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Der Lustigmacher in den Puppenspielen vom Doktor Johannes Faust

Titel: Der Lustigmacher in den Puppenspielen vom Doktor Johannes Faust

Bachelorarbeit , 2020 , 47 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ist die Figur des Lustigmachers der eigentliche Held der Puppenspiele? Verändert die Person Pickelhäring, Hanswurst beziehungsweise Kasperl in den Puppenspielen die Darstellung und Wahrnehmung der Figuren Faust und Mephistopheles?

Diese Arbeit wird sich auf die Thematik „Der Lustigmacher in den Puppenspielen vom Doktor Johannes Faust“ fokussieren und dahingehend drei Puppenspiele für die Analyse heranziehen. Diese wären Doctor Faust von Johann Georg Geißelbrecht, Doktor Johannes Faust und das enthaltene Ulmer Puppenspiel von Karl Simrock. Das Ulmer Puppenspiel soll hingegen nur am Rande Erwähnung finden, da eine ausführlichere Analyse den Rahmen der vorliegenden Arbeit sprengen würde.

Zuallererst wird auf die Entwicklung der lustigen Figuren „Hanswurst“ und „Kasperl“ eingegangen, wobei auch andere Witzbolde erwähnt werden. Weiteres soll das Handlungsgerüst und die Figurenkonstellation der Puppenspiele erfasst werden, bevor im Hauptteil dieser Arbeit die Analyse stattfinden soll, welche sich mit dem Lustigmacher in den Puppenspielen beschäftigt. Abschließend wird das Fazit in zwei Teile gegliedert sein, welches einen allgemeinen Schlussteil beinhaltet und einen weiteren, der die Frage „Kasperl/Hanswurst/Pickelhäring als Anti-Faust?“ kritisch resümiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung der lustigen Figuren

2.1 Hanswurst

2.2 Kasperl

3. Das Handlungsgerüst der Puppenspiele

4. Analyse

4.1 Der Lustigmacher in den Puppenspielen

4.1.1 Geißelbrecht: Doctor Faust, Das wiedergefundene Marionettenspiel

4.1.2 Simrock: Doktor Johannes Faust, Puppenspiel in vier Aufzügen und das Ulmer Puppenspiel

5. Fazit

5.1 Allgemeines

5.2 Kasperl/Hanswurst/Pickelhäring als Anti-Faust?

6. Literaturverzeichnis

6.1 Primärliteratur

6.2 Sekundärliteratur

7. Internetquellen

7.1 Theater-Websites

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle und Entwicklung des Lustigmachers innerhalb der Puppenspiele vom Doktor Johannes Faust. Das zentrale Forschungsziel liegt darin zu analysieren, inwiefern der Lustigmacher als komische Kontrastfigur die Darstellung und Wahrnehmung von Faust und Mephistopheles beeinflusst und ob er im Verlauf der Puppenspieltradition zum eigentlichen Helden avanciert.

  • Historische Herleitung der Theaterfiguren Hanswurst, Kasperl und Pickelhäring.
  • Analyse des Handlungsgerüsts von verschiedenen Faust-Puppenspiel-Versionen.
  • Untersuchung der Interaktion zwischen dem Lustigmacher und den Faust-Charakteren.
  • Bewertung der Transformation von Trivialisierung zur sozialen oder satirischen Funktion.
  • Kritische Reflexion der Bedeutung des Lustigmachers als "Anti-Faust".

Auszug aus dem Buch

Die Entwicklung der lustigen Figuren

Nachstehend sollen die Lustigmacher „Hanswurst“ und „Kasperl“ beschrieben und in einen eingegrenzten historischen Kontext eingebettet werden. Im Zuge dessen werden auch andere lustige Figuren der Theaterbühnen vorgestellt. Dieses Kapitel erfüllt den Zweck einer Orientierungshilfe und ist Grundlage für die spätere Analyse des Hanswurst in den Puppenspielen und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verortet das Thema im akademischen Kontext der Germanistik und führt in die Bedeutung des Faust-Stoffes sowie die Besonderheiten der Puppenspiele ein.

2. Die Entwicklung der lustigen Figuren: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese der komischen Figuren, insbesondere von Hanswurst und Kasperl, nach und bettet sie in den Kontext der Theatergeschichte ein.

3. Das Handlungsgerüst der Puppenspiele: Hier werden die strukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Faust-Puppenspiele dargelegt sowie deren zeitliche Einordnung vorgenommen.

4. Analyse: Der Hauptteil untersucht detailliert die Rolle des Lustigmachers in den ausgewählten Fassungen von Geißelbrecht und Simrock sowie dessen Einfluss auf die Figurenkonstellation.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Funktion des Lustigmachers als kritische Gegenfigur zum Faust-Mythos.

6. Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der für die Untersuchung herangezogenen Primär- und Sekundärliteratur.

7. Internetquellen: Eine Zusammenstellung relevanter Online-Ressourcen zu zeitgenössischen Theater-Websites, die sich mit dem Puppenspiel beschäftigen.

Schlüsselwörter

Faust, Puppenspiel, Lustigmacher, Hanswurst, Kasperl, Geißelbrecht, Simrock, Marionettentheater, Mephistopheles, Komik, Volkskultur, Theatergeschichte, Pickelhäring, Teufelspakt, Faust-Mythos.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Lustigmachers (wie Hanswurst oder Kasperl) in traditionellen Puppenspielen über den Doktor Johannes Faust.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung komischer Theaterfiguren, die strukturelle Analyse der Faust-Puppenspiele und die dramaturgische Funktion des Humors.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob der Lustigmacher durch sein Agieren die Wahrnehmung des Faust-Stoffes verändert und als komische Gegenpol- oder Heldenfigur fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine literaturwissenschaftliche Analyse von Primär- und Sekundärtexten sowie den Vergleich verschiedener Puppenspiel-Versionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Texte wie Geißelbrechts "Doctor Faust" und Simrocks "Doktor Johannes Faust" im direkten Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Faust-Mythos, Puppenspieltradition, Hanswurst, Kasperl, dramaturgische Kontrastierung und die Figur des Teufels.

Wie unterscheidet sich der Hanswurst bei Geißelbrecht von dem bei Simrock?

Geißelbrechts Hanswurst ist deutlich derber und schlagfertiger, während Simrocks Kasperl sprachlich geglättet und als einfältige, abgeschwächte Figur dargestellt wird.

Warum wird der Lustigmacher oft als "Anti-Faust" diskutiert?

Da er als materialistische Gegenfigur zum wissensdurstigen Faust fungiert und durch seinen Humor das Pathos der tragischen Faust-Handlung satirisch bricht.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Lustigmacher in den Puppenspielen vom Doktor Johannes Faust
Hochschule
Universität Salzburg
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
47
Katalognummer
V1286705
ISBN (PDF)
9783346744081
ISBN (Buch)
9783346744098
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lustigmacher puppenspielen doktor johannes faust
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Der Lustigmacher in den Puppenspielen vom Doktor Johannes Faust, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1286705
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  47  Seiten
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