wurde von Ottilie Baader geschrieben. Der Artikel ist eine Ansprache an die „Genossinnen“ zur Feier des Maitages. Die hier Angesprochenen scheinen zunächst nicht direkt einer Parteienlandschaft oder einer allgemeinen oder politischen Bewegung oder einer bestimmten Orientierung zugeordnet zu sein. Allerdings sehen sie sich als ein Teil der proletarischen Klasse der Gesellschaft. Ottilie fordert die „Genossinnen“ auf, „in tiefgewurzelter Solidarität der Interessen“ auf der Maifeier für eine Reform zu kämpfen. Eine Solidaritätsgemeinschaft wurde von den angesprochenen Frauen für den Feiertag gefordert. Weiter spricht Baader davon, dass das preußische Proletariat in ihrem Kampf unterstützt werden solle, was auf ein Gefühl von Gemeinschaft mit deren Mitgliedern hinweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1.1) Einleitung: Diese Einleitung führt in die begriffliche Komplexität von „Gemeinschaft“ ein und definiert den zeitlichen Rahmen der Untersuchung vom späten Kaiserreich bis zur frühen Weimarer Republik.

1.2) Forschungsstand: Hier werden zentrale theoretische Werke wie jene von Tönnies sowie neuere wissenschaftliche Analysen zur Frauenbewegung und zu Gemeinschaftskonzepten in Deutschland vorgestellt.

2) Geschichte des Begriffs „Gemeinschaft“: Das Kapitel beleuchtet die etymologische und ideengeschichtliche Entwicklung sowie die wissenschaftliche Trennung von Gemeinschaft und Gesellschaft im 19. Jahrhundert.

3) Hauptteil/ Argumentation: Hier erfolgt die empirische Analyse ausgewählter Artikel der Zeitschrift „Die Gleichheit“ hinsichtlich ihrer Gemeinschaftsauffassung in verschiedenen politischen Phasen.

3.1) Untersuchung der Quellen des Kaiserreichs: Die Untersuchung fokussiert auf das Jahr 1908 und belegt eine stark klassenabhängige und sozialistisch geprägte Gemeinschaftsvorstellung unter Einfluss von Tönnies.

3.2) Untersuchung der Quellen aus der Weimarer Republik: Dieses Kapitel zeigt eine Transformation hin zu einem inklusiveren Demokratieverständnis und die Bedeutung der nachbarschaftlichen bzw. kommunalen Gemeinschaft auf.

3.3) Zusammenfassung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der vorangegangenen Untersuchungen werden hier systematisch gegenübergestellt, um den inhaltlichen Wandel des Gemeinschaftskonzeptes herauszuarbeiten.

4) Fazit: Das Fazit bilanziert, dass sich das Gemeinschaftskonzept von einer politisch aufgeladenen Klassengemeinschaft zu einer breiter angelegten Volksgemeinschaft transformiert hat, wobei Tönnies’ Einfluss konstant blieb.

Schlüsselwörter

Gemeinschaft, Sozialistische Frauenbewegung, Die Gleichheit, Kaiserreich, Weimarer Republik, Klassenkampf, Proletariat, Sozialdemokratie, Frauenwahlrecht, Ferdinand Tönnies, Volksgemeinschaft, Ellen Key, Demokratie, Solidarität, Gemeinschaftsbegriff.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Gemeinschaftskonzept in Publikationen der sozialistischen Frauenbewegung und analysiert dessen inhaltliche Veränderung während der politischen Umbrüche in Deutschland zwischen 1908 und 1919.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die theoretische Abgrenzung von Gemeinschaft und Gesellschaft, die Rolle der Frauenbewegung innerhalb des Sozialismus und der Einfluss zeitgenössischer gesellschaftlicher Debatten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte herausfinden, ob und wie sich das Gemeinschaftskonzept der sozialistischen Frauenbewegung vom späten Kaiserreich bis zur frühen Weimarer Republik inhaltlich gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine quellenbasierte diskursanalytische Untersuchung durchgeführt, die ausgewählte Ausgaben der Zeitung „Die Gleichheit“ mit soziologischen Gemeinschaftstheorien vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Artikel aus den Jahren 1908 und 1919 auf direkte und indirekte Gemeinschaftsverweise und ordnet diese in den historischen Kontext ein.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Gemeinschaft, Frauenemanzipation, Sozialdemokratie, Tönnies, Diskursanalyse und politischen Wandel charakterisieren.

Warum wurde gerade das Jahr 1908 als Ausgangspunkt gewählt?

Das Jahr 1908 war durch die Einführung des Reichsvereinsgesetzes ein Wendepunkt für die politische Partizipation von Frauen, was sich unmittelbar in den Gemeinschaftsvorstellungen der Zeit widerspiegelte.

Wie verändert sich die Darstellung der Begriffe „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ in der frühen Weimarer Republik im Vergleich zum Kaiserreich?

Während im Kaiserreich eine scharfe Dichotomie zwischen sozialistischer Gemeinschaft und kapitalistischer Gesellschaft dominierte, rückten in der frühen Republik Inklusivität und das Ziel einer gemeinsamen demokratischen Bürgerschaft in den Fokus.

Welchen Einfluss hatte Ellen Key auf das hier analysierte Gemeinschaftskonzept in der Weimarer Republik?

Die Arbeit deutet darauf hin, dass die Konzepte von Ellen Key, insbesondere das des „Volksheims“, eine stärkere Wirkung entfalteten und die Hinwendung zu einer weniger klassengebundenen Gemeinschaft beeinflussten.

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Detalles

Título
Gemeinschaftskonzept in der sozialistischen Frauen- und Emanzipationsbewegung. Eine Untersuchung des Gemeinschaftskonzeptes in der sozialistischen Frauenbewegung
Subtítulo
Anhand der Zeitung "Die Gleichheit"
Autor
Anonym (Autor)
Páginas
31
No. de catálogo
V1268005
ISBN (PDF)
9783346708540
ISBN (Libro)
9783346708557
Idioma
Alemán
Etiqueta
gemeinschaftskonzept frauen- emanzipationsbewegung eine untersuchung gemeinschaftskonzeptes frauenbewegung anhand zeitung gleichheit DieGleichheit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), Gemeinschaftskonzept in der sozialistischen Frauen- und Emanzipationsbewegung. Eine Untersuchung des Gemeinschaftskonzeptes in der sozialistischen Frauenbewegung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268005
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