In dieser Arbeit werden alle grundlegenden Begrifflichkeiten, welche für diese Arbeit relevant sind, näher erläutert. Hierzu zählen die theoretischen Konstrukte Coporate social responsibility (CSR), CrM, Involvement und Fit. Unter Fit wird in diesem Kontext und fortlaufend für die gesamte Arbeit die Passung zwischen Produkt und Spendenzweck bei einer CrM-Kampagne verstanden. Sowohl der Fit als auch das Involvement sind in Zusammenhang mit CrM von entscheidender Bedeutung. Aufbauend auf diesen Kenntnissen wird anschließend eine empirische Untersuchung durchgeführt. Die Zielsetzung dieser Untersuchung besteht darin zu analysieren, ob ausgehend vom Involvement der Konsumenten für bestimmte Produkte der Fit zwischen Produkt und Spendenzweck beeinflusst wird und wie entscheidend die beiden genannten Konstrukte für den Erfolg einer CrM-Kampagne sind.
Der vorliegenden Arbeit liegt die folgende Forschungsfrage zugrunde: Wie relevant ist das Involvement für die Passung zwischen Produkt und Spendenzweck (Fit) im Kontext von CrM und welche Handlungsempfehlungen lassen sich diesbezüglich für die Konzeption von CrM-Kampagnen ableiten?
In der heutigen Gesellschaft vollzieht sich ein immer fortlaufender Wandel und eine Neuorientierung der sozialen Werte. Hierbei spielen vor allem der gesellschaftliche Wertewandel, die Verschiebung der Bedürfnisse sowie die Zunahme der Kritik- und Erwartungshaltung der Konsumenten eine entscheidende Rolle. Dieser Wandel kann unter anderem durch die steigende Bildung und den vermehrten Wohlstand begründet werden. Zudem steigt die grundsätzliche Forderung nach einer Zunahme der gesellschaftlichen Verantwortungsübernahme von Unternehmen. Diese Entwicklung bestätigt, dass ebenfalls die Relevanz von CrM stetig zunimmt, vor allem weil es zu den sich verändernden Wertevorstellungen und Erwartungshaltungen der Konsumenten passt. Es ermöglicht den Unternehmen somit höhere Bedürfnisse anzusprechen.
Inhaltsverzeichnis
1. Cause-related Marketing als Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Coporate Social Responsibility
2.2 Cause-related Marketing Definition, Erfolgsfaktoren und Wirkungsweise
2.3 Beeinflussung der Kaufabsicht der Konsumenten
2.4 Definition und Differenzierungsmöglichkeiten des Konstrukts Involvement
2.5 Fit zwischen Produkt und Spendenzweck im Kontext einer CrM-Kampagne
3. Empirische Untersuchung
3.1 Zielsetzung
3.2 Der Aufbau des verwendeten Fragebogens
3.3 Theoretisch fundierte Begründung des Forschungsdesigns
3.4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4. Schlussbetrachtung
4.1 Fazit
4.2 Handlungsempfehlungen und Limitationen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht im Rahmen einer empirischen Analyse die Relevanz des Involvements der Konsumenten für die wahrgenommene Passung (Fit) zwischen Produkt und Spendenzweck bei Cause-related Marketing (CrM)-Kampagnen, um daraus Handlungsempfehlungen für die Gestaltung solcher Kampagnen abzuleiten.
- Grundlagen des Cause-related Marketing (CrM) und CSR
- Messung und Dimensionen des Involvement-Konstrukts
- Analyse des "Fit"-Konzepts bei CrM-Kampagnen
- Empirische quantitative Konsumentenbefragung
- Einfluss des Involvement auf die subjektive Wahrnehmung der Passung
Auszug aus dem Buch
Cause-related Marketing als Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel
In der heutigen Gesellschaft vollzieht sich ein immer fortlaufender Wandel und eine Neuorientierung der sozialen Werte. Hierbei spielen vor allem der gesellschaftliche Wertewandel, die Verschiebung der Bedürfnisse sowie die Zunahme der Kritik- und Erwartungshaltung der Konsumenten eine entscheidende Rolle. Dieser Wandel kann unteranderem durch die steigende Bildung und den vermehrten Wohlstand begründet werden. Zudem steigt die grundsätzliche Forderung nach einer Zunahme der gesellschaftlichen Verantwortungsübernahme von Unternehmen. Die Beachtung von Nachhaltigkeitstrends, dem demografischen Wandel oder auch der Verknappung einzelner Ressourcen wird für Unternehmen jeglicher Art unabdingbar. Denn nach Blumberg und Conrad nimmt das ökologische und soziale Bewusstsein der Konsumenten zu, und die Verbraucher belohnen vor allem solche Unternehmen, welche sich durch verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln auszeichnen. Die Konsumenten möchten sich wohl fühlen bei dem was sie kaufen und achten daher zunehmend auf sozial verantwortliche und nachhaltige Praktiken der Unternehmen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Cause-related Marketing als Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel: Dieses Kapitel erläutert den sozioökonomischen Kontext, der CrM als Instrument für Unternehmen notwendig macht, um auf veränderte Werte und Erwartungen der Konsumenten zu reagieren.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe CSR, CrM, Involvement und Fit definiert und theoretisch in den Forschungsrahmen der Arbeit eingeordnet.
3. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Online-Befragung, den Aufbau des Fragebogens und die anschließende Analyse sowie Interpretation der erhobenen Daten.
4. Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und bietet konkrete Handlungsempfehlungen sowie eine kritische Reflexion der Limitationen der Arbeit.
Schlüsselwörter
Cause-related Marketing, CrM, Corporate Social Responsibility, CSR, Involvement, Consumer Behavior, Fit, Konsumentenverhalten, Marketingstrategie, Nachhaltigkeit, Empirische Untersuchung, Kaufabsicht, Markenimage, prosoziales Verhalten, Stakeholder.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Bachelorarbeit behandelt das Thema Cause-related Marketing (CrM) und untersucht, wie die persönliche Verbindung eines Konsumenten zu einem Produkt sein Empfinden für eine CrM-Kampagne beeinflusst.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf den Konstrukten Involvement und Fit im Kontext von CrM, eingebettet in das übergeordnete Feld der Corporate Social Responsibility (CSR).
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit fragt nach der Relevanz des Konsumenten-Involvements für die wahrgenommene Passung (Fit) zwischen Produkt und Spendenzweck bei CrM-Kampagnen und welche Empfehlungen sich daraus ergeben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung mittels einer Online-Befragung von 170 Konsumenten in Deutschland durchgeführt, deren Daten statistisch ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung der genannten Konstrukte und eine empirische Analyse, in der Hypothesen über den Zusammenhang von Involvement und Fit geprüft werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind neben Cause-related Marketing besonders Involvement, Fit, Kaufabsicht, Konsumentenverhalten und Corporate Social Responsibility.
Warum spielt die Wahl der Mittelkategorie in der Umfrage eine Rolle?
Die Arbeit diskutiert, dass eine Mittelkategorie ("Teils/Teils") zwar das Risiko erhöht, dass unmotivierte Befragte diese aus kognitiver Bequemlichkeit wählen, sie aber notwendig ist, um wirklich neutralen Positionen Raum zu geben.
Zu welchem Ergebnis kommt die Arbeit in Bezug auf die Hypothesenprüfung?
Die zweite Hypothese, dass ein geringeres Involvement zwangsläufig zu einer schlechteren Bewertung des Fits führt, konnte auf Basis der Daten nicht zweifelsfrei bestätigt werden, obwohl eine Tendenz zur Abhängigkeit erkennbar ist.
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- Anonym (Author), 2018, Die Relevanz von Involvement und Fit bei Cause-related Marketing-Kampagnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1276421