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Bipolare Störung

Eine Erkrankung mit zwei Gesichtern

Title: Bipolare Störung

Seminar Paper , 2007 , 12 Pages , Grade: sehr gutes Feedback

Autor:in: Simone Arnold (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Nur wenigen Menschen ist der Begriff Bipolare Störung bekannt. Einigen ist die dahinter stehende Erkrankung als manische Depression geläufig. Aus den Medien geht hervor, dass vermutlich zahlreiche intelligente, kreative Persönlichkeiten unter diesen Stimmungsstörungen leiden und litten. Bekannte Beispiele dafür sind Vincent van Gogh, Robert Schumann, Ernest Hemingway sowie die Sänger Sting und Kurt Cobain (Nirvana). Jüngst wird sogar vermutet, dass die Eskapaden von Britney Spears auf diese Erkrankung zurück zu führen sein könnten.
Obwohl Hippokrates bereits im 5. Jh. v. Chr. die Begriffe Melancholie und Manie prägte, dauerte es relativ lange bis sich die wissenschaftliche Forschung mit der Zusammengehörigkeit dieser Erkrankungen beschäftigte. Erst im Jahre 1999 wurde die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS) gegründet, um „die Bedürfnisse von Menschen mit einer bipolaren Störung in Öffentlichkeit und Gesundheitspolitik zur Geltung zu bringen, sowie die Forschung, Fortbildung und Selbsthilfe zu fördern“ (DGBS 2007).
Mittlerweile liest man auch in der Presse von „Leben auf einer Achterbahn – Manisch – depressive Erkrankungen können immer besser behandelt werden“ (Berliner Morgenpost vom 23.10.2004) oder von „Launen der Natur“ (Die Tageszeitung - Berlin lokal vom 09.10.2004). Am 9. Mai 2007 lautete das Thema der ZDF-Talkshow Johannes B. Kerner „Bipolare Störungen brauchen mehr Öffentlichkeit.“ Darin sprachen eine Betroffene und ihr Partner über diese psychische Erkrankung. Die Schauspielerin Eleonore Weißberger stellte die neu gegründete Stiftung IN BALANCE vor, mit deren Hilfe sie mehr Aufklärung und Transparenz für Betroffene und Angehörige anstrebt. Dies scheint tatsächlich notwendig zu sein, wenn man den Fakten der DGBS (2007) Glauben schenkt. Nach deren Angaben sind in Deutschland circa zwei Millionen Menschen betroffen, von denen allerdings weniger als 50% diagnostiziert und adäquat behandelt sind. Alarmierend ist die Erkenntnis, dass es zwischen 10 und 15 Jahre dauert, bis die richtige Diagnose gestellt und die notwendige medikamentöse Behandlung eingeleitet wird. Auch wenn die Krankheitszeichen nur sehr schwer zu erkennen sind, ist der Leidensdruck sowohl der Patienten als auch der nahen Angehörigen immens. Zudem besteht gerade in den Anfangsphasen der Erkrankung ein erhöhtes Suizidrisiko.
Diese Seminararbeit stellt lediglich eine knappe Einführung in Ätiologie, Einteilung, Symptome sowie Behandlungsansätze der Krankheit dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einteilung der Bipolaren Störungen

3 Ätiologie

3.1 Genetische Prädisposition

3.2 Biologische Faktoren

3.3 Psychosoziale Faktoren

4 Symptome

4.1 Manische Episode

4.2 Hypomanische Episode

4.3 Depressive Episode

4.4 Gemischte Episode

5 Behandlungsansätze

5.1 Medikamentöse Therapie

5.2 Elektrokrampftherapie (EKT)

5.3 Lichttherapie

5.4 Wachtherapie

5.5 Psychotherapie

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein grundlegendes Verständnis der Bipolaren Störung zu vermitteln, die als komplexe psychische Erkrankung mit extremen Stimmungs- und Gefühlsschwankungen zwischen Manie und Depression einhergeht. Die Forschungsfrage beleuchtet dabei sowohl die ätiologischen Hintergründe als auch die medizinischen und therapeutischen Interventionsmöglichkeiten zur Stabilisierung betroffener Patienten.

  • Klassifikation und Verlaufsformen der Bipolaren Störung
  • Genetische, biologische und psychosoziale Ursachenfaktoren
  • Differenzierung der verschiedenen Episoden (manisch, depressiv, gemischt)
  • Medikamentöse Therapieansätze und ihre Bedeutung als Grundpfeiler
  • Psychotherapeutische Verfahren und Psychoedukation zur Krankheitsbewältigung

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Nur wenigen Menschen ist der Begriff Bipolare Störung bekannt. Einigen ist die dahinter stehende Erkrankung als manische Depression geläufig. Aus den Medien geht hervor, dass vermutlich zahlreiche intelligente, kreative Persönlichkeiten unter diesen Stimmungsstörungen leiden und litten. Bekannte Beispiele dafür sind Vincent van Gogh, Robert Schumann, Ernest Hemingway sowie die Sänger Sting und Kurt Cobain (Nirvana). Jüngst wird sogar vermutet, dass die Eskapaden von Britney Spears auf diese Erkrankung zurück zu führen sein könnten.

Obwohl Hippokrates bereits im 5. Jh. v. Chr. die Begriffe Melancholie und Manie prägte, dauerte es relativ lange bis sich die wissenschaftliche Forschung mit der Zusammengehörigkeit dieser Erkrankungen beschäftigte. Erst im Jahre 1999 wurde die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS) gegründet, um „die Bedürfnisse von Menschen mit einer bipolaren Störung in Öffentlichkeit und Gesundheitspolitik zur Geltung zu bringen, sowie die Forschung, Fortbildung und Selbsthilfe zu fördern“ (DGBS 2007).

Mittlerweile liest man auch in der Presse von „Leben auf einer Achterbahn – Manisch – depressive Erkrankungen können immer besser behandelt werden“ (Berliner Morgenpost vom 23.10.2004) oder von „Launen der Natur“ (Die Tageszeitung - Berlin lokal vom 09.10.2004). Am 9. Mai 2007 lautete das Thema der ZDF-Talkshow Johannes B. Kerner „Bipolare Störungen brauchen mehr Öffentlichkeit.“ Darin sprachen eine Betroffene und ihr Partner über diese psychische Erkrankung. Die Schauspielerin Eleonore Weißberger stellte die neu gegründete Stiftung IN BALANCE vor, mit deren Hilfe sie mehr Aufklärung und Transparenz für Betroffene und Angehörige anstrebt. Dies scheint tatsächlich notwendig zu sein, wenn man den Fakten der DGBS (2007) Glauben schenkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Wahrnehmung der Bipolaren Störung in der Gesellschaft ein und unterstreicht die Notwendigkeit von mehr öffentlicher Aufklärung.

2 Einteilung der Bipolaren Störungen: Dieses Kapitel erläutert die klinische Einordnung der Erkrankung nach ICD-10 und differenziert zwischen verschiedenen Schweregraden und Verlaufsformen.

3 Ätiologie: Hier werden die verschiedenen Ursachenbereiche analysiert, wobei genetische Prädisposition, biologische Faktoren sowie psychosoziale Stressoren betrachtet werden.

4 Symptome: Dieses Kapitel beschreibt die charakteristischen Merkmale der verschiedenen Krankheitsphasen wie manische, hypomanische, depressive und gemischte Episoden.

5 Behandlungsansätze: Der Abschnitt gibt einen Überblick über medikamentöse Therapien, somatische Interventionen wie die Elektrokrampftherapie sowie verschiedene psychotherapeutische Ansätze.

Schlüsselwörter

Bipolare Störung, Manie, Depression, Affektive Störungen, Genetik, Neurotransmitter, Psychosoziale Faktoren, Lithium, Elektrokrampftherapie, Psychotherapie, Psychoedukation, Suizidrisiko, Diagnostik, Krankheitsverlauf, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bipolare Störung als psychische Erkrankung, ihre Symptomatik, die Ursachen sowie aktuelle medizinische und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der klinischen Einteilung, der ätiologischen Forschung, der detaillierten Symptomdarstellung und den verschiedenen Säulen der Therapie.

Was ist das primäre Ziel der Seminararbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Krankheitsbild der bipolaren Störung zu schaffen und die Notwendigkeit von Aufklärung sowie adäquater Therapie aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Darstellung genutzt?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf wissenschaftlichen Publikationen, medizinischen Klassifikationen (ICD-10) und aktuellen Studienergebnissen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Ursachen (Genetik, Biologie, Umwelt), die Symptome der einzelnen Episoden sowie die therapeutischen Strategien von der Medikation bis hin zur Psychotherapie detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Bipolare Störung, manische und depressive Episoden, Neurotransmitter, medikamentöse Therapie, Psychotherapie und Suizidprävention.

Was macht die Diagnose einer Bipolaren Störung oft so schwierig?

Die Krankheitszeichen sind oft schwer zu deuten, und es dauert laut Text häufig 10 bis 15 Jahre, bis eine korrekte Diagnose gestellt wird.

Welche Rolle spielt die Familie bei der Therapie?

Die familienfokussierte Psychotherapie (FFT) spielt eine wichtige Rolle, um ein krankheitsmilderndes Klima zu schaffen und Angehörige in den Umgang mit der Störung einzubeziehen.

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Details

Title
Bipolare Störung
Subtitle
Eine Erkrankung mit zwei Gesichtern
College
Humboldt-University of Berlin  (Medizin- / Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft)
Grade
sehr gutes Feedback
Author
Simone Arnold (Author)
Publication Year
2007
Pages
12
Catalog Number
V127884
ISBN (eBook)
9783640343324
Language
German
Tags
Bipolare Störung Eine Erkrankung Gesichtern Feedback
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Arnold (Author), 2007, Bipolare Störung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127884
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