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Risikomanagement ein strategischer Erfolgsfaktor

Title: Risikomanagement ein strategischer Erfolgsfaktor

Diploma Thesis , 2002 , 150 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katja Speck (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Der Trend-Slogan bzw. die Lebensphilosophie der sog. westlichen Spaß-Gesellschaft lautet: „no risk – no fun“. Diese Lebenseinstellung spiegelt sich z.T. auch auf dem Kapitalmarkt wider. Waren die Geldanlagen der Eltern und Großeltern noch beschränkt auf äußerst konservative Anlageformen, so hat man in den 90er Jahren einen Wandel beobachtet, der sich in einer aufkommenden Spekulationsfreude und der Vervielfachung der Aktienanleger ausdrückte. So ergab eine Studie des DAI, dass 1999 erstmals mehr als fünf Millionen Anleger in Deutschland im Besitz von Aktien waren. 2001 zählte man bereits insgesamt 5.694.000 Aktionäre und 9.766.000 Fondsbesitzer in Deutschland. Nach der Boomphase 1999/20006 mussten viele Anleger in den Folgejahren erhebliche Verluste ihrer börsennotierten Papiere hinnehmen, einer der Gründe weshalb börsennotierte Unternehmen ein systematisches Risikomanagement implementieren sollten. Bereits 1998 gab es eine Rekordzahl von 27.828 Insolvenzfällen. Im Zuge der Globalisierung und der damit einhergehenden Ausweitung der Kapitalmärkte von nationalen zu international finanzierten Publikumsgesellschaften ist eine für die Anleger effiziente und zuverlässige Leitungs- und Überwachungsstruktur der Unternehmen unerlässlich. Auch verstärkter Wettbewerbsdruck und die stetig wachsende Internationalisierung verlangen zur langfristigen Unternehmenssicherung ein professionelles Risikomanagement.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Begriffserklärungen

1.2.1 Definition von „Risiko“

1.2.1.1 Risikobegriff

1.2.1.2 Abgrenzung des Risikos von der Chance

1.3 Vorgehensweise

2 Risikomanagement

2.1 Begriffserklärung von Risikomanagement

2.2 Zielsetzung von Risikomanagement

2.3 Der Risikomanagement-Prozess

2.3.1 Vorbemerkung

2.3.2 Die Risikoidentifikation

2.3.2.1 Ziel, Inhalt und Problematik der Risikoidentifikation

2.3.2.2 Techniken der Risikoidentifikation

2.3.3 Risikoanalyse und Risikobewertung

2.3.3.1 Ziel, Inhalt und Problematik der Risikoanalyse und -bewertung

2.3.3.2 Value at Risk-Modell zur Risikobewertung

2.3.3.3 Best-Case-/Worst-Case-Analyse

2.3.4 Risikosteuerung und Risikobewältigung

2.3.4.1 Vorbemerkung

2.3.4.2 Risikovermeidung

2.3.4.3 Risikoverminderung

2.3.4.4 Risikostreuung

2.3.4.5 Risikoüberwälzung

2.3.4.6 Risikoeigenbehalt

2.3.5 Überwachung und Steuerung

2.3.5.1 Internes Überwachungssystem

2.3.5.1.1 Vorbemerkung

2.3.5.1.2 Interne Revision

2.3.5.2 Controlling und Reporting

2.3.5.3 Risiko-Früherkennungssystem oder -Frühwarnsystem

2.3.6 Kosten-Nutzen-Analyse von Risikomanagement

3 Risikomanagement in der Praxis

3.1 Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich

3.1.1 Vorbemerkung

3.1.2 Ziele des KonTraG

3.1.3 Regelungen des KonTraG

3.1.4 Auswirkungen auf die Aktiengesellschaften

3.1.4.1 Vorstand

3.1.4.2 Aufsichtsrat

3.1.4.3 Hauptversammlung und Aktie

3.1.4.4 Kreditinstitute

3.1.4.5 Rechnungslegung

3.1.4.6 Abschlussprüfung

3.2 Deutscher Corporate Governance Kodex

3.2.1 Definition von Corporate Governance

3.2.2 Regierungskommission „Deutscher Corporate Governance Kodex“

3.2.3 Ziel des Corporate Governance Kodex

3.2.4 Regelungen des Corporate Governance Kodex

3.2.4.1 Vorbemerkung

3.2.4.2 Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat

3.2.4.3 Auswirkungen auf den Vorstand

3.2.4.4 Auswirkungen auf den Aufsichtsrat

3.2.4.5 Auswirkungen auf Aktionäre und Hauptversammlung

3.2.4.6 Auswirkungen auf Rechnungslegung und Abschlussprüfung

3.2.5 Die Bedeutung des Corporate Governance Kodex

3.3 Das Transparenz- und Publizitätsgesetz

3.3.1 Vorbemerkung

3.3.2 Ziele des TransPuG

3.3.3 Ausgewählte Reformansätze im Einzelnen

3.4 Risikomanagement als Führungsaufgabe

3.4.1 Vorbemerkung

3.4.2 Strategisches Risikomanagement

3.4.2.1 Vorbemerkung

3.4.2.2 Schaffung einer Risikokultur

3.4.2.3 Shareholder Value-Konzept

3.4.2.4 Stakeholder Value

3.4.2.5 TQM im Bezug auf Risikomanagement

3.4.2.6 Wissen im Risikomanagement

3.4.3 Operatives Risikomanagement

3.5 Organisatorische Eingliederung des Risikomanagement

3.5.1 Institutionelle, funktionale und instrumentale Aspekte

3.5.2 Aufbauorganisatorische Integration des Risikomanagement

3.5.3 Bildung eines Risk-Management-Committees

3.5.3.1 Vorbemerkung

3.5.3.2 Gründe für das Einsetzen eines RMC

3.5.3.3 Aufgabenbereich des RMC

3.5.3.4 Organisation des RMC

3.6 Überwachungstätigkeit in US-amerikanischen Unternehmensstrukturen

3.6.1 Vorbemerkung

3.6.2 US-amerikanische Regelungen

3.6.3 Organisatorischer Aufbau von Corporations

3.6.3.1 Board of Directors

3.6.3.2 Executive Officers

3.6.3.3 Shareholders’ Meeting

3.6.3.4 Committeebildung

3.6.3.5 Auditor

3.7 Risikomanagement bei ausgewählten Unternehmen

3.7.1 Vorgehensweise

3.7.2 Fragenkatalog

3.7.3 Auswertung der Befragung

3.7.3.1 Zeitpunkt der Einführung eines systematisches RM

3.7.3.2 Zuständige Abteilung für das RM vor und nach 1998

3.7.3.3 Genutzte Techniken im Rahmen des RM

3.7.3.4 Bilanzieren nach HGB, IAS oder US-GAAP

3.7.3.5 Maßnahmen, die über die Regelungen des KonTraG hinausgehen

3.7.3.6 Vorbildung der Verantwortlichen im RM

3.7.3.7 Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse

4 Ausblicke

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Risikomanagement als zentralen strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen im Kontext der zunehmenden Globalisierung und komplexer werdender Kapitalmärkte. Ziel ist es, den Risikomanagement-Prozess zu definieren, gesetzliche Rahmenbedingungen wie das KonTraG und den Corporate Governance Kodex zu analysieren sowie die praktische Anwendung in Unternehmen zu beleuchten.

  • Grundlagen des Risikobegriffs und des Risikomanagements.
  • Analyse der gesetzlichen Anforderungen an Risikomanagement und Überwachungssysteme.
  • Die Rolle des Deutschen Corporate Governance Kodex für Führung und Kontrolle.
  • Empirische Untersuchung der Risikomanagement-Praxis in ausgewählten deutschen Unternehmen.
  • Kosten-Nutzen-Betrachtung und Implementierung von Risikomanagement in Unternehmensstrukturen.

Auszug aus dem Buch

2.3.2.1 Ziel, Inhalt und Problematik der Risikoidentifikation

Die Risikoidentifikation stellt den ersten Schritt des Risikomanagement-Prozesses dar und zugleich den wichtigsten, da die Vorraussetzung für die Lösung eines Problems in erster Linie die Erkennung desselben ist. Es handelt sich um eine Art Bestandsaufnahme, da mit Hilfe der Risikoidentifikation die Quellen von Störungen und ihre Entstehungsbereiche aufgedeckt werden sollen. Mit Risiken wird i.d.R. etwas Negatives assoziiert, weshalb der Risikoerkennung oft ein psychischer Verdrängungsprozess entgegen steht. Weiter liegt die Problematik darin, dass der Eintritt von Risiken nicht sicher ist, sondern je nach Konstellation der Einflussfaktoren mehr oder weniger wahrscheinlich erscheint. Risiken sind nicht greifbar und somit auch schwer objektiv zu beurteilen. Die Risikoidentifikation ist weitgehend abhängig vom allgemeinen Risikobewusstsein der Verantwortlichen und Mitarbeiter, von Erfahrung und Intuition, also in erheblichem Maße auch von den sog. soft skills.

Grundsätzlich ist ein Unternehmen durch externe Ereignisse und interne Fehler gefährdet, weshalb es sich ständig in einer potentiellen Unternehmenskrise befindet. Risiken können generell in allen betrieblichen Bereichen, Funktionen und Prozessen auftreten. Sowohl der Mensch als Produktionsfaktor als auch Güter-, Geld- und Informationsströme stellen Risikoträger im Unternehmen dar. Nach wie vor stellt der Mensch den größten, vor allem den unberechenbarsten Risikofaktor dar. Daher ist es notwendig alle Informationsquellen innerhalb eines Unternehmens, einer Abteilung, einem laufenden Projekt zu nutzen, um mögliche Risiken systematisch zu identifizieren. Somit ist einerseits das Wissen von Experten gefragt, zum anderen aber auch Erfahrungswerte, welche Risiken in der Vergangenheit im Unternehmen, in einer bestimmten Abteilung oder bei ähnlichen Projekten und Abläufen aufgetreten sind. Genauso sind jedoch externe Informationsquellen, wie die Entwicklung der Rechtsprechung, technologische Entwicklungen und ihre Risiken, die Reaktion der sozialen Gruppen auf Störfälle oder Risiken in der Branche, Schadensstatistiken, etc. zu nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, beleuchtet das veränderte Investorenverhalten und die Notwendigkeit professioneller Leitungs- und Überwachungsstrukturen in einer globalen Wirtschaft.

2 Risikomanagement: In diesem Kapitel werden Begriffe definiert, Ziele erläutert und der Risikomanagement-Prozess mit seinen Phasen von der Risikoidentifikation bis zur Überwachung systematisch analysiert.

3 Risikomanagement in der Praxis: Dieser umfangreiche Teil befasst sich mit den gesetzlichen Vorgaben durch das KonTraG und den Corporate Governance Kodex sowie der praktischen empirischen Auswertung bei ausgewählten Unternehmen.

4 Ausblicke: Hier werden künftige Herausforderungen, wie der zunehmende Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit einer europäischen Debatte über Corporate Governance, kritisch zusammenfassend betrachtet.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, KonTraG, Risikobewertung, Corporate Governance Kodex, Risikoidentifikation, Früherkennungssystem, Risikostreuung, Risikoeigenbehalt, Risikocontrolling, Risikokultur, Shareholder Value, Stakeholder Value, Interne Revision, Compliance-Erklärung, Transparenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert das Risikomanagement als notwendigen, strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen im modernen wirtschaftlichen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Prozessgestaltung des Risikomanagements, den gesetzlichen Anforderungen (insb. KonTraG), regulatorischen Kodizes und deren praktischer Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die systematische Implementierung und Analyse eines Risikomanagementsystems darzulegen und dessen Relevanz für die langfristige Unternehmenssicherung zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen relevanter Fachliteratur mit einer empirischen Befragung bei 16 deutschen Unternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den Risikomanagement-Prozess, die Auswirkungen gesetzlicher Reformen auf Aktiengesellschaften sowie organisatorische Aspekte der Risikokultur und Risikosteuerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Risikomanagement, KonTraG, Corporate Governance, Risikoanalyse, Risikoidentifikation und Früherkennung.

Welche Rolle spielt der "Mensch" als Risikofaktor?

Der Mensch wird als einer der größten und unberechenbarsten Risikoträger identifiziert, weshalb die Stärkung des Risikobewusstseins und die Förderung der Unternehmenskultur essentiell sind.

Wie bewerten die Unternehmen die gesetzlichen Vorgaben des KonTraG?

Die empirische Befragung zeigt, dass die Vorgaben von vielen Unternehmen als eher vage empfunden werden, wobei die Regelungen dennoch als Anstoß für eine notwendige Systematisierung dienten.

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Details

Title
Risikomanagement ein strategischer Erfolgsfaktor
College
Munich University of Applied Sciences  (Studiengang BWL/Tourismus)
Grade
1,0
Author
Katja Speck (Author)
Publication Year
2002
Pages
150
Catalog Number
V12686
ISBN (eBook)
9783638185028
ISBN (Book)
9783656207283
Language
German
Tags
Risikomanagement KonTraG TransPuG Strategie Unternehmensführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Speck (Author), 2002, Risikomanagement ein strategischer Erfolgsfaktor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12686
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