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Popkulturelle Phänomene im Zeitalter der Globalisierung - dargestellt am Beispiel von Madonna

Titel: Popkulturelle Phänomene im Zeitalter der Globalisierung - dargestellt am Beispiel von Madonna

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2001 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Oliver Kreft (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit werden die Auswirkungen der Globalisierung auf die Entwicklung der Popkultur untersucht. Der folgenden Untersuchung liegt dabei die Frage zugrunde, inwieweit popkulturelle Phänomene von der Globalisierung profitierten. Am Beispiel von Madonna, die seit zwei Jahrzehnten an der Spitze der internationalen Popszene steht, werden die Besonderheiten und Entwicklungen der Popkultur herausgearbeitet und vor dem Hintergrund der Globalisierung betrachtet.


Im zweiten Kapitel geht es um die Definition der Begriffe „Globalisierung“ und „Global Player“ und ihre Einordnung in den Bereich der Kommunikationsmedien. Im Anschluss daran werden die Absatzmechanismen medialer Produkte auf dem Weltmarkt betrachtet. Im dritten Kapitel dieser Arbeit werden, ausgehend von einer Abgrenzung des Begriffes Popkultur, verschiedene Trends und Entwicklungen der Popkultur der letzten Jahre aufgezeigt. Das vierte Kapitel betrachtet die Rolle von Madonna als Bestandteil und Schrittmacher der internationalen Popkultur. Anhand der Mitte der 80er Jahre aufkommenden Musikvideos und einer Untersuchung der Themen ihrer Musikalben, werden die Vermarktungsstrategien von Madonna aufgezeigt. Darüber hinaus wird der Aspekt der Polysemie in Madonnas Texten angeführt. Indem ihre Texte unterschiedliche Lesarten ermöglichen, können gleichzeitig ganz verschiedene Empfänger mit den Texten angesprochen werden. Abschließend wird zusammenfassend dargestellt, inwieweit popkulturelle Phänomene unter dem Einfluss der Globalisierung stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Globalisierung und ihre Begleiterscheinungen

2.1 Definition der Globalisierung

2.2 Der Global Player als Vermarktungsinstanz im Mediensektor

2.3 Der Absatz medialer Produkte in globaler Hinsicht

3 Das Popkulturelle

3.1 Definition von Popkultur

3.2 Gegenwärtige Trends in der Popkultur

4 Vermarktungsstrategien eines globalen popkulturellen Phänomens – dargestellt am Beispiel von Madonna

4.1 Die Bedeutung des Visuellen bei Madonna - der Videoclip

4.2 Die Fokussierung auf Themen globalen Interesses

4.3 Polysemie innerhalb der Texte von Madonna

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Globalisierung auf die Entwicklung der Popkultur. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern popkulturelle Phänomene von der Globalisierung profitieren, wobei insbesondere analysiert wird, wie globale Medienkonzerne und Vermarktungsstrategien den Erfolg eines Popstars wie Madonna steuern.

  • Globalisierungsprozesse und die Rolle transnationaler Akteure
  • Die Ökonomisierung der Medien und diagonale Synergieeffekte
  • Strukturelle Trends der kommerzialisierten Popkultur
  • Vermarktungsmechanismen am Beispiel Madonna (Video-Clips, Image-Konstruktion)
  • Die Bedeutung von Polysemie und Fan-Produktivität im Rezeptionsprozess

Auszug aus dem Buch

4 Vermarktungstrategien eines globalen popkulturellen Phänomens – dargestellt am Beispiel von Madonna

Im Gegensatz zu anderen Künstlern und Bands aus der Popmusikbranche, die irgendwann ausgedient haben und von der Bildfläche verschwinden, schaffte es Madonna, sich als Megastar über einen enormen Zeitraum von nahezu zwanzig Jahren zu halten. Als gewichtige Ursache für das globale Phänomen Madonna lässt sich anführen, dass sie einerseits „[...] ihre Sexualität vor uns ausbreitete“ (Rushkoff, Douglas: 148) und sich andererseits als vollendeter Medienprofi immer wieder aufs Neue selbst erfindet.

Das Spiel mit der Sexualität bzw. die Repräsentation des sexualisierten Körpers ist - wie bereits herausgestellt - im Rock als Zeichen der Provokation und als Element des Widerstandes gegen die vorherrschende Gesellschaftsordnung zu sehen. Es lastet diesem Element etwas Verruchtes an. Madonna bedient sich dieses typischen Elements der (frühen) Popkultur, tendiert aber zu ständig variierenden Darstellungsweisen. Grundsätzlich ist es in diesem Sinne nicht so, dass ihre dargestellte Sexualität allein pornographische Züge beinhaltet. (Vgl. Fiske 1987: 252)

Zum anderen beruht der Erfolg Madonnas darauf, dass der Erfolg Madonnas zum Teil darauf basiert, dass sie sich permanent neu erfindet? Die unterschiedlichen Rollen, in die Madonna schlüpft, sind es, die dazu beitragen, daß es ihr tatsächlich gelingt, sich fortwährend neu und in veränderter Form zu produzieren. (Vgl. Altrogge 2000: 136) Das Spiel mit der eigenen Persönlichkeit und dem Wechsel von „[...] Identität durch Generierung, Umdeutung, Zerstörung und Neugenerierung [...]“ (Altrogge 2000: 151) ist in diesem Kontext als bedeutendes Vermarktungsinstrument zu bewerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, inwiefern die Globalisierung die Entwicklung popkultureller Phänomene am Beispiel von Madonna beeinflusst hat.

2 Globalisierung und ihre Begleiterscheinungen: Das Kapitel definiert Globalisierung sowie den „Global Player“ und analysiert deren ökonomische Auswirkungen und Absatzmechanismen auf dem Medienmarkt.

3 Das Popkulturelle: Hier werden der Begriff Popkultur definiert sowie Trends und die zunehmende Kommerzialisierung innerhalb der Popkultur aufgezeigt.

4 Vermarktungsstrategien eines globalen popkulturellen Phänomens – dargestellt am Beispiel von Madonna: Dieses Kernkapitel untersucht Madonnas Erfolg durch den Einsatz von Musikvideos, die Themenwahl und die bewusste Nutzung von Polysemie zur Ansprache diverser Zielgruppen.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass die Popkultur maßgeblich durch die globalen Strukturen der Medienkonzerne geprägt ist und Madonna ihre Pop-Ikone-Position durch gezielte Selbstinszenierung und intertextuelle Strategien festigt.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Popkultur, Madonna, Vermarktungsstrategien, Medienkonzerne, Polysemie, Musikvideo, Kommerzialisierung, Global Player, Fan-Produktivität, Medienökonomie, Selbstinszenierung, Identitätskonstruktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen Globalisierungsprozessen und popkulturellen Phänomenen am Beispiel der Karriere des Weltstars Madonna.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Definition der Globalisierung, die Rolle global agierender Medienkonzerne, die Ökonomisierung von Popkultur sowie spezifische Vermarktungsstrategien im Musikbusiness.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu analysieren, wie ein globaler Popstar wie Madonna durch strategische Inszenierungen, Video-Clips und die bewusste Gestaltung ihrer Inhalte von den Bedingungen der Globalisierung profitiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medien- und kommunikationswissenschaftliche Analyse auf Basis kulturtheoretischer Konzepte, die durch Literatur- und Quellenanalysen untermauert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Popstars als Produkte agieren, welche Rolle das Visuelle (insbesondere das Musikvideo) spielt und wie Polysemie genutzt wird, um unterschiedliche Rezipientengruppen anzusprechen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Globalisierung, Popkultur, Medienkonzerne, Vermarktungsstrategien und Polysemie.

Warum ist das Video-Clip-Format für Madonna so essenziell?

Laut der Arbeit ermöglicht der Video-Clip die notwendige Ästhetisierung und schnelle Rollenwechsel, die für die Aufrechterhaltung eines globalen Superstar-Images unabdingbar sind.

Welche Rolle spielt die „Polysemie“ für den Erfolg des Künstlers?

Polysemie erlaubt es, dass derselbe Text oder das Bild unterschiedlich interpretiert werden kann, wodurch Madonna gleichzeitig sehr verschiedene Zielgruppen – wie junge Mädchen und männliche Leser – ansprechen kann.

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Details

Titel
Popkulturelle Phänomene im Zeitalter der Globalisierung - dargestellt am Beispiel von Madonna
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Medien- & Kommunikationstheorie: Kulturtheorien
Note
2,0
Autor
Oliver Kreft (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
19
Katalognummer
V12704
ISBN (eBook)
9783638185196
ISBN (Buch)
9783638799119
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Popkultur Globalisierung Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Kreft (Autor:in), 2001, Popkulturelle Phänomene im Zeitalter der Globalisierung - dargestellt am Beispiel von Madonna, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12704
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Leseprobe aus  19  Seiten
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