Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Accounting and Taxes

Unterschiede und Gemeinsamkeiten des bilanziellen Ausweises des Eigenkapitals bei Personen- und Kapitalgesellschaften

Title: Unterschiede und Gemeinsamkeiten des bilanziellen Ausweises des Eigenkapitals bei Personen- und Kapitalgesellschaften

Term Paper , 2008 , 35 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christoph Koppers (Author), Oliver Wälbers (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die klare Gegenüberstellung der unterschiedlichen Ausweismethoden und Bilanzierungspflichten der beiden Gesellschaftsarten (Personen-gesellschaften und Kapitalgesellschaften) zeigt deutlich, dass die Sicherung der Grundfunktionen des Eigenkapitals einer Gesellschaft im Vordergrund steht und mit gesetzlichen Reglementierungen verankert ist. Die Primärfunktionen des Eigenkapitals beziehen sich auf die Haftung und Kontinuität der Gesellschaft und tangieren somit den Gläubigerschutz. Bei den vom Gesetzgeber erhobenen Auflagen zur Bilanzierung des Eigenkapitals stehen die Kapitalgesellschaften im Mittelpunkt. Die Reglementierungen bei den Personengesellschaften sind im direkten Vergleich maginal. Im Gegensatz zu Personengesellschaften besitzen Kapitalgesellschaften eine beschränkte Haftung auf das Gesellschafts-vermögen, während die Gesellschafter einer Personengesellschaft mit ihrem gesamten Vermögen haften. Dieser Haftungsunterschied begründet die ungleiche Verteilung der Vorschriften und gesetzlichen Auflagen bei Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Ein weiterer Grund für die Dominanz der gesetzlichen Reglementierungen bei Kapitalgesellschaften ist die Rechtspersönlichkeit der Unternehmung, die durch natürliche Personen vertreten wird. Die Kapitalgesellschaften können aufgrund der zwischengeschalteten juristischen Person und der beschränkten Haftung für betrügerische Absichten missbraucht werden. Diese Eigenschaften existieren bei der Personengesellschaft nicht, da die Gesellschafter mit ihrem vollen Vermögen haften.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Rechtsformen der Personengesellschaften

2.1 Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

2.2 Offene Handelsgesellschaft (OHG)

2.3 Kommanditgesellschaft (KG)

2.4 Stille Gesellschaft

3 Rechtsformen der Kapitalgesellschaften

3.1 Aktiengesellschaft (AG)

3.2 Europäische Gesellschaft (SE)

3.3 Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)

3.4 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

4 Wahl der geeigneten Rechtsform

5 Eigenkapital

5.1 Eigenkapital bei Personengesellschaften

5.2 Eigenkapital bei Kapitalgesellschaften

6 Bilanzieller Ausweis des Eigenkapitals

6.1 Bei Personengesellschaften

6.2 Bei Kapitalgesellschaften

6.3 Unterschiede

6.4 Gemeinsamkeiten

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit analysiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im bilanziellen Ausweis des Eigenkapitals bei verschiedenen Personen- und Kapitalgesellschaften nach handelsrechtlichen Vorgaben.

  • Systematische Abgrenzung der gängigen Rechtsformen
  • Erläuterung der Funktionen und Komponenten des Eigenkapitals
  • Detaillierte Darstellung der Bilanzierungsvorschriften
  • Vergleichende Analyse der Ausweismethoden nach Handelsgesetzbuch

Auszug aus dem Buch

6.2 Bei Kapitalgesellschaften

Der Ausweis des Eigenkapitals eines Unternehmens ist unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften des HGB durchzuführen und unterliegt somit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Diese Vorschriften gelten für alle Unternehmen, Personen-, sowie Kapitalgesellschaften. Allerdings existieren neben diesen Vorschriften noch weitere speziellere Regelungen für die AG, KGaA und GmbH in den Gesetzesbüchern HGB, AktG, GmbHG. 58 „Von den HGB-Vorschriften für Kapitalgesellschaften sind die §§ 266 Abs.3. A., 268 Abs.1 und 3, 270 sowie 272 von zentraler Bedeutung. Sie regeln Inhalt und Ausweis des Eigenkapitals.“ 59 Die Hauptgliederungsposition „Eigenkapital“ ist gemäß § 266 Abs. 3 HGB die erste Abschlusskategorie auf der Passivseite und weist eine wie im § 272 HGB beschriebene Gliederung des Eigenkapitals in drei unterschiedliche Gruppen auf, in denen die Entstehung und die verschiedenen Ausschüttungsmöglichkeiten dokumentiert werden.60

1. Gezeichnetes Kapital 61

2. Kapitalrücklage (offene Rücklage)

3. Gewinnrücklage (offene Rücklage)

„Trotz der vom Gesetzgeber angestrebten Zusammfassung sämtlicher Eigenkapitalbestandteile unter dem Posten „Eigenkapital“ gibt es dennoch eine Reihe von Positionen in der Bilanz, die Einfluss auf die Höhe des Eigenkapitals nehmen und gleichwohl an anderer Stelle […] ausgwiesen werden.“ 62 Im Folgenden werden die einzelnen Positionen, die Teile des Eigenkapitals enthalten, aufgeführt und erläutert. Die Übersicht der Bilanzposten siehe Tabelle 1 im Anhang.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einführung in die Bedeutung des Jahresabschlusses und Definition des Untersuchungsgegenstands hinsichtlich des Eigenkapitalausweises.

2 Rechtsformen der Personengesellschaften: Detaillierte Betrachtung der GbR, OHG, KG und stillen Gesellschaft hinsichtlich ihrer Rechtsgrundlagen und Haftung.

3 Rechtsformen der Kapitalgesellschaften: Überblick über AG, SE, KGaA und GmbH sowie deren organisatorische Strukturen und Bedeutung.

4 Wahl der geeigneten Rechtsform: Darlegung der Entscheidungskriterien für die Wahl einer Rechtsform, unter anderem basierend auf Haftung, Publizität und steuerlichen Aspekten.

5 Eigenkapital: Definition, Funktionen und systematischer Aufbau des Eigenkapitals in der Bilanz.

6 Bilanzieller Ausweis des Eigenkapitals: Detaillierte Analyse der bilanztechnischen Behandlung des Eigenkapitals bei verschiedenen Rechtsformen inklusive der Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

7 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der wesentlichen Unterschiede in den Bilanzierungspflichten zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften.

Schlüsselwörter

Eigenkapital, Bilanz, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Handelsgesetzbuch, Jahresabschluss, Haftung, Gezeichnetes Kapital, Gewinnrücklage, Kapitalrücklage, Rechnungslegung, Publizität, Handelsrecht, Eigenkapitalausweis, Personengesellschaften

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die handelsrechtlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten beim bilanziellen Ausweis des Eigenkapitals zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Struktur des Eigenkapitals, die gesetzlichen Bilanzierungsvorschriften nach HGB und die Einordnung der verschiedenen Unternehmensrechtsformen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit primär?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die unterschiedlichen Ausweispflichten des Eigenkapitals zu geben und die regulatorischen Unterschiede zwischen den Gesellschaftsformen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit nutzt eine rechtsformübergreifende Analyse der Bilanzierungsvorschriften sowie die Gegenüberstellung der gesetzlichen Anforderungen an den Ausweis von Eigenkapital.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Gesellschaftsformen, die Erläuterung der Eigenkapitalfunktionen und die detaillierte Ausführung der Bilanzierung für Personen- und Kapitalgesellschaften.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Fachbegriffen gehören Eigenkapital, Bilanz, Handelsgesetzbuch, Haftung, Gezeichnetes Kapital und Rücklagen.

Wie unterscheidet sich der Eigenkapitalausweis bei Personengesellschaften?

Hier gibt es weniger spezifische gesetzliche Vorgaben, weshalb häufig variable Kapitalkonten genutzt werden, um Änderungen zeitnah zu verbuchen.

Was ist das zentrale Merkmal bei Kapitalgesellschaften?

Kapitalgesellschaften unterliegen strengen gesetzlichen Auflagen gemäß HGB, AktG und GmbHG, insbesondere für den Ausweis von Rücklagen und dem gezeichneten Kapital.

Warum spielt die Haftung eine so große Rolle für den Bilanzansatz?

Da bei Personengesellschaften die Gesellschafter oft unbeschränkt haften, ist der Gläubigerschutz über den Bilanzansatz anders gelagert als bei der beschränkten Haftung von Kapitalgesellschaften.

Excerpt out of 35 pages  - scroll top

Details

Title
Unterschiede und Gemeinsamkeiten des bilanziellen Ausweises des Eigenkapitals bei Personen- und Kapitalgesellschaften
College
University of applied sciences, Duisburg
Course
Accounting
Grade
2,3
Authors
Christoph Koppers (Author), Oliver Wälbers (Author)
Publication Year
2008
Pages
35
Catalog Number
V127748
ISBN (eBook)
9783640358366
ISBN (Book)
9783640357857
Language
German
Tags
Bilanz AG SE KGaA Eigenkapital fremdkapital Ausweis KG GmbH § 164a IFRS HGB Unterschiede Gemeinsamkeiten Semiararbeit Koppers Wälbers Oliver Christoph FOM Christoph Koppers Oliver Wälbers Hausarbeit Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Koppers (Author), Oliver Wälbers (Author), 2008, Unterschiede und Gemeinsamkeiten des bilanziellen Ausweises des Eigenkapitals bei Personen- und Kapitalgesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127748
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  35  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint