Das Ziel der folgenden Bachelor-Thesis ist die Betrachtung und die Analyse von Smart Technology und den damit verbundenen Chancen und Risiken bei einem konkreten kommunalen Immobilienunternehmen und allgemein in der Wohnungswirtschaft.
Hierbei stellen sich folgende Fragen: Ist Smart Technology für ein kommunales Immobilienunternehmen sinnvoll
nutzbar? Wie könnte diese Technologie integriert werden? Welche Auswirkung hätte eine Integration auf die vorhandenen Prozesse? Mit welchem Ausblick ist für den Wohnungsmarkt zu rechnen?
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2 Kommunales Immobilienunternehmen
2.1 Gegenwärtige technische Infrastruktur
2.2 Zieldefinition
2.2.1 Strategische Ziele
2.2.2 Operative Ziele
2.3 Anforderungen
2.3.1 Funktionale Anforderung
2.3.2 Nicht funktionale Anforderung
3 Der Smart Technology Markt
3.1 Smart Grid
3.2 Smart Metering
3.3 Smart Technology und der Immobilienmarkt in Deutschland
3.4 Technische Beispiele
3.4.1 Heizungssteuerung
3.4.2 Haushaltsgeräteautomation durch Smart Metering
4 Anwendung der Methodik
4.1 Auswahl der Forschungsinhalte – Selektion der Kategorien
4.1.1 Wie erhebe ich meine Daten?
4.1.2 Welche Eigenschaften besitzen die erhobenen Daten und wie wähle ich diese aus?
4.2 Auswahl der Methode der Datenanalyse
4.3 PESTEL Methode
4.4 Konzeption der Methodik
4.4.1 Perspektive und relevante Themen definieren
4.4.2 Relevante Einflussfaktoren analysieren
4.4.3 Handlungsfelder ableiten
4.5 Durchführung der Methodik
4.5.1 Perspektive und relevante Themen
4.5.2 Relevante Einflussfaktoren
4.5.3 Handlungsfelder
4.6 Ergebnis der durchgeführten Methodik
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Zielerfüllung
5.2 Methodenkritik
5.3 Zukünftige Forschungsbedarfe
5.3.1 SWOT
5.3.2 Szenarioanalyse
Zielsetzung & Themen
Diese Bachelor-Thesis analysiert die Potenziale, Chancen und Risiken von Smart Technology (insbesondere Smart Grid und Smart Metering) für ein kommunales Immobilienunternehmen und die Wohnungswirtschaft, um daraus Handlungsempfehlungen für die strategische Unternehmensentwicklung abzuleiten.
- Analyse der technischen Infrastruktur und Anforderungen in einem kommunalen Immobilienunternehmen
- Untersuchung des Marktes für Smart Technology in Deutschland
- Anwendung der PESTEL-Methodik zur strategischen Bewertung
- Ableitung von Handlungsfeldern und strategischen Leitplanken
- Bewertung der Nutzbarkeit von Smart Metering und Smart Grid für die Prozessoptimierung und Mieterinteressen
Auszug aus dem Buch
3.1 Smart Grid
In der Literatur gibt es für den Begriff Smart Grid, oder auch intelligentes Netz genannt, verschiedene Definitionen. In der Regel spricht man bei einem konventionellen Netz von einem „smarten“ Netz, wenn es mit der Unterstützung von modernster Informations-, Kommunikations-, Mess-, Steuer-, Regel- und Automatisierungstechnik genutzt wird. Ein intelligentes Stromnetz bzw. Energieversorgungssystem umfasst also auf der Ebene der Übertragungs- und Verteilnetze die Steuerung und Vernetzung von Erzeuger, Speicher, Verbraucher und Netzbetriebsmittel.
Bei dem Einsatz von Smart Grid soll bei dem zunehmenden Anteil der produzierten Energie aus nachhaltigen Quellen aus z.B. Windkraft- oder Photovoltaikanlagen auf der Grundlage eines transparenten, ressourcenschonenden, kosteneffizienten und versorgungssicheren Systembetriebs eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung gewährleistet werden. Dadurch soll zum einen ein instabiles Netz vermieden und Schwankungen im Netz ausgeglichen werden. Es ist außerdem durch die Nutzung von Smart Grid möglich, dass Energieflüsse in beide Richtungen gewährleisten werden.
Smart Grid kann nicht nur elektrische Energien transportieren, sondern es besitzt die Möglichkeit, Daten zu transportierten. So kann im Zusammenspiel mit Smart Metering, was in den Haushalten verbaut sein muss, eine genaue Messung des jeweiligen Stromverbrauchs und eine Übertragung dieser Daten an eine Leitstelle durchgeführt werden. Dazu kommt noch die Möglichkeit, den Stromverbrauch nach Bezugszeit abzurechnen. Eine innovative Grundidee des Smart Grid wäre, Strom dann verstärkt zu verbrauchen, wenn er in größerem Umfang verfügbar und daher billiger ist. Sollte Strom durch eigene Photovoltaikanlagen produziert werden, könnte Smart Grid erst auf das öffentliche Stromnetz zugreifen, sobald die eigenen produzierten Reserven aufgebraucht sind.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz der Digitalisierung für Immobilienunternehmen und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.
2 Kommunales Immobilienunternehmen: Hier wird das Zielunternehmen mit seiner Infrastruktur, seinen strategischen/operativen Zielen sowie seinen funktionalen und nicht funktionalen Anforderungen vorgestellt.
3 Der Smart Technology Markt: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von Smart Grid und Smart Metering und analysiert den aktuellen Stand sowie technische Anwendungsmöglichkeiten im deutschen Immobilienmarkt.
4 Anwendung der Methodik: Es erfolgt die Auswahl sowie Durchführung einer PESTEL-Analyse, um die Einflussfaktoren der Umwelt auf das Unternehmen zu evaluieren und konkrete Handlungsfelder abzuleiten.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit bewertet den Grad der Zielerfüllung, übt Methodenkritik und skizziert zukünftige Forschungsbedarfe mittels weiterführender Instrumente wie SWOT und Szenarioanalyse.
Schlüsselwörter
Smart Technology, Smart Grid, Smart Metering, Immobilienwirtschaft, Energiewende, PESTEL-Analyse, Automatisierung, Digitalisierung, Photovoltaik, Stromnetz, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Strategische Planung, Prozessoptimierung, Mieter.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, ob und wie Smart Technology, speziell Smart Grid und Smart Metering, in der kommunalen Wohnungswirtschaft sinnvoll eingesetzt werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Arbeit fokussiert sich auf die technologische Infrastruktur, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, ökonomische Potenziale sowie soziokulturelle Aspekte des Smart-Technologie-Einsatzes.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein konkretes kommunales Immobilienunternehmen bei der Entscheidung zu unterstützen, ob Smart Grid und Smart Metering einen Mehrwert bieten und wie diese in die bestehenden Prozesse integriert werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor führt eine Literaturarbeit durch und nutzt die PESTEL-Analyse, um externe Umfeldfaktoren systematisch zu untersuchen und darauf basierend Handlungsfelder abzuleiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Unternehmens, die Darstellung der Marktsituation für Smart Technology, die theoretische Fundierung sowie die praktische Anwendung der PESTEL-Methode zur Entwicklung strategischer Leitplanken.
Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Smart Grid, Smart Metering, Energiewende, Immobilienmarkt und strategische Analyse mittels PESTEL.
Inwieweit spielt die Stadt Leipzig eine Rolle im Dokument?
Das untersuchte Fallbeispiel ist ein kommunales Immobilienunternehmen in Leipzig, dessen spezifische Daten, Marktanteile und technische Gegebenheiten als Basis für die Analyse dienen.
Wie bewertet der Autor das Potenzial von Smart-Lösungen?
Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Smart Metering und Smart Grid attraktive, innovative Lösungen darstellen, die dem Unternehmen durch Prozessoptimierung und Effizienzgewinne Wettbewerbsvorteile verschaffen können.
- Quote paper
- Benjamin Killinger (Author), 2022, Evaluation der Möglichkeiten von Smart Technology in einem konkreten kommunalen Immobilienunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1274126