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Die interne Pflegevisite. Ein Instrument zur Qualitätssicherung. Entwicklung und vergleichende Prüfung.

Title: Die interne Pflegevisite. Ein Instrument zur Qualitätssicherung. Entwicklung und vergleichende Prüfung.

Diploma Thesis , 2008 , 117 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Diplom Pflegewirt (FH) Jörg Kußmaul (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen rückt bei Unternehmen, die im Gesundheitswesen tätig sind, immer mehr in den Mittelpunkt. Marketingstrategien, Unternehmenspräsentationen und Pressepläne enthalten stets ein gemeinsames Motiv: Die hohe Qualität soll betont werden. „Die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen stellen hohe Anforderungen an das Management einer Altenhilfeeinrichtung. Das Spannungsverhältnis zwischen Finanzierungsmöglichkeiten und den steigenden Qualitätsanforderungen verschärft sich kontinuierlich“ (vgl. KUßMAUL 2007, 5. Die starke Expansion einzelner Unternehmensgruppen verändert die Pflegelandschaft ebenfalls nachhaltig. Der Wandel, vom Verkäufermarkt mit Wartelisten für Pflegeplätze hin zu einem Käufermarkt, indem der Pflegeplatz bei der jeweiligen Einrichtung ausgewählt werden kann, ist vollzogen (vgl. WELTONLINE 2007). Die Pflegeeinrichtungen treten in Konkurrenz zueinander und die Qualität der Pflege entscheidet maßgeblich, ob sie sich am Markt durchsetzen können. Alle Altenhilfeeinrichtungen sind nach dem Heimgesetz zum Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems gesetzlich verpflichtet. Die veränderte Marktsituation mit einer starken Zunahme von Mitbewerbern und der Forderung nach einer transparenten Pflege- und Betreuungsleistungen, erhöht das geforderte Qualitätsniveau weiter. Ein zentraler Faktor, um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können, ist die definierte und transparente Qualität der erbrachten Pflege- und Betreuungsleistungen. Um die Dienstleistungsqualität zu sichern, können verschiedene Maßnahmen und Instrumente eingesetzt werden. Ein Instrument der Qualitätssicherung ist die Pflegevisite. In der vorliegenden quantitativen empirischen Studie wird die Eigenentwicklung einer internen Pflegevisite im Rahmen einer Projektgruppe beschrieben und die praktische Anwendung untersucht. In einer vorhergehenden Studie wurde die Mybes Wohnbereichs- und Pflegedokumentationsvisite bereits auf die praktische Anwendung im pflegerischen Alltag hin untersucht. Diese Studienergebnisse werden in der vorliegenden Arbeit zusammen mit den neuen Erkenntnissen zur internen Pflegevisite verglichen und vorgestellt. Die vorliegende Studie soll Aufschluss geben, welche Vor- und Nachteile eine Eigenentwicklung gegenüber einer extern bezogenen Pflegevisite haben kann. Der Autor hat hierzu den im süddeutschen Raum etablierten Träger Vinzenz von Paul, soziale Einrichtungen und Dienste gGmbH ausgewählt.

Excerpt


Kapitelübersicht

1. Fragestellungen und Hypothesen

1.1 Zusammenfassung der Hypothesen

2. Grundlegende Begriffsklärungen

2.1 Annäherung an den Qualitätsbegriff

2.2 Indikatoren zur Qualitätsbestimmung

3. Ansätze zur Beschreibung der Qualität

3.1 Begriffsdefinitionen der Qualität

3.2 Qualitätsdefinition nach DIN ISO

3.3 Das Kategorienmodell nach Avedis Donabedian

3.3.1 Strukturqualität

3.3.2 Prozessqualität

3.3.3 Ergebnisqualität

4. Definition von Qualitätsmanagement

4.1 PDCA Zyklus

4.1.1 Qualitätsverbesserung

4.1.2 Qualitätsplanung

4.1.3 Qualitätslenkung

4.2 Definition von Qualitätssicherung

4.3 Instrumente der Qualitätssicherung

4.4 Ansatzebenen qualitätswirksamer Maßnahmen

4.4.1 Externe Qualitätssicherung

4.4.2 Interne Qualitätssicherung

4.4.3 Zentrale Qualitätssicherung

4.4.4 Dezentrale Qualitätssicherung

4.5 Qualitätsmanagementhandbuch

4.6 Zwischenfazit

5. Pflegevisiten

5.1 Formen der Pflegevisiten

5.2 Ziele der Pflegevisite und deren pflegewissenschaftliche Sichtweise

5.3 Struktureller Aufbau von Pflegevisiten

6. Mybes Wohnbereichs- und Pflegedokumentationsvisite

6.1 Inhaltlicher Aufbau

6.2 Anwendungsarten

6.3 Einsatzgebiete

6.4 Vorstellung empirischer Studienergebnisse

6.5 Empfehlungen

7. Entwicklung der internen Pflegevisite

7.1 Übersicht Vinzenz von Paul gGmbH

7.2 Ausgangssituation und Nutzen des Projekts

8. Projektauftrag zur Entwicklung einer internen Pflegevisite

8.1 Festlegung der Projektorganisation

8.2 Festlegung der Projektziele

8.3 Projektleitung und –team

9. Organisation und Planung des Projektauftrags

9.1 Projektstrukturplan

9.2 Ablauf- und Terminplan

9.3 Kommunikationsplan

10. Projektabschluss

10.1 Projektbewertung

10.2 Projektpräsentation

11. Die interne Pflegevisite

11.1 Inhaltlicher und konzeptbasierter Aufbau

11.2 Inhaltliche Themenbereiche zu den Fragestellungen

11.3 Anwendungsarten

11.4 Einsatzgebiete

12. Forschungsdesign

12.1 Untersuchungsfeld

12.2 Unterstützung durch das direkte Untersuchungsumfeld

13. Planung der empirischen Methode

13.1 Methodenauswahl und Standardisierung des Vorgehens

13.2 Festlegung Ein- und Ausschlusskritierien

13.3 Pretest

13.4 Auswertungsgesamtheit

13.5 Gütekritierien

13.6 Objektivität

13.7 Validität

13.8 Reliabilität

13.9 Ethische Betrachtung und Sinnhaftigkeit der Untersuchung

14. Datenerfassung und –aufbereitung

14.1 Ablauf der Datenerhebung und deren Anonymisierung

14.2 Einverständnis der Befragten

14.3 Darstellungen des Aufbereitungs- und Auswertungsverfahrens

15. Ergebnisse

15.1 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

15.2 Hypothesenprüfung

15.3 Verallgemeinerungen

16. Persönliche Betrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Entwicklung und praktische Anwendung einer internen Pflegevisite wissenschaftlich zu untersuchen und deren Vor- und Nachteile gegenüber einem externen Modell zu vergleichen. Im Fokus steht die Frage, ob eine interne Lösung eine wirtschaftlichere und ebenso effektive Qualitätssicherung ermöglicht, die den aktuellen Anforderungen an die Pflegeprozessdokumentation gerecht wird.

  • Qualitätssicherung in stationären Altenhilfeeinrichtungen
  • Vergleichende Analyse interner versus externer Pflegevisiten
  • Anwendung des Qualitätsmanagement-Modells nach Donabedian
  • Empirische Evaluation der Effektivität und Wirtschaftlichkeit
  • Integration wissenschaftlicher Standards in die Eigenentwicklung

Auszug aus dem Buch

1. Fragestellungen und Hypothesen

Die Studie soll untersuchen, ob eine interne oder eine externe Pflegevisite am besten geeignet ist, um den höheren Ansprüchen an die Qualität einer Pflegevisite Rechnung zu tragen. Beide Methoden werden auf ihre Wirksamkeit sowie ihre Wirtschaftlichkeit hin untersucht. Darüber hinaus soll noch die Frage geklärt werden, ob andere gängige Methoden der externen Pflegevisite überlegen sind – als Vergleichsmodell wird hierzu das Kundenorientierte Pflegeplanungsgespräch (KOOP) ausgewählt. Folgende Fragestellungen sollen beantwortet werden:

A. Welcher verwertbare Informationsgehalt kann bei der Durchführung der internen Pflegevisite gewonnen werden?

Im Fokus steht die Beurteilung, ob nach der Durchführung der internen Pflegevisite weiterhin ein hoher Informations- und Nachfragebedarf besteht oder ob mindestens ausreichende qualitative sowie quantitative Informationen gewonnen werden können. Bei der quantitativen Evaluation wird die Umsetzung des dokumentierten Pflegeprozess erfasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fragestellungen und Hypothesen: Darstellung der Forschungsziele und der aufgestellten Hypothesen hinsichtlich Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von Pflegevisiten.

2. Grundlegende Begriffsklärungen: Definition zentraler Begriffe wie Qualität und Indikatoren zur Bestimmung der Pflegequalität.

3. Ansätze zur Beschreibung der Qualität: Einführung in das Kategorienmodell nach Avedis Donabedian zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.

4. Definition von Qualitätsmanagement: Erläuterung des PDCA-Zyklus und der gesetzlichen Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem.

5. Pflegevisiten: Übersicht über Formen, Ziele und strukturellen Aufbau von Pflegevisiten in der pflegewissenschaftlichen Praxis.

6. Mybes Wohnbereichs- und Pflegedokumentationsvisite: Beschreibung eines externen Qualitätssicherungsinstruments als Vergleichsmodell.

7. Entwicklung der internen Pflegevisite: Vorstellung des Trägers Vinzenz von Paul gGmbH und der Ausgangslage des Projekts.

8. Projektauftrag zur Entwicklung einer internen Pflegevisite: Definition der Projektziele und der Projektorganisation.

9. Organisation und Planung des Projektauftrags: Darstellung des Projektstrukturplans sowie des Zeit- und Kommunikationsmanagements.

10. Projektabschluss: Bewertung der Projektergebnisse und formale Präsentation des entwickelten Instruments.

11. Die interne Pflegevisite: Detaillierte Darstellung des inhaltlichen Konzepts der entwickelten Visite.

12. Forschungsdesign: Definition des Untersuchungsfeldes bei der Vinzenz von Paul gGmbH.

13. Planung der empirischen Methode: Methodische Beschreibung der Befragung, der Stichprobenauswahl und der Gütekriterien.

14. Datenerfassung und –aufbereitung: Prozessbeschreibung der Datenerhebung und statistischen Auswertung.

15. Ergebnisse: Darstellung und Interpretation der quantitativen Studienergebnisse sowie Hypothesenprüfung.

16. Persönliche Betrachtung: Zusammenfassende Einschätzung der Innovation und des Nutzens der Eigenentwicklung.

Schlüsselwörter

Pflegevisite, Qualitätssicherung, Pflegeprozess, Qualitätsmanagement, interne Visite, Mybes-Visite, Ergebnisqualität, Prozessqualität, Strukturqualität, empirische Studie, Altenhilfe, Dokumentationsqualität, PDCA-Zyklus, Wirtschaftlichkeit, Expertenstandards

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung, Implementierung und Evaluation einer internen Pflegevisite in den stationären Einrichtungen der Vinzenz von Paul gGmbH.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Qualitätssicherung in der Altenpflege, das Projektmanagement zur Instrumentenentwicklung und den Vergleich zwischen Eigenentwicklungen und kommerziell erworbenen Qualitätssicherungsinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine interne Pflegevisite eine wirtschaftliche und qualitativ gleichwertige Alternative zu externen Modellen (wie der Mybes-Visite) darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine quantitative empirische Studie durch, bei der eine schriftliche Befragung unter Führungskräften im Pflegebereich ausgewertet wurde, um die Praktikabilität und Akzeptanz des Instruments zu messen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben theoretischen Grundlagen zum Qualitätsmanagement (Donabedian-Modell, PDCA-Zyklus) umfasst der Hauptteil den kompletten Prozess der Projektentwicklung – vom Auftrag bis zur Implementierung – und die detaillierte statistische Auswertung der Befragungsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Pflegevisite, Qualitätssicherung, Ergebnisqualität, Pflegeprozess und stationäre Altenhilfe.

Was macht die interne Pflegevisite bei der Vinzenz von Paul gGmbH besonders?

Besonders ist die Integration einer statistischen Auswertungsmöglichkeit der kritischen Befunde, die es dem Träger ermöglicht, trägerweit Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

Inwieweit spielt Wirtschaftlichkeit eine Rolle?

Wirtschaftlichkeit ist ein Kernpunkt, da die Arbeit nachweist, dass die interne Pflegevisite mit einem deutlich geringeren Zeitaufwand durchgeführt werden kann als vergleichbare externe Modelle.

Welches Vergleichsmodell wurde herangezogen?

Als Vergleichsmodell diente die kommerzielle "Mybes Wohnbereichs- und Pflegedokumentationsvisite", deren Stärken und Schwächen den Maßstab für die interne Entwicklung bildeten.

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Details

Title
Die interne Pflegevisite. Ein Instrument zur Qualitätssicherung. Entwicklung und vergleichende Prüfung.
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,3
Author
Diplom Pflegewirt (FH) Jörg Kußmaul (Author)
Publication Year
2008
Pages
117
Catalog Number
V128697
ISBN (eBook)
9783640345700
ISBN (Book)
9783640345816
Language
German
Tags
Pflegevisite Entwicklung Prüfung Instruments Qualitätssicherung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Pflegewirt (FH) Jörg Kußmaul (Author), 2008, Die interne Pflegevisite. Ein Instrument zur Qualitätssicherung. Entwicklung und vergleichende Prüfung., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128697
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