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EDI in Industrie und Handel

Title: EDI in Industrie und Handel

Term Paper , 2000 , 22 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Christian Gehle (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Informations- und Kommunikationssysteme zur Optimierung innerbetrieblicher,
aber auch zwischenbetrieblicher Geschäftsabläufe haben in jüngster Zeit
neu an Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt der Boom neurer Übertragungsnetzwerke
wie z.B. dem Internet werfen die Frage auf, wie diese Formen der Informationsübermittlung
geschäftlich genutzt werden können. Zudem führen die
Globalisierung der Märkte, Internationalisierung der Konzerne sowie eine zunehmende
Verkürzung der Zeit zwischen Produktidee und Markteinführung dazu
, dass viele Unternehmen in einen erhöhten Zwang zur Verbesserung der inner-
und zwischenbetrieblichen Geschäftsabläufe geraten.
Als Lösungsansätze werden in diesem Bereich, neben Konzentrierung auf die
Kerngeschäfte oder Auslagerung von Produktionsteilen in Niedriglohnländer,
verstärkt der Aufbau langfristiger Kooperationen mit Geschäftspartnern sowie
die Umsetzung neuer Organisationskonzepte wie z.B. Just-in-time diskutiert.
Electronic Data Interchange (EDI) bietet in diesem Umfeld Möglichkeiten,
eine Basis für solche Konzepte zu liefern. Eine schnellere und kostengünstigere
Kommunikation mit Geschäftspartnern stärkt dabei die Kooperationsgemeinschaften.
Darüber hinaus ermöglicht die direkte Weiterverarbeitung übertragener
Daten in der hauseigenen DV-Anlage eine weitgehende Automatisierung
von Geschäftsprozessen, die eine Grundlage für neue Organisationskonzepte
bildet.
Um den Einfluss von EDI innerhalb der Unternehmen aufzuzeigen, wird zunächst
in Kapitel 2 der Begriff des EDI definiert und die mit diesem System
verbundenen Normen und Standards vorgestellt. Zum Abschluss des Kapitels
wird auf technische Zusammenhänge des EDI eingegangen.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Einsatzmöglichkeiten von EDI in Industrie
und Handel. Dabei können drei wesentliche Integrationsstufen unterschieden
werden, die in diesem Bereich vorgestellt werden. Am Beispiel der Auftragsabwicklung
und dem Konzept der Just-in-time Lieferbeziehung, werden dann
konkrete Anwendungsbereiche des EDI beschrieben.
Die durch das Internet ermöglichten neuen Varianten des EDI, die als Web-EDI
und XML/EDI Umsetzung finden, sind Bestandteil des Kapitel 4. Ihre spezifischen
Vor- und Nachteile im Zusammenhang mit den Zielsetzungen des EDI
werden hier kurz skizziert.
Zum Abschluss der Arbeit wird in Kapitel 5 der aktuelle Stand und die daraus
resultierenden Weiterentwicklungsmöglichkeiten des EDI vorgestellt. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ELECTRONIC DATA INTERCHANGE

2.1 BEGRIFFSDEFINITION

2.2 NORMEN UND STANDARDS

2.2.1 Normen und Standards im Überblick

2.2.2 EDIFACT als weltweite, branchenunabhängige Norm

2.3 TECHNOLOGIE

2.3.1 Konvertierungsprozess

2.3.2 Kommunikationsprozess

3 EINSATZBEREICHE DES EDI IN INDUSTRIE UND HANDEL

3.1 STAND-ALONE EDI

3.2 INTEGRATED EDI

3.3 FULL EDI

3.4 OPTIMIERTE AUFTRAGSABWICKLUNG DURCH EDI

3.5 REALISIERUNG VON JUST-IN-TIME KONZEPTEN DURCH EDI

4 NEUE VARIANTEN DES ELECTRONIC DATA INTERCHANGE

4.1 WEB-EDI

4.2 XML/EDI

5 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Electronic Data Interchange (EDI) als Werkzeug zur Optimierung zwischenbetrieblicher Geschäftsprozesse in Industrie und Handel. Dabei wird analysiert, wie EDI durch Standardisierung und Automatisierung zur Effizienzsteigerung sowie zur Implementierung moderner Organisationskonzepte wie Just-in-time beitragen kann.

  • Grundlagen, Normen und technologische Aspekte von EDI
  • Integrationsstufen des EDI von Stand-alone bis Full EDI
  • Anwendungsbereiche in der Auftragsabwicklung
  • Realisierung von Just-in-time-Konzepten mittels EDI
  • Neue Entwicklungen wie Web-EDI und XML/EDI

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsdefinition

Der Begriff des Electronic Data Interchange (EDI) wird bereits seit den 70er Jahren verwendet.

„Unter EDI wird im klassischen Sinne die Übertragung von Geschäftsdokumenten in einem standardisierten, vereinbarten Datenformat zwischen den DV-Anwendungen zweier Geschäftspartner verstanden. EDI erlaubt es, über ein Netzwerk automatisiert Daten zwischen DV-Anwendungen auszutauschen.“

Dabei sind eine Vielzahl unterschiedlicher Geschäftsdokumente, die für die Übertragung per EDI in Frage kommen, denkbar, wie z.B. Ausschreibungsinformationen, Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen, Versandavis, Frachtpapiere, Stornierungen, Zahlungen und Bestätigungsschreiben. Bei Nichtverwendung von EDI werden diese zumeist in Papierform per Post übertragen. Da sich diese Dokumente und die mit ihnen übermittelten Daten in verschiedenen Unternehmen nur geringfügig voneinander unterscheiden und somit schon einen gewissen Grad an Standardisierung beinhalten, ist ihre Übertragung über Datennetze grundsätzlich möglich. Auf die im EDI verwendeten Standards und Normen wird in Abschnitt 2.2 genauer eingegangen.

Die in der Definition implementierte Beschränkung auf zwei Geschäftspartner wird dem heutigen Verständnis von EDI nicht ganz gerecht. Vielmehr wird eine umfassende Anbindung möglichst vieler Geschäftspartner an die eigenen DV-Anwendungen angestrebt, um dadurch Vorteile zu realisieren.

Ein entscheidendes Charakteristikum von EDI liegt in der Weitergabe von Daten ohne Medienbruch, welches zum einen die Geschwindigkeit der Datenübermittlung optimiert und zum anderen ein Minimum an menschlichen Eingriffen ermöglicht, wodurch Übertragungsfehler ausgeschlossen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Druck auf Unternehmen, Geschäftsprozesse durch Informationssysteme zu optimieren, und führt in die Thematik des EDI ein.

2 ELECTRONIC DATA INTERCHANGE: Dieses Kapitel definiert EDI, erläutert die Bedeutung internationaler Standards wie EDIFACT und beschreibt die technologischen Konvertierungs- und Kommunikationsprozesse.

3 EINSATZBEREICHE DES EDI IN INDUSTRIE UND HANDEL: Es werden verschiedene Integrationsstufen von EDI analysiert und anhand von Praxisbeispielen wie Auftragsabwicklung und Just-in-time-Konzepten verdeutlicht.

4 NEUE VARIANTEN DES ELECTRONIC DATA INTERCHANGE: Dieses Kapitel betrachtet neue technologische Ansätze wie Web-EDI und XML/EDI als Möglichkeiten zur Erweiterung der EDI-Nutzung.

5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über den aktuellen Stand, die Zukunftsaussichten von EDI sowie die ökonomische Bedeutung für Unternehmen.

Schlüsselwörter

Electronic Data Interchange, EDI, EDIFACT, Auftragsabwicklung, Just-in-time, Web-EDI, XML, Datenaustausch, Standardisierung, Wertschöpfungskette, Kommunikation, Konvertierung, Geschäftsprozesse, Informationstechnologie, Unternehmenskooperation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung von Electronic Data Interchange (EDI) als Instrument zur Optimierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen in Industrie und Handel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Grundlagen von EDI, den internationalen Standards wie EDIFACT, verschiedenen Integrationsstufen sowie der Anwendung in der Wertschöpfungskette.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie EDI die Kommunikation zwischen Geschäftspartnern beschleunigen, Kosten senken und die Basis für neue Organisationskonzepte wie Just-in-time bilden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur, Standards und Fallbeispielen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen und Technik von EDI, die verschiedenen Stufen der Integration, spezifische Anwendungsgebiete sowie neue technologische Entwicklungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind EDI, EDIFACT, Just-in-time, Auftragsabwicklung, XML/EDI, Standardisierung und Prozessoptimierung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Stand-alone" und "Integrated EDI" so wichtig?

Die Unterscheidung verdeutlicht den Grad der Automatisierung: Während Stand-alone lediglich als Kommunikationsmedium dient, ermöglicht Integrated EDI eine direkte Weiterverarbeitung in den internen DV-Systemen, was Fehlerquellen reduziert.

Welche Rolle spielt der XML-Standard für die Zukunft von EDI?

XML wird als Chance gesehen, die Nutzung von EDI auszuweiten, da es flexibler als klassische Formate ist, erfordert jedoch zur Gewährleistung der Kompatibilität weiterhin eine „Grundnormierung“.

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Details

Title
EDI in Industrie und Handel
College
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft - Lehrstuhl für Produktionswirtschaft)
Course
Übung für Fortgeschrittene zur Produktionslogistik
Grade
1.7
Author
Christian Gehle (Author)
Publication Year
2000
Pages
22
Catalog Number
V12787
ISBN (eBook)
9783638185912
Language
German
Tags
edi edifact logistik internet xml produktion industrie handel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Gehle (Author), 2000, EDI in Industrie und Handel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12787
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