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Die East India Company

Die East India Company im Kampf um Kapital und Märkte - Das Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit

Title: Die East India Company

Term Paper , 2007 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Fabio Priano (Author)

History - Asia
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Summary Excerpt Details

In welchen Verhältnis standen in der Gründungsphase der East India Company der Anspruch, Welthandel zu eigenen Bedingungen zu treiben und die Wirklichkeit der Etablierung des Unternehmens gegen die portugiesische und holländische Konkurrenz zueinander?
In dieser Hausarbeit werden zwei vergleichende Quellen herangezogen, analysiert und hinsichtlich der Fragestellung reflektiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Entstehungshintergrund der East India Company: Entstehungsursachen, Organisationsform und Zielsetzung der East India Company

2. Die Gründungsphase und der Aufstieg von einer kleinen Handelsgesellschaft hin zur Verwaltungsgesellschaft Indiens

2.1 Erste Handelniederlassungen

2.2 Das Faktoreisystem

2.2.1 Francis Day erlangt von dem einheimischen Herrscher die Erlaubnis, in Madras eine Niederlassung gründen zu dürfen

2.2.1.1 Inhalte der Quelle

2.2.1.2 Analyse der Quelle unter der Thematik der Vor- und Nachteile für die East India Company

2.2.1.3 Die East India Company – Ausbeuter oder Förderer Indiens? Wie verhalten sich Anspruch und Wirklichkeit zueinander und ist dieser Vertragsabschluss ein Erfolg oder Misserfolg?

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den schwierigen Transformationsprozess der East India Company in ihrer Gründungsphase von einer einfachen Handelsgesellschaft zu einer Verwaltungsgesellschaft in Indien. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit das Unternehmen in der Anfangszeit die Rolle des Ausbeuters oder des Förderers einnahm und wie sich der Anspruch der Kaufleute zur historischen Wirklichkeit verhielt.

  • Gründungsgeschichte und strategische Zielsetzung der East India Company
  • Die Etablierung des Faktoreisystems als Grundstein für die globale Präsenz
  • Analyse des Vertragsabschlusses von Madras (1639) zwischen Francis Day und dem Naik
  • Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Interessen und militärischen Risiken
  • Bewertung von Anspruch und Wirklichkeit der englischen Handelsstrategie

Auszug aus dem Buch

2.2.1.1 Inhalte der Quelle

Bei der ausgewählten Quelle handelt es sich um einen Bericht der Handelsvertretung in Masulipatnam, die über den Vertragsabschluss 1639 zwischen dem Vertreter der East India Company, Sir Francis Day, und dem einheimischen Herrscher in Madras berichtet. Vorgetragen wird dieser Bericht in der Londoner Zentrale der East India Company und richtet sich an die Mitglieder der Handelskompanie. Die Quelle liegt als Kopie in gedruckter Form vor.

In der Quelle geht es um einen Vertragsabschluss zwischen den beiden Vertragspartnern Sir Francis Day als Vertreter der East India Company und dem Naik des Gebietes um Madras.

Die Quelle zeigt sowohl die Interessen, als auch die erhofften Vorteile bei der Parteien auf. Der Naik erhofft sich von der Ansiedlung der East India Company eine Aufwertung seines Landes und bietet den Engländern, laut Sir Francis Day, günstige Angebote für eine Niederlassung an. Die Kompanie erhält die Erlaubnis ein befestigtes Fort auf einem hochgelegenen Stück Land mit Anbindung zum Meer zu errichten. Des Weiteren erhalten die englischen Kaufleute für zwei Jahre alle Nutzungsrechte einer nahe gelegenen Stadt. Jedoch besteht der Naik nach Ablauf dieser zwei Jahre auf eine Einnahmenteilung aus den Erzeugnissen dieser Stadt. Für den Hafen von Madraspatnam erhält die englische Handelsgesellschaft auf Dauer Zollfreiheit und bei Reisen durch das Land des Naik erhält sie das Recht auf eine Halbierung des Zolles für alle transportierten Güter. Des Weiteren erhalten die Engländer das Münzprivileg und der Naik verpflichtet sich die Handwerker der East India Company zu entlohnen.

Neben dem wachsenden Bekanntheitsgrad seines Landes erhofft sich der Naik auch einen Schutzaspekt durch das entstehende Fort, das ihn gegen mögliche Feinde schützen soll. Ebenfalls ist es ihm jedes Jahr gestattet einer seiner Bediensteten auf ein Schiff der East India Company zu entsenden, um vom Golf von Bengalen Falken, Affen oder auch Papageien zu importieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Machtambitionen der East India Company und wirft die Kernfrage nach der Rolle des Unternehmens als Ausbeuter oder Förderer auf.

1.1 Entstehungshintergrund der East India Company: Entstehungsursachen, Organisationsform und Zielsetzung der East India Company: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe der Gründung, insbesondere das Konkurrenzmotiv zu Holland und die Suche nach staatlichen Privilegien.

2. Die Gründungsphase und der Aufstieg von einer kleinen Handelsgesellschaft hin zur Verwaltungsgesellschaft Indiens: Hier wird der Weg der Kompanie zu globaler Präsenz anhand der ersten Handelskonzessionen dargestellt.

2.1 Erste Handelniederlassungen: Der Abschnitt beschreibt den schwierigen Prozess, in Indien Fuß zu fassen, geprägt durch die Konkurrenz zu Portugal und erste Verhandlungen mit Mogulherrschern.

2.2 Das Faktoreisystem: Dieses Kapitel definiert das Faktoreisystem als strategisches Instrument der englischen Händler, um Waren effizient zu sammeln und global zu verschiffen.

2.2.1 Francis Day erlangt von dem einheimischen Herrscher die Erlaubnis, in Madras eine Niederlassung gründen zu dürfen: Dies stellt den zentralen Analyseabschnitt dar, der die konkreten Bedingungen der Handelsverträge in Madras behandelt.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kompanie trotz egoistischer Motive und mangelnder Erfahrung eine faktische Förderrolle einnahm, die jedoch primär als Mittel zum Zweck diente.

Schlüsselwörter

East India Company, Indienhandel, Gründungsphase, Faktoreisystem, Madras, Sir Francis Day, Handelsniederlassung, Kolonialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Handelskonzessionen, Naik, Fort St. George, Außenhandel, Handelskompanie, Privilegien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die frühe Entwicklungsphase der East India Company und untersucht das Spannungsfeld zwischen den unternehmerischen Zielen der englischen Kaufleute und der historischen Realität in Indien.

Welche Themenfelder stehen im Vordergrund?

Zentrale Themen sind die Entstehungshintergründe des Unternehmens, das Faktoreisystem, der strategische Vertragsabschluss von Madras sowie die Frage nach der Rolle als "Ausbeuter oder Förderer".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die East India Company trotz ihrer Anfangsschwierigkeiten und der starken europäischen Konkurrenz als dominante Handelsmacht etablieren konnte.

Welche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine quellenkritische Analyse, indem sie die Berichte der Gründungsversammlung und den Vertrag von Madras (1639) als primäre Dokumente auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die praktischen Handelsniederlassungen, das System der Faktoreien und die detaillierte Analyse der vertraglichen Bedingungen mit dem Naik von Madras.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe East India Company, Indienhandel, Handelsniederlassung, Faktoreisystem und koloniale Wirtschaftsgeschichte definieren.

Warum war der Standort Madras für die Kompanie so bedeutend?

Madras bot eine strategisch wertvolle Lage mit Anbindung an das Meer und einen Fluss, was es der Kompanie ermöglichte, ihre Präsenz auf der Ostseite Indiens auszubauen und den Wettbewerb mit anderen europäischen Mächten zu intensivieren.

War die Förderrolle der East India Company eine bewusste Strategie?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Förderrolle eher eine Folge von mangelnder Dominanz und notwendigen Kompromissen war und somit eher als Mittel zum Zweck für das eigene Gewinnstreben betrachtet werden muss.

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Details

Title
Die East India Company
Subtitle
Die East India Company im Kampf um Kapital und Märkte - Das Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit
College
Technical University of Braunschweig  (Institut für Geschichtswissenschaft)
Course
Reisen im Zeitalter der Aufklärung
Grade
1,7
Author
Fabio Priano (Author)
Publication Year
2007
Pages
13
Catalog Number
V127091
ISBN (eBook)
9783640334742
ISBN (Book)
9783640334384
Language
German
Tags
East India Company East India Company Kampf Kapital Märkte Verhältnis Anspruch Wirklichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabio Priano (Author), 2007, Die East India Company, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127091
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