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Regelbruch als Faktor erfolgreicher Unternehmensentwicklung

Title: Regelbruch als Faktor erfolgreicher Unternehmensentwicklung

Diploma Thesis , 2008 , 76 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. Betriebswirt (FH) Norbert Winter (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Wie bereits Garry Kasparow erkannte, rücken Regelbrüche immer mehr in den
Fokus unserer Gesellschaft. Diesen Umstand gilt es in Hinsicht auf die aktuelle
und frühere Wahrnehmung kritisch zu hinterfragen. Waren Regelbrüche bereits vor
100 Jahren alltäglich, und wurden lediglich nicht oder weniger stark
wahrgenommen?
Es scheint tatsächlich erst ein Phänomen der jüngsten Zeit zu sein, den
Regelbruch bewusst wahrzunehmen und zu nutzen. Besonders im wirtschaftlichen
Kontext sind Regelbrüche ein Erfolgsrezept vor allem für Unternehmen die trotz
rückläufiger, bzw. stagnierender Märkte, respektable Zuwachsraten erreichen.
Was impliziert diesen Unterschied? Was macht die einen Unternehmen
erfolgreich, während andere auf der Stelle treten?
Der Grund ist relativ leicht zu erklären. Während sich die breite Masse der
Unternehmen mit aller Kraft an konservative und nahezu dogmatische
Marktspielregeln halten, missachten die übrigen konsequent diese Regeln.
„Wie bitte? Regelbruch? Wir sind ein Waschmaschinenhersteller. Wir haben mit
sowas nichts zu tun!“ sind klassische Aussagen von Unternehmen, welche die
Zeichen der Neuorientierung noch nicht erkannt haben. Das Phänomen
Regelbruch war bisher vermeintlich ausschließlich Branchen mit kreativen
Hintergrund vorbehalten, ist allerdings lange schon kein Ausnahmefall mehr.
Immer häufiger wird eine „Gegen den Strom“ - Strategie quer durch die
unterschiedlichen Branchen praktiziert.
So geschehen bei der Bauknecht AG, die sich vorgenommen hat, eines Tages das
Ziel „ Waschen ohne Wasser“ zu erreichen. Mit diesen Zielvorstellungen, wurde
mittlerweise eine Wasserersparnis erreicht, welche weit unterhalb der gesetzlichen
vorgeschriebenen Standards der Wasserverbrauchsrichtlinien liegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Regelformen und Ausprägungen

2.0.1 Akkumulationsprozess aus soziologischer und psychologischer Perspektive

2.0.2 Wirkungsweisen von Regeln

2.0.3 Entstehung von Regeln

2.0.4 Durchsetzung von Regeln

2.0.5 Charakter des öffentlichen Gutes

2.0.6 Regelbruch innerhalb der Gesellschaft

2.1 Regel und Regelbruch im wirtschaftlichen Kontext

2.1.1 Bedingungen des Regelbruchs

2.1.2 Innovation und Regelbruch

2.1.3 Methoden des erfolgreichen Regelbruchs

2.1.4 Kreativitätstechniken

2.1.5 Regeldefinition im wirtschaftlichen Kontext

2.2 Untersuchung verschiedener Regelbrecher anhand der aufgestellten Klassifizierung

2.2.1 Regelbruch der ersten Ordnung:

2.2.2 Regelbruch der zweiten Ordnung:

2.2.3 Regelbruch der dritten Ordnung:

2.2.4 Regelbruch der vierten Ordnung:

3.0 Ableitung von Erfolgsdeterminanten zum effizienten Regelbruch anhand der vorgestellten Beispiele

3.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

4.0 Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Phänomen des bewussten Regelbruchs als strategische Option zur Unternehmensentwicklung in stagnierenden oder rückläufigen Märkten. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Unternehmen durch das gezielte Überwinden etablierter Marktregeln und den Einsatz kreativer Denkweisen Wettbewerbsvorteile erlangen und neue Wachstumsfelder erschließen können.

  • Analyse der soziologischen und ökonomischen Grundlagen von Regeln und deren Entstehung.
  • Klassifizierung von Regelbrüchen in vier Ordnungsstufen zur Differenzierung ökonomischer Effekte.
  • Untersuchung von Kreativitätstechniken (z. B. Synektik, Reizwortanalyse) als Werkzeuge für den Regelbruch.
  • Empirische Einordnung der Erfolgsfaktoren durch die Auswertung von Praxisbeispielen (z. B. Porsche, Apple, Ferrari).

Auszug aus dem Buch

1.0 Einleitung

„Wir leben in einer Welt voller Regelbrüche: Der beste Rapper ein Weißer. Der beste Golfer ein Schwarzer. Die Schweiz gewinnt den America`s Cup. Die Franzosen nennen die Amerikaner arrogant und die Deutschen wollen nicht in den Krieg ziehen.“ (Garry Kasparow 2004)

Wie bereits Garry Kasparow erkannte, rücken Regelbrüche immer mehr in den Fokus unserer Gesellschaft. Diesen Umstand gilt es in Hinsicht auf die aktuelle und frühere Wahrnehmung kritisch zu hinterfragen. Waren Regelbrüche bereits vor 100 Jahren alltäglich, und wurden lediglich nicht oder weniger stark wahrgenommen?

Es scheint tatsächlich erst ein Phänomen der jüngsten Zeit zu sein, den Regelbruch bewusst wahrzunehmen und zu nutzen. Besonders im wirtschaftlichen Kontext sind Regelbrüche ein Erfolgsrezept vor allem für Unternehmen die trotz rückläufiger, bzw. stagnierender Märkte, respektable Zuwachsraten erreichen. Was impliziert diesen Unterschied? Was macht die einen Unternehmen erfolgreich, während andere auf der Stelle treten?

Der Grund ist relativ leicht zu erklären. Während sich die breite Masse der Unternehmen mit aller Kraft an konservative und nahezu dogmatische Marktspielregeln halten, missachten die übrigen konsequent diese Regeln. „Wie bitte? Regelbruch? Wir sind ein Waschmaschinenhersteller. Wir haben mit sowas nichts zu tun!“ sind klassische Aussagen von Unternehmen, welche die Zeichen der Neuorientierung noch nicht erkannt haben. Das Phänomen Regelbruch war bisher vermeintlich ausschließlich Branchen mit kreativen Hintergrund vorbehalten, ist allerdings lange schon kein Ausnahmefall mehr. Immer häufiger wird eine „Gegen den Strom“ - Strategie quer durch die unterschiedlichen Branchen praktiziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Einführung in das Thema Regelbruch als Strategieoption und Aufzeigen der Relevanz für den Unternehmenserfolg in stagnierenden Märkten.

2.0 Regelformen und Ausprägungen: Theoretische Herleitung von Regeln aus soziologischer und psychologischer Perspektive sowie Analyse ihrer Wirkungsweise.

2.1 Regel und Regelbruch im wirtschaftlichen Kontext: Diskussion von Marktregeln, Innovationszusammenhängen und Methoden zur Identifizierung von Regelbruch-Potenzialen.

2.2 Untersuchung verschiedener Regelbrecher anhand der aufgestellten Klassifizierung: Fallstudien zu Regelbrüchen in vier verschiedenen Ordnungskategorien mit praktischen Unternehmensbeispielen.

3.0 Ableitung von Erfolgsdeterminanten zum effizienten Regelbruch anhand der vorgestellten Beispiele: Analyse der Erfolgskriterien und Sinnhaftigkeit der untersuchten Regelbruch-Strategien.

4.0 Schlusswort: Kritische Reflexion der theoretischen Ergebnisse und Fazit über den Bedarf an einem neuen Bewusstsein für den strategischen Regelbruch.

Schlüsselwörter

Regelbruch, Unternehmensentwicklung, Innovation, Strategie, Wettbewerbsvorteil, Marktregeln, Kreativitätstechnik, Synektik, Laterales Denken, Ordnungssystem, Nutzenmaximierung, Marktinterdependenzen, Wettbewerbsstruktur, Disruption, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen durch den bewussten Bruch etablierter Regeln erfolgreich neue Marktchancen generieren und Stagnation überwinden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Kategorisierung von Regeln, die Rolle von Innovation, der Einsatz von Kreativitätstechniken sowie die Analyse von Unternehmenserfolgen und -misserfolgen durch Regelbrüche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für das strategische Potenzial von Regelbrüchen zu schaffen und Instrumente bereitzustellen, um solche Brüche zielgerichtet für das Unternehmenswachstum einzusetzen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor nutzt theoretische Ansätze aus der Spieltheorie, der Public-Choice-Theorie sowie Ansätze der betriebswirtschaftlichen Innovationsforschung und vergleicht diese mit Praxisbeispielen aus der Wirtschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung von Regelformen sowie eine empirische Untersuchung anhand von Fallbeispielen, unterteilt in vier Kategorien von Regelbrüchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Regelbruch, Innovation, Wettbewerbsvorteil, Marktstrategie und Kreativitätstechniken.

Warum unterscheidet der Autor zwischen verschiedenen "Ordnungen" von Regelbrüchen?

Die Unterteilung in vier Ordnungen dient dazu, die Tiefe und den Charakter des Bruches – von gesetzlichen Verstößen (1. Ordnung) bis hin zu empirisch begründeten Marktstrategie-Anpassungen (4. Ordnung) – präzise zu klassifizieren.

Welche Rolle spielt die "Synektik" für das Ziel der Arbeit?

Die Synektik wird als methodisches Werkzeug vorgestellt, um durch Analogienbildungen den kreativen Prozess zu fördern und den Regelbrecher aus gewohnten Denkbahnen zu lösen.

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Details

Title
Regelbruch als Faktor erfolgreicher Unternehmensentwicklung
College
Fachhochschule Lausitz
Grade
1,3
Author
Dipl. Betriebswirt (FH) Norbert Winter (Author)
Publication Year
2008
Pages
76
Catalog Number
V127971
ISBN (eBook)
9783640341160
ISBN (Book)
9783640338818
Language
German
Tags
Regelbruch Faktor Unternehmensentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Betriebswirt (FH) Norbert Winter (Author), 2008, Regelbruch als Faktor erfolgreicher Unternehmensentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127971
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