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Crowdfunding zur Finanzierung von Startups in der Medienbranche. Möglichkeiten und Grenzen

Titel: Crowdfunding zur Finanzierung von Startups in der Medienbranche. Möglichkeiten und Grenzen

Hausarbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Janine Kuhlmann (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Ausarbeitung findet sich zunächst eine Definition der Begriffe Crowdfunding und Startup, in diesem Zusammenhang werden auch die Themengebiete eines Medienunternehmens weiter erläutert, um anschließend die Grenzen und Möglichkeiten von Crowdfunding in der Branche der Medien-Startups vorzustellen. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Erfolgsfaktoren eingegangen, um zu verdeutlichen, inwieweit ein Startup die Möglichkeiten von Crowdfunding bei der Beachtung dieser Faktoren ausschöpfen kann. Ziel der Arbeit ist es, ein differenziertes Bild darüber zu erhalten, inwieweit eine Crowdfunding-Kampagne für ein Medien-Startup sinnvoll und wirtschaftlich ist.

In der Gründungsphase eines Unternehmens stellt sich spätestens in der Pionierphase die Frage nach der richtigen Finanzierung. Bis vor Kurzem war es noch üblich, Kredite bei der Bank aufzunehmen oder sogenannte Business Angels, also wohlhabende Einzelpersonen oder professionelle Wagniskapital-Gesellschaften (Venture-Capital-Gesellschaften), um Startkapital zu bitten. Es ist jedoch nicht immer einfach, einen Kapitalgeber zu finden. Bei dem internationalen Vergleich der Verfügbarkeit von Venture-Capital und Krediten liegt Deutschland aktuell nur im Mittelfeld. An dieser Stelle kommt Crowdfunding ins Visier vieler Gründer.

Crowdfunding bietet eine mögliche Lösung und Finanzierungsalternative für die chronische Unterfinanzierung deutscher Startups. Die Möglichkeit des Crowdfundings hat sich in Deutschland seit 2011 als bedeutende Alternative für Startups am Kapitalmarkt etabliert. Besonders für Startups aus der Medienbranche wird diese Art der Finanzierung immer interessanter, da diese Branche die meiste Aufmerksamkeit von der Crowd bekommt. Die erste deutsche Plattform startete im September 2010 und bis heute wurden über 66 Mio. Euro auf den Plattformen Startnext und Seedmatch eingesammelt. Die Plattform Seedmatch ist in Deutschland aktuell Marktführer für die Crowdfunding Finanzierung deutscher Startups.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Definition „Crowdfunding“

2.2 Crowdfunding Prozess

2.3 Arten von Crowdfunding

2.4 Definition „Startup“

2.5 Themengebiete eines Medienunternehmens

3. Möglichkeiten und Grenzen von Crowdfunding in der Startup Medienbranche

3.1 Möglichkeiten und Chancen aus Sicht der Kapitalnehmer

3.2 Möglichkeiten und Chancen aus Sicht der Kapitalgeber

3.3 Erfolgsfaktoren

3.4 Grenzen und Risiken

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Crowdfunding als Finanzierungsalternative für Startups in der Medienbranche. Ziel der Arbeit ist es, ein differenziertes Bild darüber zu erhalten, inwieweit eine Crowdfunding-Kampagne für ein solches Unternehmen sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist, unter Berücksichtigung von Chancen, Risiken und spezifischen Erfolgsfaktoren.

  • Begriffsdefinitionen und Abgrenzung von Crowdfunding und Startups im Medienkontext.
  • Analyse der verschiedenen Crowdfunding-Typen (Equity-, Lending-, Reward-, Donation-based).
  • Bewertung der Möglichkeiten und Chancen für Kapitalnehmer und Kapitalgeber.
  • Identifikation relevanter Erfolgsfaktoren und strategischer Risiken.

Auszug aus dem Buch

3.1 Möglichkeiten und Chancen aus Sicht der Kapitalnehmer

Crowdfunding bietet aus Sicht der Kapitalnehmer einige Möglichkeiten für die Finanzierung ihres Geschäftsmodells. Ein sehr naheliegender Vorteil ist die Alternative zur Bank, da diese das Risiko neuartiger Geschäftsmodelle schlecht abschätzen können und dadurch eher selten in Startups investieren. Außerdem ist die hohe Zinsbelastung durch eine kreditgebende Bank oftmals eine hohe Belastung für Jungunternehmer. Zudem müssen die Gründer im Gegensatz zu Bankkrediten keine Sicherheiten vorweisen, die im Falle einer Zahlungsunfähigkeit veranschlagt werden. Durch Crowdinvesting können sie flexibler mit ihren Vermögensgegenständen umgehen, da die Einlagen der Investoren nicht mit Garantien, Bürgschaften oder Vermögensgegenständen unterlegt werden. Zudem haben die Crowd-Investoren im Gegensatz zu Venture-Capital-Investoren weniger Mitspracherecht am Unternehmen, dadurch bleiben die Gründer unabhängiger.

Durch Crowdfunding werden nicht nur Investoren gewonnen, sondern gleichzeitig - in den meisten Fällen - auch Kunden, da die Crowd meist der Zielgruppe des Unternehmens entspricht. Der Erfolg mit der Crowd ist somit ein Vertrauenssignal.

Kapitelzusammenfassungen

1. Einleitung: Beschreibt die Finanzierungssituation deutscher Startups und führt Crowdfunding als relevante Alternative ein.

2. Grundlagen: Dient der theoretischen Fundierung durch Definitionen von „Crowdfunding“ und „Startup“ sowie der Erläuterung des Finanzierungsprozesses.

3. Möglichkeiten und Grenzen von Crowdfunding in der Startup Medienbranche: Analysiert die Chancen und Herausforderungen der Crowdfunding-Finanzierung spezifisch für Medien-Startups aus Sicht aller Beteiligten.

4. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet Crowdfunding als innovative, aber nicht risikofreie Finanzierungsoption für junge Unternehmen.

Schlüsselwörter

Crowdfunding, Crowdinvesting, Startup, Medienbranche, Finanzierung, Venture Capital, Online-Plattformen, Kapitalnehmer, Kapitalgeber, Erfolgsfaktoren, Risikomanagement, Netzwerkeffekte, Schwarmfinanzierung, Marketingeffekt, Internetökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Eignung von Crowdfunding als alternatives Finanzierungsmodell für Startups in der Medienwirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse umfasst die begriffliche Einordnung, die verschiedenen Arten des Crowdfundings sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Chancen und Risiken für Startups und Investoren.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern eine Crowdfunding-Kampagne für Medien-Startups ein sinnvolles und ökonomisch tragfähiges Instrument zur Kapitalbeschaffung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle wissenschaftliche Publikationen und Daten von Crowdfunding-Plattformen heranzieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis, die spezifische Betrachtung der Medienbranche sowie die Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren und potenzieller Risiken bei der Finanzierung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Crowdfunding, Crowdinvesting, Startup-Finanzierung, Medien-Startups sowie die Dynamik der Internetöffentlichkeit.

Welche Rolle spielt der sogenannte „Schwarmeffekt“?

Der „Schwarmeffekt“ beschreibt das Phänomen, dass Investoren bei ihren Entscheidungen das Verhalten anderer nachahmen, was für die Dynamik einer Kampagne entscheidend sein kann.

Warum ist Crowdfunding gerade für Medien-Startups interessant?

Die Arbeit stellt heraus, dass Medienprodukte eine hohe emotionale Bindung erzeugen können, was Investoren zur Unterstützung motiviert, da sie sich oft stark mit dem Projekt identifizieren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Crowdfunding zur Finanzierung von Startups in der Medienbranche. Möglichkeiten und Grenzen
Hochschule
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Note
1,7
Autor
Janine Kuhlmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V1275299
ISBN (PDF)
9783346719874
ISBN (Buch)
9783346719881
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Crowdfunding Startups
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janine Kuhlmann (Autor:in), 2016, Crowdfunding zur Finanzierung von Startups in der Medienbranche. Möglichkeiten und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1275299
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Leseprobe aus  25  Seiten
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