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Studien und Forschungsergebnisse. Untersuchung und Reflexion zweier Studien

Die Bedeutung des Übergangs von der Grundschule in die Sekundarstufe 1 für Freundschaftsbeziehungen von Kindern

Titre: Studien und Forschungsergebnisse. Untersuchung und Reflexion zweier Studien

Dossier / Travail , 2018 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Jalda Kalhor-Moghaddam (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Mit Übergängen wird jeder Mensch im Laufe seines Lebens konfrontiert. Dabei erfolgt einer der wichtigsten Übergänge schon im Kindesalter: Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Die Institution Schule stellt neben der Familie einen bedeutenden Lebensbereich von Kindern dar. Sie werden mit dem Schuleintritt zu Schülerinnen und Schülern sozialisiert und sammeln ihre erste Schulerfahrung.

Doch neben positiven Einstellungen und Erfahrungen können Kinder auch negative Einstellungen und Sorgen im Hinblick auf den Schulwechsel haben. Mit dem Beginn der schulischen Laufbahn und dem Übergang in die weiterführende Schule, findet auch ein Wechsel der schulischen Umgebung statt: Ein neues räumliches und soziales Umfeld, neue didaktisch-methodische und pädagogische Konzepte, sowie neue Lehrerinnen und Lehrer.

Dabei hat der Übergang in die Sekundarstufe für jedes Kind eine individuelle Bedeutung. Das Wohlbefinden eines Kindes und die Bewältigung des Schulüberganges stehen im engen Zusammenhang mit der subjektiven Bedeutung, die das Kind dem Ereignis zuschreibt.

Daher ist es von zentraler Bedeutung, zu verstehen, was einen gelungenen Übergang kennzeichnet, und wie man ihn als Lehrkraft oder Elternteil bestmöglich gestalten kann. Freundschaftsbeziehungen zwischen den Kindern bilden dabei eine wichtige Basis. Dies wird anhand der folgenden Studie genauer untersucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Erste Studie: „Die Bedeutung des Übergangs von der Grundschule in die Sekundarstufe 1 für Freundschaftsbeziehungen von Kindern“ von Krüger, Köhler, Pfaff und Zschach (2007)

2.1 Ausgangslage

2.2 Durchführung

2.3 Resultate

2.4 Fazit

3 Zweite Studie: „Der individuelle Orientierungsrahmen von Kindern und der Übergang in die Sekundarstufe“ von Helsper, Kramer, Brademann und Ziems (2007)

3.1 Ausgangslage

3.2 Durchführung

3.3 Resultate

3.4 Fazit

4 Resümee und Transfer

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand zweier empirischer Studien, wie Kinder den Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe bewältigen und welche Faktoren dabei für ihre persönliche Entwicklung sowie ihre sozialen Beziehungen ausschlaggebend sind.

  • Bedeutung von Freundschaftsbeziehungen im Übergangsprozess
  • Einfluss des individuellen Orientierungsrahmens auf die Schullaufbahn
  • Rolle außerschulischer Freizeitaktivitäten als Kontinuitätsanker
  • Auswirkungen schulischer Selektionsereignisse auf die kindliche Identität
  • Herausforderungen durch elterliche Bildungsaspirationen

Auszug aus dem Buch

2.3.1.1 Interdependenzverhältnis von Peerbeziehungen im Schulübergang

Es werden vier ausführlich analysierte Fälle vorgestellt, die die Tatsache gemeinsam haben, dass die Kinder in der weiterführenden Schule auf Gleichaltrigenbeziehungen zurückgreifen können. Dies geschieht oftmals durch nachbarschaftliche Beziehungen, da mit ihnen bereits intensiver Kontakt in der außerschulischen Freizeit besteht.

René Leuter und Aylin Demir besuchen die Hauptschule. Beide haben große Ängste und Bedenken bezüglich des Schulüberganges. René stellt beim Schulwechsel fest, dass er viele Kinder aus seinem Wohnumfeld kennt. Aylin bemerkt vor Ort, dass eine schulbezogene Migrationsgemeinschaft besteht, in die auch Bekannte aus ihrem familialen Kontext eingegliedert sind.

Nadja Tafel besucht das Gymnasium. Ihre Freizeit ist hauptsächlich von religiös verankerten Aktivitäten (Kirchenchor, Instrumentalgruppe, Konfirmandenunterricht) geprägt. In der weiterführenden Schule kann Nadja auf diese Freundschaftsnetzwerke, sowie ihr nachbarschaftliches Umfeld, zurückgreifen.

Melanie Pfeiffer übt einen Leistungssport aus, weswegen sie weiterhin bestehende Kontakte zu ihren Trainingskameradinnen ausbauen kann.

Wie sich herausgestellt hat, spielt bei dieser dritten Variante vor allem die Teilnahme an institutionellen Freizeitangeboten eine zentrale Rolle zur Aufrechterhaltung von Freundschaftskontakten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die allgemeine Herausforderung von Bildungsübergängen im Kindesalter und betont die Bedeutung von Freundschaftsbeziehungen als Basis für einen gelingenden Schulwechsel.

2 Erste Studie: „Die Bedeutung des Übergangs von der Grundschule in die Sekundarstufe 1 für Freundschaftsbeziehungen von Kindern“ von Krüger, Köhler, Pfaff und Zschach (2007): Analysiert mittels rekonstruktiver Forschung, wie der Wegfall von Klassenverbänden die sozialen Netzwerke von Kindern beeinflusst und welche Rolle außerschulische Aktivitäten für die Kontinuität spielen.

3 Zweite Studie: „Der individuelle Orientierungsrahmen von Kindern und der Übergang in die Sekundarstufe“ von Helsper, Kramer, Brademann und Ziems (2007): Untersucht die individuelle Verarbeitung von Selektionsereignissen durch Schüler und wie ihr persönlicher „Orientierungsrahmen“ die Schullaufbahn und das Selbstverständnis prägt.

4 Resümee und Transfer: Synthetisiert die Ergebnisse für die pädagogische Praxis und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte bei Beratungsgesprächen und der Gestaltung der Klassengemeinschaft ab.

Schlüsselwörter

Schulübergang, Grundschule, Sekundarstufe, Peerbeziehungen, Orientierungsrahmen, Schulerfolg, Bildungsaspirationen, Freizeitaktivitäten, Rekonstruktive Sozialforschung, Selektionsereignisse, Bildungssoziologie, Sozialisation, Identitätsentwicklung, pädagogische Beratung, Kontinuität

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule für Kinder mit sich bringt, insbesondere unter Berücksichtigung sozialer und bildungsbiografischer Aspekte.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die Aufrechterhaltung von Freundschaftsnetzwerken, die Gestaltung des individuellen Orientierungsrahmens durch das Kind und der Einfluss von Familiendynamik sowie Freizeitaktivitäten auf den Schulerfolg.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, die Komplexität des Übergangsprozesses besser zu verstehen, um Lehrkräften Empfehlungen an die Hand zu geben, wie sie diesen Prozess für Kinder unterstützend begleiten können.

Welcher methodische Ansatz wurde gewählt?

Die Arbeit baut auf rekonstruktiven Längsschnittstudien auf, die qualitative Interviews, Gruppendiskussionen sowie ethnografische Daten nutzen, um die Sichtweisen der Kinder in den Vordergrund zu rücken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Studien: Die erste fokussiert auf die Veränderung von Peerbeziehungen, während die zweite die individuelle Sinnstiftung von Kindern bei schulischen Selektionsereignissen untersucht.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Schlüsselbegriffe sind Übergangsbewältigung, Peerbeziehungen, Orientierungsrahmen, Bildungsbiografie und die Rolle außerschulischer Partizipation.

Wie definiert die Arbeit den „negativen Gegenhorizont“?

Dieser Begriff beschreibt Erlebnisse oder Bildungswege, die vom Kind explizit abgelehnt werden, denen es sich entziehen möchte oder die bei ihm negative Emotionen und ein Gefühl des Scheiterns auslösen.

Warum spielt der Chor für den Schüler Clemens eine so zwiespältige Rolle?

Obwohl der Chor für Clemens einen wichtigen sozialen Bezugspunkt darstellt, verursacht die zeitliche Belastung durch Choraktivitäten in Kombination mit dem hohen Leistungsdruck am Gymnasium eine „krisenhafte Aufstiegskarriere“.

Welche Rolle spielt der „Bildungsanwalt“ in der Arbeit?

Dieser Begriff beschreibt Eltern, die ihre Kinder gezielt zu Höchstleistungen drängen und ihre Bildungskarriere aktiv steuern, was sowohl als Unterstützung als auch als zusätzliche Belastung für das Kind wirken kann.

Warum wird der „Sekundarstufenschock“ nach Weißbach in dieser Arbeit relativiert?

Die Analysen zeigen, dass der Verlust von Schulfreunden oft durch in außerschulischen Institutionen (wie Sportvereinen) verankerte Kontakte kompensiert werden kann, wodurch ein allgemeiner Schockzustand nicht bei allen Kindern auftritt.

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Résumé des informations

Titre
Studien und Forschungsergebnisse. Untersuchung und Reflexion zweier Studien
Sous-titre
Die Bedeutung des Übergangs von der Grundschule in die Sekundarstufe 1 für Freundschaftsbeziehungen von Kindern
Université
University of Education Ludwigsburg
Note
2,0
Auteur
Jalda Kalhor-Moghaddam (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
17
N° de catalogue
V1275946
ISBN (PDF)
9783346725592
ISBN (Livre)
9783346725608
Langue
allemand
mots-clé
Grundschule Sekundarstufe Übergang Primarstufe Orientierungsrahmen Studie Forschungsergebnisse Freundschaft Beziehungen
Sécurité des produits
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Citation du texte
Jalda Kalhor-Moghaddam (Auteur), 2018, Studien und Forschungsergebnisse. Untersuchung und Reflexion zweier Studien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1275946
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Extrait de  17  pages
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