Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Psychologie Clinique, Psychopathologie, Prévention

Posttraumatische Belastungsstörung bei der Berufsfeuerwehr. Maßnahmen zur Förderung der Resilienz als Präventionsmaßnahme

Titre: Posttraumatische Belastungsstörung bei der Berufsfeuerwehr. Maßnahmen zur Förderung der Resilienz als Präventionsmaßnahme

Dossier / Travail , 2020 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Katja Kieselbach (Auteur)

Psychologie - Psychologie Clinique, Psychopathologie, Prévention
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Forschungsfrage, ob eine gezielte Förderung der Resilienz als Präventionsmaßnahme einer PTBS vorbeugen kann und wenn ja, auf welche Art und Weise sie tatsächlich im Wachalltag umzusetzen ist, beziehungsweise sind.

In der Psychologie hat sich seit den 90er Jahren durch die Untersuchungen von Emmy Werner auf der Hawaii-Insel Kauai und durch das Salutogenese-Konzept von Aaron Antonovsky der Fokus nicht nur auf die Untersuchung der Ursachen und Bedingungen für die Entstehung von psychischen Krankheiten gelegt. Vielmehr wurde versucht herauszufinden, welche Schutz- und Risikofaktoren für die Erhaltung von seelischer und körperlicher Gesundheit verantwortlich sind. Am Ende dieser Hausarbeit soll geklärt werden, welche Ansätze im Wachalltag der Berufsfeuerwehr sinnvoll umsetzbar sind, um die psychische Gesundheit der Kameraden zu erhalten bzw. zu fördern.

Epidemiologisch kann man sagen, dass die Prävalenzrate bei 20% für Kriegsveteranen, 18% bei Feuerwehrmitarbeitern, 36% im Rettungsdienst und 41 % bei Intensivpflegepersonal liegt. Doch nicht nur eine solche Extremsituation kann trotz ausreichender Schulung belastend für alle Beteiligten sein. Einige Beispiele für besonders belastende Einsätze sind z.B. jene, bei denen Kinder verletzt oder getötet werden, wenn direkte Angehörige betroffen sind, Einsätze mit einem persönlichen Bezug oder Großschadenseinsätze. Belastend sind zudem Einsätze, bei denen die Hilfskräfte selber durch akut auftretende Gefahr hilflos sind. Manche Menschen schaffen es nicht, erschütternde Erlebnisse wie z.B. Unfälle oder Gewalttaten psychisch zu verarbeiten. Bei einer an PTBS erkrankten Person werden immer wiederkehrende Erinnerungen, sogenannte Flashbacks, die durch Gerüche, Gegenstände oder ähnliche Situationen hervorgerufen werden können, zum Problem.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Wachalltag der Feuer- und Rettungswache Oberhausen

2. Posttraumatische Belassungsstörung

2.1 Definition

2.2 Symptome und Komorbidität

2.3 Diagnostik

2.4 Phasen der Therapie

3. Resilienz

3.1 Die 7 Säulen der Resilienz

3.2 Risiko- und Schutzfaktorenfaktoren

4. Techniken zur Förderung der Resilienz

4.1 NLP-Technik

4.2 Transzendentale Meditationen (TM)

4.3 Supervision

4.4 Online Resilienzprogramme

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern eine gezielte Förderung der Resilienz als vorbeugende Maßnahme dazu beitragen kann, die Entstehung einer posttraumatischen Belastungsstörung bei Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr zu verhindern, und welche dieser Ansätze praktisch im täglichen Dienstalltag umsetzbar sind.

  • Psychische Belastungsfolgen bei Rettungskräften
  • Definition und Diagnosekriterien der PTBS
  • Grundlagen der Resilienzforschung
  • Präventionsmethoden wie NLP, Meditation und Supervision
  • Praktische Implementierung von Selbsthilfeprogrammen im Dienst

Auszug aus dem Buch

4. Techniken zur Förderung der Resilienz

Die Resilienz wird in der Kindheit durch Unterstützung und Ermutigung durch Bezugspersonen angelegt. Daher ist sie bei verschiedenen Menschen auch unterschiedlich stark ausgeprägt. Nichtsdestotrotz kann man die Resilienz bzw. die in der Kindheit erworbenen Handlungs- und Denkabläufe durch verschieden Techniken ändern und erweitern.

Laut des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sind aber nicht alle Varianten dazu geeignet. Als Negativbeispiel wird das Debriefing, eine s.g. Nachbesprechung, genannt. Diese Art der Therapie wurde damals für bestimmte Berufsgruppen wie Polizei und Rettungsdienst genutzt, um direkt nach einem traumatischen Ereignis agieren zu können. Allerdings zeigten Studien, dass in diesem Fall das Risiko, an einer PTBS zu erkranken, nicht minimiert wird, sondern im schlimmsten Fall noch gesteigert werden kann. Teilweise ist der Abstand zwischen dem tatsächlichen Vorfall und der anschließenden Besprechung für die Betroffenen zu nah beieinander. Es wird sogar befürchtet, dass die Resilienz dadurch gehemmt werden kann (IQWiG, 2018, S. 0)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die psychischen Risiken im Feuerwehrdienst anhand eines Fallbeispiels und begründet die Relevanz einer gezielten Resilienzförderung zur Prävention.

2. Posttraumatische Belassungsstörung: Dieses Kapitel definiert die PTBS, beschreibt die Symptomatik, Komorbiditäten, die diagnostische Erfassung sowie die therapeutischen Phasen.

3. Resilienz: Es werden das Konzept der psychischen Widerstandsfähigkeit, die sieben Säulen der Resilienz sowie relevante Schutz- und Risikofaktoren erläutert.

4. Techniken zur Förderung der Resilienz: Dieser Abschnitt analysiert verschiedene Methoden wie NLP, Transzendentale Meditation, Supervision und Online-Resilienzprogramme im Hinblick auf deren Anwendbarkeit.

5. Fazit: Das Fazit bewertet die Praktikabilität der vorgestellten Techniken für den Wachalltag und kommt zu dem Schluss, dass insbesondere Online-Resilienzprogramme eine vielversprechende präventive Maßnahme darstellen.

Schlüsselwörter

Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, Resilienz, Feuerwehr, Prävention, psychische Gesundheit, Salutogenese, Ressourcen, NLP-Technik, Transzendentale Meditation, Supervision, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, psychische Widerstandsfähigkeit, Wachalltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der psychischen Gesundheit von Einsatzkräften bei der Berufsfeuerwehr und der Frage, ob Resilienz gezielt als Präventionsstrategie gegen PTBS genutzt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die klinische Einordnung der posttraumatischen Belastungsstörung, psychologische Resilienzkonzepte sowie die Evaluierung konkreter Fördertechniken im beruflichen Kontext.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet, ob eine gezielte Förderung der Resilienz zur PTBS-Prävention beitragen kann und wie diese Maßnahmen effektiv in den Wachalltag der Berufsfeuerwehr integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse bestehender psychologischer Konzepte, ergänzt durch die kritische Prüfung einzelner Präventionsansätze für den professionellen Rettungsdienst.

Welche Methoden zur Resilienzförderung werden untersucht?

Untersucht werden die NLP-Technik, Transzendentale Meditation (TM), verschiedene Formen der Supervision sowie digitale Online-Resilienzprogramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe PTBS, Resilienz, Prävention, Berufsfeuerwehr und psychische Gesundheit definieren.

Warum ist das klassische Debriefing laut Autorin problematisch?

Studien, auf die sich die Arbeit bezieht, deuten darauf hin, dass ein zu zeitnahes Debriefing nach einem Trauma die Resilienz hemmen und das Risiko einer PTBS-Erkrankung sogar erhöhen kann.

Eignen sich NLP und Meditation für den Dienstalltag bei der Feuerwehr?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass diese Methoden aufgrund der Notwendigkeit von Einzelsitzungen durch Therapeuten oder der bestehenden Alarmbereitschaft im Dienst eher unpraktikabel sind.

Warum werden Online-Resilienzprogramme als geeignet eingestuft?

Diese Programme sind zeitlich und räumlich flexibel sowie ohne dauerhafte therapeutische Anleitung durchführbar, was sie für den unvorhersehbaren Wachalltag besonders attraktiv macht.

Fin de l'extrait de 19 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Posttraumatische Belastungsstörung bei der Berufsfeuerwehr. Maßnahmen zur Förderung der Resilienz als Präventionsmaßnahme
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,3
Auteur
Katja Kieselbach (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
19
N° de catalogue
V1278215
ISBN (ebook)
9783346729248
ISBN (Livre)
9783346729255
Langue
allemand
mots-clé
posttraumatische belastungsstörung berufsfeuerwehr maßnahmen förderung resilienz präventionsmaßnahme
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katja Kieselbach (Auteur), 2020, Posttraumatische Belastungsstörung bei der Berufsfeuerwehr. Maßnahmen zur Förderung der Resilienz als Präventionsmaßnahme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1278215
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint