In meiner Hausarbeit, die die Darstellung intrinsischer Motivation zum Ziel hat, sollen folgende Aspekte beleuchtet werden: Zu Beginn werde ich den Begriff „Motivation“ definieren, woraufhin anschließend die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation aufgeführt werden soll.
Des Weiteren folgt ein Drehbuch mit Tipps zur intrinsischen Motivation, welches im nächsten Schritt erklärt wird. Nach der Erklärung wird schließlich die Umsetzung der intrinsischen Motivation im Unterricht erläutert und adäquate Methoden zur Förderung dieser vorgestellt.
Das Thema Lernmotivation hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und anhand der Ergebnisse der neusten Untersuchungen lässt es sich zweifelsfrei belegen, dass intrinsische Motivation eine grundlegende Erfolgsbedingung für schulische Lernprozesse ist.
Auch die Frage nach den motivationalen Bedingungen von Leistung im schulischen Kontext und die adäquate Wahl der richtigen Methoden zur Förderung der intrinsischen Motivation der Lernenden spielt eine herausragende Rolle, da im Unterricht leider Formen wie der Frontalunterricht zu verzeichnen sind, durch die die Motivation der Schüler absinkt.
Inhaltsverzeichnis
A. Studienergebnisse zu intrinsischer Motivation
B. Darstellung intrinsischer Motivation in der Institution Schule
I. Forschungsüberblick
1. Begriffserklärung „Motivation“
2. Differenzierung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation
3. Der Korrumpierungseffekt
II. Drehbuch mit Tipps zur intrinsischer Motivation
III. Erklärung
IV. Umsetzung intrinsischer Motivation im Unterricht
C. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der intrinsischen Lernmotivation im schulischen Kontext, analysiert wissenschaftliche Hintergründe der Motivationsförderung und leitet daraus pragmatische Ansätze für die Unterrichtsgestaltung ab, um die Freude am Lernen nachhaltig zu steigern.
- Abgrenzung von intrinsischer und extrinsischer Motivation
- Analyse des Korrumpierungseffekts bei externer Belohnung
- Konkrete Impulse zur Steigerung der Lernmotivation
- Die Rolle der Lehrkraft als Lernmodell
- Implementierung in offene Unterrichtsformen
Auszug aus dem Buch
3. Der Korrumpierungseffekt
Untersuchungen belegen, dass die Belohnung einer Handlung mit Geld, die vorher mit Freude erledigt wurde und intrinsisch motiviert war, beträchtlich die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass diese nach dem Belohnen freiwillig und längere Zeit weiterhin ausgeübt wird.
Der Grund dafür ist der sogenannte „Korrumpierungseffekt“, der bewirkt, „dass sich der wahrgenommene Ort der Verursachung des eigenen Handelns von innen („Ich tue es, weil ich selbst willen und man benötigt keine äußeren Anreize wie beispielsweise Belohnungen, um es voller Freude und Ausdauer zu praktizieren“.
In der Schule wird die intrinsische Motivation erkennbar, wenn Schüler aus Neugier und Interesse lernen, sich unabhängig vom Vergleich mit ihren Mitschülern anstrengen, ihre Kompetenzen ausbauen und lieber anspruchsvolle als alltägliche Aufgaben erledigen. Diese Art der Motivation gilt es vor allem in der Institution Schule zunehmend zu fördern.
Zusammenfassung der Kapitel
A. Studienergebnisse zu intrinsischer Motivation: Eine Einführung in die Relevanz der Lernmotivation und die Zielsetzung der Arbeit.
B. Darstellung intrinsischer Motivation in der Institution Schule: Ein umfassender Überblick über die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung im Unterricht.
I. Forschungsüberblick: Untersuchung der Begrifflichkeiten, der Unterschiede zwischen Motivationsarten sowie der Auswirkungen externer Belohnungen.
II. Drehbuch mit Tipps zur intrinsischer Motivation: Handlungsempfehlungen für Lehrende und Lernende zur aktiven Motivationsförderung.
III. Erklärung: Psychologische Einordnung der emotionalen Aspekte sowie der Wirkweise von Motivation auf den Lernerfolg.
IV. Umsetzung intrinsischer Motivation im Unterricht: Diskussion pädagogischer Ansätze, wie offener Unterricht, zur Steigerung des Engagements.
C. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit intrinsischer Motivation und Ausblick auf die Gestaltung lernförderlicher Umgebungen.
Schlüsselwörter
Intrinsische Motivation, Lernfreude, Korrumpierungseffekt, Pädagogische Psychologie, Offener Unterricht, Schüleraktivierung, Kompetenzentwicklung, Autonomie, Soziale Eingebundenheit, Lernmotivation, Belohnungsmechanismen, Unterrichtsgestaltung, Selbstbestimmung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Hintergründen und der Förderung der intrinsischen Lernmotivation innerhalb des schulischen Systems.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die Abgrenzung zur extrinsischen Motivation, die psychologische Bedeutung des Korrumpierungseffekts und pädagogische Strategien zur Motivationssteigerung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte aufzuzeigen, um Schüler intrinsisch zu motivieren und damit den Lernerfolg und die Freude am Unterricht zu erhöhen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Aufarbeitung psychologischer Theorien, wie der kognitiven Bewertungstheorie.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, praktische Tipps wie ein "Drehbuch" zur Motivation und die Implementierung in didaktische Konzepte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Intrinsische Motivation, Lernfreude, schulisches Lernen und Korrumpierungseffekt sind prägende Begriffe.
Wie wirkt sich externe Belohnung auf die Lernmotivation aus?
Externe Belohnungen können den sogenannten "Korrumpierungseffekt" auslösen, bei dem die ursprüngliche Freude an der Sache abnimmt, da der Fokus auf die Belohnung statt auf die Tätigkeit selbst wandert.
Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Motivationsförderung?
Die Lehrkraft dient als Lernmodell; sie soll selbst Begeisterung zeigen, das Interesse der Schüler aktiv einbeziehen und eine positive Lernatmosphäre schaffen.
Was sind die drei psychologischen Basisbedürfnisse nach diesem Dokument?
Um intrinsische Motivation zu fördern, müssen die Autonomie, die Kompetenz und die soziale Eingebundenheit des Lernenden gestärkt werden.
- Citar trabajo
- Elena Morlang (Autor), 2016, Darstellung intrinsischer Motivation in der Institution Schule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268879