Um eine wissenschaftliche Basis von Scrum zu schaffen, beginnt die Hausarbeit mit der Untersuchung des Begriffs. Danach werden die Entstehungsgeschichte und elementare Charakteristika vorgestellt. Der letzte Teil des ersten Kapitels endet mit der Erläuterung der Akteure im Scrum Team.
Im Jahr 1986 veröffentlichten die Organisationsforscher Takeuchi und Nonaka einen Bericht im Harvard Business Review, in dem der Ausdruck "Scrum" bereits erwähnt wurde. Mit Scrum drücken beide Autoren eine einheitliche Zusammenarbeit aus, die das klassische Projektmanagement ersetzen soll, um den ständig wandelnden Wettbewerbsansprüchen gerecht zu werden.
Es wird ersichtlich, dass zwei Teams gegenüber positioniert und bemüht sind, die Gegenspieler geschlossen davon abzuhalten, Raum auf dem Spielfeld zu erkämpfen. Rugby ist dabei ein von großer Disziplin geprägtes Spiel, das grundsätzlich hart abläuft, allerdings unter strikter Einhaltung der Regeln.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung in die Theorie von Scrum
1.1 Begriffsbestimmung
1.2 Entstehungsgeschichte und wesentliche Charakteristika
1.3 Akteure im Scrum Team
2. Klassisches Projektcontrolling
2.1. Rolle des Controllings im Projektmanagement
2.2. Soll-Ist-Vergleich
2.3 Relevante Key Performance Indicators
3. Projektcontrolling in agilen Projekten
3.1. Iteratives Vorgehen
3.2. Bausteine des Ablaufs im Scrum-Projekt
3.3 Relevante Key Performance Indicators
4. Abschlussdiskussion
4.1. Erkenntnisse und Grenzen der Hausarbeit
4.2. Fazit der Hausarbeit
Zielsetzung & Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht die Herausforderungen und Anpassungsnotwendigkeiten des Projektcontrollings in agilen Arbeitsumgebungen, insbesondere unter Anwendung des Scrum-Frameworks, um eine effektive Steuerung im Vergleich zum klassischen Projektmanagement zu ermöglichen.
- Theoretische Grundlagen von Scrum und seine Entstehungsgeschichte.
- Gegenüberstellung von klassischem Projektcontrolling und agilen Methoden.
- Analyse iterativer Vorgehensweisen und deren Steuerungselemente.
- Identifikation und Bewertung wesentlicher Key Performance Indicators (KPIs).
- Diskussion über die Anwendbarkeit und Grenzen agiler Scrum-Strukturen.
Auszug aus dem Buch
1.1 Begriffsbestimmung
Im Jahr 1986 veröffentlichten die Organisationsforscher Takeuchi und Nonaka einen Bericht im Harvard Business Review, in dem der Ausdruck „Scrum“ bereits erwähnt wurde. Mit Scrum drücken beide Autoren eine einheitliche Zusammenarbeit aus, die das klassische Projektmanagement ersetzen soll, um den ständig wandelnden Wettbewerbsansprüchen gerecht zu werden. Die aus dem Rugby stammende Bezeichnung heißt übersetzt angeordnetes Gedränge, welches in der nachfolgenden Abbildung 1.1 während eines Rugbyspiels dargestellt ist.
Es wird ersichtlich, dass zwei Teams gegenüber positioniert und bemüht sind, die Gegenspieler geschlossen davon abzuhalten, Raum auf dem Spielfeld zu erkämpfen. Rugby ist dabei ein von großer Disziplin geprägtes Spiel, das grundsätzlich hart abläuft, allerdings unter strikter Einhaltung der Regeln. Bezogen auf Scrum, spiegelt die Abbildung 1.1 die Gemeinschaft in einem Scrum Team sowie die Berücksichtigung einzelner Spielregeln wider.
Vor diesem Hintergrund kann Scrum wie folgt definiert werden: „Scrum ist weder ein Prozess, noch eine Technik oder vollständige Methode. Vielmehr ist es ein Rahmenwerk, innerhalb dessen verschiedene Prozesse und Techniken zum Einsatz gebracht werden können. Scrum macht die relative Wirksamkeit Ihres Produktmanagements und Ihrer Arbeitstechniken sichtbar, damit Sie fortlaufend das Produkt, das Team und die Arbeitsbedingungen verbessern können.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung in die Theorie von Scrum: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge und zentralen Prinzipien von Scrum als agiles Rahmenwerk und stellt die wesentlichen Akteure innerhalb eines Scrum Teams vor.
2. Klassisches Projektcontrolling: Hier wird die Rolle des klassischen Projektcontrollings definiert, wobei der Fokus auf dem Soll-Ist-Vergleich als steuerungsorientiertes Instrument liegt.
3. Projektcontrolling in agilen Projekten: Das Kapitel veranschaulicht, wie durch iterative Vorgehensweisen und spezifische Bausteine das Projektcontrolling in Scrum erfolgreich integriert werden kann.
4. Abschlussdiskussion: Diese Sektion reflektiert die Erkenntnisse der Hausarbeit und erörtert die Grenzen von Scrum im Vergleich zu traditionellen Controlling-Ansätzen.
Schlüsselwörter
Scrum, Projektcontrolling, Agilität, Soll-Ist-Vergleich, Produktmanagement, Iteration, Key Performance Indicators, KPI, Sprint, Scrum Master, Product Owner, Selbstorganisation, Prozesssteuerung, Wasserfallmodell, Qualitätsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Controlling-Prinzipien innerhalb agiler Projektumgebungen, die auf dem Scrum-Framework basieren.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Historie von Scrum, das klassische Projektcontrolling sowie die spezifische Umsetzung der Projektsteuerung durch agile Methoden.
Was ist das primäre Ziel bzw. die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Projektcontrolling effektiv in einem agilen Scrum-Framework gestaltet werden kann und wo die Unterschiede zum klassischen Ansatz liegen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Frameworks zur Prozess- und Projektsteuerung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung von Scrum, die Analyse des klassischen Controllings und die Übertragung dieser Aspekte auf agile Projektstrukturen mittels KPIs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Scrum, Projektcontrolling, Iteration, KPI, Sprint-Management und Selbstorganisation.
Wie unterscheidet sich die Rolle des Controllings bei Scrum im Vergleich zum klassischen Management?
Während klassisches Controlling stark auf Vergangenheitsanalyse und starren Plänen basiert, fokussiert sich agiles Controlling auf Transparenz und eine fortlaufende, iterative Steuerung durch das Scrum-Team.
Was ist die Bedeutung des Soll-Ist-Vergleichs für das Projektcontrolling?
Der Soll-Ist-Vergleich dient als essenzielle Methode zur Identifikation von Abweichungen, um fundierte Gegensteuerungsmaßnahmen oder inhaltliche Anpassungen im Projektverlauf einzuleiten.
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- Anonym (Autor), 2022, Controlling in agilen Projekten mit Scrum. Projektmanagement für Führungskräfte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1270505