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"Jugend musiziert". Musikalische Begabung finden und fördern

Título: "Jugend musiziert". Musikalische Begabung finden und fördern

Tesis de Maestría , 2008 , 137 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Claudia Irion (Autor)

Musicología - Otras
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Vor dem Hintergrund einer in den letzten Jahren steigenden pädagogischen und bildungspolitischen Bedeutung der intensiven Förderung junger Musiker ist die vorliegende Arbeit entstanden, mit dem Ziel, einen Überblick über den Beitrag zu geben, den JM zur Begabtenfindung und -förderung bundesweit in Deutschland und
darüber hinaus leistet. In Kapitel I wird dazu der begriffliche Bezugsrahmen der Arbeit anhand einer Diskussion der wichtigsten Fachliteratur abgegrenzt. Angefangen vom Musikalitäts- und Begabungsbegriff (I.1), über Erklärungsmodelle hoher musikalischer Leistung (I.2), Determinanten der Entwicklung (I.3), Messbarkeit von Musikalität (I.4) bis hin zu Persönlichkeitsmerkmalen (I.5) dient dieser Teil als Grundlage für die darauf folgenden Ausführungen.

Der zweite Abschnitt stellt daran anschließend JM als eine Möglichkeit der Begabtenfindung und -förderung im Bereich der Musik dar, wobei zunächst näher auf dessen Aufgaben, Ziele sowie Bedeutung (II.1) eingegangen wird. Des Weiteren werden drei grundlegende Studien der musikalischen Begabungsforschung von BASTIAN vorgestellt (II.2), welche die Bedingungen dieses Wettbewerbes beleuchten, den Motivationen der Jugendlichen in Einzelinterviews auf den Grund gehen und die Ergebnisse einer großen schriftlichen Befragung akkumulieren.

Aufbauend darauf wird in Kapitel III beschrieben, welchen Beitrag JM für die Begabtenfindung und -förderung leistet. Es werden dazu unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten und ihre Wirkungen beschrieben sowie Grenzen und aktuelle ungelöste Probleme aufgezeigt, mit denen sich der Deutsche Musikrat als Träger des Wettbewerbes auseinandersetzen muss. Grundlage hierfür sind unter anderem auch drei Interviews, die im Rahmen dieser Arbeit mit verantwortlichen Initiatoren von JM geführt wurden und einen aktuellen Einblick in das Thema und die Problematik ermöglichen. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse in einer Schlussbetrachtung zusammengefasst.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. I Theoretische Grundlagen

2.1 I.1 Musikalität als theoretisches Konstrukt

2.1.1 I.1.1 Anfänge der Musikalitätsforschung

2.1.2 I.1.2 Der Terminus Musikalität und sein begriffliches Umfeld

2.1.3 I.1.3 Definitionsmöglichkeiten

2.2 I.2 Erklärungsmodelle hoher musikalischer Leistung

2.2.1 I.2.1 Begabungskonzepte

2.2.2 I.2.2 Expertisemodell

2.2.3 I.2.3 Kritische Würdigung

2.3 I.3 Determinanten musikalischer Entwicklung

2.3.1 I.3.1 Vererbung

2.3.2 I.3.2 Umwelt und Sozialisation

2.3.3 I.3.3 Aktive Gestaltung der eigenen Entwicklung

2.4 I.4 Messbarkeit der Musikalität

2.4.1 I.4.1 Definition, Aufgaben und Ziele

2.4.1.1 I.4.1.1 SEASHORE und BENTLEY

2.4.1.2 I.4.1.2 Musikalitätstests von GORDON

2.4.1.3 I.4.1.3 Neuere Testverfahren

2.4.2 I.4.2 Kritik an Musikalitätstests

2.5 I.5 Musikalität und Persönlichkeit

2.5.1 I.5.1 Musikalität und Intelligenz

2.5.2 I.5.2 Persönlichkeitsmerkmale von Musikern

2.5.3 I.5.3 Wunderkinder

3. II Der Wettbewerb „Jugend musiziert“

3.1 II.1 Rahmenbedingungen des Wettbewerbes

3.1.1 II.1.1 Zur Grundsteinlegung und Entwicklung

3.1.2 II.1.2 Zur kulturpolitischen Bedeutung des Wettbewerbes

3.1.3 II.1.3 „Jugend musiziert“ und Europa

3.2 II.2 Forschungsarbeiten über „Jugend musiziert“

3.2.1 II.2.1 Jugend musiziert. Der Wettbewerb in der Sicht von Teilnehmern und Verantwortlichen (1987)

3.2.2 II.2.2 Leben für Musik. Eine Biographiestudie über musikalische (Hoch-) Begabungen (1989)

3.2.3 II.2.3 Jugend am Instrument. Eine Repräsentativstudie (1991)

4. III Der Fördergedanke bei „Jugend musiziert“

4.1 III.1 Musikalische und pädagogische Aspekte

4.1.1 III.1.1 Förderung von Neuer Musik und kammermusikalischen Besetzungen

4.1.2 III.1.2 Deutscher Kammermusikkurs und Jugendorchester

4.1.3 III.1.3 Begegnung und Beratung

4.1.4 III.1.4 Positive Auswirkungen einer Teilnahme

4.2 III.2 Ökonomische Aspekte

4.2.1 III.2.1 Anschluss- und Fördermaßnahmen

4.2.2 III.2.2 „WESPE“ – Wochenende der Sonderpreise

5. IV Kritische Stimmen und ungelöste Probleme

5.1 IV.1 Über Wettbewerbe in der Musik

5.1.1 IV.1.1 Negative Auswirkungen einer Teilnahme - „Jugend musiziert oder Jugend kämpft?“

5.1.2 IV.1.2 Qualitätsansprüche an Musikwettbewerbe: „Jugend musiziert“ auf dem Prüfstand

5.2 IV.2 Ungelöste Probleme bei „Jugend musiziert“

5.2.1 IV.2.1 Integration neuer Aufgaben

5.2.2 IV.2.2 Neue Medienentwicklungen

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Beitrag des Musikwettbewerbs „Jugend musiziert“ (JM) zur Begabtenfindung und -förderung in Deutschland. Sie analysiert die theoretischen Grundlagen musikalischer Begabung sowie die pädagogischen und ökonomischen Rahmenbedingungen von JM, um zu erörtern, inwiefern der Wettbewerb als Förderprojekt fungiert und welchen Herausforderungen sich dieses System im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche und mediale Entwicklungen stellen muss.

  • Theoretische Grundlagen musikalischer Begabung und Hochbegabung
  • Strukturen und Rahmenbedingungen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“
  • Pädagogische Aspekte und Fördermaßnahmen durch JM
  • Kritische Diskussion: Konkurrenzdruck vs. musikalische Förderung
  • Zukunftsfähigkeit und Weiterentwicklung des Wettbewerbs (Integration neuer Musikformen)

Auszug aus dem Buch

I.1.1 Anfänge der Musikalitätsforschung

Den ersten umfassenden Versuch, die Fähigkeiten und Merkmale eines musikalischen Menschen zu beschreiben, hat Theodor BILLROTH in seiner Schrift Wer ist musikalisch? (1895) unternommen. Er greift dabei sowohl auf die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit als auch auf eigene Erfahrungen und Beobachtungen als Musiker zurück. Hinsichtlich der wissenschaftlichen Fundierung von BILLROTHS Überlegungen spielen vor allem die tonpsychologischen und physiologischen Erkenntnisse über die Grundlagen des Musikhörens und -erlebens eine wichtige Rolle. Dieses psychophysiologische Wissen über die Erregung von Sinnesorganen und Nervenfasern, über physiologische Prozesse der Wahrnehmung und Empfindung, bildeten eine wesentliche Grundlage für BILLROTH. Zusätzlich zieht er Beobachtungen aus Anthropologie und Musikethnologie heran, welche als neue Disziplin der Musikwissenschaften gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand.

Zusammenfassung der Kapitel

I THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel legt das theoretische Fundament, indem es Musikalität als Konstrukt definiert, verschiedene Begabungsmodelle diskutiert und sich mit der Messbarkeit musikalischer Fähigkeiten sowie der Persönlichkeit von Musikern auseinandersetzt.

II DER WETTBEWERB „JUGEND MUSIZIERT“: Hier werden die Entstehungsgeschichte, die kulturpolitische Bedeutung sowie die forschungsgeschichtlichen Arbeiten zu „Jugend musiziert“ vorgestellt, um das Format als Förderinstrument zu kontextualisieren.

III DER FÖRDERGEDANKE BEI „JUGEND MUSIZIERT“: Dieses Kapitel beleuchtet die pädagogischen und ökonomischen Förderstrukturen des Projekts, einschließlich Anschlussmaßnahmen wie Kurse und die Förderung von Ensembles.

IV KRITISCHE STIMMEN UND UNGELÖSTE PROBLEME: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Wettbewerbspraxis, dem Leistungsdruck und der Notwendigkeit, das System „Jugend musiziert“ an neue musikalische Realitäten (Popmusik, Medien) anzupassen.

Schlüsselwörter

Jugend musiziert, Musikalität, musikalische Begabung, Begabtenförderung, Musikwettbewerb, Expertiseforschung, Musikalische Sozialisation, Talent, Hochbegabung, Leistungsdruck, Musikpädagogik, Instrumentalausbildung, Musikpsychologie, Anschlussförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ als zentrales Instrument der Begabtenfindung und -förderung im musikalischen Bereich in Deutschland.

Welche Themenfelder werden abgedeckt?

Das Spektrum reicht von musikpsychologischen Grundlagen über die historische Entwicklung von „Jugend musiziert“ bis hin zu aktuellen pädagogischen und ökonomischen Herausforderungen des Projekts.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es wird analysiert, welchen Beitrag „Jugend musiziert“ bundesweit leistet und wie Möglichkeiten sowie Grenzen dieses Systems im Hinblick auf eine ganzheitliche musikalische Förderung zu bewerten sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur zur Begabungsforschung sowie auf die Auswertung existierender empirischer Studien, insbesondere jener von Hans Günther Bastian.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil wird „Jugend musiziert“ als integriertes Förderprojekt vorgestellt, inklusive der Darstellung von Rahmenbedingungen, Fördermaßnahmen, sowie kritischen Einwänden von Teilnehmern und Pädagogen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind „Jugend musiziert“, Begabtenförderung, Musikalität, Instrumentalausbildung, Anschlussmaßnahmen und Expertiseentwicklung.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Wettbewerben?

Die Arbeit erkennt den hohen Stellenwert von Wettbewerben als Anreiz- und Vergleichssystem an, weist jedoch differenziert auf Risiken wie Leistungsdruck und die Gefahr einer Vernachlässigung aktueller musikalischer Strömungen hin.

Gibt es Vorschläge für die Zukunft des Wettbewerbs?

Ja, die Arbeit betont, dass „Jugend musiziert“ flexibler werden muss, insbesondere durch die Integration populärer Musikbereiche und digitaler Medien, um die Lebenswelten der heutigen Jugendlichen besser abzubilden.

Final del extracto de 137 páginas  - subir

Detalles

Título
"Jugend musiziert". Musikalische Begabung finden und fördern
Universidad
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Calificación
1,0
Autor
Claudia Irion (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
137
No. de catálogo
V126900
ISBN (Ebook)
9783640329779
ISBN (Libro)
9783640331581
Idioma
Alemán
Etiqueta
Musikalische Begabungsfindung Möglichkeiten Grenzen Rahmen Jugend Musiziert
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Claudia Irion (Autor), 2008, "Jugend musiziert". Musikalische Begabung finden und fördern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126900
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