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Der Ölpreis. Eine empirische Analyse

Título: Der Ölpreis. Eine empirische Analyse

Tesis , 2008 , 74 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Akay Oezsen (Autor)

Economía de las empresas - Comercio y distribución
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In den letzten Jahren und vor allem bis Mitte des Jahres 2008 legte der Preis für ein Barrel Rohöl immer stärker zu. So verdoppelte sich der nominelle Preis für ein Barrel Öl der Sorte Western Texas Intermediate (WTI) zwischen Anfang 2004 und Anfang 2007. Im Jahr 2007 legte er um weitere 57,68 % zu, nur um im Folgejahr den bisherigen nominellen Höchststand von 145,16 US-Dollar zu erreichen, welcher auch real den bisherigen Rekord der Ölkrise der Jahre 1980/81 übertraf und alte Ängste weckte. Doch kaum war dieser Höchststand erreicht, folgte bis zum 16.09.2008 ein massiver Einbruch des Ölpreises um 63,03 % auf nominell 91,49 US-Dollar. Zuletzt notierte der Ölpreis vor mehr als 7 Monaten auf diesem Niveau. Nur sechs Tage später vollführte der Ölpreis jedoch den größten Preissprung innerhalb eines Tages in der Geschichte des Ölhandels um 17,84 % auf 122,61 US-Dollar, nur um einen Tag darauf wieder sehr deutlich auf 107,85 US-Dollar zu fallen.
Angesichts dieser Entwicklung und eines von der Internationalen Energie Agentur (IEA) geschätzten Anteils des Öls am Primärenergieverbrauch von 35 % (IEA 2006, S. 66), soll es nun Aufgabe der vorliegenden Diplomarbeit sein, den Ölpreis empirisch zu analysieren, um darauf aufbauend eine Prognose bezüglich des weiteren Ölpreisverlaufs zu ermöglichen.
Dazu sollen in Kapitel 2 zunächst die Treiber des Ölpreises analysiert werden, um das Problem stark steigender und volatiler Ölpreise, vor allem in den letzten Jahren, in seinem Ursprung zu begreifen. Denn nur wenn die bisherige Entwicklung des Ölpreises auf die dahinterstehenden Einflussfaktoren zurückgeführt werden kann, ist eine sinnvolle Prognose bezüglich des zukünftigen Verlaufs des Ölpreises möglich. Anschließend werden auf Basis einer univariaten Zeitreihenanalyse in Kapitel 3 verschiedene Szenarien bezüglich des zukünftigen Ölpreisverlaufs entwickelt. Um die Ergebnisse der Zeitreihenanalyse richtig einordnen zu können, werden in dem darauffolgenden Kapitel 4 die weltwirtschaftlichen Auswirkungen steigender Ölpreise analysiert und wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen erörtert.
Die Untersuchung des Ölpreises, seiner Einflussfaktoren und Auswirkungen soll dabei, auch angesichts der enormen Preissprünge im September 2008, vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise erfolgen, welche in jüngster Vergangenheit wieder an Fahrt gewonnen hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einflussfaktoren des Ölpreises und darauf basierende Modelle

2.1 Die Ölnachfrage

2.1.1 Nachfrageelastizitäten

2.1.2 Entwicklung der Ölnachfrage

2.2 Das Ölangebot

2.2.1 Ölressourcen und nachgewiesene Reserven

2.2.2 Die Entwicklung und Struktur des Ölangebots

2.3 Weitere Einflussfaktoren

2.3.1 Freie Kapazitäten und Engpässe

2.3.2 Geopolitische Risiken

2.3.3 Lagerbestände und strategische Reserven

2.3.4 Spekulationen

2.3.5 Der Einfluss der Dollarwährung

3 Zeitreihenanalyse

3.1 Grundlagen

Definition der univariaten Zeitreihenanalyse

3.1.1 Datenbasis

3.1.2 Trends und deren Bereinigung

3.1.3 Autoregressive Integrated Moving Average Modelle

3.2 Modellkonstruktion

3.2.1 Identifizierung

3.2.2 Schätzung

3.2.3 Diagnose

3.2.4 Prognose

4 Der Ölpreis im makroökonomischen Zusammenhang

4.1 Wirtschaftliche Auswirkungen steigender Ölpreise

4.1.1 Zahlungsbilanzeffekte

4.1.2 Recycling der Petrodollars

4.1.3 Auswirkungen auf die Inflation

4.1.4 Inländische Outputeffekte und deren Folgen für den Arbeitsmarkt

4.2 Wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen

4.2.1 Netto Öl importierende Länder

4.2.2 Netto Öl exportierende Länder

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Ölpreis empirisch zu analysieren, um auf Basis dieser Erkenntnisse eine fundierte Prognose für den weiteren Ölpreisverlauf zu entwickeln. Dabei werden sowohl die fundamentalen Preistreiber als auch die makroökonomischen Auswirkungen von Ölpreisänderungen vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise untersucht.

  • Analyse der fundamentalen Einflussfaktoren von Ölangebot und Ölnachfrage.
  • Untersuchung von Preistreibern wie geopolitischen Risiken, Lagerbeständen und Währungseinflüssen.
  • Anwendung univariater Zeitreihenanalysen (ARIMA-Modelle) zur Prognose des Ölpreisverlaufs.
  • Diskussion der wirtschaftspolitischen Auswirkungen auf die Zahlungsbilanz, Inflation und Arbeitsmarkt.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 ÖLRESSOURCEN UND NACHGEWIESENE RESERVEN

Als endliche Ressource wird eine solche bezeichnet, welche entweder nicht oder nur sehr langsam ersetzt werden kann und dadurch, ist die Ressource erst einmal verbraucht, nicht mehr zur weiteren Verfügung steht. Zudem ist das Angebot dieser Ressource bezogen auf deren Nachfrage relativ begrenzt.

Öl wird in diesem Zusammenhang als klassisches Beispiel einer endlichen Ressource genannt (Fattouh 2007, S. 3 f.). Die Annahmen über eine endliche Ressource implizieren, dass das zukünftige Angebot und die zukünftige Nachfrage zu einem Zeitpunkt, von dem Angebot und der Nachfrage der vorangegangenen Zeitpunkte abhängig ist und eine dynamische Analyse des Ölmarkts nötig wird. Im Gegensatz zu einer Situation vollkommenen Wettbewerbs, in der der Preis im Gleichgewicht den marginalen Kosten entspricht, verfügt Öl als knappe Ressource über eine sog. Knappheitsrente, welche den Besitzern der Ressource zufließt, wenn sie ihr Öl nicht fördern, denn je mehr Öl im Zeitablauf verbraucht wird, desto höher steigt der Preis einer endlichen Ressource.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die massive Preisvolatilität von Rohöl bis zum Jahr 2008 und formuliert das Ziel der empirischen Analyse sowie der darauf basierenden Prognose.

2 Einflussfaktoren des Ölpreises und darauf basierende Modelle: Dieses Kapitel analysiert die fundamentalen Treiber (Angebot/Nachfrage) sowie weitere Faktoren wie Geopolitik, Lagerbestände und den Dollarwechselkurs.

3 Zeitreihenanalyse: Hier werden theoretische Grundlagen der univariaten Zeitreihenanalyse erläutert und ARIMA-Modelle zur Modellierung des Ölpreises konstruiert, geschätzt und diagnostiziert.

4 Der Ölpreis im makroökonomischen Zusammenhang: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen von Ölpreissteigerungen auf Zahlungsbilanz, Inflation und Arbeitsmarkt sowie wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen.

5 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der empirischen Analyse zusammen und reflektiert die Schwierigkeiten einer langfristigen Ölpreisprognose unter den Bedingungen der Finanzmarktkrise.

Schlüsselwörter

Ölpreis, Zeitreihenanalyse, ARIMA-Modelle, Rohöl, OPEC, Ölnachfrage, Ölangebot, Finanzmarktkrise, Petrodollars, Inflation, Marktvolatilität, Preisprognose, Wirtschaftswachstum, West Texas Intermediate, Lagerbestände.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer empirischen Analyse des Ölpreises und der Identifizierung der maßgeblichen Einflussfaktoren, um Prognosen für den zukünftigen Preisverlauf zu erstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Angebots- und Nachfragestruktur, die Auswirkungen von geopolitischen Risiken und Währungsschwankungen sowie die makroökonomischen Folgen von Ölpreisvolatilität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Ölpreis empirisch zu analysieren und mithilfe von Zeitreihenmodellen fundierte Szenarien für die zukünftige Preisentwicklung zu prognostizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet die univariate Zeitreihenanalyse, insbesondere die Konstruktion und Anwendung von ARIMA-Modellen (Autoregressive Integrated Moving Average).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Einflussfaktoren des Ölpreises, die methodischen Grundlagen der Zeitreihenanalyse sowie die makroökonomischen Auswirkungen, wie Zahlungsbilanzeffekte und Inflation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Ölpreis, Zeitreihenanalyse, ARIMA-Modelle, OPEC, Inflation, Finanzmarktkrise und Petrodollars.

Warum ist das Hotelling-Modell für die Ölpreisvorhersage oft unzureichend?

Das Hotelling-Modell basiert auf restriktiven Annahmen über endliche Ressourcen und vernachlässigt oft die komplexe Marktstruktur, geopolitische Faktoren und den technologischen Fortschritt.

Welche Rolle spielt die Finanzmarktkrise für die Prognose?

Die Finanzmarktkrise hat zu massiven Erwartungsänderungen geführt, die eine korrekte langfristige Vorhersage erschweren und die Unsicherheit in den entwickelten Szenarien deutlich erhöhen.

Final del extracto de 74 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Ölpreis. Eine empirische Analyse
Universidad
University of Hohenheim
Calificación
1,7
Autor
Akay Oezsen (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
74
No. de catálogo
V127872
ISBN (Ebook)
9783640341122
ISBN (Libro)
9783640337118
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eine Analyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Akay Oezsen (Autor), 2008, Der Ölpreis. Eine empirische Analyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127872
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