Diese Arbeit widmet sich der Erstellung einer Trainingsplanung für eine beliebige Person für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Sie enthält eine Trainingsplanung und Literaturrecherche.
Inhaltsverzeichnis
1 Personendaten
2 Beweglichkeitstestung
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
3.1 Begründung des Dehnprogramms
4 Trainingsplanung Koordinationstraining
4.1 Begründung des Koordinationstrainingsplans
5 Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer biometrischen und funktionellen Analyse einer Probandin, einen individuellen Trainingsplan für die Bereiche Beweglichkeit und Koordination zu erstellen. Dabei liegt der Fokus auf der gezielten Behebung festgestellter Bewegungsdefizite unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Trainingslehre.
- Biometrische Datenanalyse und Gesundheitszustand der Probandin
- Strukturiertes Beweglichkeitstraining zur Minimierung von Defiziten
- Gezielte Koordinationstherapie und Gleichgewichtstraining
- Wissenschaftliche Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnmethoden auf die sportliche Leistungsfähigkeit
Auszug aus dem Buch
Begründung des Dehnprogramms
Um die gewünschten Ziele der Probandin zu erreichen einen wirksamen Dehnungsreiz zu erhalten, müssen die Dehnübungen sinnvoll und vor allem regelmäßig absolviert werden. Daher sollten die Übungen strukturiert, wie in Tabelle 5 ausgeführter Reihenfolge, absolviert werden. Aus den in Teilaufgabe 2 durchgeführten Testungen geht hervor, dass die Probandin im Oberkörper bereits relativ gut gedehnt ist. Daher werden diese Muskeln zuerst gedehnt. Anschließend folgt der Unterkörper, da die Probandin hier die größten Bewegungsdefizite aufweist. Beim Dehnen des Unterkörpers wird nur dynamisch und statisch gearbeitet. Durch das langsame einnehmen und halten der Dehnposition bei der statischen Vorgehensweise, wird das Verletzungsrisiko deutlich minimiert, da Muskeldehnungsreflexe vermieden werden (vgl. DHFPG, Saarbrücken S.60). Beim dynamischen Dehnen wird die Dehnposition für zehn Wiederholungen nur kurzzeitig eingenommen. Dies hat den Vorteil eine nahezu maximale Dehnposition erreichen zu können (vgl. DHFPG, Saarbrücken S.61). Durch Variationen der Dehnmethoden ist es möglich, die Intensität und das Schwierigkeitsniveau und somit das gesamte Dehnprogramm optimal auf die Probandin anzupassen. Da die Probandin sich bisher primär auf die Dehnung des Oberkörpers und nicht auf den Unterkörper konzentriert hat, findet hier die postisometrische Dehnung keine Anwendung, da diese aufgrund ihrer komplizierten Form mehr Erfahrung erfordert (vgl. DHFPG, Saarbrücken S.61).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Personendaten: Erhebung der biometrischen Daten, Trainingsmotive, sportlichen Historie und des aktuellen Gesundheitszustands der Probandin.
2 Beweglichkeitstestung: Durchführung standardisierter Tests zur Ermittlung von Bewegungsdefiziten in verschiedenen Muskelgruppen des Ober- und Unterkörpers.
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Erstellung eines strukturierten Dehnprogramms zur gezielten Verbesserung der identifizierten Defizite.
3.1 Begründung des Dehnprogramms: Erläuterung der Auswahl und methodischen Anordnung der Dehnübungen basierend auf den Testergebnissen.
4 Trainingsplanung Koordinationstraining: Definition des Belastungsgefüges und Auflistung der Einheiten für das Gleichgewichtstraining.
4.1 Begründung des Koordinationstrainingsplans: Wissenschaftliche Einordnung der koordinativen Fähigkeiten und Begründung der Übungsauswahl zur Schulung der Propriozepiton.
5 Literaturrecherche: Analyse zweier wissenschaftlicher Studien zu den Auswirkungen von Dehnmethoden auf die athletische Leistungsfähigkeit.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Dehnmethoden, Bewegungsdefizite, Gleichgewichtsfähigkeit, Trainingsplanung, postisometrisches Dehnen, Propriozeption, sportliche Leistung, Hyrox, Muskelverspannungen, Bewegungsapparatsanalyse, Trainingswissenschaft, Sit-and-Reach, sportliche Prävention
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines spezifischen Trainingsplans für eine Probandin, wobei die Schwerpunkte auf der Verbesserung der Beweglichkeit und der Koordination liegen.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Hausarbeit?
Die zentralen Themen sind die individuelle Trainingsplanung, die Durchführung funktioneller Beweglichkeitstests, die Anwendung verschiedener Dehntechniken sowie der Einsatz koordinativer Übungen zur Steigerung der Bewegungssicherheit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch eine strukturierte Planung unter Berücksichtigung der Ausgangssituation der Probandin, festgestellte Defizite im Bewegungsapparat gezielt zu minimieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Trainingsplanung verwendet?
Die Planung basiert auf einer initialen Anamnese, einer standardisierten Beweglichkeitstestung und der anschließenden Auswahl effektiver Trainingsmethoden wie dynamischem, statischem und postisometrischem Dehnen sowie propriozeptivem Koordinationstraining.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Neben der Auswertung der Personendaten und der Testergebnisse enthält der Hauptteil detaillierte Belastungsgefüge und Übungsbeschreibungen für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining sowie eine fundierte Literaturrecherche.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Trainingsplanung, Propriozeption und Dehnmethoden definieren.
Warum wird im Bereich Beweglichkeitstraining zwischen Ober- und Unterkörper differenziert?
Aufgrund der Testergebnisse, die deutliche Defizite im Unterkörper aufzeigten, während der Oberkörper bereits gut gedehnte Muskulatur aufwies, ist eine differenzierte methodische Herangehensweise für einen optimalen Trainingserfolg notwendig.
Warum spielt die propriozeptive Komponente eine so große Rolle im Koordinationstraining?
Die propriozeptiven Trainingsaspekte, wie sie durch Übungen auf dem Therapiekreisel oder dem Fitball vermittelt werden, sind ein wesentlicher Bestandteil der Sturz- und Verletzungsprophylaxe und erhöhen die Bewegungssicherheit der Probandin signifikant.
- Citation du texte
- Lena Kielhorn (Auteur), 2022, Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1280692