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Beratung in der Schule

Titre: Beratung in der Schule

Dossier / Travail , 2007 , 25 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Christina Kornelsen- Teichrieb (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Thema dieser Hausarbeit ist Beratung in der Schule. Um eine kleine Anfangsdefinition
vorzunehmen, bedeutet Beratung allgemein das Erteilen von Rat und Auskunft
auf einem Gebiet (siehe Wörterbuch Microsoft Encarta- Enzyklopädie 2007).
Daraus folgt, dass Beratung in der Schule ebenso verstanden werden kann. Allerdings
ist diese Definition noch nicht hinreichend, da das System Schule viel komplexer
ist (siehe weiter auf dieser Seite).
Die Begrenzung des Themas ist hierbei die Institution, in der beraten wird. Es geht
nämlich nicht um die Beratung in Berufsschulen, in der Sekundarstufe 2, in Betrieben
oder in öffentlichen Beratungsstellen außerhalb der Schule. Die Hausarbeit bezieht
sich also auf die Grundschule und auf die Sekundarstufe 1. Außerdem werden nicht
alle Beratungspersonen angesprochen, sondern nur der Lehrer als Berater (nicht der
Schulleiter oder die Eltern als Berater).
Als Klassenlehrer ist man angewiesen die Klasse zu leiten, die Schüler zu beobachten,
zu beurteilen und diese auch zu beraten. Die Beratungstätigkeit in der Schule ist
grundsätzlich ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen Aufgabe aller Lehrerinnen
und Lehrer (vgl. Planungsgruppe ‚Beraten in der Schule bei der Bezirksregierung
Köln 2004, S. 29). „So beschäftigt sich pädagogische Beratung mit Lernvoraussetzungen,
Lernbedürfnissen, Lern- und Leistungsproblemen, Lernstörungen und
Lernbarrieren. […] Sie bietet zudem beispielsweise individual-psychologische, sozialpädagogische
sowie Eltern- und Lehrerberatung an. Zu den verbreiteten Formen
der pädagogischen Beratung zählen u. a. die Erziehungsberatung, die Schullaufbahnberatung
und die Berufsberatung“ (Rusch: Pädagogische Beratung 2007).
Teilweise ist die Beratungsrolle an den Schulen von Beratungslehrern vertreten,
doch wenn dies nicht der Fall ist, dann sollte der Klassenlehrer diese Rolle übernehmen.
Das heißt, der Klassenlehrer hat mehrere Aufgabenbereiche, die er bewältigen
soll. Es kommen zum Teil solche Tätigkeiten wie Sozialarbeiter, Sozialpädagoge,
Psychologe oder Polizist zu dem normalen Lehrerberuf hinzu. Speziell ausgebildete
Beratungslehrer, die es an manchen Schulen gibt, haben die Aufgabe, den Schülern,
die in persönliche Krisen, Leistungstiefs oder andere Schwierigkeiten geraten sind,
aufzuhelfen sowie auch den Schulentwicklungsprozess insgesamt zu unterstützen. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Faktoren/ Eigenschaften der Beratung

2.1 Gründe/ Anlässe für eine Beratung

2.2. Wer kann überhaupt Beratung in Anspruch nehmen?

2.3 Beratungstypen und deren Auswirkungen

2.4 Lehrer als Beobachter und Beurteiler- Benötigt der/die Schüler/-in Beratung?

2.5 Beratungen der Schullaufbahn und der Berufswahl

2.6 Beratungsdauer

3. Beratungslehrer und deren Arbeitsschwerpunkte

4. Beratungsgespräch/ Beratungsprozess

5. Zusammenarbeit/ Kooperation der Beratung mit Schulleitung, Kollegen, Eltern

6. Befragung einiger Personen über Beratung in der Schule

6.1 Person a

6.2 Person b

6.3 Person c

7. Auswertung der Befragungen aller Personen insgesamt

8. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung der Beratung im schulischen Kontext mit einem Fokus auf die Aufgaben des Klassenlehrers sowie spezialisierter Beratungslehrer. Ziel ist es, den Beratungsprozess in seinen verschiedenen Formen zu beleuchten und dessen Qualität für die Lernentwicklung und das soziale Zusammenleben an Schulen zu bewerten.

  • Grundlagen und Anlässe für Beratung im Schulalltag
  • Differenzierung der Beratungstypen (Klassen-, Gruppen- und Einzelberatung)
  • Professionelle Anforderungen und Kompetenzen von Beratungslehrern
  • Struktur und Phasen des Beratungsprozesses
  • Bedeutung der Kooperation zwischen Schule, Elternhaus und außerschulischen Institutionen

Auszug aus dem Buch

2.3 Beratungstypen und deren Auswirkungen

In diesem Abschnitt geht es um die Beratung von Schülern in der Schule. Die Beratung von Lehrern oder dem Schulleiter bzw. anderen sozialen Mitarbeitern bleibt hier außen vor.

Klassenberatung: Der Klassenlehrer hat die Aufgabe seine Klasse zu leiten, das heißt die Klasse zu erziehen, zu fordern und fördern, zu beobachten, zu beurteilen und zu beraten, und zwar in allen Dingen und Problemen. Bei der Klassenberatung geht es vor allem um die Beratung des Klassenverbandes, also der gesamten Klasse. Hierbei wird nicht individuell unterschieden, sondern der Klassenlehrer versucht neutral und sachlich die Klasse zu informieren, ihr seine Planung zu einem bestimmten Thema vorzustellen und zu entscheiden, welcher der nächste Schritt sein wird. Eventuell greifen bei der Entscheidung auch die Schüler der Klasse ein.

Gruppenberatung: Bei der Gruppenberatung versammelt sich eine bestimmte Gruppe von circa fünf bis zehn Personen, die ähnliche Probleme aufweisen. Wer zu dieser Gruppe gehören darf, entscheidet der Beratungslehrer bzw. Klassenlehrer. Hier geht es vor allem darum, das Sozialverhalten des einzelnen Schülers besser hervortreten zu lassen. Dies wird in den meisten Fällen in einer Einzelberatung nicht so deutlich wie in einer Gruppenberatung. „Durch die Konfrontation mit anderen Einstellungen und Verhaltensweisen sowie durch die Interaktion in der Gruppe werden die Schüler mit einer Vielzahl sozialer Phänomene bekannt, die für sie von Relevanz sein könnten“ (Schwarzer 1977, S. 83). Das bedeutet, dass innerhalb der Gruppe ein einzelner Schüler anfangen könnte, an seinem regulärem Verhalten zu zweifeln, wenn er sieht, welche anderen Meinungen noch vertreten sind und was aus der Sicht der Anderen richtig ist. Das Verhalten der Anderen kann einen Anreiz zur Auseinandersetzung mit dem eigenem Verhalten eines Schülers auslösen. Eine Gruppenberatung ist in dem Sinne auch besser als eine Einzelberatung, da einzelne Schüler selbst einen kompetenten Rat zur Lösung der Probleme anderer Schüler geben könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert Beratung in der Schule als ergänzende pädagogische Aufgabe, die über das klassische Unterrichten hinausgeht und vor allem den Klassenlehrer in seiner Beobachtungs- und Unterstützungsrolle fordert.

2. Faktoren/ Eigenschaften der Beratung: Das Kapitel analysiert die verschiedenen Anlässe für Beratungsbedarf, definiert den Kreis der Anspruchsberechtigten und differenziert zwischen verschiedenen Beratungstypen sowie deren spezifischen Auswirkungen auf Schüler.

3. Beratungslehrer und deren Arbeitsschwerpunkte: Hier werden die Aufgabenprofile spezialisierter Beratungslehrer erläutert, wobei besonderes Augenmerk auf die notwendigen Handlungs-, Wissens- und Sozialkompetenzen gelegt wird.

4. Beratungsgespräch/ Beratungsprozess: Das Kapitel skizziert die methodische Strukturierung eines Beratungsprozesses in fünf Phasen, angefangen beim ersten Kennenlernen bis hin zur Latenzphase.

5. Zusammenarbeit/ Kooperation der Beratung mit Schulleitung, Kollegen, Eltern: Die Bedeutung der Vernetzung mit allen am Schulleben beteiligten Akteuren sowie externen Institutionen zur effektiven Problemlösung wird hervorgehoben.

6. Befragung einiger Personen über Beratung in der Schule: Durch qualitative Befragungen von drei unterschiedlich alten Personen werden praktische Erfahrungen und Wahrnehmungen zur Schulberatung dokumentiert.

7. Auswertung der Befragungen aller Personen insgesamt: Die Ergebnisse der Befragungen werden synthetisiert und zeigen eine generell positive, wenn auch durchwachsene Einschätzung der vorhandenen Beratungsangebote an Schulen.

8. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass Beratung eine essenzielle Komponente des Schulalltags darstellt, die trotz zeitlicher Engpässe eine zentrale Unterstützung für die ganzheitliche Entwicklung von Schülern bietet.

Schlüsselwörter

Beratung, Schule, Klassenlehrer, Beratungslehrer, Pädagogik, Schülerberatung, Schullaufbahnberatung, Beratungsprozess, Einzelberatung, Gruppenberatung, Kooperation, Elternarbeit, Lernstörungen, Sozialverhalten, Berufsberatung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die vielfältigen Formen und Aufgaben der Beratung an Schulen, wobei sowohl der Klassenlehrer als auch spezialisierte Beratungslehrer betrachtet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen die Beratungsanlässe, die Differenzierung von Beratungstypen, die erforderlichen Kompetenzen der Berater und die notwendige Kooperation innerhalb des Systems Schule.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Beratung zur Unterstützung von Lernprozessen und zur Bewältigung von Problemen bei Schülern effektiv eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für den empirischen Teil verwendet?

Der Autor führt eine qualitative Befragung mit drei Personen unterschiedlichen Alters durch, um persönliche Erfahrungen mit Beratungsangeboten während ihrer Schulzeit zu eruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Beratungstypen und -prozesse sowie eine praktische Reflexion durch die Befragungsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text am besten?

Wesentliche Begriffe sind Beratungslehrer, Klassenlehrer, Schullaufbahnberatung, Beratungsprozess und Kooperation.

Warum wird die Zusammenarbeit mit den Eltern so stark betont?

Die Kooperation mit den Eltern ist essenziell, da viele Problemlagen ihre Ursachen im familiären Umfeld haben und Hintergrundinformationen für den Berater unverzichtbar sind.

Wie unterscheidet sich der Klassenlehrer vom spezialisierten Beratungslehrer in seinen Beratungsaufgaben?

Während der Klassenlehrer eher in die Alltagsberatung integriert ist, übernimmt der Beratungslehrer spezialisierte Aufgaben wie die Koordination mit externen Stellen oder die Bearbeitung tiefgreifender Lern- und Verhaltensprobleme.

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Résumé des informations

Titre
Beratung in der Schule
Université
University of Paderborn
Cours
Klassenleitung
Note
2,0
Auteur
Christina Kornelsen- Teichrieb (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
25
N° de catalogue
V127758
ISBN (ebook)
9783640340828
ISBN (Livre)
9783640337750
Langue
allemand
mots-clé
Beratung Schule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Kornelsen- Teichrieb (Auteur), 2007, Beratung in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127758
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Extrait de  25  pages
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