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Die Zukunft der Wörterbücher. Print oder digital?

Titel: Die Zukunft der Wörterbücher. Print oder digital?

Seminararbeit , 2019 , 22 Seiten , Note: 1

Autor:in: Berna Üner (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Verwendung von gedruckten und digitalen Wörterbüchern gegenüberzustellen und geht der Frage nach, ob es eine Zukunft für Wörterbücher (in gedruckter Fassung) und so auch indirekt, ob es in der Zukunft noch Wörterbücher geben wird.

Um eine Antwort auf die Frage zu finden, muss zunächst das Fachvokabular definiert und zwischen den unterschiedlichen Formen eines Nachschlagewerkes unterschieden werden. Anschließend wird sich ein Überblick über die gegenwärtige Nutzung von Wörterbüchern im deutschsprachigen Raum verschafft und mithilfe von unterschiedlichen Studien analysiert, welche Wörterbuchform von wem (momentan und in der Zukunft) benutzt wird und zu welchem Zweck. Dies leitet auch zu der Frage, wie Wörterbücher beschaffen sein müssen, damit sie ihr Adressatenkreis überzeugen können und auch zukünftig ihren Zweck erfüllen können. Hier wird nicht nur auf Qualitätsmerkmale eingegangen, sondern auch digitale Wörterbücher mit gedruckten verglichen. Im Anschluss daran werden die unterschiedlichsten Suchoptionen und -techniken eines E-Wörterbuchs näher betrachtet. Abschließend werden Prognosen und Innovationen am Wörterbuchmarkt evaluiert. Hier wird auch diskutiert, welche bekannten Wörterbuchtypen es in Zukunft möglicherweise noch geben wird und welche neuen Erscheinungsformen vermutlich hinzukommen. Auf Basis dieser Überlegungen wird zum Schluss eine Antwort auf die anfangs formulierte Frage abgefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gedruckte Wörterbücher vs. Digitale Wörterbücher

2.1 Typen digitaler Wörterbücher

3. Zur gegenwärtigen Nutzung von Wörterbüchern

4. Qualitätsmerkmale von Wörterbüchern

4.1 Vergleich von digitalen und gedruckten Wörterbüchern

5. Suchen in Wörterbüchern

6. Innovationen und Zukunftsprognosen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen gedruckten und digitalen Wörterbüchern, um deren Zukunftsperspektiven in einer zunehmend digitalisierten Welt zu bewerten. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, ob und in welcher Form Wörterbücher trotz der Konkurrenz durch moderne Online-Technologien langfristig als Nachschlagewerke und Kulturgüter Bestand haben werden.

  • Gegenüberstellung von gedruckten und elektronischen Nachschlagewerken
  • Analyse der aktuellen Nutzerbedürfnisse und Konsumgewohnheiten
  • Evaluation von Suchstrategien und technischen Möglichkeiten im digitalen Raum
  • Untersuchung von Qualitätsmerkmalen und Verlässlichkeit digitaler Angebote
  • Diskussion über zukünftige Trends, Innovationen und neue Wörterbuchformen

Auszug aus dem Buch

Qualitätsmerkmale von Wörterbüchern

Allgemein lässt sich sagen, dass das Nachschlagen in digitalen Wörterbüchern einfacher, schneller und interaktiver erfolgt. So lassen sich aus den Suchanfragen oder Vorschlägen der Nutzer andere beziehungsweise neue Einträge finden. Dadurch kann man nicht nur tagesaktuelle Wortschöpfungen finden, so wie durch das Neologismen-Portal „Sprachnudel.de“, sondern auch zu verwandten Beiträgen kommen und sich vernetzen lassen (vgl. Schultze 2015).

Im Gegensatz zu Printwörterbüchern bieten sie einige Eigenschaften, die in gedruckter Form gar nicht möglich wären. Ein wichtiger Vorteil von digitalen Wörterbüchern besteht darin, dass sie keine Platzeinschränkungen haben, so dass sie weder die Informationen auf Papier komprimieren, noch auf Textverdichtung verzichten müssen. Dadurch wird den Anzeigen Flexibilität gewährleistet, zB. durch das Ein- und Ausblenden von bestimmten Informationskasten zum schnelleren Suchen, und macht das Ganze durchaus übersichtlicher und strukturierter (vgl. Schall 2007: 38).

Das macht sich auch bei der Suche nach Ausdrücken bemerkbar: Wenn man das Wort „Kartoffel“ im Online-Duden eingibt, wird deutlich, wie die Möglichkeiten der digitalen Aufbereitung von Wörterbucheinträgen ausgeschöpft werden können und wie vorteilhaft dies im Vergleich mit der gedruckten Ausgabe für den Benutzer ist. Selbst wenn der Begriff „Kartoffel“ sowohl in der mobilen (Duden online), als auch gedruckten Fassung des Duden Universalwörterbuchs (Duden 2006: 933) mehr oder weniger dieselben Informationen liefert, wirkt der Online-Eintrag deutlich übersichtlicher, leichter lesbar und ausführlich präsentiert. Dadurch hat er mehr Platz für Inhalte und kann auch bildliche Darstellungen inkludieren.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Wörterbuchnutzung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage zur Zukunft gedruckter versus digitaler Werke.

Gedruckte Wörterbücher vs. Digitale Wörterbücher: Es erfolgt eine begriffliche Abgrenzung und Definition beider Formate sowie eine erste Einordnung der technologischen Entwicklung.

Zur gegenwärtigen Nutzung von Wörterbüchern: Hier wird das tatsächliche Nutzungsverhalten anhand empirischer Studien im deutschsprachigen Raum analysiert.

Qualitätsmerkmale von Wörterbüchern: Dieses Kapitel vergleicht die Vorteile beider Formate in Bezug auf Suchkomfort, Datenpräsentation und inhaltliche Verlässlichkeit.

Suchen in Wörterbüchern: Es werden verschiedene technisch-methodische Suchstrategien behandelt, die digitale Wörterbücher von klassischen Printausgaben unterscheiden.

Innovationen und Zukunftsprognosen: Abschließend werden Expertenmeinungen und technologische Entwicklungen zusammengetragen, um einen Ausblick auf die zukünftige Gestaltung von Wörterbuchsystemen zu geben.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer Zusammenführung beider Formate bei gleichzeitiger Stärkung des Bewusstseins für qualitative Wörterbücher als Kulturgut.

Schlüsselwörter

Wörterbuch, Lexikografie, Digitalisierung, Printwörterbuch, Online-Nachschlagewerke, Benutzerforschung, Suchstrategien, Internet, Sprachwandel, Qualitätsmerkmale, Datenpräsentation, Sprachwissenschaft, Zukunft der Wörterbücher, Informationssuche, Wörterbuchmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der Wörterbuchlandschaft unter dem Einfluss der Digitalisierung und bewertet die Zukunftsaussichten von Print- gegenüber Digitalwörterbüchern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Vergleich von Druck- und Digitalformaten, die Analyse des tatsächlichen Nutzerverhaltens sowie die technische Optimierung von Suchprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob gedruckte Wörterbücher langfristig ihre Relevanz behalten oder vollständig durch digitale Alternativen verdrängt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien zur Wörterbuchbenutzung und zur Akzeptanz bei verschiedenen Nutzergruppen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der aktuellen Nutzung, einem Qualitätsvergleich, innovativen Suchtechnologien in E-Wörterbüchern sowie Experten-Prognosen für die Zukunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Wörterbuchbenutzung, Digitalisierung, Qualitätsstandards, Nachschlagesysteme, kollaborative Lexikografie und technologische Innovation.

Wie unterscheiden sich die Suchmethoden bei Print- und Digitalwörterbüchern?

Während bei Printausgaben die alphabetische Suche dominiert, ermöglichen digitale Systeme vielfältige Filteroptionen, Volltextsuche, Flexionsformenerkennung und die Verknüpfung mittels Hyperlinks.

Was bedeutet der Begriff "Retrodigitalisierung" in diesem Kontext?

Als retrodigitalisiert werden gedruckte Vorlagen bezeichnet, die nachträglich in digitale Formate überführt wurden, um sie leichter durchsuchbar und verfügbar zu machen.

Welche Bedeutung haben "multimediale Inhalte" für die Zukunft von Wörterbüchern?

Sie erlauben eine erweiterte Datenpräsentation durch Integration von Ton, Video und Animation, was komplexe Sachverhalte verständlicher macht, als es in gedruckter Form möglich wäre.

Warum ist die "inhaltliche Verlässlichkeit" ein kritisches Thema?

Da digitale Angebote oft schnelllebig sind oder Benutzerbeiträge enthalten, steht die wissenschaftliche Richtigkeit gegenüber redaktionell geprüften Printausgaben zur Debatte.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Zukunft der Wörterbücher. Print oder digital?
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Berna Üner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V1281005
ISBN (PDF)
9783346737144
ISBN (Buch)
9783346737151
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zukunft wörterbücher print
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Berna Üner (Autor:in), 2019, Die Zukunft der Wörterbücher. Print oder digital?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281005
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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