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Burnout bei Lehrern. Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse

Titel: Burnout bei Lehrern. Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse

Hausarbeit , 2019 , 39 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, warum insbesondere Lehrer von Burnout betroffen sind und welche besonderen Belastungen der Beruf mit sich bringt. Zunächst werden - aufgrund unzähliger Publikationen zum Thema Burnout - ausgewählte, theoretische und empirische Grundlagen, zu den Punkten Definition, Symptomatik, Verlauf, Ätiologie und Prävalenzen, beschrieben.

In Bezug auf den Lehrerberuf erfolgt eine Recherche über Arbeitsbedingungen und berufsspezifischen Belastungen, die möglicherweise mit einem Burnout-Outcome im Zusammenhang stehen können. Im dritten Kapitel wird anhand eines Fallbeispiels, einer ‚ausgebrannten‘ Lehrerin, aufgezeigt, wie sich das Erschöpfungssyndrom, im Zuge ihrer Berufstätigkeit, entwickelt hat. Es erfolgt eine vertikale und horizontale Verhaltensanalyse der Störungsdynamik in einem psychotherapeutischen Setting. Der Therapeut exploriert alle notwendigen biografischen Daten sowie alle hypothetischen Bedingungen, die für das Problemverhalten verantwortlich sind.

Mit Hilfe des sogenannten SORC-Modells kann der Lehrerin durch eine Mikroanalyse, das problematische Verhalten, erklärt und bewusst gemacht werden, dass, neben einer empathischen Beziehung, zwischen Therapeut und Patientin, eine wesentliche Voraussetzung für weitere Therapieschritte ist. Das Kapitel schließt mit einer Fallkonzeption und Therapieplanung ab. Im Anschluss werden, im vierten und letzten Kapitel, die Ergebnisse, in Bezug auf die Fragestellung, diskutiert und es folgen, in einem Unterkapitel, mögliche präventive Empfehlungen. Die Arbeit schließt mit einem kurzen Ausblick über die Thematik ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Burnout- Syndrom

2.1 Definition

2.2 Symptome

2.3 Ätiologie des Burnout-Syndroms

2.4 Berufsspezifische Belastungen des Lehrerberufs

2.5 Prävalenzstudien des Burnout-Syndroms

3 Der Burnout- Fall Frau E.

3.1 Validierung des Problemverhaltens

3.2 Biografische Anamnese

3.3 Vertikale Verhaltensanalyse

3.4 Horizontale Verhaltensanalyse

3.5 Fallkonzeption und Therapieplanung

4 Diskussion

4.1 Präventive Empfehlungen

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Ursachen des Burnout-Syndroms bei Lehrkräften und beleuchtet dabei die spezifischen beruflichen Belastungsfaktoren eines der anstrengendsten Berufe. Ziel der Arbeit ist es, durch die theoretische Analyse des Syndroms und die praktische Verhaltensanalyse eines Fallbeispiels die psychologische Störungsdynamik zu durchdringen, um daraus präventive Empfehlungen für den Lehrerberuf abzuleiten.

  • Grundlagen des Burnout-Syndroms (Definition, Symptomatik und Ätiologie)
  • Berufsspezifische Belastungsfaktoren im Lehrerberuf
  • Vertikale und horizontale Verhaltensanalyse an einem imaginären Fallbeispiel (Frau E.)
  • Fallkonzeption und Ableitung eines Therapieplans
  • Diskussion über präventive Ansätze und das Gesundheitsmanagement in der Schule

Auszug aus dem Buch

3.1 Validierung des Problemverhaltens

Im Anschluss validiert der Therapeut die Schilderung von Frau E. und fasst ihre Problematik, nach dem Unterteilungsprinzip der verschiedenen Verhaltensebenen nach Lang (1971), zusammen.

Auf der Ebene des Verhaltens gab Frau E. an, dass sie pausenlos arbeite, auch in der Nacht und am Wochenende und Zusatzarbeit übernimmt, obwohl sie keine zeitliche Kapazität mehr hat, da sie es jedem recht machen wolle. Sie könne Beruf und Privatleben nicht trennen und halte keine Erholungsphasen ein. Sie könne schlecht NEIN sagen. Sie habe keine Unterstützung oder Hilfe eingefordert und habe sich sozial zurückgezogen. Sie bewältige ihre Probleme hauptsächlich mit mehr Arbeitseinsatz, Alkohol- und Medikamentenkonsum und einer ungesunden Lebensweise.

Auf der physiologischen Ebene entwickelten sich im Laufe der Zeit Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schwindel, hoher Puls und hoher Blutdruck, Übergewicht sowie Rücken- und Magenschmerzen. Auch leide sie häufig an Infekten, Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit und Erschöpfung.

Auf der Ebene der Kognitionen erwartet sie durch ihren hohen Arbeitseinsatz entsprechende Anerkennung und Dank, was jedoch zu spärlich ausfällt. Sie hege die Befürchtung, wenn sie ihre Aufgaben „nicht perfekt“ genug erledige, dass sie von ihrem Umfeld nicht wertgeschätzt oder gemocht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Burnout-Syndroms bei Lehrern ein und umreißt den methodischen Aufbau der Arbeit sowie das Ziel, anhand eines Fallbeispiels die Störungsdynamik aufzuzeigen.

2 Das Burnout- Syndrom: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Burnouts, inklusive Definitionen, Symptomatiken, Entstehungsursachen und spezieller Prävalenzstudien im Kontext des Lehrberufs.

3 Der Burnout- Fall Frau E.: Dieses Kapitel dient der praktischen Vertiefung anhand einer Fallanalyse, bei der eine betroffene Lehrerin in Bezug auf ihre Anamnese, Verhaltensmuster und therapeutischen Konzeptionsschritte untersucht wird.

4 Diskussion: Das letzte Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit, kritisiert die diagnostische Einordnung von Burnout und schlägt konkrete präventive Maßnahmen für das schulische Umfeld vor.

Schlüsselwörter

Lehrerberuf, Burnout-Syndrom, psychische Erschöpfung, Verhaltensanalyse, SORC-Modell, kognitive Schemata, Stressmanagement, Prävention, Arbeitsbelastung, Coping-Strategien, Depersonalisation, Leistungseinbruch, Lehrergesundheit, psychische Gesundheit, Fallkonzeption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Burnout-Syndrom bei Lehrkräften und beleuchtet, warum dieser Beruf mit besonders hohen psychischen und physischen Belastungen einhergeht.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung des Burnout-Konstrukts, die spezifische Stressbelastung von Lehrern und die Anwendung verhaltenstherapeutischer Methoden auf ein Fallbeispiel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung einer Burnout-Symptomatik bei einer Lehrerin durch eine detaillierte Verhaltensanalyse zu verstehen und daraus präventive Empfehlungen für den Lehrerberuf abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die kognitive Verhaltenstherapie, insbesondere die vertikale und horizontale Verhaltensanalyse sowie das SORC-Modell für die Fallkonzeption.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben theoretischen Definitionen und Ätiologien eine ausführliche Anamnese sowie Mikro- und Makro-Verhaltensanalysen eines Fallbeispiels (Frau E.) durchgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lehrerberuf, Burnout-Syndrom, Stress, Verhaltensanalyse, Prävention sowie psychische Erschöpfung.

Warum wird im Fallbeispiel explizit eine Abrechnungsdiagnose wie Depression genannt?

Da Burnout in der Regel keine sozialrechtlich anerkannte Diagnose ist und somit nicht direkt über die Krankenkassen abgerechnet werden kann, müssen Ausweichdiagnosen wie Depression oder Anpassungsstörung genutzt werden.

Welche Rolle spielt das SORC-Modell für Frau E.?

Das SORC-Modell hilft, die spezifische Situation der Lehrerin, ihre internalisierten Überlebensregeln und die kurz- sowie langfristigen Konsequenzen ihres perfektionistischen Verhaltens in einer grafischen Übersicht verständlich zu machen.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Burnout bei Lehrern. Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
39
Katalognummer
V1273731
ISBN (eBook)
9783346726445
ISBN (Buch)
9783346726452
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout Lehrer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Burnout bei Lehrern. Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1273731
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Leseprobe aus  39  Seiten
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