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Market Based View in der Strategieforschung

Grundlagen, Anwendung, Kritik und Status Quo

Title: Market Based View in der Strategieforschung

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 27 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Verena Keller (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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„Sometimes we need to remind ourselves exactly what competition is all about. Like Pete Rose, who said simply: ‘Sombody’s gotta win and somebody’s gotta lose – and I believe in letting the other guy lose.’“ – Ed Kitrell (www.zitate.de, 09.04.2009)
Dieses Zitat von Ed Kitrell beschreibt die Quintessenz des Strategischen Manage-ments, denn das Ziel jeder Strategie ist es zu gewinnen (vgl. Grant 2008, S.4). Dabei geht es vor allem darum wie Unternehmen gegenüber den Wettbewerbern erfolgreich bestehen können. „Das Strategische Management hat das Ziel, die Überlebensfähigkeit von Unternehmen durch eine aktive und zielgerichtete Steuerung ihrer langfristigen Evolution zu sichern“ (Buhmann 2006, S.13). Damit das Unternehmen den Prozess der natürlichen Selektion als überlegene Spezies, basierend auf dem evolutionstheoretischem Grundprinzip des ökonomischen Wandels (vgl. Nelson/Winter 1982, S.9) erfolgreich durchlaufen kann, bedarf es konkreter Handlungsmodelle. Hierfür wurden vielfältige Ansätze, Modelle und Theorien empirisch diskutiert und praktisch angewandt. In dieser Arbeit wird auf eine spezielle Strategie, die Wettbewerbsstrategie eingegangen. Denn laut Porter ist die „[c]ompetitive strategy […] the search for a favorable competitive position in an industry, the fundamental arena in which competition occurs.” (Porter 1985, S. 1). Michael Porter war es auch, der durch diese Sichtweise die Grundlage für einen bahnbrechenden Ansatz, dem Market Based View, im Strategischen Management legte.
Diese Arbeit behandelt die Grundlagen des MBV und zeigt seine praktische Umsetzung am Beispiel der Musikindustrie. Dabei werden auch die Grenzen des Market Based Views aufgezeigt und die Kritik des Modells erläutert. Zusätzlich wird die wesentliche Gegenströmung, der Ressource – Based – View, sowie zwei weitere Ansätze kurz dargestellt. Abschließend wird die aktuelle Forschungsdiskussion bezüglich des Market Based Views dargestellt und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Grundlagen des Market Based View

2.1 Entstehung und Entwicklung aus der Industrieökonomie

2.2 Grundkonzept des Market Based View nach Porter: Die fünf Wettbewerbskräfte

2.2.1 Basis der fünf Wettbewerbskräfte: Die Branchenstrukturanalyse

2.2.2 Die fünf Wettbewerbskräfte

2.2.3 Drei Strategietypen nach Porter zum erfolgreichen Bestehen in der Branche

3 Anwendungsgebiete des Market Based Views

3.1 Implementierung der generischen Wettbewerbsstrategie nach Porter

3.1.1 Wertkette

3.1.2 Activity Mapping

3.2 Musikindustrie

3.2.1 Branchenanalyse und Marktentwicklung in der Musikindustrie

3.2.2 Online – Musikangebot der traditionellen Musikindustrie

3.2.3 Rivalität unter gegenwärtigen Wettbewerbern

3.2.4 Potenzielle neue Konkurrenten und Markteintrittsbarrieren

3.2.5 Verhandlungsmacht der Musiker

3.2.6 Bedrohung durch Substitutionsgüter und –dienstleistungen

3.2.7 Verhandlungsmacht der Abnehmer

4 Kritik und Alternativen zum Market Based View

4.1 Der Ressource Based View

4.3 Evolutionstheoretischer Ansatz

4.4 Hyperwettbewerb

5 Status Quo

5.1 Aktuelle Forschungsdiskussionen

5.2 Voraussichtliche Entwicklung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des Market Based View (MBV) nach Michael Porter und analysiert dessen praktische Anwendbarkeit sowie Grenzen anhand der Musikindustrie. Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit das Modell zur strategischen Positionierung beiträgt und wie es sich gegenüber neueren Ansätzen behauptet.

  • Grundlagen des Market Based View und der Industrieökonomie
  • Analyse der fünf Wettbewerbskräfte nach Porter
  • Praktische Anwendung: Wertkette und Activity Mapping am Beispiel Ikea
  • Analyse der Musikindustrie unter dem Einfluss der Digitalisierung
  • Kritische Würdigung: Ressource Based View, Evolutionstheorie und Hyperwettbewerb

Auszug aus dem Buch

2.1 Entstehung und Entwicklung aus der Industrieökonomie

Seine Ursprünge verdankt der MBV den Mitbegründern der Industrieökonomie Joe Bain und Edward Mason, die mit ihrer Harvard – Tradition den Grundstein für die Industrieökonomik legten. Daraus entwickelte sich in den 1960er Jahren das „Structure – Conduct – Performance“ Paradigma, das in den 1980er Jahren die Grundlage für den von Michael Porter begründeten Market Based View werden sollte. Das SCP - Paradigma (vgl. Abbildung 1) sagt aus, dass die Marktstruktur (structure), zu der unter anderem die Anzahl der Verkäufer und die Kostenstruktur zählen, das Verhalten festlegt. Unter Verhalten (conduct) versteht man die Preisbildung, Forschung und Entwicklung, Werbung und viele weitere Aspekte. Dieses Verhalten wiederum bestimmt die Marktergebnisse (performance), welche an der Effizienz, dem Verhältnis zwischen Preis und Grenzkosten, der Produktivielfalt, etc., gemessen werden (vgl. Tirole 1999, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Strategischen Managements ein und erläutert die zentrale Bedeutung des Market Based View nach Michael Porter.

2 Grundlagen des Market Based View: Dieses Kapitel erläutert die industrieökonomischen Ursprünge des Modells und beschreibt detailliert die fünf Wettbewerbskräfte sowie die generischen Strategietypen nach Porter.

3 Anwendungsgebiete des Market Based Views: Der Abschnitt verdeutlicht die praktische Umsetzung durch Wertkettenanalysen und Activity Mapping und untersucht intensiv die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Musikindustrie.

4 Kritik und Alternativen zum Market Based View: Hier werden theoretische Gegenentwürfe wie der Ressource Based View, der evolutionstheoretische Ansatz und das Konzept des Hyperwettbewerbs vorgestellt und kritisch beleuchtet.

5 Status Quo: Das Abschlusskapitel diskutiert die aktuelle Forschungssituation sowie die Bedeutung von Kooperationen (Co-opetition) und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Porter-Modells.

Schlüsselwörter

Market Based View, Strategisches Management, Porter, Fünf-Kräfte-Modell, Branchenstrukturanalyse, Musikindustrie, Wettbewerbsstrategie, Wertkette, Activity Mapping, Ressource Based View, Hyperwettbewerb, Digitalisierung, Industrieökonomie, Wettbewerbsvorteil, Co-opetition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Market Based View als strategischen Ansatz zur Unternehmenssteuerung und untersucht dessen Anwendung und Grenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Wettbewerbsanalyse nach Porter, die Umsetzung strategischer Instrumente wie der Wertkette und die kritische Auseinandersetzung mit modernen Managementansätzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die theoretische Basis des Market Based View zu erklären und dessen Eignung sowie Grenzen bei der strategischen Analyse von Branchen – konkret der Musikindustrie – darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die theoretische Konzepte mittels branchenspezifischer Fallbeispiele (Musikindustrie, Ikea) reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Modells, dessen operative Umsetzung mittels Wertketten/Activity Mapping und eine umfangreiche Branchenanalyse der Musikindustrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Market Based View, Fünf-Kräfte-Modell, Wettbewerbsstrategie, Musikindustrie, Wertkette und Ressource Based View.

Warum wird die Musikindustrie als Fallbeispiel gewählt?

Die Musikindustrie eignet sich aufgrund ihrer durch die Digitalisierung verursachten, drastischen strukturellen Veränderungen hervorragend für eine Anwendung der Branchenstrukturanalyse.

Wie bewerten Kritiker den Ansatz von Porter?

Kritiker bemängeln die Statik des Modells und betonen, dass es in dynamischen Märkten (Hyperwettbewerb) oder angesichts interner Ressourcenstärken (Ressource Based View) an Erklärungskraft verliert.

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Details

Title
Market Based View in der Strategieforschung
Subtitle
Grundlagen, Anwendung, Kritik und Status Quo
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (BWL)
Course
Hauptseminar Strategisches Management
Grade
2,3
Author
Verena Keller (Author)
Publication Year
2009
Pages
27
Catalog Number
V128660
ISBN (eBook)
9783640349388
ISBN (Book)
9783640349081
Language
German
Tags
Market Based View Strategieforschung Grundlagen Anwendung Kritik Status Michael E. Porter Five-Forces Branchenstruktur Branchenstrukturanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena Keller (Author), 2009, Market Based View in der Strategieforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128660
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