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Cybermobbing in sozialen Netzwerken und eine mögliche Intervention von Schulsozialarbeitern

Title: Cybermobbing in sozialen Netzwerken und eine mögliche Intervention von Schulsozialarbeitern

Term Paper , 2016 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Carmen Diewald (Author)

Social Work
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In der folgenden Arbeit soll geklärt werden, inwiefern sich die medial veröffentlichte Privatheit zu den Zeiten der nicht digitalisierten Medien verändert hat. Der Fokus liegt zu guter Letzt auf dem Phänomen Cyber-Mobbing.

Egal ob man gerade mit einem Freund oder einer Freundin beim Mittagessen sitzt oder in den Urlaub fliegt – wer etwas zu sagen hat, kann heute die Öffentlichkeit direkt daran teilhaben lassen. Momente, die man früher nur mit seinen besten Freunden, mit seiner Familie und seinen Bekannten geteilt hat, werden in der Zeit der digitalen Medien gerne mit Leuten auf der ganzen Welt geteilt. Man kann also sagen, dass soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. den Umgang mit der Privatheit stark verändert haben, da immer mehr Nutzer private bzw. intime Daten von sich preisgeben. Man spricht heute auch vom „digitalen Exhibitionismus“. In der heutigen Transparenzgesellschaft ist alles nach außen gekehrt, enthüllt, entkleidet und exponiert. Jeder stellt sich selbst zur Schau und erlangt dafür Aufmerksamkeit. Dadurch verwischen häufig die Barrieren zwischen Privatem und Öffentlichem und gerade für Jugendliche scheinen diese kaum noch erkennbar zu sein. Auch die Tatsache, dass intime bzw. für die betroffene Person peinliche Fotos jederzeit und unerlaubt von anderen Personen gepostet werden können, ist enorm bedenklich. Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter machen es dann auch noch möglich, diese Fotos zu kommentieren, zu teilen und ihren Freunden über WhatsApp zu schicken, wodurch eine regelrechte Hetze- und Mobbingwelle entstehen kann. Es ist dabei nahezu unmöglich diese Daten aus dem Netz zu entfernen. Ein berühmter Fall hierzu ist jener der zwölfjährigen Amanda Todd, die 2009 ihren nackten Oberkörper einem Fremden vor einer Webcam präsentierte, woraufhin der Mann den Film im Netz veröffentlichte und so an Amandas Schule gelangte. Amanda wurde daraufhin fürchterlich gemobbt, weshalb sie sich 2012 das Leben nahm.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HAUPTTEIL

2.1 Begriffserklärung

2.2 Wandel der Privatsphäre durch digitalisierte Medien

2.2.1 Privatsphäre vor neuen Technologien

2.2.2 Privatsphäre in Zeiten der neuen Technologien

2.3 Cybermobbing

2.3.1 Was ist Cybermobbing?

2.3.2 Häufigkeit von Cybermobbing in Deutschland

2.3.3 Beteiligte an Cybermobbing

2.4. Psychische Folgen für das Opfer

2.5 Interventionsprogramm „No Blame Approach“

3. SCHLUSS

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Problematik des Cybermobbings in sozialen Netzwerken und untersucht, welche Interventionsmöglichkeiten Schulsozialarbeiter nutzen können, um betroffenen Jugendlichen zu helfen und Mobbingstrukturen aufzubrechen.

  • Veränderung der Privatsphäre durch die Digitalisierung
  • Definition und Erscheinungsformen von Cybermobbing
  • Psychische Auswirkungen und Belastungen für Opfer
  • Der „No Blame Approach“ als Interventionsmethode in der Schule

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Was ist Cybermobbing?

Wird beispielsweise ein Foto unangenehmer und bloßstellender Art veröffentlicht, kann darüber hergezogen werden und dies kann im schlimmsten Fall zu Cybermobbing führen. Cyber-Mobbing beinhaltet verschiedenste Verhaltensweisen wie beleidigen und beschimpfen, belästigen, anschwärzen und Gerüchte verbreiten, unter falschem Namen auftreten, bloßstellen und betrügen, dauerhaft verfolgen, Gewalt offen androhen und/oder jemanden ausschließen. Weiterhin zählt dazu jemanden sexuell zu belästigen und anzumachen sowie gefilmte Prügeleien zu veröffentlichen. (vgl. Blaich, 2013) Erst wenn es zu wiederholten Vorfällen kommt, wenn eine/-r Jugendliche/-r von mehreren anderen schikaniert wird oder der/die Täter/-in von anderen Jugendlichen unterstützt wird, das schikanierende Verhalten sich systematisch und über einen längeren Zeitraum hinweg auf eine/-n Betroffene/-n abzielt und wenn ein Kräfteungleichgewicht zwischen Täter/-in und Opfer vorliegt, wird von Cyber-Mobbing gesprochen. (vgl. Felling, 2014, S. 6)

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert den Anstieg digitaler Medien und die damit verbundene Entstehung des Phänomens Cybermobbing als gesellschaftliches Problem.

2. HAUPTTEIL: Es werden grundlegende Begriffe geklärt, der Wandel der Privatsphäre analysiert, die Dynamiken von Cybermobbing beleuchtet, die psychischen Folgen für Opfer erörtert und der „No Blame Approach“ als Lösungsstrategie vorgestellt.

3. SCHLUSS: Hier wird resümiert, dass neben der Prävention vor allem effektive Interventionsmethoden wie der „No Blame Approach“ entscheidend sind, um Mobbing nachhaltig zu reduzieren.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Soziale Netzwerke, Privatsphäre, Schulsozialarbeit, Intervention, No Blame Approach, digitale Medien, Mobbingopfer, Cybertäter, Cyber-Bullying, Prävention, psychische Folgen, Internet-Terror, Jugendliche, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen Cybermobbing im Kontext der sozialen Medien und untersucht Interventionsmöglichkeiten für Fachkräfte in der Schulsozialarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wandel der Privatsphäre durch das Internet, den Verhaltensweisen beim Mobbing im Netz sowie pädagogischen Ansätzen zur Konfliktlösung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Cybermobbing definiert ist, welche Folgen es für Betroffene hat und wie die Methode des „No Blame Approach“ konkret bei betroffenen Schülern zur Besserung der Situation beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis vorhandener Literatur, Studien und Fachdiskursen zum Thema Cybermobbing.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Begriffsbestimmungen, die Veränderung privater Räume durch digitale Medien, die Analyse der Täter-Opfer-Dynamik und die detaillierte Vorstellung der Interventionsmethode „No Blame Approach“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Cybermobbing, Soziale Netzwerke, Prävention, der No Blame Approach sowie die psychischen Auswirkungen auf Jugendliche.

Welche Rolle spielt der Fall Amanda Todd in der Arbeit?

Der Fall dient als drastisches Beispiel, um die verheerenden psychischen Folgen von Cybermobbing und die Rolle des eigenen, riskanten Verhaltens bei der Nutzung digitaler Medien zu illustrieren.

Warum wird der Begriff „No Blame Approach“ verwendet?

Die Methode wird gewählt, weil sie bewusst auf Schuldzuweisungen verzichtet, um dadurch Blockaden bei den beteiligten Schülern zu lösen und die Empathie für das Opfer zu fördern.

Wie unterscheiden sich Täter im Netz von klassischen Mobbern?

Die Arbeit stellt fest, dass viele Cybertäter auch in der Realität agieren, es jedoch eine spezifische Gruppe gibt, die nur im anonymen virtuellen Raum aggressiv auftritt.

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Details

Title
Cybermobbing in sozialen Netzwerken und eine mögliche Intervention von Schulsozialarbeitern
College
University of applied Sciences Regensburg
Grade
1,0
Author
Carmen Diewald (Author)
Publication Year
2016
Pages
12
Catalog Number
V1272504
ISBN (eBook)
9783346715784
ISBN (Book)
9783346715791
Language
German
Tags
cybermobbing netzwerken intervention schulsozialarbeitern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carmen Diewald (Author), 2016, Cybermobbing in sozialen Netzwerken und eine mögliche Intervention von Schulsozialarbeitern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1272504
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