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Hey! - Ja? Freundschaft als Anfang und Basis kirchlicher Gemeinschaft

Título: Hey! - Ja? Freundschaft als Anfang und Basis kirchlicher Gemeinschaft

Plan de Clases , 2001 , 31 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Marius Stelzer (Autor)

Didáctica - Teología, pedagogía religiosa
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Das Thema dieser Unterrichtssequenz stellt die Einführung in die Unterrichtsreihe
„Gemeinschaften fordern mich heraus – Lebensmöglichkeiten mit
der Kirche“ dar. Als Kernthema für die Klasse 9 in der Realschule steht diese
Reihe unter dem Leitmotiv „Verantwortung sehen und übernehmen – als
Christ in dieser Welt handeln“.1 Der inhaltliche Schwerpunkt der Unterrichtsreihe
ist in den Richtlinien klar auf den Aspekt der „Gemeinschaft“ gelegt;
allerdings scheint es mir wichtig, Grundvoraussetzungen für das Entstehen
von „Gemeinschaft“ darzulegen, denn eine Gemeinschaft kann nur dann entstehen,
wenn mehrere Menschen mit gleichen oder ähnlichen Interessen
sich zusammenschließen, um gemeinsam zu handeln. Dies ist für die ekklesiologische
Dimension des Kernthemas von besonderer Bedeutung, denn
„Kirche“ fängt nicht bei „Gemeinschaft“ an, sondern dort, „wo zwei oder drei
in meinem (Jesu) Namen versammelt sind...“, wie es in einem bekannten
Kanon heißt. Auf diese Weise wird die Themenwahl dem o.g. Leitmotiv für
die Stufe 9 gerecht, da gemeinschaftliches Leben (in welcher Form auch immer)
zunächst auf die Initiative und das Handeln des einzelnen Menschen in
dieser Welt gründet.
Den Richtlinien gemäß taucht der Begriff „Gemeinschaft“ in der Themenformulierung
„Ein Traum von Gemeinschaft – Gemeinschaft, wie Jesus sie
will“ für die Stufe 5 zum ersten Mal auf. Für die Unterrichtssequenz in der
Klasse neun gilt es nun, Kriterien für Begegnung, Kontaktaufnahme mit
Gleichgesinnten, für das Knüpfen und das Leben freundschaftlicher Beziehung
zu entwickeln, um in einem weiteren Schritt wesentliche Grundzüge
(kirchlicher) Gemeinschaft zu untersuchen, denn gemeinschaftliches Leben
in der Kirche beruht auf „wechselseitigem Engagement der Kirche für den
einzelnen Menschen und des einzelnen Menschen für die Kirche“2

1 Vgl. dazu: Kultusministerium des Landes NW (Hg.), Richtlinien und Lehrpläne für die Realschule
in Nordrhein-Westfalen. Katholische Religionslehre, Frechen 1994, Heft 3306; S.
138f..
2 Vgl. ebd..

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Bezüge zu den Lehrplanvorgaben

2 Intentionen der Unterrichtsreihe

3 Aufbau der Unterrichtsreihe

4 Klassensituation und allgemeine Lernvoraussetzungen

5 Analyse der Sachstruktur

6 Didaktische Analyse

6.1 Elementare Strukturen

6.2 Elementare Erfahrungen

6.3 Elementare Zugänge

6.4 Elementare Wahrheiten

7 Darstellung von drei zusammenhängenden Stunden der Reihe

7.1 Erste Stunde: „Hey! Ja? – Zwei Menschen werden Freunde

7.2 Zweite Stunde: „Du! Ich?“ – Eigenschaften eines guten Freundes

7.3 Dritte Stunde: „Y-e-a-h!“ – Eigenschaften eines guten Freundes

8 Gesamtreflexion

9 Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit zielt darauf ab, Freundschaft als grundlegende Erfahrungsebene für die Entwicklung eines Verständnisses von kirchlicher Gemeinschaft zu nutzen, um Jugendlichen einen niederschwelligen und motivierenden Zugang zu ekklesiologischen Themen zu ermöglichen.

  • Theologie der Freundschaft im biblischen und historischen Kontext
  • Analyse der Lebenswelt und Bedürfnisse von Neuntklässlern
  • Überwindung von Kirchenverdrossenheit durch lebensweltnahe Anknüpfungspunkte
  • Didaktische Umsetzung durch innovative Medien (Dias) und handlungsorientierte Gruppenarbeit
  • Reflexion über christliche Werte wie Vertrauen und Ehrlichkeit in Beziehungen

Auszug aus dem Buch

Analyse der Sachstruktur

Dem Thema der Unterrichtssequenz entsprechend soll in diesem Abschnitt nicht ein Querschnitt der Ekklesiologie formuliert, sondern Grundzüge einer Theologie der Freundschaft dargestellt werden.

Neben den familiären Bindungen, die ein Mensch von Beginn seines Lebens hat, ist das Phänomen der „Freundschaft“ in der Regel schon von frühen Kinderjahren an im Leben des Menschen präsent. Man spricht von „Sandkastenfreundschaften“, die teilweise für diese Lebensphase gültig sind, sich in einzelnen Fällen aber bis ins hohe Erwachsenenalter hinziehen können. Kinder lernen in Nachbarschaft und Kindergarten andere Kinder kennen. Oftmals reicht das Wissen um den Namen des anderen Kindes auf dem Spielplatz, um ihn als „Freund“ oder „Freundin“ zu bezeichnen.

Was aber ist ein „Freund“? Was bedeutet „Freundschaft“ – vor allem in theologischer Hinsicht?

Etymologie: Der Begriff „Freund“ (und damit zusammenhängend das Wort „Freundschaft“) stammt aus dem althochdeutschen frija, fri (frei) und frijon (lieben) und bezeichnet eine Beziehung zwischen zwei Menschen, in der „Freiheit“ und „Liebe“ sich in einer Weise begegnen, „daß durch positive Zuwendung von Menschen menschliches Dasein Orientierung und Stabilisierung erfährt“.

Zusammenfassung der Kapitel

Bezüge zu den Lehrplanvorgaben: Dieses Kapitel verankert die Unterrichtssequenz im Lehrplan der Klasse 9 und leitet die ekklesiologische Bedeutung von Freundschaft als Basis für kirchliche Gemeinschaft her.

Intentionen der Unterrichtsreihe: Es werden die Lernziele definiert, wobei der Fokus auf der Förderung der Kontaktaufnahme und dem Erleben von Kirche als Freundesgemeinschaft liegt.

Aufbau der Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel gibt einen tabellarischen Überblick über den geplanten Ablauf der Unterrichtseinheit und die jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Stunden.

Klassensituation und allgemeine Lernvoraussetzungen: Hier wird der soziale und psychologische Hintergrund der Lerngruppe analysiert, insbesondere die Auswirkungen der Pubertät auf das Lernverhalten.

Analyse der Sachstruktur: Das Kapitel liefert eine theoretische Fundierung zum Thema Freundschaft, inklusive etymologischer und theologischer Herleitungen.

Didaktische Analyse: Es werden die methodischen und didaktischen Entscheidungen begründet, unter anderem die Wahl des Mediums „Dia“ und die Strukturierung der Gruppenarbeit.

Darstellung von drei zusammenhängenden Stunden der Reihe: Dieser Teil enthält die detaillierte Planung und Reflexion der ersten drei Unterrichtsstunden der Reihe.

Gesamtreflexion: Abschließende Bewertung des Projekts, der Motivation der Schüler und des gewählten methodischen Ansatzes.

Literatur: Auflistung der in der Arbeit verwendeten Quellen und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Freundschaft, kirchliche Gemeinschaft, Ekklesiologie, Religionsunterricht, Pubertät, Beziehungsfähigkeit, Vertrauen, Ehrlichkeit, Theologie der Freundschaft, Gruppenarbeit, Bildrede vom Weinstock, Motivation, Lebensweltbezug.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzeption einer Unterrichtsreihe für den Religionsunterricht in Klasse 9, die Freundschaft als Ausgangspunkt und Basis für ein tieferes Verständnis kirchlicher Gemeinschaft thematisiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf einer theologischen Fundierung der Freundschaft, der Analyse der jugendlichen Lebenswelt und der didaktischen Umsetzung dieser komplexen Themen in die schulische Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Schülern durch den lebensweltnahen Zugang über Freundschaft einen motivierenden Einstieg in kirchliche Strukturen zu ermöglichen und so einer verbreiteten Kirchenverdrossenheit entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine schriftliche Hausarbeit, die neben der theoretischen Analyse (Sachstruktur) vor allem eine didaktische Reflexion von Unterrichtsplanung und -durchführung beinhaltet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Theologie der Freundschaft, eine Beschreibung der Klassensituation sowie die detaillierte Planung und methodische Reflexion von drei Unterrichtsstunden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Freundschaft, kirchliche Gemeinschaft, Ekklesiologie, Religionsunterricht, Lebensweltbezug und Vertrauen charakterisieren.

Welche Rolle spielt das Bilderbuch „Hey! Ja?“ von Chris Raschka?

Das Buch dient als motivierendes Medium in der ersten Unterrichtsstunde, um den Beginn einer Freundschaft zwischen zwei Jungen durch Bilder und knappe Dialoge exemplarisch erfahrbar zu machen.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Vertrauen und Ehrlichkeit für die Schüler zentral?

Die Schüler identifizierten diese beiden Werte im Rahmen einer Bewertungsaktion als die fundamentalsten Eigenschaften guter Freunde, was den Bezug zu zeitlosen Qualitäten verdeutlicht und den Begriff der „Spaßgesellschaft“ relativiert.

Final del extracto de 31 páginas  - subir

Detalles

Título
Hey! - Ja? Freundschaft als Anfang und Basis kirchlicher Gemeinschaft
Universidad
Bischöfliches Generalvikariat Münster  (Hauptabteilung Schule + Erziehung)
Curso
Religionspädagogische-unterrichtspraktische Ausbildung
Calificación
1
Autor
Marius Stelzer (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
31
No. de catálogo
V12685
ISBN (Ebook)
9783638185011
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unterrichtsentwurf Katholische Religion Staatsarbeit Theologie der Freundschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marius Stelzer (Autor), 2001, Hey! - Ja? Freundschaft als Anfang und Basis kirchlicher Gemeinschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12685
Leer eBook
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