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Carbon Footprints in der Supply Chain

Título: Carbon Footprints in der Supply Chain

Trabajo Universitario , 2008 , 34 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Manuel Fleck (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Resumen Extracto de texto Detalles

In einer Zeit in der Begriffe wie „Klimawandel“, „Globale Erwärmung“ und „Treibhausgas“ beinahe täglich in der Presse erscheinen steigt die Anzahl an Menschen die sich Gedanken über ihr eigenes Verhalten im Umgang mit Ressourcen und Treibhausgasemissionen machen. Laut der britischen Organisation Carbon Trust würden 67% der Konsumenten ein Produkt eher kaufen, wenn es niedrige Treibhausgasemissionen aufweist (Carbon Footprint). Wäre das Produkt mit Carbon Footprint genauso günstig und überzeugend wie ein Produkt ohne Carbon Footprint würden sogar 100% der Konsumenten sich dafür entscheiden.

Dadurch wird umweltbewusstes Produzieren zu einem Wettbewerbsvorteil auf dem Markt. Um die verschiedenen Produkte vergleichbar zu machen muss ein einheitlicher Standard definiert werden, nach dem die Prozesse und Materialien in den Unternehmen bewertet werden. Darüber hinaus ist es wichtig das die Ergebnisse dieser Ermittlung einheitlich kommuniziert werden, damit der Kunde sich in der Lage sieht selbst entscheiden zu können. Wie im Laufe der Ausarbeitung gezeigt wird ist die Entwicklung solcher Standards in Großbritannien schon voll im Gange und teilweise bereits in der Praxis umgesetzt.

Im Abschnitt 2 werden, nach einer allgemeinen Darstellung des Begriffs und der Methodik, zwei Projekte vorgestellt, die sich in Deutschland und Großbritannien mit der
Entwicklung von Standards beschäftigen und in Kooperation mit verschiedenen Unternehmen daran Arbeiten die entwickelten Standards auf Praxistauglichkeit zu prüfen und zu verbessern. Im Hauptteil (Abschnitt 3) wird dann ein Verfahren vorgestellt, dass von beiden Organisationen verwendet wird um den Carbon Footprint in der Supply Chain von Produkten zu berechnen. In Abschnitt 4 fasst der Verfasser die Ergebnisse zusammen und schließt die Ausarbeitung mit seiner Meinung zum Thema ab.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Aufbau der Ausarbeitung

2 Wofür steht „Carbon Footprint“?

2.1 Definition „Product Carbon Footprint“

2.2 Methodik zur Berechnung des PCF

2.3 Projekte zur Umsetzung eines einheitlich kommunizierten PCF

3 Ermittlung des Carbon Footprint eines Produkts

3.1 Entscheidungsphase

3.2 Aufbau einer Prozessübersicht

3.3 Bestimmung der Systemgrenzen und Priorisierung

3.4 Datensammlung

3.5 Berechnung des PCF

3.6 Umgang mit den Ergebnissen

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung hat das Ziel, das Konzept des „Carbon Footprint“ (PCF) im Kontext der Supply Chain praxisnah zu erläutern, die Bedeutung einheitlicher Messmethodiken darzustellen und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch Transparenz im Bereich Treibhausgasemissionen sowohl einen Wettbewerbsvorteil erzielen als auch Kosteneinsparungspotenziale identifizieren können.

  • Grundlagen und Definitionen des Product Carbon Footprint
  • Methodik zur PCF-Berechnung nach dem BSI PAS 2050 Standard
  • Prozessschritte der PCF-Ermittlung (von der Entscheidungsphase bis zur Datenanalyse)
  • Bedeutung der Kommunikation von Emissionsdaten für Konsumenten
  • Strategien zur Emissionsreduktion und Kosteneffizienz in der Lieferkette

Auszug aus dem Buch

3.1 Entscheidungsphase

Bei der Überlegung eines Unternehmens einen Carbon Footprint für eines seiner Produkte durchzuführen müssen verschiedene Punkte betrachtet werden: Für welches Produkt soll der PCF errechnet werden? Eine effektive Auswahl des Produkts ermöglicht eine nützlichere Verwendung der Ergebnisse.

Welche Produkte haben das größte Emmissionseinsparungspotential? Welche Produkte bzw. Marken haben bei einer späteren Vermarktung den meisten Nutzen von einem Carbon Label? Wie soll der PCF kommuniziert werden? Intern, z. B. für benchmarking innerhalb des Konzerns. Oder extern, um ein Kaufargument für den Kunden darzustellen.

Welche Berechnungsmethode soll verwendet werden? Da es noch keine Verpflichtung gibt nach welcher Norm vorgegangen werden soll, muss man darauf achten, dass man eine Methode nutzt, die für die gewünschten Zwecke und für die gewünscht Kommunikation hilfreich ist.

Sind die Lieferanten bereit zu kooperieren? Nur mit Unterstützung aller Lieferanten ist eine Abdeckung der gesamten Supply Chain möglich. Nur so kann ein aussagekräftiger PCF entstehen. In der Regel kennen die Unternehmen zwar ihre eigenen Prozesse, außerhalb des eigenen Unternehmens jedoch wissen sie nur sehr wenig über die Materialien, Energieanforderungen und Abfälle der gelieferten Produkte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Aufbau der Ausarbeitung: Diese Einführung verdeutlicht die wachsende Bedeutung von Treibhausgasemissionen für Konsumenten und beschreibt den Aufbau der Arbeit sowie die untersuchten Initiativen.

2 Wofür steht „Carbon Footprint“?: Das Kapitel definiert den Begriff PCF, erörtert die methodischen Herausforderungen und stellt zwei zentrale Initiativen (Carbon Trust und PCF-Pilotprojekt Deutschland) vor.

3 Ermittlung des Carbon Footprint eines Produkts: Hier wird der Prozess der PCF-Berechnung gemäß BSI PAS 2050 anhand eines durchgängigen Croissant-Beispiels detailliert dargestellt.

4 Resümee: Der Autor fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass Umweltschutz durch PCF-Analysen auch zu erheblichen betriebswirtschaftlichen Kosteneinsparungen führen kann.

Schlüsselwörter

Carbon Footprint, PCF, Supply Chain, BSI PAS 2050, Treibhausgasemissionen, Lebenszyklus, Emissionsreduktion, Klimawandel, Nachhaltigkeit, CO2-Äquivalente, Product Category Rules, Umweltmanagement, Wettbewerbsvorteil, Umweltschutz, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Ermittlung und Bedeutung des "Carbon Footprint" von Produkten innerhalb der Lieferkette und wie Unternehmen diesen zur ökologischen und wirtschaftlichen Optimierung nutzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition des PCF, die angewandte Berechnungsmethodik (BSI PAS 2050), Datenerhebung sowie Strategien zur Kommunikation und Reduktion von Emissionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein praxisnahes Verfahren zur Berechnung des Product Carbon Footprint aufzuzeigen und die Relevanz einheitlicher Standards für Unternehmen und Konsumenten zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt den "Life Cycle Assessment" (LCA) Prozess basierend auf dem britischen Standard BSI PAS 2050, um Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu erfassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Entscheidungsphase, die Erstellung einer Prozessübersicht, die Festlegung von Systemgrenzen, die Datensammlung, die Berechnung und den Umgang mit den gewonnenen Ergebnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Carbon Footprint (PCF), Supply Chain, CO2-Äquivalente, Emissionsreduktion, BSI PAS 2050 und Wettbewerbsfähigkeit durch Umweltschutz.

Warum ist das Croissant-Beispiel für die Arbeit wichtig?

Es dient als durchgängiges, praxisnahes Fallbeispiel, um die theoretischen Schritte der PCF-Ermittlung – von der Zutatenliste bis zur Priorisierungsmatrix – verständlich zu veranschaulichen.

Welche Rolle spielt die Kommunikation des PCF an Kunden?

Die Kommunikation dient als Kaufargument und Wettbewerbsvorteil, erfordert jedoch eine Zertifizierung oder Glaubwürdigkeit, um das Vertrauen der Konsumenten zu gewinnen.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Carbon Footprints in der Supply Chain
Universidad
Heilbronn University; Künzelsau
Curso
Supply Management
Calificación
1,7
Autor
Manuel Fleck (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
34
No. de catálogo
V127852
ISBN (Ebook)
9783640414048
ISBN (Libro)
9783640411887
Idioma
Alemán
Etiqueta
Carbon Footprints Supply Chain CO2
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Manuel Fleck (Autor), 2008, Carbon Footprints in der Supply Chain, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127852
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