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Massenmedien in der modernen Gesellschaft: Darf jeder schreiben, was er will? (Der Presserat)

Stundenentwurf Gemeinschaftskunde

Título: Massenmedien in der modernen Gesellschaft: Darf jeder schreiben, was er will? (Der Presserat)

Plan de Clases , 2007 , 10 Páginas , Calificación: --

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica - Educación cívica / Ciencias sociales
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Anhand einer Bild-Schlagzeile wird die Frage thematisiert, ob jeder schreiben darf, was er will. Die Aufgaben des Presserates werden mit einem Arbeitsblatt bearbeitet. Anschließend urteilen die Schüler in einem Rollenspiel über einen Fall des Presserates. Enthält alle Materialien sowie einen Tafelanschrieb.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Thema der Unterrichtsstunde

2. Unterrichtsbedingungen – zur Klassensituation

3. Stellung der Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit

4. Sachanalyse

5. Didaktische Überlegungen

6. Methodische Überlegungen

7. Geplanter Unterrichtsverlauf

8. Materialien

9. Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieses Stundenentwurfs ist es, den Schülern die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Pressefreiheit sowie deren Grenzen und die Rolle des Deutschen Presserates als freiwilliges Selbstkontrollorgan innerhalb der modernen Mediengesellschaft zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Darf jeder alles schreiben, was er will?“

  • Grundrechte und Pressefreiheit gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes
  • Aufgaben und Sanktionsmöglichkeiten des Deutschen Presserates
  • Journalistische Ethik und der Pressekodex
  • Verantwortungsbewusster Umgang mit Medienangeboten
  • Anwendung ethischer Kriterien in einem praxisnahen Rollenspiel

Auszug aus dem Buch

4. Sachanalyse

Das Ausmaß der Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit ist ein Maßstab für den Entwicklungsstand einer demokratischen Gesellschaft. Insofern ist der Artikel 5 des Grundgesetzes von hoher Bedeutung. In Deutschland sind diese Freiheiten im 20. Jahrhundert zunächst beseitigt worden. Die Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit sind dann nach 1945 verfassungsrechtlich gesichert worden. Auch das Bundesverfassungsgericht hat die Meinungs- und Pressefreiheit in mehreren Urteilen hervorgehoben. Bereits 1958 stellte es fest, dass „das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung als unmittelbarster Ausdruck der menschlichen Persönlichkeit in der Gesellschaft eines der vornehmsten Menschenrechte überhaupt [ist]“2. Allerdings wird dieses Recht im Artikel 5, Absatz 2 eingeschränkt. Der Absatz 1 und Absatz 2 führen demnach zu Einzelfallabwägungen, die besonders konfliktreich und kompliziert sind, wenn die Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit durch den Schutz der persönlichen Ehre, den Schutz der Persönlichkeit und den Schutz des Staates eingegrenzt werden. Dieses Problem tritt häufig auf Personen der Zeitgeschichte zu, hierbei muss abgewägt werden, ob es sich um Informationen handelt, die für die demokratische Willensbildung in der Gesellschaft von Bedeutung sind. Um Bestrebungen der Bundesregierung abzuwehren, die Pressefreiheit beispielsweise zugunsten der Persönlichkeitsrechte zu beschränken, bildeten 1956 Presseorganisationen ein Selbstkontrollorgan, den Deutschen Presserat. Während sich der Presserat anfangs in vielen Resolutionen zum Anwalt der Pressefreiheit machte, verlagerte sich später sein Schwerpunkt darauf, Verstöße der Presse gegen den von ihm erarbeiteten Pressekodex zu ahnden. Kritiker bezeichnen den Presserat auch als „zahnlosen Tiger“, da der Presserat keine schwerwiegenden Sanktionsmöglichkeiten wie beispielsweise Geldbußen besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thema der Unterrichtsstunde: Präzisierung der Fragestellung der Unterrichtsstunde hinsichtlich der Pressefreiheit.

2. Unterrichtsbedingungen – zur Klassensituation: Beschreibung der Lerngruppe und ihrer methodischen sowie leistungsbezogenen Voraussetzungen.

3. Stellung der Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit: Einordnung der Lerneinheit in den Gesamtzusammenhang der Unterrichtsreihe zu Massenmedien.

4. Sachanalyse: Theoretische Herleitung der Meinungs- und Pressefreiheit sowie deren verfassungsrechtliche Einbettung und die Rolle des Presserates.

5. Didaktische Überlegungen: Begründung der Relevanz des Themas für die Altersgruppe und den Lehrplan.

6. Methodische Überlegungen: Erläuterung des Unterrichtsablaufs und der geplanten Interaktionsformen, insbesondere des Rollenspiels.

7. Geplanter Unterrichtsverlauf: Tabellarische Übersicht der Phasen, Sozialformen und verwendeten Medien.

8. Materialien: Auflistung der im Unterricht eingesetzten Arbeitsblätter und Rollenkärtchen.

9. Literatur: Verzeichnis der für den Stundenentwurf herangezogenen Quellen.

Schlüsselwörter

Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Artikel 5 GG, Deutscher Presserat, Pressekodex, Medienethik, Journalismus, Selbstkontrollorgan, Gerichtsberichterstattung, Rollenspiel, Demokratie, Persönlichkeitsrechte, öffentliche Rüge, Massenmedien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein didaktischer Stundenentwurf, der sich mit den rechtlichen Grenzen der journalistischen Berichterstattung und der Funktion der Selbstkontrolle durch den Presserat befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das Grundgesetz (Art. 5), journalistische Sorgfaltspflichten, der Pressekodex sowie die Abwägung zwischen Informationsinteresse und Persönlichkeitsschutz.

Was ist das primäre Ziel des Entwurfs?

Ziel ist es, den Schülern ein Verständnis für die Freiheit der Medien und deren Verantwortung gegenüber der Gesellschaft sowie den betroffenen Individuen zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Es wird eine Kombination aus Textarbeit, Unterrichtsgespräch und einem simulierten Rollenspiel angewandt, um unterschiedliche Standpunkte in einem fiktiven Presserat-Fall zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Sachanalyse der gesetzlichen Lage, didaktische Überlegungen zum Lernziel sowie die detaillierte methodische Planung der Unterrichtsphase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Pressefreiheit, Pressekodex, Medienethik, Persönlichkeitsrechte und die Rolle des Deutschen Presserates.

Wie bewertet der Presserat Verstöße?

Der Presserat kann bei Verstößen gegen den Pressekodex Hinweise geben, Missbilligungen aussprechen oder, als schwerste Sanktion, eine öffentliche Rüge erteilen.

Welche Rolle spielt das Rollenspiel im Unterricht?

Das Rollenspiel dient dazu, dass Schüler verschiedene Perspektiven – etwa die der Redaktion, des Presserates oder betroffener Personen – einnehmen und somit die Konflikthaftigkeit journalistischer Entscheidungen nachvollziehen können.

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Detalles

Título
Massenmedien in der modernen Gesellschaft: Darf jeder schreiben, was er will? (Der Presserat)
Subtítulo
Stundenentwurf Gemeinschaftskunde
Calificación
--
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
10
No. de catálogo
V127008
ISBN (Ebook)
9783640371532
Idioma
Alemán
Etiqueta
Massenmedien Gesellschaft Darf Presserat) Stundenentwurf Gemeinschaftskunde
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2007, Massenmedien in der modernen Gesellschaft: Darf jeder schreiben, was er will? (Der Presserat), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127008
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