Während der Berufsausbildung zum/zur Informations- und Telekommunikations- Systemelektroniker/in soll der/die Auszubildende in die Lage versetzt werden, breitbandige Internetzugänge beim Kunden bereitzustellen.Der/die Auszubildende soll die verschiedenen Anschlussarten kennen lernen und wissen, welche Hardware jeweils im Einzelnen benötigt wird. Im Weiteren soll der/die Auszubildende lernen, einen in dem Bereich häufig verwendeten Netzwerkrouter zu konfigurieren.
Im Rahmen der Unterweisung soll der/die Auszubildende die Komponenten eines DSL Anschlusses kennenlernen und anschließend in der Lage sein, diese zusammenzustellen und einen Netzwerkrouter zu konfigurieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangssituation
2. Thema
3. Begründung der Themenwahl
3.1 Abgrenzungen des Themas
3.2 Richtlinienbezug
4. Rahmenbedingungen
4.1 Adressatenanalyse
5. Lernort
5.1 Unterweisungszeitpunkt und Dauer
6. Lernziele
6.1 Richtlernziel
6.2 Groblernziel
6.3. Feinlernziel
7. Anteil der Lernziele
7.1 Psychomotorischer Lernzielbereich
7.2 Kognitiver Lernzielbereich
7.3 Affektiver Lernzielbereich
7.4 Lernzielkontrolle
8. Erwerb von Schlüsselqualifikationen
9. Methode
10. Methodenbegründung
11. Ablauf der Unterweisung
11.1 Vorbereitung / Motivation
11.2 Gesprächsführung / Lerninhalt wird erarbeitet
11.3 Gesprächsergebnisse / Auswertung
12. Lehr- und Arbeitsmittel
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und Durchführung einer praktischen Unterweisung für IT-System-Elektroniker, um die Kompetenz zur Installation und Konfiguration von DSL-Breitbandanschlüssen zu vermitteln. Die Arbeit dient als Nachweis für die Ausbildereignungsprüfung.
- Berufspädagogische Planung einer IT-Unterweisung
- Methodik des Lehrgesprächs in der technischen Ausbildung
- Adressatengerechte Vermittlung von Konfigurationswissen
- Praktische Umsetzung der Systemkomponenten-Montage
- Lernzielkontrolle und Arbeitssicherheit bei der Inbetriebnahme
Auszug aus dem Buch
10. Methodenbegründung
Bei einem Lehrgespräch handelt es sich um eine kooperative Gesprächsform. Der Ausbilder steht bei dieser Ausbildungsmethode im Mittelpunkt und gibt den Lerninhalt sowie das Lernziel vor. Er versucht allerdings durch zielgerichtete und aufeinander aufbauende Fragestellungen, Denk- und Erkenntnisprozesse bei dem Auszubildenden auszulösen. Dadurch wird der Lerninhalt scheinbar selber entwickelt. Dies führt zur Steigerung des Selbstbewusstseins und der Motivation des Auszubildenden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Ausgangssituation: Vorstellung des Ausbildungsbetriebes und des spezifischen Berufsbildes des IT-System-Elektronikers inklusive Tätigkeitsfeldern.
2. Thema: Definition des praktischen Unterweisungsthemas, welches die DSL-Anschlusstechnik und Routerkonfiguration umfasst.
3. Begründung der Themenwahl: Erläuterung der Relevanz des Themas für die berufliche Praxis sowie Einordnung in die offiziellen Ausbildungsrichtlinien.
4. Rahmenbedingungen: Detaillierte Analyse des Auszubildenden hinsichtlich Vorkenntnissen, Motivation und Lernvoraussetzungen.
5. Lernort: Beschreibung der räumlichen Gegebenheiten der Lehrwerkstatt und Festlegung des Zeitrahmens der Unterweisung.
6. Lernziele: Herleitung der Richt-, Grob- und Feinlernziele basierend auf der Ausbildungsverordnung.
7. Anteil der Lernziele: Aufschlüsselung der angestrebten Lernziele in psychomotorische, kognitive und affektive Bereiche sowie Definition der Erfolgskontrolle.
8. Erwerb von Schlüsselqualifikationen: Nennung der durch die Unterweisung geförderten überfachlichen Kompetenzen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit.
9. Methode: Entscheidung für die Methode des Lehrgesprächs als didaktisches Mittel.
10. Methodenbegründung: Pädagogische Rechtfertigung für das Lehrgespräch zur Förderung aktiver Denkprozesse.
11. Ablauf der Unterweisung: Beschreibung der Phasen von der Begrüßung und Motivation über die eigentliche Erarbeitung bis zur Auswertung.
12. Lehr- und Arbeitsmittel: Auflistung der für die Unterweisung benötigten Hardwarekomponenten und technischen Hilfsmittel.
Schlüsselwörter
Ausbildereignungsprüfung, IT-System-Elektroniker, Unterweisung, DSL-Anschluss, Netzwerkrouter, Lehrgespräch, Berufsbildung, Ausbildungsmethode, Lernzielkontrolle, Systemkomponenten, Konfiguration, Fachausbildung, Arbeitssicherheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert ein Konzept für eine praktische Unterweisung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung für den Beruf IT-System-Elektroniker/in.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der fachgerechten Installation von DSL-Breitbandanschlüssen und der Konfiguration von Netzwerkroutern.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Der Auszubildende soll am Ende der 20-minütigen Unterweisung in der Lage sein, einen DSL-Anschluss eigenständig zu installieren und den Router funktionsfähig zu konfigurieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Als methodischer Ansatz wird das Lehrgespräch gewählt, da es kooperatives Lernen und eigenständige Erkenntnisprozesse fördert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Rahmenbedingungen, die didaktische Zielformulierung sowie die methodische Aufbereitung des Unterweisungsablaufs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Unterweisung, IT-Ausbildung, DSL-Technik und pädagogische Methodenkompetenz.
Warum wurde Sandro Müller für dieses Szenario ausgewählt?
Sandro Müller dient als Modell-Auszubildender im zweiten Lehrjahr, dessen Wissbegierde und bisherige Leistungen eine ideale Grundlage für die gewählte Unterweisungsmethode bieten.
Wie wird die Erfolgskontrolle durchgeführt?
Die Lernzielkontrolle erfolgt durch die praktische Demonstration, bei der der Auszubildende die Komponenten fachgerecht verbindet und die Inbetriebnahme unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften erfolgreich abschließt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2009, Aufbau eines DSL-Breitbandanschlusses mit Konfiguration eines Netzwerkrouters (Unterweisung Informations- und Telekommunikations-Systemelektroniker /-in ), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126966