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Christentum, Mithras-Kult und Isis-Kult in der römischen Kaiserzeit. Ein Vergleich

Titre: Christentum, Mithras-Kult und Isis-Kult in der römischen Kaiserzeit. Ein Vergleich

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 48 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Simon Muss (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Bezug auf das religiöse Leben der römischen Kaiserzeit bieten sich insbesondere drei Kulte für eine Betrachtung an. Zusammen mit dem Christentum sind dies der römische Mithras – Kult und der römische Isis – Kult. In der Zeit ihrer gemeinsamen Existenz verbreiten sich diese drei Religionsformen im gesamten römischen Reich. Der Kult der Isis findet bereits in der Zeit der späten Republik seinen Weg nach Rom. Erste Zeugnisse für den römischen Mithras – Kult finden sich in der 2. Hälfte des 1. Jh. n. Chr. Von einer beginnenden überregionalen Verbreitung des Christentums ist etwa seit der 2. Hälfte des 1 Jh. n. Chr. im Zuge der paulinischen Mission auszugehen
(...) Der zu untersuchende Zeitraum in welchem alle drei Religionsformen existieren, lässt sich anhand der vorliegenden Forschungsergebnisse relativ genau eingrenzen. Er umfasst die Zeit vom Ende des 1. Jh. n. Chr. bis zum Ende des 4. Jh. n. Chr. Die Textgrundlage bilden in diesem Zusammenhang vor allem die Texte der christlichen Autoren, welche sich im Zuge der Entwicklung des christlichen Schrifttums, bzw. einer christlichen Theologie ausführlich mit den Grundlagen der christlichen Religion selbst auseinandersetzen. Die Schriften des Neuen Testaments und - darauf bezogen - die Schriften der christlichen Apologetik, deren Autoren sich in der Tradition des Urchristentums sehen, sollen hier als zentrale Quellen Berücksichtigung finden (...) Die angegebenen Quellen, sowie die verwendete Forschungsliteratur sind in der Literaturliste vermerkt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Christentum, Mithras - Kult und Isis - Kult (Gemeinsamkeiten im Bezug auf Inhalt, Praxis, Symbolik)

1.1 Gemeinsamkeiten im Bezug auf die Inhalte der religiösen Lehre

1.2 Gemeinsamkeiten in der Kultpraxis

1.3. Gemeinsamkeiten in der Symbolik

2. Christentum, Mithras - Kult und Isis - Kult (Unterscheidungen, Abgrenzungen, Konfliktpunkte)

2.1. Unterscheidungen im Bezug auf die Inhalte der religiösen Lehre

2.2. Unterscheidungen im Bezug auf die Kultpraxis

2.3. Unterscheidungen in der Symbolik

3. Bewertungen aus gesamtrömischer Sicht (Bevölkerung und staatliche Institutionen)

3.1. Die Bewertung der Kulte durch die Bevölkerung

3.2. Die Bewertung der Kulte auf der Ebene der staatlichen Institutionen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die religiösen Gemeinsamkeiten und fundamentalen Unterschiede zwischen dem frühen Christentum, dem Mithras-Kult und dem Isis-Kult in der römischen Kaiserzeit, um zu klären, inwieweit Ähnlichkeiten auf synkretistische Vermischung oder parallele Entwicklungen hindeuten.

  • Analyse der religiösen Lehren und Heilsversprechen
  • Vergleich der zentralen Kultpraxis wie Initiation und Kultmahl
  • Untersuchung der Symbolik und deren Bedeutung im religiösen Alltag
  • Betrachtung der gesellschaftlichen und staatlichen Bewertung der Kulte

Auszug aus dem Buch

1.1 Gemeinsamkeiten im Bezug auf die Inhalte der religiösen Lehre

Alle drei Religionsformen sind inhaltlichen Veränderungen unterworfen, die zum Teil zeitlich, aber auch lokal bedingt sind. Die Mysterienkulte der Isis und des Mithras werden in diesem Zusammenhang von ihren Anhängern unterschiedlich interpretiert. Auch im Christentum finden sich in dem angesprochenen Zeitraum unterschiedliche Strömungen und lokal bedingte Phänomene. Dort dauert die inhaltliche Auseinandersetzung in Form immer widerkehrender inhaltlicher Diskurse bis zum heutigen Zeitpunkt an. Insofern kann es nur darum gehen, wesentliche und kontinuierlich fassbare Inhalte der Religionen vor dem Hintergrund beobachtbarer möglicher Gemeinsamkeiten widerzugeben.

Die Geschichte des Christentums als eigenständige, vom Judentum als unabhängig begriffene Religion beginnt mit Paulus. Die auf dem Konzil von Jerusalem 48 n. Chr. beschlossene Loslösung von der jüdischen Gesetzgebung ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung eines eigenen christlichen Selbstverständnisses. Die Christen glauben an den einen Gott, der keine Götter neben sich hat. Er ist charakterisiert als der „Schöpfer und Werkmeister des Alls.“ Er ist der Erschaffer und Lenker der Welt, denn „alles kommt von ihm, hat durch ihn Bestand und kehrt zu ihm zurück.“ Der christliche Gott ist demnach ein allmächtiger Gott. Es wird in diesem Zusammenhang auch von der angebrochenen Herrschaft Gottes gesprochen. Er ist der im Alten Testament vorausgesagte Erlöser der Menschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Christentum, Mithras - Kult und Isis - Kult (Gemeinsamkeiten im Bezug auf Inhalt, Praxis, Symbolik): Dieses Kapitel analysiert die parallelen Merkmale der drei Kulte hinsichtlich ihrer Lehren, rituellen Praktiken und der verwendeten Symbolik in der römischen Kaiserzeit.

2. Christentum, Mithras - Kult und Isis - Kult (Unterscheidungen, Abgrenzungen, Konfliktpunkte): Hier werden die theologischen Abgrenzungen, der christliche Monotheismus gegenüber dem Henotheismus der Mysterienkulte sowie die explizite christliche Ablehnung heidnischer Praktiken dargestellt.

3. Bewertungen aus gesamtrömischer Sicht (Bevölkerung und staatliche Institutionen): Dieses Kapitel beleuchtet, wie die römische Bevölkerung und staatliche Stellen die Kulte wahrnahmen, wobei insbesondere die Integration von Mithras und Isis gegenüber dem gesellschaftlichen Widerstand gegen das Christentum kontrastiert wird.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass trotz beobachtbarer Parallelen die Eigenständigkeit der Religionen und die strategische Abgrenzung der christlichen Apologeten überwiegen.

Schlüsselwörter

Römische Kaiserzeit, Christentum, Mithras-Kult, Isis-Kult, Mysterienkulte, Synkretismus, Apologetik, Kultpraxis, Initiation, Monotheismus, Henotheismus, Religionsgeschichte, Erlösung, Heilsversprechen, Symbolik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem Christentum, dem Mithras-Kult und dem Isis-Kult im römischen Reich, insbesondere im Hinblick auf ihre Koexistenz und Konkurrenz.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die inhaltlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der religiösen Lehre, die rituellen Vollzüge sowie die Verwendung zentraler Symbole in den genannten Kulten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu untersuchen, inwieweit beobachtbare Gemeinsamkeiten auf eine Vermischung oder Übernahme von Kultelementen zurückzuführen sind und wie sich die Religionen voneinander abgrenzen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Analyse antiker Quellen, insbesondere der christlichen Apologetik, ergänzt durch archäologische Befunde und moderne Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Gemeinsamkeiten, eine Untersuchung der Unterschiede und Abgrenzungen sowie eine Bewertung der Kulte durch die römische Bevölkerung und den Staat.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Synkretismus, Mysterienkulte, christliche Apologetik, Monotheismus und römische Religionspolitik sind für das Verständnis der Arbeit zentral.

Wie bewertete die römische Bevölkerung den Isis- und Mithras-Kult im Vergleich zum Christentum?

Isis- und Mithras-Kult wurden aufgrund ihres synkretistischen Charakters in das römische Weltbild integriert, während das Christentum aufgrund seiner exklusiven Haltung und mangelnden Partizipation an offiziellen Riten auf Widerstand stieß.

Welche Bedeutung hatte das Kaiseropfer für die Christen?

Das Kaiseropfer stellte für Christen ein unlösbares Dilemma dar, da es ihren monotheistischen Glaubensregeln widersprach und als Abkehr von ihrem Gott betrachtet wurde.

Warum betonen christliche Apologeten die Unterschiede so stark?

Die strikte Abgrenzung diente einer strategischen Selbstbehauptung gegenüber konkurrierenden Kulten und sollte die „wahre Lehre“ vor einer Vermischung mit als heidnisch wahrgenommenen Inhalten schützen.

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Résumé des informations

Titre
Christentum, Mithras-Kult und Isis-Kult in der römischen Kaiserzeit. Ein Vergleich
Université
University of Duisburg-Essen  (Historisches Institut)
Cours
Hauptseminar: Orientalische Kulte in der Römischen Kaiserzeit
Note
1,0
Auteur
Simon Muss (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
48
N° de catalogue
V127317
ISBN (ebook)
9783640339785
ISBN (Livre)
9783640337071
Langue
allemand
mots-clé
Christentum Mithras Kult Isis Kult Kaiserzeit Vergleich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Muss (Auteur), 2008, Christentum, Mithras-Kult und Isis-Kult in der römischen Kaiserzeit. Ein Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127317
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Extrait de  48  pages
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