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Gesundheitsprävention für Lehrer und Schüler einer Berufsschule. Reduzierung der arbeitsbedingten Stressbelastung

Titel: Gesundheitsprävention für Lehrer und Schüler einer Berufsschule. Reduzierung der arbeitsbedingten Stressbelastung

Projektarbeit , 2018 , 37 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nico Günther-Gottschalg (Autor:in)

Gesundheit - Stressmanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Projekt soll in einer Berufsschule die Reduzierung der arbeitsbedingten Stressbelastung bei Schülern als auch bei den Lehrkräften erreichen. Schule machen mit Gesundheit!

Bildung und Gesundheit sind zwei verschiedene Aspekte, die aber unabdingbar voneinander sind. Ein innovatives Konzept stellt die Gesundheitsförderung dar, wobei davon auszugehen ist, dass die Gesundheit eines jeden Einzelnen entsprechend von seinem sozialen Umfeld beeinflusst wird. Das soziale Umfeld definiert sich aus der Umgebung, in der ein Mensch lebt, welche ihn prägt bzw. er als eine Art Interaktion beeinflusst. Schulen zählen seit Jahren zu einem zentralen Handlungsfeld der Gesundheitsförderung. Eine gesundheitsfördernde Schule stellt nicht nur die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler in den Fokus, sie basiert mittlerweile auch auf der Lehrerschaft und deren Leistungsfähigkeit. An dieser Stelle setzt die setting-orientierte Gesundheitsprävention bei Lehrerinnen und Lehrern, als auch bei Schülerinnen und Schülern ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Problembetrachtung

3 Entwicklung der Fragestellung

4 Thema und Zielsetzung des Projektes

4.1 Thema des Projektes

4.2 Zielsetzung des Projektes

4.2.1 Grobziel

4.2.2 Feinziele

4.3 SMART – fünf Kriterien für ein gutes Ziel

5 Gesundheitspolitische Relevanz des Projektes

5.1 Gesundheitspolitische Relevanz zur Belastung am Arbeitsplatz

5.2 Gesundheitspolitische Relevanz zur Gesundheit von Mitarbeiter

5.3 Gesundheitspolitische Relevanz zur Mitarbeiterzufriedenheit

6 Stand der Forschung und Entwicklung

6.1 Darstellung der Belastungen des Lehrerberufes

6.1.1 Burnout

6.1.2 Supervision

6.3 Wissenschaftliche Modelle

6.3.1 Das Salutogenetische Modell nach Antonovsky

6.3.2 Das Resilienz Modell

7 Einschätzung der Realisierbarkeit und Strategien zur Akzeptanzsicherung

7.1 Einschätzung der Realisierbarkeit des Projektes

7.1.1 Überzeugung der Lehrerschaft über Nutzen

7.1.2 Problem Zeitmanagement

7.1.3 Finanzieller Aspekt

7.2 Strategien zur Akzeptanzsicherung

7.2.1 Aufzeigen von Problemen

7.2.2 Zeitmanagement

7.2.3 Finanzierung des Projektes

8 Durchführung

8.1 Arbeitspakete

9 Zeitplanung

10 Kostenplanung und Finanzierung

10.1 Zusammenfassung einzelner Arbeitspakete

11 Evaluation

12 Erwartbare Ergebnisse

12.1 Erwartbare Ergebnisse innerhalb der Schule

12.2 Erwartbare Ergebnisse außerhalb der Schule

13 Übertragbarkeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die psychische Belastung von Lehrkräften an einer Berufsschule innerhalb von 12 Monaten um 50 % zu reduzieren, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern und somit einen entlasteten Arbeitsalltag zu etablieren. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie Gesundheit gestärkt und arbeitsbedingter Stress im schulischen Kontext minimiert werden kann.

  • Gesundheitsprävention und -förderung im Setting Schule
  • Analyse psychischer Belastungsfaktoren im Lehrerberuf
  • Implementierung von Maßnahmen (Supervision, Zeitmanagement, Dienstplanoptimierung)
  • Evaluation von Gesundheitsressourcen durch wissenschaftliche Modelle wie das Salutogenese- und Resilienz-Modell

Auszug aus dem Buch

6.1.1 Burnout

Burnout wird meist als „Ausbrennen“ oder „Ausgebranntsein“ benannt und ist nach der ICD-10 Z73.0 definiert. Dilling beschreibt, dass dies nicht als Krankheit zu verstehen sei, sondern ein Problem in der Lebensbewältigung.

Aus Sicht des diagnostischen Verfahrens ist es schwierig das Burnout-Syndrom eindeutig nachzuweisen bzw. festzustellen, da die Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern nachweislich schwierig ist. Daher ist eine genau anamnestische Erfassung des betroffen unabdingbar. Bezugnehmend auf die Literatur finden sich Begriffe wie körperliche, soziale und psychische Probleme (Seiboth 2015).

Eine einheitliche Definition ist in der Literatur nicht zu finden, und daher nach ICD-10 mit folgenden Symptomen erfasst, z.B.:

Psychische Symptome wie: Aggression, Reizbarkeit, Angst, Erschöpfung

Körperliche Symptome wie: Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit

Verhaltenssymptome wie: Nervosität, familiäre Probleme, erhöhte Fehlzeiten

Einstellungsänderung wie: Gleichgültigkeit, Motivationsverlust am Arbeitsplatz

Freudenberger (1974), Cherniss (1980) und Maslach (1981) beschrieben in den ersten wissenschaftlichen Veröffentlichungen diese Problematik mit dem Hintergrund, dass Menschen die viel von sich und anderen erwarten und eine hohe Arbeitsbelastung erbringen, ein höheres Risiko haben ein Burnout zu erleiden (Seiboth 2015).

Die Sozialpsychologin Maslach bezog unter anderem Arbeitsbedingungen wie das Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen mit ein als Erklärung für das Burnout-Syndrom. Aus der Sicht Maslach bestehen auch Zusammenhänge zwischen dem Burnout-Syndrom und der belastenden Arbeit mit Menschen wie z.B. bei Lehrkräften. Zusammenfassend wird Burnout in der Wissenschaft mit „Zynismus“, emotionaler Erschöpfung und reduzierter Leistungsfähigkeit beschrieben (Seiboth 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Stressbelastung in der Bevölkerung sowie den Zusammenhang zwischen beruflichem Stress und dem individuellen Gesundheitszustand.

2 Problembetrachtung: Beleuchtet die Stressbelastung bei Schülern und Lehrkräften an Berufsschulen und betont die Notwendigkeit von Gesundheitsförderung in diesem Setting.

3 Entwicklung der Fragestellung: Formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Senkung psychischer Belastungen bei Lehrkräften sowie begleitende Fragen zur Motivationssteigerung und Prävention.

4 Thema und Zielsetzung des Projektes: Definiert das Ziel des Projekts, die psychische Belastung innerhalb eines Jahres um 50 % zu senken, und nennt spezifische Feinziele wie Dienstplanoptimierung.

5 Gesundheitspolitische Relevanz des Projektes: Analysiert die Bedeutung von BGF zur Bewältigung des demografischen Wandels sowie zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Bindung von Mitarbeitern.

6 Stand der Forschung und Entwicklung: Führt in die Belastungsfaktoren des Lehrerberufs ein und diskutiert Supervision, Burnout sowie Salutogenese- und Resilienz-Modelle.

7 Einschätzung der Realisierbarkeit und Strategien zur Akzeptanzsicherung: Erörtert Herausforderungen bei der Umsetzung, wie Widerstände durch Zeitnot, und schlägt Strategien wie eine engere Kommunikation vor.

8 Durchführung: Detailliert die konkreten Arbeitspakete, vom Kick-off-Meeting bis zur Implementierung von Supervision und Dienstplanänderungen.

9 Zeitplanung: Bietet eine tabellarische Jahresübersicht zur zeitlichen Einordnung der verschiedenen Projektschritte.

10 Kostenplanung und Finanzierung: Stellt die kalkulierten Ausgaben für Personal und Material den entsprechenden Arbeitspaketen gegenüber.

11 Evaluation: Beschreibt das methodische Vorgehen zur Messung des Projekterfolgs mittels Fragebögen zu Anfang, Mitte und Ende des Projektzeitraums.

12 Erwartbare Ergebnisse: Prognostiziert positive Effekte auf die Unterrichtsqualität, Motivation und Gesundheit, sowohl für die Schule als auch für die Lernenden.

13 Übertragbarkeit: Reflektiert die Schwierigkeiten einer direkten Übertragung auf andere Schulen und nennt Möglichkeiten zur Aufnahme in das Qualitätsmanagement-Handbuch.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Psychische Belastung, Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Lehrerberuf, Berufsschule, Burnout, Salutogenese, Resilienz, Arbeitszufriedenheit, Prävention, Schulqualität, Supervision, Zeitmanagement, Stressmanagement, Gesundheitsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein praxisorientiertes Projektkonzept „Gesunde Berufsschule“, um die psychische Stressbelastung von Lehrkräften und Schülern an einer Berufsschule strukturiert zu erfassen und langfristig zu senken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), die Identifikation schulischer Stressoren, wissenschaftliche Unterstützung durch psychologische Konzepte und die Optimierung schulischer Arbeitsabläufe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Reduzierung der psychischen Belastung bei Lehrkräften um 50 % innerhalb von zwölf Monaten, gekoppelt an die Frage, wie Gesundheit im schulischen Alltag nachhaltig gestärkt und gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden wissenschaftliche Modelle wie das Salutogenetische Modell nach Antonovsky und das Resilienz-Modell herangezogen, ergänzt durch eine quantitativ orientierte Evaluation mittels Fragebögen zu Beginn, zur Mitte und am Ende des Projektes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Problemanalyse, die gesundheitspolitische Relevanz, den aktuellen Forschungsstand, eine detaillierte Planung der Projektschritte (Arbeitspakete), eine Zeit- und Kostenplanung sowie eine Strategie zur Akzeptanzsicherung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Gesundheitsförderung, Psychische Belastung, BGF, Lehrergesundheit, Stressprävention, Projektmanagement und Lebensqualität.

Warum wird speziell das Salutogenese-Modell eingesetzt?

Dieses Modell unterstützt das Projekt bei der ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit und Krankheit, wobei nicht das Defizit im Vordergrund steht, sondern die Identifikation von Schutzfaktoren und Ressourcen, um Stressoren erfolgreich bewältigen zu können.

Wie soll das Problem des Zeitmangels bei Lehrkräften gelöst werden?

Das Projekt schlägt vor, Supervision und Teambesprechungen idealerweise innerhalb der regulären Arbeitszeit zu planen und den Dienstplan so anzupassen, dass Belastungsspitzen vermieden und Überstunden reduziert werden.

Welche Rolle spielt die hausinterne Psychologin?

Sie fungiert als Supervisorin, unterstützt die Lehrkräfte bei der Lösungsfindung für belastende Situationen und trägt dazu bei, die Projektkosten durch eine interne Lösung im Vergleich zu externen Beratern gering zu halten.

Wie wird der Erfolg des Projektes nach einem Jahr gemessen?

Der Erfolg wird durch eine Evaluation mittels eines Fragebogens (analog zur Ausgangsbefragung) gemessen, wobei zusätzlich betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie das Überstundenkonto und die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage als Gradmesser dienen.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesundheitsprävention für Lehrer und Schüler einer Berufsschule. Reduzierung der arbeitsbedingten Stressbelastung
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg
Note
1,0
Autor
Nico Günther-Gottschalg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
37
Katalognummer
V1281217
ISBN (PDF)
9783346736864
ISBN (Buch)
9783346736871
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitsprävention lehrer schüler berufsschule reduzierung stressbelastung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nico Günther-Gottschalg (Autor:in), 2018, Gesundheitsprävention für Lehrer und Schüler einer Berufsschule. Reduzierung der arbeitsbedingten Stressbelastung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281217
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Leseprobe aus  37  Seiten
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