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Das Nachhaltigkeitsziel "Geschlechtergleichheit". Erhält es von der Bundesregierung geeignete Mittel zur Herstellung politischer Gerechtigkeit?

Título: Das Nachhaltigkeitsziel "Geschlechtergleichheit". Erhält es von der Bundesregierung geeignete Mittel zur Herstellung politischer Gerechtigkeit?

Trabajo Escrito , 2020 , 8 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Daniela S. (Autor)

Estudios de género
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In der folgenden Arbeit werde ich mich mit dem Thema der Geschlechtergleichheit beschäftigen und die Vorgehensweise zur Lösung der Konflikte genauer betrachten. Das Grundgerüst bilde ich durch eine Darstellung der aktuellen Situation anhand einer vorliegenden Studie. Im Anschluss möchte ich die einzelnen durch die Bundesregierung geplanten Maßnahmen hinsichtlich ihrer voraussichtlichen Wirksamkeit anhand von ausgewählten Gesichtspunkten evaluieren. Ein Werkzeug wird unter anderem der Abgleich mit Inhalten der Texte „Gerechtigkeit herstellen oder gegen Normierung angehen?“ von Patricia Purtschert sowie „Ökonomie der Geschlechterdifferenz“ von Margareta Kreimer und „Was ist Gerechtigkeit?“ von Hans Kelsen sein. Im Folgenden möchte ich die Frage erörtern: Enthält das von der Bundesregierung geplante Nachhaltigkeitsziel „Geschlechtergleichheit“ geeignete Mittel zur Herstellung politischer Gerechtigkeit?

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist ein universelles Menschenrecht. Im alltäglichen Leben werden weltweit Millionen von Frauen in Bezug auf Bildung und Gesundheitsversorgung heute noch diskriminiert. Zwar ist die rechtliche Gleichstellung bereits erreicht, dennoch gebe es immer noch Konflikte, an denen gearbeitet werden müsse. Diese Konflikte bis 2030 zu lösen, ist das Ziel der nachhaltigen Entwicklung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung - Gleichstellung als Konflikt

2 Definition und rechtliche Grundlage der Geschlechtergleichheit

3 Aktuelle Situation in Zahlen und Fakten

4 Betrachtung und Bewertung des Nachhaltigkeitsziels Geschlechtergleichheit

5 Schafft die Bundesregierung gerechte politische Gleichheit?

6 Resümee – Nachhaltigkeitsziele als guter Ansatz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch, ob das von der Bundesregierung definierte Nachhaltigkeitsziel zur Geschlechtergleichheit ein geeignetes Instrument zur Etablierung politischer Gerechtigkeit darstellt. Dabei wird analysiert, inwieweit die geplanten Maßnahmen theoretisch begründet und praktisch zielführend sind, um bestehende Diskriminierungen abzubauen.

  • Analyse der rechtlichen und gesellschaftlichen Grundlagen der Geschlechtergleichheit.
  • Auswertung aktueller statistischer Daten zur Situation der Gleichstellung in Deutschland.
  • Kritische Evaluation der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 im Hinblick auf ihre Wirksamkeit.
  • Vergleichende Betrachtung im Kontext politikwissenschaftlicher Gerechtigkeitstheorien.
  • Diskussion der Problematik von Normierungen und individuellen Unterschieden.

Auszug aus dem Buch

Betrachtung und Bewertung des Nachhaltigkeitsziels Geschlechtergleichheit

Der folgende Abschnitt befasst sich mit einer kritischen Auseinandersetzung über die Wirksamkeit des gesteckten Nachhaltigkeitsziels. Die Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sieht 17 globale Ziele bis 2030 vor. Darunter befindet sich das Nachhaltigkeitsziel 5 der Agenda 2030 „Geschlechtergleichheit“. Inhalt des Zieles ist, dass eine Gleichstellung von Frauen und Männer in der Gesellschaft bis 2030 verwirklicht wird. Unter anderem sollen die Diskriminierung sowie die Unterbindung sexueller Gewalt an Frauen in aller Form beseitigt werden. (vgl. Bundesregierung, Kein Datum). Konkret ist zudem geplant, Frauen gleichen Zugang zu Finanzen, Ressourcen sowie zu Gesundheitsleistungen zur Verfügung zu stellen. Ebenso spielt die Vereinbarkeit von Familie und Karriere insbesondere für Frauen eine zentrale Rolle. Deshalb fördert dieses Ziel unter anderem die Einsetzung von Frauen in Führungspositionen (vgl. Bundesregierung, Kein Datum). Margareta Kreimer bringt in Ihrem Werk „Ökonomie der Geschlechterdifferenz“ einen wesentlichen Punkt zur Sprache. Die Gleichstellung der Frau in Bezug auf gleiche Löhne bei gleicher Arbeitsleistung sowie Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt erfüllt zwar nominell das gesetzte Ziel, lässt aber die indirekte Diskriminierung außer Acht. Diese bedarf eine spezifische Förderung der benachteiligten Frau, um die Diskriminierung zu bekämpfen (vgl. Kreimer, 2009, S.276).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung - Gleichstellung als Konflikt: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert Gleichberechtigung als Menschenrecht und stellt die Forschungsfrage zur Eignung der Regierungsmaßnahmen.

2 Definition und rechtliche Grundlage der Geschlechtergleichheit: Es werden der Verfassungsauftrag aus Artikel 3 des Grundgesetzes und die Notwendigkeit einer gerechten Ressourcenverteilung erläutert.

3 Aktuelle Situation in Zahlen und Fakten: Anhand einer Studie von 2020 werden statistische Daten zu Diskriminierung, Gehaltsunterschieden und der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Gleichberechtigung präsentiert.

4 Betrachtung und Bewertung des Nachhaltigkeitsziels Geschlechtergleichheit: Dieser Teil setzt sich kritisch mit der Agenda 2030 auseinander und hinterfragt die Wirksamkeit nomineller Gleichstellungsziele gegenüber indirekter Diskriminierung.

5 Schafft die Bundesregierung gerechte politische Gleichheit?: Hier werden die Regierungsmaßnahmen mittels politischer Theorien, etwa von Patricia Putschert und Hans Kelsen, auf ihre Gerechtigkeit hin geprüft.

6 Resümee – Nachhaltigkeitsziele als guter Ansatz: Das abschließende Fazit bewertet die Regierungspläne als positive Rahmenbedingung, weist jedoch auf die Unzulänglichkeit bei der Berücksichtigung spezifischer individueller Unterschiede hin.

Schlüsselwörter

Geschlechtergleichheit, Nachhaltigkeitsziel, Politische Gerechtigkeit, Bundesregierung, Feminismus, Gleichberechtigung, Diskriminierung, Agenda 2030, Gender Pay Gap, Patricia Putschert, Hans Kelsen, Normierung, Gleichbehandlung, Geschlechterdifferenz, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wirksamkeit der von der Bundesregierung geplanten Nachhaltigkeitsziele zur Geschlechtergleichheit und deren Eignung zur Herstellung politischer Gerechtigkeit.

Welche Hauptthemenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen rechtliche Grundlagen, statistische Analysen der aktuellen Lage in Deutschland sowie eine theoretische Reflexion über Gleichheit und Gerechtigkeit.

Was ist die Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Autorin untersucht, ob das geplante Nachhaltigkeitsziel „Geschlechtergleichheit“ tatsächlich geeignete Mittel enthält, um politische Gerechtigkeit effektiv herzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der vorliegende Studien ausgewertet und die geplanten Maßnahmen der Politik kritisch anhand fachwissenschaftlicher Literatur und Gerechtigkeitstheorien diskutiert werden.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil evaluiert die Agenda 2030, diskutiert statistische Missstände und prüft die Regierungsmaßnahmen anhand der Theorien von Patricia Putschert und Hans Kelsen auf ihre normative Tragfähigkeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?

Zu den prägenden Begriffen zählen Geschlechtergleichheit, politische Gerechtigkeit, Diskriminierung und das Spannungsfeld zwischen formaler Gleichbehandlung und tatsächlicher individueller Differenz.

Auf welche Kritik stößt die Verwendung des "Mannes als Maßstab"?

Die Arbeit kritisiert, dass durch Gesetze, die den Mann zur Norm erheben, frauenspezifische Prozesse oder Bedürfnisse oft nur unzureichend als "Andere" abgebildet werden, anstatt echte Differenz zu würdigen.

Warum wird das Fazit zur Wirksamkeit der Ziele als "gemischt" bezeichnet?

Einerseits werden die Ziele als gute Rahmenbedingungen anerkannt, andererseits bemängelt die Autorin eine mangelnde messbare Wirksamkeit und die Vernachlässigung geschlechtsspezifischer Besonderheiten, die einer pauschalen Gleichbehandlung entgegenstehen.

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Detalles

Título
Das Nachhaltigkeitsziel "Geschlechtergleichheit". Erhält es von der Bundesregierung geeignete Mittel zur Herstellung politischer Gerechtigkeit?
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen
Calificación
1,0
Autor
Daniela S. (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
8
No. de catálogo
V1281159
ISBN (PDF)
9783346736956
Idioma
Alemán
Etiqueta
nachhaltigkeitsziel geschlechtergleichheit erhält bundesregierung mittel herstellung gerechtigkeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela S. (Autor), 2020, Das Nachhaltigkeitsziel "Geschlechtergleichheit". Erhält es von der Bundesregierung geeignete Mittel zur Herstellung politischer Gerechtigkeit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281159
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