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Die Satzgliedlehre in der Schule am Beispiel des Prädikats im Vergleich zur generativen Grammatik

Título: Die Satzgliedlehre in der Schule am Beispiel des Prädikats im Vergleich zur generativen Grammatik

Trabajo Escrito , 2008 , 10 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anika Nagel (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Gramática, estilo, métodos de Trabajo
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Resumen Extracto de texto Detalles

In der vorliegenden Arbeit werde ich die Satzgliedlehre in der Schule, am Beispiel des Prädikats, mit der generativen Grammatik vergleichen. Da das Ziel der Satzgliedlehre ist, die wichtigsten Beziehungen im Satz und die damit zusammenhängende Wortbildung zu erfassen, ist sie ein wichtiges Teilgebiet des Grammatikunterrichts. Die Bestimmung von Satzgliedern bereitet vielen Schülern immer wieder Probleme. Zwar wird ihnen in der Schulgrammatik vermittelt, wie sie Satzglieder analysieren, doch in vielen Fällen erfolgt die Vermittlung sehr unübersichtlich. Die Bestimmung der Satzglieder selbst stellt dabei nicht das Problem dar, sondern die Vielzahl der Satzglieder, die Sonderformen und die nicht konsequent eingehaltene Benennung.

Ich werde zu Beginn meiner Arbeit die wesentlichen Richtlinien, die in den Rahmenlehrplänen der Grundschule und der Sekundarstufe I + II vorgeben sind darstellen, sowie Hinweise auf die Umsetzung der Inhalte erläutern. Aufgrund von inhaltlichen Differenzen der bundeslandabhängigen Lehrpläne, beispielsweise bezüglich der Dauer der Grundschulzeit, beziehe ich mich im Folgenden ausschließlich auf die Lehrpläne des Bundeslandes Berlin. Anschließend vergleiche ich die Erläuterungen zum Prädikat der Duden-Grammatik und einer Enzyklopädie für deutsche Sprache mit einer gebrauchsüblichen Schülergrammatik von Dietrich Homberger. Im vorletzten Abschnitt werde ich einige Verbesserungsvorschläge verschiedener Autoren erläutern und meine Arbeit mit einem abschließenden Fazit zum vorangegangenen Vergleich der Grammatiken und zu den angebrachten Anregungen für den Unterricht beenden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was sieht der Rahmenlehrplan vor?

2.1 Grundschule

2.2 Rahmenlehrplan Sekundarstufe I

3 Wissenschaftliche Grammatik - Duden-Grammatik

4 Vergleich mit Schulgrammatik – Dietrich Homberger

5 Vorschläge zur Verbesserung

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Vermittlung der Satzgliedlehre im Deutschunterricht am Beispiel des Prädikats. Dabei wird analysiert, wie aktuelle Rahmenlehrpläne die Thematik vorgeben und wie diese wissenschaftlich-grammatischen Konzepte (z.B. aus der Duden-Grammatik) im Vergleich zu schulgrammatischen Ansätzen von Dietrich Homberger dargestellt werden, um Verbesserungsmöglichkeiten für die Unterrichtspraxis abzuleiten.

  • Analyse der Vorgaben in den Berliner Rahmenlehrplänen für Grundschule und Sekundarstufe I.
  • Gegenüberstellung wissenschaftlicher und schulgrammatischer Definitionen des Prädikats.
  • Untersuchung von Satzgliedfunktionen, Valenz und Satzklammern.
  • Diskussion didaktischer Ansätze zur Verbesserung des Grammatikunterrichts.

Auszug aus dem Buch

Wissenschaftliche Grammatik - Duden-Grammatik

Laut „Duden-Grammatik“ (2005: 855), wird die Gesamtbedeutung sowie der innere Bau des Satzes weitestgehend vom Verb bestimmt. Hierzu folgendes Beispiel:

(1) Der Student schrieb gewissenhaft die Hausarbeit.

Die Bedeutung des Verbs schreiben muss bekannt sein, um zu wissen, dass die damit bezeichnete Tätigkeit eine handelnde Person und eine betroffene Sache impliziert. Nur wenn man die Bedeutung des Verbs kennt, können die übrigen Satzglieder richtig interpretiert werden. Das Verb bildet demzufolge den inhaltlichen Kern des Satzes und erfüllt damit die Funktion des Prädikats.

Die Duden-Grammatik (2005: 855) unterscheidet im Folgenden zwischen einfachen und mehrteiligen Prädikaten. Besteht das Prädikat aus nur einer Verbform, wie im oberem Beispiel, handelt es sich um ein einfaches Prädikat. Ein Prädikat, dass, wie im folgenden Beispiel, aus mehreren Verbformen besteht, wird als mehrteiliges Prädikat bezeichnet.

(2) Der Student hat die Hausarbeit gewissenhaft geschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Satzgliedlehre anhand des Prädikats mit der generativen Grammatik zu vergleichen und Probleme der schulpraktischen Vermittlung zu beleuchten.

2 Was sieht der Rahmenlehrplan vor?: Dieses Kapitel erläutert die Vorgaben für Grundschule und Sekundarstufe I, wobei der Fokus auf dem schrittweisen Aufbau des grammatischen Wissens und der Anwendung von Proben liegt.

3 Wissenschaftliche Grammatik - Duden-Grammatik: Hier werden zentrale Konzepte wie Prädikat, Valenz und Satzklammer anhand der Duden-Grammatik theoretisch definiert und veranschaulicht.

4 Vergleich mit Schulgrammatik – Dietrich Homberger: Dieses Kapitel stellt die schulgrammatische Perspektive von Homberger gegenüber und bewertet deren Tauglichkeit für den Unterricht.

5 Vorschläge zur Verbesserung: Basierend auf didaktischen Ansätzen werden hier Methoden vorgestellt, um den Grammatikunterricht handlungsorientierter und effektiver zu gestalten.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Grammatik in Verbindung mit authentischen Texten und praktischen Übungen zu vermitteln.

7 Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Lehrpläne.

Schlüsselwörter

Satzgliedlehre, Prädikat, Rahmenlehrplan, Schulgrammatik, Duden-Grammatik, Deutschunterricht, Satzbau, Valenz, Satzklammer, Didaktik, Sprachwissen, Sprachgebrauch, Grammatikvermittlung, Unterrichtsmethoden, Sprachbewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Stellenwert und die Vermittlung der Satzgliedlehre im Deutschunterricht unter Einbeziehung offizieller Lehrpläne und fachwissenschaftlicher Grammatiken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rolle des Prädikats im Satz, der Vergleich zwischen wissenschaftlicher Grammatik und Schulgrammatik sowie didaktische Strategien zur Verbesserung der Unterrichtspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Diskrepanzen zwischen theoretischem Anspruch und praktischer Vermittlung der Satzgliedlehre aufzuzeigen und Ansätze für einen praxisnäheren Grammatikunterricht zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literaturanalyse, die offizielle Lehrpläne des Landes Berlin mit grammatischen Standardwerken und fachdidaktischen Publikationen kontrastiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Lehrpläne, eine theoretische Darstellung des Prädikatsbegriffs und einen Vergleich mit dem Werk von Dietrich Homberger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Satzgliedlehre, Prädikat, Rahmenlehrplan, Schulgrammatik, Didaktik und Sprachwissen.

Warum wird speziell das Prädikat als Beispiel gewählt?

Das Prädikat bildet als strukturelles Zentrum des Satzes den Ankerpunkt, an dem sich grammatische Beziehungen und die Bedeutung des Satzes am besten festmachen lassen.

Welche Verbesserungsvorschläge werden konkret genannt?

Es wird unter anderem die Kombination von Lern- und Arbeitsbüchern sowie die Anwendung handlungsorientierter Methoden wie das „Wortwandern“ vorgeschlagen, um Grammatik lebendiger zu vermitteln.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Satzgliedlehre in der Schule am Beispiel des Prädikats im Vergleich zur generativen Grammatik
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Institut für deutsche Sprache und Linguistik)
Curso
Syntaktische Relationen
Calificación
2,0
Autor
Anika Nagel (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
10
No. de catálogo
V128882
ISBN (Ebook)
9783640350551
ISBN (Libro)
9783640350247
Idioma
Alemán
Etiqueta
Satzgliedlehre Schule Beispiel Prädikats Vergleich Grammatik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anika Nagel (Autor), 2008, Die Satzgliedlehre in der Schule am Beispiel des Prädikats im Vergleich zur generativen Grammatik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128882
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