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Die Akzeptanz von Videosprechstunden bei Hausärzten steigern. Wie die Telemedizin die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen sicherstellen kann

Titre: Die Akzeptanz von Videosprechstunden bei Hausärzten steigern. Wie die Telemedizin die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen sicherstellen kann

Thèse de Bachelor , 2021 , 133 Pages , Note: 1,1

Autor:in: Lina Hinze (Auteur)

Santé - Santé numérique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Durch welche Faktoren wird die Akzeptanz von Videosprechstunden bei Hausärzten beeinflusst? Für die Beantwortung der Frage erfolgt eine qualitative Datenerhebung, indem halb-standardisierte Interviews mit niedergelassenen Hausärzten geführt werden. Die empirische Forschung verfolgt das Ziel, den theoretischen Diskurs anzureichern sowie anhand der Interviews die Erkenntnisse für die Forschung um die Akzeptanz der Hausärzte zu der Videosprechstunde zu erweitern. Zudem werden anhand der Ergebnisse Konstrukte sichtbar, die Voraussetzungen für eine Akzeptanz der Videosprechstunde abbilden, aus denen die Anwendbarkeit theoretischer Modelle abgeleitet werden können. Auf Basis der Ergebnisse können Handlungsempfehlungen für die Praxis ausgesprochen werden. Diese Handlungsempfehlungen zielen auf eine erhöhte Nutzungsbereitschaft bei den Hausärzten ab, um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten.

Aufnahmestopp für Neupatienten – die Angst vor einer medizinischen Unterversorgung belastet viele Menschen bereits seit mehreren Jahren. Gleichzeitig nimmt die Ungewissheit der ärztlichen Versorgung aufgrund der ausgeschöpften Kapazitätsgrenzen der Ärzte und der Schließung von Arztpraxen zu.

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der damit verbundenen Alterung der Bevölkerung, die Gesundheitsleistungen verstärkt in Anspruch nehmen, wird eine besorgniserregende Entwicklung sichtbar. Während im Jahr 2013 noch 27% der Bevölkerung in Deutschland über 60 Jahre alt waren, so wird ein Anstieg dieser Altersgruppe bis 2030 auf 35% prognostiziert. Mit der Bevölkerung altert auch die Ärzteschaft. Ein hoher Anteil der Ärzte befindet sich im Renteneintrittsalter, wodurch ein entsprechend hoher Nachbesetzungsbedarf entsteht.

Wie kann einer drohenden Unterversorgung entgegengewirkt werden? Die Digitalisierung hat das Gesundheitswesen und die Betreuung der Patienten charakteristisch neu geprägt. In Deutschland soll die Anbindung an die Telematikinfrastruktur, welche eine digitale Vernetzung aller Gesundheitsakteure zum Ziel hat, eine Versorgung auf Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien gewährleisten. Ein Baustein der Telematikinfrastruktur ist die Videosprechstunde. Insbesondere im hausärztlichen Bereich mit ländlichen Versorgungsstrukturen und freien Praxissitzen ist die Videosprechstunde eine geeignete Maßnahme, eine ärztliche Betreuung über eine räumliche Distanz durchzuführen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sicherstellung der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung

2.1 Ambulante Versorgungsformen

2.2 Bedarfsplanung

2.3 KV: Vorgaben und praktische Umsetzung

2.4 Hausärztliche Versorgung als Schwerpunkt

2.4.1 Begriffsabgrenzung hausärztliche Versorgung

2.4.2 Aktuelle Situation: Entwicklung zu einer Unterversorgung?

2.4.3 Strukturdefizitäre Regionen

3. Digitalisierung im Gesundheitswesen

3.1 Begriffsabgrenzungen

3.2 Aktuelle Situation und Entwicklungen

4. Videosprechstunde als Schwerpunkt

4.1 Begriffsdefinition und -abgrenzung

4.2 Anforderungen an die Implementierung

4.3 Prozessintegration der Videosprechstunde

4.3.1 Ablauf in der Praxisorganisation

4.3.2 Übersicht zur Vergütung und Abrechnung

5. Forschungsstand zu der Akzeptanz von Videosprechstunden

6. Akzeptanzmodelle

6.1 Technology Acceptance Model

6.2 Value-based Adoption Model

7. Methodisches Vorgehen

7.1 Untersuchungsdesign

7.1.1 Forschungsmethode – Empirische Studie

7.1.2 Stichprobenziehung

7.1.3 Vorgehen Datenerhebung

7.2 Datenanalyse

7.2.1 Qualitative Datenanalyse nach Mayring

7.2.2 Datenauswertung

8. Empirische Ergebnisse

9. Diskussion der empirischen Ergebnisse

9.1 Anbindung an die Forschungen aus dem bestehenden Diskurs

9.2 Anwendbarkeit der Akzeptanzmodelle und Gütebeurteilung

9.3 Interpretation und Zusammenfassung der Ergebnisse für die Praxis

10. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht qualitative Faktoren, welche die Akzeptanz von Videosprechstunden bei niedergelassenen Hausärzten beeinflussen, um Strategien gegen die drohende medizinische Unterversorgung in ländlichen Regionen zu entwickeln.

  • Sicherstellung der ambulanten hausärztlichen Versorgung in strukturschwachen Regionen
  • Digitalisierung (Telemedizin) als Lösungsansatz gegen Unterversorgung
  • Implementierung von Videosprechstunden in der hausärztlichen Praxis
  • Analyse von Akzeptanzmodellen (TAM/VAM) im medizinischen Kontext
  • Einflussfaktoren wie Vergütung, technische Ausstattung und persönlicher Patientenkontakt

Auszug aus dem Buch

4.1 Begriffsdefinition und -abgrenzung

Die Videosprechstunde stellt eine telemedizinisch gestützte Betreuung von Patienten in Echtzeit dar, welche von Vertragsärzten als synchrone Kommunikation angeboten werden kann (Deutscher Bundestag, 2016). Bei der Behandlung zwischen dem untersuchenden Arzt und seinem Patienten besteht kein unmittelbarer Kontakt (Bundesärztekammer, 2015). Die Videosprechstunde ermöglicht eine Behandlung über räumliche Distanzen (Jorzig & Sarangi, 2020). Die Konsultation erfolgt mit der von dem Patienten zur Verfügung stehenden technischen Ausstattung. Der Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie Bild- und Tonaufzeichnungen werden zur Überwindung der räumlichen Distanz verwendet. Eine freiwillige Teilnahme wird vorausgesetzt (Kassenärztliche Bundesvereinigung, 2020a).

Seit dem 1. April 2017 dürfen Hausarztpraxen den Arzt-Patienten Kontakt im Rahmen einer Videosprechstunde durchführen und abrechnen. Die Verwendung der Videosprechstunde knüpft an mehrere Anforderungen an (Deutscher Bundestag, 2018). Die Anforderungen für die Durchführung telemedizinischer Anwendungen werden in der von der KBV und dem Spitzenverband der Krankenkassen geschlossenen Vereinbarung zum BMV-Ä geregelt. Die Vereinbarung findet in der vertragsärztlichen Versorgung Anwendung (Kassenärztliche Bundesvereinigung, 2016). Die Anforderungen an den Vertragsarzt sowie an den Videosprechstundenanbieter lassen sich daraus ableiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die medizinische Unterversorgung als gesellschaftliche Herausforderung und definiert die Reanz der Videosprechstunde als digitale Alternative.

2. Sicherstellung der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung: Dieses Kapitel erläutert den gesetzlichen Rahmen der Bedarfsplanung sowie die aktuelle demografische Situation der Ärzteschaft in Deutschland.

3. Digitalisierung im Gesundheitswesen: Hier werden zentrale Begriffe wie Telemedizin und Telematikinfrastruktur definiert und in den Kontext der aktuellen digitalen Transformation des Gesundheitssektors eingeordnet.

4. Videosprechstunde als Schwerpunkt: Dieses Kapitel detailliert Definition, Anforderungen an die Implementierung sowie die organisatorische Prozessintegration und Abrechnungsmodalitäten.

5. Forschungsstand zu der Akzeptanz von Videosprechstunden: Eine Literaturübersicht bestehender internationaler und nationaler Studien, aus der sich die Forschungsfrage der Arbeit ableitet.

6. Akzeptanzmodelle: theoretische Grundlagen der Technologieakzeptanz (TAM) und des erweiterten Value-based Adoption Model (VAM) zur Erklärung der Nutzungsintention.

7. Methodisches Vorgehen: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, der Datenerhebung mittels halbstandardisierter Experteninterviews sowie der Inhaltsanalyse nach Mayring.

8. Empirische Ergebnisse: Wertungsneutrale Darstellung der Kernergebnisse aus der Expertenbefragung.

9. Diskussion der empirischen Ergebnisse: Interpretation der Daten im Forschungskontext, Abgleich mit der Literatur sowie Handlungsempfehlungen für die Praxis.

10. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Forschungsergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der digitalen hausärztlichen Versorgung.

Schlüsselwörter

Unterversorgung, Hausarzt, Videosprechstunde, Digitalisierung, Telemedizin, Telematikinfrastruktur, Akzeptanzmodelle, Qualitatives Interview, Bedarfsplanung, Gesundheitswesen, Patientenbetreuung, Implementierung, Honorierung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Nutzung und Akzeptanz von Videosprechstunden unter Hausärzten beeinflussen, um diese als Strategie gegen drohende medizinische Unterversorgung in ländlichen Regionen zu evaluieren.

Welche Themenfelder stehen dabei im Mittelpunkt?

Die Schwerpunkte liegen auf der hausärztlichen Bedarfsplanung, der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens (insb. Telematikinfrastruktur) und der konkreten Implementierung der Videosprechstunde in der Praxis.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, Akzeptanzbarrieren und Förderfaktoren bei Hausärzten zu identifizieren sowie Handlungsempfehlungen für eine breitere Implementierung dieser digitalen Betreuungsform abzuleiten.

Welche Forschungsmethode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einem qualitativen Forschungsdesign. Es wurden halbstandardisierte Experteninterviews mit Hausärzten geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse digitaler Versorgungsstrukturen sowie eine empirische Untersuchung, in der die Sichtweisen von Hausärzten hinsichtlich technischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Aspekte analysiert werden.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Studie charakterisieren?

Die zentralen Schlüsselbegriffe sind hausärztliche Unterversorgung, Videosprechstunde, Telemedizin, Akzeptanzmodelle und digitale Transformation im Gesundheitswesen.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie die Ergebnisse?

Die Pandemie fungierte als zentraler Katalysator für die Implementierung der Videosprechstunde, da sie den Schutz von Patienten und Ärzten vor Ansteckung priorisierte und die Fernbehandlung in den Fokus rückte.

Welche Rolle spielt die finanzielle Vergütung für die Akzeptanz?

Die Vergütung wird zwar als wichtiges Argument für die Nutzung genannt, jedoch zeigen die Interviews, dass sie allein nicht ausreicht; Faktoren wie die technische Zuverlässigkeit und der Zeitaufwand bei der Implementierung wiegen schwerer.

Warum wird der direkte Kontakt als unverzichtbar bewertet?

Hausärzte betonen, dass körperliche Untersuchungen, der Aufbau von Vertrauen und die Behandlung komplexer oder hochinfektiöser bzw. emotionaler Fälle den direkten Patientenkontakt notwendig machen, weshalb die Videosprechstunde als Ergänzung, nicht als vollständiger Ersatz betrachtet wird.

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Résumé des informations

Titre
Die Akzeptanz von Videosprechstunden bei Hausärzten steigern. Wie die Telemedizin die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen sicherstellen kann
Université
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Note
1,1
Auteur
Lina Hinze (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
133
N° de catalogue
V1277892
ISBN (PDF)
9783346751720
ISBN (Livre)
9783346751737
Langue
allemand
mots-clé
Videosprechstunde Telemedizin Ärzte Hausärzte virtuelle Sprechstunde Marketing ländliche Region Akzeptanz qualitative Forschung ambulante Versorgung Digitalisierung Digitalisierung im Gesundheitswesen Telematikinfrastruktur TI Akzeptanzmodelle Technology Acceptance Model Value-based Model Mayring
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lina Hinze (Auteur), 2021, Die Akzeptanz von Videosprechstunden bei Hausärzten steigern. Wie die Telemedizin die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen sicherstellen kann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1277892
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Extrait de  133  pages
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