Erstellung eines Trainingsplanes mit Ziel der Beweglichkeitsverbesserung im Bereich der Hüftflexoren und Verletzungsprophylaxe verbessern durch ein Gleichgewichtstraining.
Für das Erreichen des Ziels hat der Proband eine Verfügbarkeit von drei Einheiten in der Woche in einem Zeitmaß von je 45 Minuten pro Einheit.
Übersicht der Inhalte
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer individuellen Testung von Beweglichkeitsdefiziten spezifische Trainingspläne für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining zu erstellen, um die körperliche Leistungsfähigkeit und Verletzungsprophylaxe eines sportlich aktiven Probanden zu optimieren.
- Analyse der grundlegenden Personendaten und sportlichen Voraussetzungen
- Durchführung und Auswertung standardisierter Beweglichkeitstests
- Konzeption eines zielgerichteten Beweglichkeitstrainings zur Behebung muskulärer Defizite
- Entwicklung eines Koordinationstrainings mit Fokus auf Rumpfstabilität und Sprunggelenk
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsansätze durch Literaturrecherche
Auszug aus dem Buch
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
Der oben aufgezeigte Beweglichkeitstest zeigt auf, dass der Proband ausschließlich Beweglichkeitsdefizite im Bereich der Kniebeugemuskulatur aufzeigt. Genau auf die Partien der Muskulatur wird auch im nachfolgenden Beweglichkeitstraining der Fokus gelegt.
Im Folgenden wird das oben aufgezeigte Beweglichkeitstraining welches dreimal in der Woche absolviert werden soll nochmals erläutert. Vorab ist zu sagen, dass eine optimale und maximale Bewegungsamplitude laut Cooks Bewegungspyramide zu einem Optimalen und Ökonomischen Bewegungsablauf im Alltag sowie im beim Sport gehören (Cook et al., 2010, S. 222; Cook, 2011, S. 35). Ein weiterer positiver Punkt für ein Beweglichkeitstraining ist die Stärkung der intramuskuläre Koordination, welche dir im Krafttraining beim stabileren vieler Freihantelübungen hilft (Schnabel, 2014, S. 151). Einer der wichtigsten Gründe ist jedoch die Verbesserung der Bewegungseinschränkungen im Bereich der hinteren Oberschenkelmuskulatur, welche bei dem Sportler nicht den vollen Bewegungsradius aufzeigt. Dies wird den Sportler wohlmöglich in seiner Sportart nochmal etwas nach vorne bringen, denn er weist in den Restlichen Muskelbewegungen eine gute Beweglichkeit aus. Im Trainingsplan wurden viele verschiedene Dehnmethoden verwendet, welche jetzt noch einmal genauer erläutert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden das Profil, die sportlichen Motive sowie der allgemeine Gesundheitszustand des 22-jährigen Probanden erfasst.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier erfolgt eine systematische Überprüfung der Muskelflexibilität mittels standardisierter Testverfahren nach Janda, um spezifische Defizite zu identifizieren.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel stellt einen detaillierten Übungsplan vor, der auf die zuvor festgestellten muskulären Einschränkungen des Probanden fokussiert.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung von Übungen zur Gleichgewichtsschulung und Stabilisierung, insbesondere für das Sprunggelenk.
5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden wissenschaftliche Studien analysiert, um die Auswirkungen von Dehnprogrammen auf Explosivkraft und Reaktionszeit zu hinterfragen.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Verletzungsprophylaxe, Beweglichkeitstest, Muskelfunktionsdiagnostik, Janda, Krafttraining, Dehnmethoden, Functional Training, Sprunggelenkstabilität, Sportorthopädie, Leistungsoptimierung, Bewegungsamplitude, intramuskuläre Koordination, Trainingsempfehlung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung eines individuellen Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination eines sportlich aktiven Probanden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Diagnostik muskulärer Defizite, Methoden des gezielten Dehnens sowie die Schulung des Gleichgewichts zur Verletzungsprophylaxe.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Optimierung der körperlichen Leistungsfähigkeit des Probanden durch die Behebung spezifischer Beweglichkeitseinschränkungen und die Verbesserung der stabilisierenden Fähigkeiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden methodische Beweglichkeitstests nach Janda angewendet und die Trainingsplanung durch eine Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnung auf Schnellkraftleistungen gestützt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination sowie die theoretische Aufarbeitung verschiedener Dehnmethoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Verletzungsprophylaxe, funktionelles Training und sportliche Leistungsdiagnostik.
Warum spielt die Sprunggelenkstabilität eine so große Rolle?
Da der Proband in seiner Sportart Fußball ein hohes Maß an Stabilität benötigt und im Eingangsgespräch explizit von Instabilitäten in den Sprunggelenken berichtete, wurde dieser Bereich als Schwerpunkt gesetzt.
Welchen Einfluss hat statisches Dehnen laut der Literaturrecherche auf die Leistung?
Basierend auf den analysierten Studien zeigt statisches Dehnen vor Schnellkraftleistungen tendenziell negative Effekte, weshalb eine differenzierte Anwendung der Dehnmethoden notwendig ist.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2018, Trainingsplanerstellung mit Gleichgewichtstraining zur Verletzungsprophylaxe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1278270