Lieben Konsumenten tatsächlich McDonalds? Warum geht der Verbraucher zum Einkaufen in einen Supermarkt, der angeblich Lebensmittel liebt? Weswegen liebt EDEKA Lebensmittel überhaupt? Ist die Fähigkeit zu lieben nicht Lebewesen vorbehalten? Haben Unternehmen etwa auch Gefühle? Diese Fragen kommen auf, wenn die Marketingkommunikation bei diversen Firmen analysiert wird.
In Anbetracht der Tatsache, dass es viele gefühlvolle Slogans gibt, ist es relevant, diese Unternehmen und deren Marken genauer zu untersuchen. Um auf die Frage, warum es emotionalisierte Werbung überhaupt gibt, antworten zu können, müssen dabei die Verbindungen von Marketing und Emotionen durchleuchtet werden. Die Arbeit stellt diese Zusammenhänge dar; sie nutzt dabei die wissenschaftliche Methode der Inhaltsanalyse.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundlagen
- Definition und Konzept von Lovemarks
- Von der herkömmlichen Marke zur Lovemark
- Emotionen im Marketing
- Definition und Wirkung von Emotionen
- Erlebnis-Marketing
- Storytelling
- Best-Practice-Beispiel
- Geschichten geprägt vom Lebensgefühl
- Erlebnis und Erinnerung
- Präferenzschaffung beim Kunden
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht die Bedeutung von Emotionalisierung von Marken im Marketing. Sie analysiert die Konzepte von Lovemarks und deren Einfluss auf das Kundenverhalten. Der Fokus liegt dabei auf der Rolle von Emotionen im Marketingprozess, insbesondere im Zusammenhang mit Erlebnis-Marketing und Storytelling.
- Definition und Konzepte von Lovemarks
- Die Rolle von Emotionen im Marketing
- Die Anwendung von Erlebnis-Marketing und Storytelling
- Der Einfluss von Lovemarks auf das Kundenverhalten
- Ein Best-Practice-Beispiel: Coca-Cola
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Problemstellung dar und führt in das Thema der emotionalisierten Marken ein.
- Kapitel 2 erklärt das Konzept von Lovemarks und unterscheidet es von herkömmlichen Marken. Es beleuchtet die Bedeutung von emotionaler Bindung und die Entstehung von Lovemarks.
- Kapitel 3 analysiert den Einfluss von Emotionen im Marketing und zeigt die Funktionsweise von Erlebnis-Marketing und Storytelling auf.
- Kapitel 4 untersucht Coca-Cola als Best-Practice-Beispiel für eine Lovemark. Es zeigt, wie Emotionen das Kundenverhalten beeinflussen und welche Prozesse im Gehirn stattfinden.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Lovemarks, Emotionalisierung von Marken, Marketing, Kundenverhalten, Erlebnis-Marketing, Storytelling, Coca-Cola, Emotionen, Markenbindung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Konzept der „Lovemarks“?
Lovemarks sind Marken, die eine tiefe emotionale Bindung zum Konsumenten aufbauen, die über die bloße rationale Entscheidung für ein Produkt hinausgeht.
Warum nutzen Unternehmen emotionalisierte Werbung?
Emotionen im Marketing schaffen Erlebnisse und Erinnerungen, die die Präferenzbildung beim Kunden nachhaltig beeinflussen.
Welche Rolle spielt Storytelling im Marketing?
Storytelling dient dazu, Markenbotschaften in Geschichten zu verpacken, die Gefühle ansprechen und so eine stärkere Bindung zum Kunden erzeugen.
Warum wird Coca-Cola als Best-Practice-Beispiel angeführt?
Coca-Cola nutzt erfolgreich Lebensgefühl und Emotionen, um als Lovemark wahrgenommen zu werden und eine loyale Fangemeinde aufzubauen.
Was ist der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Marke und einer Lovemark?
Während herkömmliche Marken oft auf Vertrauen und Leistung basieren, fügt eine Lovemark die Komponente der „Liebe“ und Leidenschaft hinzu.
- Citar trabajo
- Svenja Oppermann (Autor), 2019, Lovemarks und emotionalisierte Werbung. Welche Auswirkungen hat die Emotionalisierung von Marken auf den Kunden?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1278890