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Chancen und Grenzen von Home Education. Kann die Schule als Institution vollständig durch Home Education ersetzt werden?

Titel: Chancen und Grenzen von Home Education. Kann die Schule als Institution vollständig durch Home Education ersetzt werden?

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Samantha Voit (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit folgenden Fragen soll sich in dieser Arbeit auseinandergesetzt werden: Wo liegen die Vorteile von Home Education? Wo entstehen Nachteile für Kinder, die zu Hause unterrichtet werden? Wäre es möglich, die Schule durch Home Education als alternative Bildungsoption zu ersetzen?

Dafür werden zu Beginn Funktionen der Schule analysiert, um später bessere Vergleiche zwischen Unterricht an einer Schule und Unterricht zu Hause zu ziehen. Anschließend wird der Begriff „Home Education“ geklärt sowie andere mögliche Bezeichnungen aufgezeigt. Es erfolgt eine Analyse von Chancen und Grenzen von Home Education. Es werden verschiedene Aspekte gegenübergestellt und diskutiert.

Nach der Diskussion von Chancen und Risiken von Home Education wird abschließend Home Education als alternative Bildungsoption diskutiert und analysiert, welche Aspekte theoretisch notwendig wären, um dies möglich zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Funktionen der Schule

2.1. Gesellschaftliche Funktionen

2.2. Die Schule als pädagogische Institution

3. Home Education

3.1. Begriffsklärung Home Education

3.2. Chancen und Risiken von Home Education

3.3. Home Education als alternative Bildungsoption

4. Fazit

5. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen von Home Education als alternative Bildungsform zur staatlichen Schulpflicht. Dabei wird analysiert, ob und unter welchen Bedingungen Bildung zu Hause die gesellschaftlichen und pädagogischen Funktionen der Schule ersetzen könnte, wobei insbesondere die Qualität der Vermittlung sowie soziale Aspekte wie Peergroup-Kontakte kritisch betrachtet werden.

  • Vergleich zwischen den Funktionen staatlicher Schulen und häuslicher Bildung
  • Analyse der fachlichen und pädagogischen Anforderungen an Lehrpersonen
  • Diskussion über die Relevanz sozialer Kompetenzen und den Einfluss der Peergroup
  • Untersuchung notwendiger gesetzlicher und struktureller Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.2. Chancen und Risiken von Home Education

In der Corona Pandemie mussten sich Lehrer*, Schüler* und Eltern auf Distanzunterricht einstellen. Auch wenn Distanzunterricht nicht dasselbe wie Home Education ist, hat dies bei vielen zu Überlegungen und Diskussionen in diesem Bereich geführt. Bei dem Thema Home Education gibt es klare Meinungsverschiedenheiten und in diesem Teil der Hausarbeit soll analysiert werden, wo die Vor- und wo die Nachteile von Home Education liegen um anschließend beurteilen zu können, ob dies als mögliche alternative Bildungsoption betrachtet werden kann oder nicht.

Wenn man von Home Education spricht, bedeutet dies dass man von Kindern spricht, die zuhause von den Eltern oder selten auch von anderen Familienmitgliedern oder Bekannten unterrichtet werden. Die Lehrperson ist in diesem Fall also keine ausgebildete Lehrperson, sondern eine Person die den Unterricht an dieser Stelle übernimmt. Hier besteht ein erstes Problem. Nach Kiper und Mischke (2006:9) gehört zur beruflichen Kompetenz von Lehrkräften das Unterrichten. Diese Kompetenz erarbeiten sich Lehrkräfte im Laufe des Studiums, bei diversen Praktika und durch das Referendariat. Sie eignen sich in dieser Zeit theoretisches Wissen, empirisches Wissen und Wissen über Einwirkungsmöglichkeiten als Grundlage von Handlungskompetenz an.

Lehrkräfte sind Experten in ihren studierten Fächern und haben auch gelernt, dieses pädagogisch sinnvoll weiterzugeben. Das haben die meisten Eltern natürlich nicht. Außer sie sind selbst Lehrer*. Die Eltern sind deshalb in der Regel nicht qualifiziert genug, um einen Lehrer* zu ersetzen, denn neben dem fachlichen Wissen fehlt ihnen besonders das allgemeine pädagogische Wissen, welches nach Leuchter (2009:29) das „fachübergreifende pädagogische Wissen der Lehrperson“ umfasst. Das sogenannte „Curriculare Wissen“, welches das Wissen der Lehrperson über den Lehrplan und über Materialien und Lehrbücher umfasst, die den Unterricht unterstützen, können sich die Eltern natürlich in gewisser Weise aneignen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung bildet den Kontext für die Arbeit, indem sie die Herausforderungen des Distanzunterrichts während der Corona-Pandemie als Anlass nimmt, das umstrittene Thema der Schulpflicht und häuslichen Bildung in Deutschland zu erörtern.

2. Funktionen der Schule: Dieses Kapitel erläutert die gesellschaftlichen und pädagogischen Kernaufgaben der Schule, um eine theoretische Grundlage für den anschließenden Vergleich mit häuslichen Bildungsansätzen zu schaffen.

3. Home Education: Das Hauptkapitel analysiert den Begriff Home Education, diskutiert die Vor- und Nachteile hinsichtlich Unterrichtsqualität und sozialer Entwicklung und beleuchtet die notwendigen Voraussetzungen für eine legale Integration als Bildungsalternative.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Home Education unter aktueller Rechtslage keine gleichwertige Alternative zur Schulpflicht darstellt, da essenzielle strukturelle und pädagogische Standards nicht gewährleistet sind.

5. Quellen: Das Quellenverzeichnis dokumentiert die für die Untersuchung herangezogene wissenschaftliche Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Home Education, Schulpflicht, Hausunterricht, Bildungsansatz, Lehrkompetenz, Schulfunktionen, pädagogische Institution, soziale Kompetenz, Peergroup, Distanzunterricht, individuelle Förderung, Bildungspolitik, Lehrplan, Schulentwicklung, häusliches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Debatte um Home Education in Deutschland und untersucht kritisch, welche Chancen und Risiken dieser Bildungsansatz im Vergleich zum staatlichen Schulsystem bietet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Funktionen der Schule für die Gesellschaft, die pädagogische Qualifikation von Eltern als Lehrpersonen sowie der Einfluss des sozialen Umfelds und der Peergroup auf die kindliche Entwicklung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Kernfrage nach, ob die Schule als Institution vollständig durch Home Education ersetzt werden kann oder ob dies aufgrund struktureller und pädagogischer Faktoren nicht möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse basiert, um die Vor- und Nachteile von häuslichem Unterricht gegenüber dem schulischen Unterricht gegenüberzustellen und zu diskutieren.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an professionelle Lehrkräfte, die fehlende Vergleichbarkeit sozialer Interaktionen bei Home Education und die notwendigen gesetzlichen Änderungen für eine alternative Bildungsoption.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?

Wesentliche Begriffe sind Schulpflicht, pädagogische Institution, individuelle Förderung, soziale Kompetenzentwicklung, Lehrplanstabilität und Bildungsqualität.

Warum wird die Rolle der Lehrperson im Kontext häuslicher Bildung besonders kritisch betrachtet?

Weil Lehrkräfte an Schulen über spezifisches fachdidaktisches und pädagogisches Wissen verfügen, das Eltern in der Regel fehlt, was die professionelle Qualität des Unterrichts zu Hause in Frage stellt.

Welche Rolle spielt die Peergroup für die Autorin in diesem Kontext?

Die Peergroup wird als unverzichtbarer Ort zur Ausbildung sozialer Kompetenzen und für den Umgang mit Konflikten angesehen, der bei Home Education bauartbedingt weitgehend fehlt.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Legalisierung von Home Education?

Das Fazit lautet ablehnend, da zum aktuellen Zeitpunkt die notwendigen gesetzlichen und inhaltlichen Rahmenbedingungen fehlen, um die Gleichheit und Qualität der Bildung aller Kinder sicherzustellen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chancen und Grenzen von Home Education. Kann die Schule als Institution vollständig durch Home Education ersetzt werden?
Veranstaltung
Theorie des Unterrichts
Note
1,7
Autor
Samantha Voit (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1282380
ISBN (eBook)
9783346747662
ISBN (Buch)
9783346747679
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulpädagogik Theorie des Unterrichts Homeschooling Lernen ohne Lehrer Corona Pandemie Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Samantha Voit (Autor:in), 2021, Chancen und Grenzen von Home Education. Kann die Schule als Institution vollständig durch Home Education ersetzt werden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1282380
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Leseprobe aus  17  Seiten
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