In der vorliegenden Projektarbeit wird die Relevanz des Employer Brandings mittels einer vergleichenden Analyse der beiden Automobilhersteller Audi und BMW vor dem Hintergrund des Recruiting 4.0 untersucht. Das Employer Branding ist die Art und Weise, wie ein Unternehmen als Arbeitgeber auf dem Arbeitgebermarkt wahrgenommen wird. Es unterteilt sich in das interne und externe Employer Branding, das mit verschiedenen Kommunikationsinstrumenten durchgeführt werden kann.
Alle Erkenntnisse der Ausarbeitung wurden durch das Anwenden einer Dokumentenanalyse erlangt. Hierzu wurden verschiedene Quellen wie Studienergebnisse und Internetquellen herangezogen, um BMW und Audi miteinander zu vergleichen. Die Analyse hat ergeben, dass sowohl Audi als auch BMW aktiv auf ähnliche Weise Employer Branding betreiben. Beide werben mit Aspekten wie z.B. Arbeitsplatzsicherheit, Zukunftstechnologien, Internationalität und Interesse für junge Mitarbeiter.
Die Tatsache, dass zwei renommierte Unternehmen wie BMW und Audi verstärkt Employer Branding betreiben, verdeutlicht seine Relevanz. Dies führt wiederum dazu, dass auch andere Konkurrenten in der Automobilindustrie sich aktiv mit dem Employer Branding beschäftigen, um ihre Mitarbeiter zu binden und neue Mitarbeiter rekrutieren zu können.
Des Weiteren ist das Employer Branding auch vor dem Hintergrund vom Recruiting 4.0 besonders wichtig. Durch die Digitalisierung ist die jüngere Generation vermehrt auf neuen Kanälen wie beispielsweise auf Social Media unterwegs. Der erfolgreiche Auftritt der Automobilhersteller auf diesen Plattformen ist notwendig, um diese Gruppen zu erreichen und die jungen Talente für sich gewinnen zu können.
Inhaltsverzeichnis
1. Zusammenfassung
2. Einleitung
2.1 Beschreibung des Themas
2.2 Fragestellungen und Untersuchungen zum Thema
2.3 Zusammenhang zum Hauptthema
3. Employer Branding
3.1 Definition
3.2 Instrumente und Maßnahmen des Employer Brandings
4. Methodik
5. Empirie
5.1 Studienergebnisse bezüglich der Arbeitgebermarken
5.2 Die Arbeitgebermarke Audi
5.3 Die Arbeitgebermarke BMW
5.4 Vergleich der Arbeitgebermarken Audi und BMW
5.5 Bewertung der Untersuchung
6. Fazit
7. Themenbezogene Handlungsempfehlungen
8. Reflexion
Zielsetzung & Themen
Diese Projektarbeit untersucht die Relevanz des Employer Brandings für die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern vor dem Hintergrund des technologischen und demografischen Wandels sowie der Herausforderungen durch das Recruiting 4.0, unter besonderer Berücksichtigung der Automobilhersteller Audi und BMW.
- Theoretische Grundlagen des Employer Brandings und deren Kommunikationsinstrumente
- Analyse und Vergleich der Arbeitgebermarken von Audi und BMW
- Die Rolle der Digitalisierung und des Recruiting 4.0 bei der Personalgewinnung
- Bedeutung von Arbeitgeberrankings und Attraktivitätskriterien bei der Stellenwahl
- Handlungsempfehlungen zur strategischen Positionierung in der Automobilindustrie
Auszug aus dem Buch
Die Arbeitgebermarke Audi
Die in Abbildung 4 erwähnten Kriterien bei der Arbeitgeberwahl haben einen großen Einfluss auf die Beliebtheit des Arbeitgebers. Aus diesem Grund sind die Unternehmen bestrebt in diesen Bereichen attraktivere Konditionen anzubieten. Der Automobilhersteller Audi versucht aktuell durch Werbekampagnen neue Mitarbeiter anzulocken. Dabei geht das Unternehmen besonders innovativ vor. Um eine angenehme Arbeitsatmosphäre für Außenstehende zu assoziieren, wird der „langweilige“ Arbeitsalltag bei Audi mit interessanten Werbesprüchen verziert.
Slogans wie „Some call it work. We call it: passion.“ ersetzen das Wort „Arbeit“ mit „Leidenschaft“. Der Spaßfaktor am Arbeiten erhöht sich enorm, wenn man es leidenschaftlich macht. Werbekampagnen, die größtenteils aus kurzen Videos bestehen, werden in den Medien gezeigt. Audi nutzt diese Slogans, um Interesse bei den Zuschauern zu wecken. Die kurzen Clips suggerieren Zufriedenheit in der Arbeitswelt von Audi.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zusammenfassung: Dieses Kapitel gibt einen kompakten Überblick über die Zielsetzung, die methodische Vorgehensweise und die zentralen Erkenntnisse der vergleichenden Analyse.
2. Einleitung: Hier wird der theoretische und gesellschaftliche Rahmen dargelegt sowie die Forschungsfrage der Arbeit motiviert und präzisiert.
3. Employer Branding: Das Kapitel definiert den Begriff Employer Branding und stellt die instrumentelle Vielfalt sowie Maßnahmen für ein effektives Arbeitgeberimage vor.
4. Methodik: Es wird die Anwendung einer qualitativen Dokumentenanalyse als gewählte Forschungsmethode beschrieben.
5. Empirie: Dieser Hauptteil analysiert die Arbeitgebermarken von Audi und BMW anhand aktueller Studien sowie vergleichender Daten und bewertet diese.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Einschränkungen bezüglich der Datenlage zum internen Employer Branding.
7. Themenbezogene Handlungsempfehlungen: Aufbauend auf den Ergebnissen werden praxisnahe Empfehlungen für eine erfolgreiche Personalrekrutierung im digitalen Zeitalter abgeleitet.
8. Reflexion: Dieses Kapitel beleuchtet den Arbeitsprozess und die Erfahrungen der Verfasser im Verlauf des Projekts.
Schlüsselwörter
Employer Branding, Recruiting 4.0, Automobilindustrie, Audi, BMW, Arbeitgebermarke, Personalbeschaffung, Personalmanagement, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität, Kommunikationspolitik, Dokumentenanalyse, Zielgruppenansprache
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Bedeutung des Employer Brandings für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Automobilbranche, insbesondere im Kontext moderner Rekrutierungsmethoden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Aspekte der Arbeitgebermarkenbildung, der Vergleich spezifischer Arbeitgeberstrategien von Audi und BMW sowie die zunehmende Bedeutung digitaler Kanäle.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, die Relevanz des Employer Brandings zu analysieren und zu prüfen, inwieweit die Automobilhersteller Audi und BMW dieses strategisch zur Personalgewinnung einsetzen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Dokumentenanalyse, bei der Sekundärdaten, Studienergebnisse und Internetquellen ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der empirischen Untersuchung, dem detaillierten Vergleich von Audi und BMW sowie einer kritischen Bewertung des Einflusses von Employer Branding auf die Arbeitgeberwahl.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Employer Branding, Recruiting 4.0, Arbeitgeberattraktivität und die digitale Markenkommunikation in der Automobilindustrie.
Wie schneiden Audi und BMW in den Arbeitgeberrankings ab?
Laut den zitierten Studien belegen beide Unternehmen regelmäßig Spitzenplätze, wobei die Ergebnisse und die Wahrnehmung als Arbeitgeber stark durch Innovationskraft und mediale Präsenz geprägt sind.
Welche Rolle spielt die "Digitale Transformation" für die Arbeit?
Die Digitalisierung wird als treibende Kraft für das Recruiting 4.0 identifiziert, da sie Unternehmen dazu zwingt, neue, medienorientierte Wege in der Personalgewinnung zu gehen, um insbesondere die jüngere Generation zu erreichen.
- Quote paper
- Mirsad Boz (Author), 2021, Vergleich zweier Automobilunternehmen bezüglich der Relevanz des Employer Brandings im Recruiting 4.0, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1280897