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Auslöser und Herausforderungen der Digitalisierung. Begriff, Hintergründe, Einflussgebiete

Título: Auslöser und Herausforderungen der Digitalisierung. Begriff, Hintergründe, Einflussgebiete

Trabajo de Seminario , 2022 , 20 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Martin Graf-Ziller (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
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Das Ziel der Arbeit besteht darin, den Begriff der Digitalisierung theoriegeleitet herauszuarbeiten und zu definieren. Dabei werden auch Auslöser von Digitalisierung aufgezeigt und diskutiert. Des Weiteren werden in dieser Arbeit typische Herausforderungen von Digitalisierung anhand verschiedener Branchen der Wirtschaft und Bereichen der Gesellschaft veranschaulicht. Die sich bei den typischen Herausforderungen von Digitalisierung ergebenden Konsequenzen sowie deren Adressierung werden hierbei ebenfalls dargelegt. Die exakte technische Umsetzung von Digitalisierung in Unternehmen und in der Gesellschaft wird in dieser Arbeit allerdings nicht behandelt, da die technische Umsetzung von Digitalisierung sehr komplex und individuell gestaltet ist und somit weit über den Umfang dieser Arbeit hinausgehen würde.

Die globale Vernetzung und die technologischen Veränderungen tragen so auch zu einem sich intensivierenden Wettbewerb unter vielen Unternehmen bei. Gleichzeitig ergeben sich durch die Digitalisierung von Prozessen und Dienstleistungen auch neue Potenziale beispielsweise zur Steigerung der Kundenzufriedenheit. So beobachten 71 Prozent der befragten Unternehmen in der Bitkom-Studie namens Bitkom Digital Office Index 2020 eine gestiegene Kundenzufriedenheit seit der Einführung digitaler Lösungen. Für Unternehmen ohne Digitalisierungsstrategien könnten somit Wettbewerbsnachteile entstehen gegenüber Unternehmen mit Digitalisierungsstrategien. Die Bedeutung der Digitalisierung gewinnt zudem gerade auch im Zuge der Corona-Pandemie weiter an Bedeutung. Hierbei findet eine zunehmende Digitalisierung von Büro- und Verwaltungsprozessen in Unternehmen und Behörden weiter statt. Die Digitalisierung betrifft somit nicht nur deren Mitarbeiter, sondern so auch die Gesellschaft als Ganzes. Die mit der Digitalisierung einhergehenden, umfassenden und tiefgreifenden Veränderungen in der Wirtschaft und in der Gesellschaft machen somit eine nähere Untersuchung der Hintergründe, der Auswirkungen sowie des Begriffes der Digitalisierung erforderlich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangsituation

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2. Begriff und Auslöser der Digitalisierung

2.1 Technische Betrachtungsweise

2.2 Betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise

2.3 Industrie 4.0

2.3.1 Digitale Transformation

2.3.2 Kompetenzen und Einordnung

2.4 Begriffsdefinition Digitalisierung

2.5 Auslöser der Digitalisierung

3. Herausforderungen Digitalisierung

3.1 Wirtschaft

3.1.1 Finanzbranche

3.1.2 Wohn- und Einrichtungsbranche

3.2 Gesellschaft

4. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, den Begriff der Digitalisierung theoriegeleitet zu definieren, die zentralen Auslöser zu identifizieren und die damit verbundenen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definition der Digitalisierung (technisch und betriebswirtschaftlich)
  • Konzept der Industrie 4.0 und digitale Transformation
  • Herausforderungen in der Finanz- sowie der Wohn- und Einrichtungsbranche
  • Soziale Risiken und Auswirkungen auf die Gesellschaft
  • Strategien zur Bewältigung von Widerständen und Qualifikationsdefiziten

Auszug aus dem Buch

2.1 Technische Betrachtungsweise

Eine exakte und einheitliche Definition des Begriffs der Digitalisierung geht aus der Literatur nicht hervor und wird daher in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. So lässt sich Digitalisierung beispielsweise aus einer rein technischen Sicht heraus definieren, oder eben auch aus einer rein ökonomischen Sicht. Aus rein technischer Sicht findet Digitalisierung bei der Transformation analoger Informationen in Binärzeichen, auch Binary Digits genannt, statt. Diese Transformation wurde erstmals von Gottfried Wilhelm Leipzig entwickelt und durchgeführt. Dabei transformierte er arabische Zahlen in aus Binärzeichen bestehenden Binärcodes. Auf diese Weise kann beispielsweise die Zahl 26 als Binärzahl 11010 dargestellt werden (vgl. Vogelsang 2010, S. 7f). Die so aus der Transformation analoger Informationen entstehenden und aus Binärzeichen bestehenden Binärcodes bilden die technische Grundlage der Digitalisierung. Zudem können durch logische Verknüpfungen von Binärcodes komplexere Informationen errungen werden. Der Binärcode stellt somit die Basis für den Austausch und die Verarbeitung von digitalen Informationen in der heutigen Zeit und in den nächsten Jahrzehnten dar (vgl. Wolan 2020, S. 191f).

Informationen sind hierbei Daten, die in eine für den Menschen verwendbare, interpretierbare und nützliche Form strukturiert wurden. Daten sind hingegen unstrukturierte, rohe Fakten, die Ereignisse und Zustände beispielsweise in einem Unternehmen und im Unternehmensumfeld wiederspiegeln (vgl. Laudon, Laudon & Schoder 2016, S. 15-17). Ein Beispiel hierfür stellen die Handscanner in einem Warenlager dar, die eine Vielzahl an Datenelementen wie beispielsweise Artikelnummern und Anzahl der Artikelentnahme erfassen. Diese Daten können dann sinnvoll zu Informationen aggregiert werden, wie etwa beispielsweise die Umschlagshäufigkeit eines bestimmten Artikels pro Monat im Lager. Weitergehend ist für Digitalisierung auch Rechenleistung, verfügbarer Speicherplatz und verfügbare Bandbreite erforderlich, damit ein vernetzter Austausch von Informationen stattfinden kann. Die Speicherung von Informationen in digitaler Form stellt zudem eine Grundvoraussetzung der Digitalisierung dar. Der technologische Fortschritt und die damit einhergehende Zunahme von Rechenleistung, Speicherplatz und Bandbreite bei sinkenden Kosten pro Einheit begünstigen aus technischer Sicht somit eine Zunahme der Digitalisierung (vgl. Becker et al. 2020, S. 14).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Vernetzung von Computersystemen und den damit verbundenen Digitalisierungstrend in Wirtschaft und Gesellschaft.

2. Begriff und Auslöser der Digitalisierung: Dieses Kapitel erörtert technische und betriebswirtschaftliche Sichtweisen, definiert den Begriff und identifiziert Treiber wie technologischen Fortschritt und Kriseneinflüsse.

3. Herausforderungen Digitalisierung: Hier werden spezifische Risiken wie Cybersicherheit in der Finanzwelt, Change-Management in der Wohnbranche und soziale Auswirkungen auf ältere Gesellschaftsgruppen analysiert.

4. Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Schlussbetrachtung resümiert die theoretischen Erkenntnisse und betont, dass die Digitalisierung ein anhaltender, tiefgreifender Prozess mit Chancen und Risiken ist.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Industrie 4.0, Digitale Transformation, Binärcode, Informations- und Kommunikationstechnik, Wertschöpfung, Finanzbranche, Change-Management, Cybersicherheit, Soziale Risiken, Innovationszeit, Wettbewerbsvorteil, Datensicherheit, Vernetzung, Qualifikationsbedarf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Digitalisierung als umfassendes Phänomen, wobei sie den Begriff theoretisch einordnet und die praktische Relevanz sowie die Herausforderungen für Unternehmen und Gesellschaft aufzeigt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die technologische Basis, die ökonomische Transformation durch Industrie 4.0, branchenspezifische Herausforderungen und die gesellschaftlichen Folgen des digitalen Wandels.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist, den Begriff Digitalisierung fundiert zu definieren, deren Auslöser darzustellen und typische Herausforderungen sowie deren Bewältigungsmöglichkeiten in verschiedenen Wirtschaftszweigen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoriegeleitete Arbeit, die durch die Analyse von Fachliteratur, Studien und branchenspezifischen Fallbeispielen zu einer systematischen Einordnung der Thematik führt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung (einschließlich Industrie 4.0) und eine Untersuchung der Herausforderungen in der Finanz- sowie der Wohn- und Einrichtungsbranche.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Industrie 4.0, Change-Management, Cybersicherheit, Wettbewerbsvorteile und soziale Risiken.

Inwiefern beeinflusst die Corona-Pandemie die Digitalisierung laut der Arbeit?

Die Arbeit identifiziert die Pandemie als externen Auslöser, der insbesondere die Verlagerung in das Homeoffice und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen beschleunigt hat.

Warum ist das Change-Management für Digitalisierungsprojekte so wichtig?

Change-Management ist entscheidend, um innere Widerstände bei Mitarbeitern, wie etwa Verlustängste oder Skepsis gegenüber neuen Abläufen, durch Kommunikation und Partizipation abzubauen.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Auslöser und Herausforderungen der Digitalisierung. Begriff, Hintergründe, Einflussgebiete
Universidad
(International University of Applied Sciences)
Calificación
2,0
Autor
Martin Graf-Ziller (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
20
No. de catálogo
V1282163
ISBN (Ebook)
9783346739209
ISBN (Libro)
9783346739216
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digitalisierung Industrie 4.0 Big Data Business Intelligence Methoden Data Lake Technologie digital
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Graf-Ziller (Autor), 2022, Auslöser und Herausforderungen der Digitalisierung. Begriff, Hintergründe, Einflussgebiete, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1282163
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