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Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht

Parallelen zum außerschulischen Umgang mit Künsten und methodischen Grundlagen

Título: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht

Trabajo Escrito , 2017 , 7 Páginas

Autor:in: Bianca Butterweck (Autor)

Didáctica - Filología alemana
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In dieser Arbeit werden verschiedene handlungs- und produktionsorientierte Verfahren für den Deutschunterricht präsentiert. Die Relevanz des Gebrauchs handlungs- und produktionsorientierter Methoden für den Deutschunterricht wird in Bezugnahme zu dem außerschulischen Umgang mit Künsten verdeutlicht. Anschließend werden unterschiedliche methodische Grundtypen und konkrete Möglichkeiten der Umsetzung dieser anhand von Beispielen für die Verwendung im Deutschunterricht vorgestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Parallelen zum außerschulischen Umgang mit Künsten

3.1. Methodische Grundtypen: Vom Fragment zum Text

3.2. Methodische Grundtypen: Vom Original zur Transformation

3.3. Methodische Grundtypen: Körperliche, visuelle und musikalische Ausdrucksformen

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts und stellt Parallelen zu außerunterrichtlichen künstlerischen Praktiken her. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine stärkere Einbindung kreativer Methoden die Motivation und Begeisterung für literarische Texte bei Schülern gefördert werden kann, wobei ein besonderer Fokus auf der Balance zwischen emotionalem Zugang und kognitiver Analyse liegt.

  • Grundlagen des handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterrichts
  • Vergleich von Unterrichtsmethoden mit künstlerischen Restaurations- und Transformationsprozessen
  • Einsatz von Lückentexten und fragmentarischen Verfahren zur Texterschließung
  • Methodik der Adaption: Vom Original zum eigenen Text
  • Integration von körperlichen, visuellen und musikalischen Ausdrucksformen in den Literaturunterricht

Auszug aus dem Buch

3.1. Methodische Grundtypen: Vom Fragment zum Text:

Die Autoren führen eine Methode an, die sich zwischen Wiederherstellung und Transformation bewegt. Den Schüler/innen wird dabei ein fragmentarischer Text oder ein Gedicht vorlegt und diese sollen die Leerstellen selbstständig, ohne das entsprechende Gedicht oder den Text zu kennen, ausfüllen. Bei dieser Aufgabenstellung können die Schüler/innen sowohl ihre poetischen, als auch ihre realen Erfahrungen einfließen lassen. Jeder kommt zu anderen Ergebnissen und hat sich von den vorgegebenen Elementen des Textes leiten lassen, aber auch Eigenes hinzugefügt. Diese Operation befürworten die Autoren mit der Begründung, dass den Schüler/innen hierdurch die Besonderheiten eines Textes oder Gedichts wesentlich stärker auffallen. Meistens entspricht das Original nicht den Vorstellungen der Schüler/innen, was zu Überraschung, Irritation, oder auch Wut führen kann. Dies sind aber alles wünschenswerte Reaktionen, da sich dadurch die Interpretationsdiskurse verstärken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Entwicklung des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts als Reaktion auf traditionelle Lehrmodelle mit dem Ziel, die Lernmotivation zu steigern.

2. Parallelen zum außerschulischen Umgang mit Künsten: Darstellung der Analogie zwischen künstlerischen Praktiken (Restauration und Transformation) und literaturdidaktischen Verfahren.

3.1. Methodische Grundtypen: Vom Fragment zum Text: Untersuchung der Methode des Lückentext-Ausfüllens als Mittel, um Schüler zur aktiven Auseinandersetzung mit literarischen Besonderheiten anzuregen.

3.2. Methodische Grundtypen: Vom Original zur Transformation: Analyse von Verfahren zur Textadaption, bei denen Schüler durch eigenes Schreiben ein intensiveres Verständnis für ein Originalwerk entwickeln.

3.3. Methodische Grundtypen: Körperliche, visuelle und musikalische Ausdrucksformen: Erörterung der Einbeziehung non-verbaler Sinne und künstlerischer Darstellungsweisen zur kreativen Texterschließung.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Methodenvielfalt unter Betonung der notwendigen Kombination mit traditionellen Unterrichtsformen und der Anpassung an den Entwicklungsstand der Lernenden.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Literaturdidaktik, Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht, Transformation, Restauration, Kreativität, Texterschließung, Schülermotivation, Romantik, Gedichtanalyse, Adaption, ästhetische Erziehung, Unterrichtsmethoden, Sinnliche Wahrnehmung, Deutschunterricht, Literaturvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Anwendung des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts, der als Alternative zu starren, traditionellen Modellen konzipiert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen zählen die Motivation durch kreative Methoden, der Vergleich von fachdidaktischen Ansätzen mit außerschulischen Kunsttechniken sowie verschiedene methodische Zugänge wie Transformation, Fragmentarbeit und multimodale Ausdrucksformen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Hauptziel ist aufzuzeigen, wie Schüler durch aktives und kreatives Handeln einen emotionalen und tieferen Zugang zu literarischen Werken finden, anstatt lediglich zu passiven Interpretationen gedrängt zu werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Erläuterung herangezogen?

Es werden didaktische Konzepte der Literaturwissenschaft (insb. Haas, Menzel und Spinner) analysiert, durch konkrete Beispiele – wie Joseph von Eichendorffs "Frühlingsnacht" oder Gino Chiellinos "Die Heimat" – illustriert und auf ihre Eignung im Unterricht diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analogie zu Kunstpraktiken und die Vorstellung dreier spezifischer methodischer Grundtypen: das Arbeiten mit Textfragmenten, die Transformation von Originaltexten und die Nutzung körperlich-visuell-musikalischer Ausdrucksmittel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?

Zentrale Begriffe sind handlungsorientierter Unterricht, ästhetische Bildung, kreative Texterschließung und didaktische Methodenvielfalt.

Wie kann das Ausfüllen von Leerstellen in einem Gedicht interpretatorisch genutzt werden?

Durch die Konfrontation mit einem lückenhaften Text werden Schüler angeregt, eigene poetische Erfahrungen einzubringen, was zu produktiven Irritationen und intensiven Diskursen über das Original führt.

Warum ist laut der Arbeit die Kombination aus traditionellen und neuen Methoden wichtig?

Die Autorin betont im Fazit, dass kreative Methoden allein nicht ausreichen; erst in Verbindung mit traditionellen Unterrichtsformen können sie ihre volle Wirkung entfalten und zum kognitiven Lernzuwachs führen.

Final del extracto de 7 páginas  - subir

Detalles

Título
Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht
Subtítulo
Parallelen zum außerschulischen Umgang mit Künsten und methodischen Grundlagen
Universidad
University of Wuppertal
Curso
Literaturvermittlung: Konzepte und Methoden
Autor
Bianca Butterweck (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
7
No. de catálogo
V1281538
ISBN (PDF)
9783346739841
Idioma
Alemán
Etiqueta
Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bianca Butterweck (Autor), 2017, Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281538
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