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Die Eignung von Aktien als Anlageinstrument für private Anleger in der aktuellen Kapitalmarktsituation

Titre: Die Eignung von Aktien als Anlageinstrument für private Anleger in der aktuellen Kapitalmarktsituation

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2020 , 54 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lea Burgetsmeier (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Diese Arbeit untersucht, inwieweit Aktien als Assetklasse im Hinblick auf die aktuelle Kapitalmarktsituation, besonders in Anbetracht der expansiven Geldpolitik der EZB, als Anlageform für private Anleger geeignet sind, vor allem unter Berücksichtigung der Geeignetheit zur privaten Altersvorsorge und des Inflationsausgleichs. Zu diesem Zweck erfolgt mithilfe einer Auswertung der aktuellen Literatur eine Definition des deutschen Anlegers im Hinblick auf dessen Sparverhalten, bevorzugte Anlageinstrumente, und die damit verbundene Zielsetzung. Auch wird das Aktienanlageverhalten deutscher Haushalte näher betrachtet, um Gründe für die geringe Aktionärsquote zu erschließen.

Anschließend soll die aktuelle Kapitalmarktsituation im europäischen Raum eingehend analysiert werden, besonders im Hinblick auf eine kritische Betrachtung des Einflusses der Geldpolitik der EZB auf Anleihen- und Aktienmarkt, und die daraus bedingten Folgen für Anleger. Im vierten Teil der Arbeit wird die Assetklasse Aktien aus Sicht von Rendite und Risiko mit anderen Anlageklassen verglichen, mit besonderem Fokus auf den Entwicklungen der letzten Jahre, und der Betrachtung historischer Entwicklungen. Durch Analyse zwei bahnbrechender finanzwissenschaftlicher Theorien, der Portfoliotheorie nach Markowitz und der Effizienzmarkthypothese nach Fama, sowie der Betrachtung von intertemporaler Diversifikation, wird eine generelle Anlagestrategie für Privatanleger in Bezug auf eine Aktienanlage erarbeitet, um zu ergründen, ob und inwieweit diese als Anlagegegenstand geeignet ist. Letztlich wird noch einmal kritisch auf die Bedeutung einer Aktieninvestition im aktuellen Kapitalmarktumfeld eingegangen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Spar- und Anlageverhalten deutscher Haushalte

2.1 Wirtschaftswissenschaftliche Theorien zum Sparverhalten von Haushalten

2.2 Portfoliostruktur deutscher Haushalte

2.3 Tatsächliche Sparmotive deutscher Haushalte

2.4 Einstellung der deutschen Anleger gegenüber Aktien

3 Betrachtung der aktuellen Kapitalmarktsituation

3.1 Definition des Kapitalmarkt-Begriffs

3.2 Einflussfaktoren und Preisfindung auf dem Kapitalmarkt

3.3 Beeinflussung des Kapitalmarkts durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank

3.3.1 Traditionelle Instrumente der Geldpolitik

3.3.2 Unkonventionelle Instrumente: das Quantitative Easing der EZB

3.3.3 Einfluss der geldpolitischen Entscheidungen der EZB auf Finanz- und Kapitalmarkt

3.3.3.1 Betrachtung des Aktienmarkts

3.3.3.2 Betrachtung des Anleihenmarkts

3.3.4 Kritik an geldpolitischem Kurs der EZB

3.4 Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kapitalmarkt

4 Betrachtung der Assetklasse Aktien

4.1 Berücksichtigung der Inflation bei der Anlageentscheidung

4.2 Betrachtung von Rendite und Risiko

4.2.1 Reale und nominale Rendite

4.2.2 Der Risikogriff und die historische Risikoprämie von Aktien

4.3 Betrachtung der präferierten Anlageklassen deutscher Haushalte und deren reale Renditen im Zeitverlauf

4.4 Bedeutung der Diversifikation: Portfoliotheorie nach Markowitz

4.5 Zeitliche Diversifikation: Benötigter Zeithorizont für die Aktieninvestition

4.6 Aktiv oder passiv: Effizienzmarkthypothese nach Fama

5 Fazit: Aktien als Portfolio-Bestandteil der privaten Haushalte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Aktien als Assetklasse angesichts der aktuellen Kapitalmarktsituation und der expansiven Geldpolitik der EZB für private Anleger zur Altersvorsorge und als Inflationsausgleich geeignet sind.

  • Analyse des Spar- und Anlageverhaltens deutscher Haushalte
  • Betrachtung aktueller Kapitalmarkteinflüsse sowie der EZB-Geldpolitik
  • Vergleich der Assetklasse Aktien hinsichtlich Rendite und Risiko
  • Anwendung finanzwissenschaftlicher Theorien wie der Portfoliotheorie und Effizienzmarkthypothese
  • Evaluation der Eignung von Aktien für Privatanleger

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Das umlagefinanzierte Rentensystem Deutschlands, welches für mehr als 75 Prozent aller Einkommen aus Alterssicherungssystemen verantwortlich ist, steht vor großen Herausforderungen aufgrund der demographischen Entwicklung. Vor allem durch den Renteneintritt von geburtenstarken Jahrgängen und die steigende Lebenserwartung wird es stark belastet. Die Standardrente beträgt aktuell weniger als die Hälfte des Durchschnittsgehalts der Rentenversicherten, was es zur Erhaltung des eigenen Lebensstandards notwendig macht, privat vorzusorgen. Bei einem dafür angelegten Anlagehorizont von mehreren Jahrzehnten machen sich positive Renditen vor allem zur Ausnutzung des Zinseszinseffekts bezahlt, was Sparern sehr zugute kommt, da sie für einen festgelegten künftigen Betrag weniger Kapital aus eigener Kraft ansparen müssen. Dies wird jedoch durch das aktuelle Niedrigzinsumfeld immens erschwert, da ein Großteil der deutschen Anleger in niedrig verzinste Anlageformen wie Sicht-, Termin- und Spareinlagen und Versicherungen investiert, die als risikoärmer betrachtet werden. Deren nominale Verzinsung lag in den vergangenen fünf Jahren nur selten über der Inflationsrate, was bei deutschen Haushalten zu einem realen Vermögensverlust trotz Geldanlage führte. Eine Assetklasse, welche auch im Zeitraum der Niedrigzinsphase angemessene Renditen aufweist, sind Aktien. Jedoch partizipieren nur sehr wenige deutsche Haushalte am Aktienmarkt und stehen dieser Assetklasse generell eher kritisch gegenüber.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Problematik des deutschen Rentensystems und führt in die Fragestellung ein, ob Aktien als Anlageklasse angesichts der aktuellen Marktlage geeignet sind.

2 Spar- und Anlageverhalten deutscher Haushalte: Dieses Kapitel untersucht die Sparquoten und Präferenzen deutscher Anleger, die durch eine hohe Risikoaversion und eine Vorliebe für konservative Sparformen geprägt sind.

3 Betrachtung der aktuellen Kapitalmarktsituation: Hier wird der Kapitalmarkt unter dem Einfluss der EZB-Geldpolitik und der COVID-19-Pandemie analysiert, mit Fokus auf die Auswirkungen auf Anleihen und Aktien.

4 Betrachtung der Assetklasse Aktien: Dieses Kapitel prüft die Eignung von Aktien durch die Linse von Rendite, Risiko, Diversifikation und Markteffizienz.

5 Fazit: Aktien als Portfolio-Bestandteil der privaten Haushalte: Das Fazit fasst zusammen, dass die Aktienanlage aufgrund der Niedrigzinsphase trotz der Risikoaversion für den langfristigen Vermögensaufbau der Privathaushalte alternativlos ist.

Schlüsselwörter

Aktien, Kapitalmarkt, Geldpolitik, EZB, private Haushalte, Altersvorsorge, Rendite, Risiko, Diversifikation, Portfoliotheorie, Markowitz, Effizienzmarkthypothese, Inflation, Niedrigzinsphase, Anlegerverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Eignung von Aktien als Anlageinstrument für Privatanleger in Deutschland, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen historischen Niedrigzinsphase.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Sparverhaltens, die aktuelle Finanzpolitik der EZB sowie der Vergleich von Aktien mit klassischen, risikoärmeren Anlageklassen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Aktien aufgrund ihrer historischen Renditen eine geeignete Alternative zur privaten Altersvorsorge darstellen, um dem realen Vermögensverlust bei zinsarmen Sparformen entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Untersuchung basiert auf einer Literaturanalyse finanzwissenschaftlicher Modelle, ergänzt durch die Auswertung empirischer Daten zur Vermögensstruktur und Kursentwicklung der vergangenen Jahrzehnte.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil behandelt die Einflussfaktoren auf den realen Vermögenszuwachs, wie Inflation und Zinsniveau, sowie die Bedeutung der Portfoliotheorie für die Diversifikation.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die wichtigsten Schlagwörter sind Aktien, Diversifikation, EZB-Geldpolitik, Rendite-Risiko-Verhältnis und das spezifische Sparverhalten deutscher Privathaushalte.

Warum ist das "Quantitative Easing" der EZB für Sparer kritisch?

Durch den massiven Ankauf von Anleihen drückt die EZB die Zinsen, was zu real negativen Renditen bei sicheren Sparanlagen führt und Anleger faktisch zu mehr Risiko zwingt.

Welche Bedeutung hat die Diversifikation laut Markowitz?

Diversifikation ist laut Markowitz zentral, um das Risiko eines Portfolios bei gleichbleibender erwarteter Rendite zu minimieren, da sich Volatilitäten verschiedener Anlageklassen teilweise aufheben.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Empfehlung für Privatanleger?

Die Autorin empfiehlt Privatanlegern langfristig, ihre Aktienquote zu erhöhen und bevorzugt passiv verwaltete Aktienbündel (wie ETFs) in ein breit diversifiziertes Portfolio aufzunehmen.

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Résumé des informations

Titre
Die Eignung von Aktien als Anlageinstrument für private Anleger in der aktuellen Kapitalmarktsituation
Note
1,0
Auteur
Lea Burgetsmeier (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
54
N° de catalogue
V1277962
ISBN (PDF)
9783346730374
ISBN (Livre)
9783346730381
Langue
allemand
mots-clé
Investieren Anlage Privatanleger Aktien Kapitalmarkt Niedrigzinsphase EZB Geldpolitik Niedrigzins Zinspolitik Geldanlage Portfoliotheorie Markteffizienzhypothese Fama Markowitz Anlageklassen Portfolio
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lea Burgetsmeier (Auteur), 2020, Die Eignung von Aktien als Anlageinstrument für private Anleger in der aktuellen Kapitalmarktsituation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1277962
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Extrait de  54  pages
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